Freitag, 30. Oktober 2015

Wildledershorts im Herbst

Dicke Strümpfe müssen sein




Shorts gehören eigentlich in den Sommer. Aber ich mag Shorts viel zu gern, um sie nur bei über 20 Grad zu tragen. Deshalb habe ich meine Lieblings-Shorts in den Herbst gerettet. Mit dicken Wollstrümpfen und Stiefeln klappt das ganz gut. Dazu gehört natürlich ein dicke Strickjacke, das soganannte Wollmonster und ein Halslappen ;-).



Die Strickjacke habe ich mitten im Sommer in einer Zara-Filiale in Paris gekauft. Das gute Stück war im Sale und ich war hilflos. Allerdings passte sie nicht mehr in mein Handgepäck und ich hatte keinen Koffer gebucht. Also habe ich sie auf dem Rückflug einfach angezogen - bei 30 Grad war ich damit ein echter Hingucker....





Das Wasser im Hintergrund ist übrigens wieder mal die Elbe. Ein paar Kilometer weiter nach links und man landet am Fischmarkt ;-). Ich hatte mal eine Kollegen, als ich noch in Hamburg gearbeitet habe, der auch hier in der Gegend lebte und im Sommer gern mit dem Boot zur Arbeit kam. Kein Scherz!






Das Fellmonster wollte auch mit aufs Bild. Also genau genommen nicht, aber den Leckerchen konnte Fine einfach nicht widerstehen.




Falls es noch einmal eine Jeanswoche gibt, hätte ich da noch ein Hemd zu bieten.




Und weil kürzlich der Begriff Elfe fiel: Ich arbeite am Elfentanz über die taunassen Wiesen. Der Elfen-Gesichtsausdruck lässt noch ein wenig zu wünschen übrig. Aber Hauptsache Spaß gehabt...



Liebe Grüße
Fran

Short, Strickjacke und Stiefel: Zara
Jeanshemd: H&M
Tuch: St. Emile
Overknee-Socken: Falke

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Wie man 25 Kilo verliert und dabei eine Menge gewinnt

Das dicke Mutti da hinten



So etwa hätte man mich vermutlich vor fünf Jahren beschrieben. Gut zehn Jahre Kinder, Haushalt und Job hatten dafür gesorgt, dass ich jedes Jahr ungefähr zwei Kilo zulegte. Lange war mir das gar nicht bewusst, denn die Waage würdigte ich selten eines Blickes. Die war ja eh kaputt *hüstel*. Dass die Kleidergrößen immer üppiger wurden, lag bestimmt daran, dass die Hersteller immer kleine schneiderte. Und ehrlich gesagt war es mir lange auch einfach nur egal. Genau genommen war mir eine ganze Menge egal. Vor allem ich selbst.

Mich mal so richtig aufbrezeln und weggehen? Fehlanzeige. Viel zu müde, nix anzuziehen und überhaupt. Ist ja auch egal. Muss ja nicht sein. Mal wieder Paar sein und nicht nur Eltern? Viel zu viel zu tun. Ist ja auch egal. Später irgendwann. Zeit für mich? Viel zu viel Aufwand. Und die Kinder wollen gerade was. Oder der Hund. Oder die Katze. Also wuchs ich alle zwei bis drei Jahre um eine Kleidergröße und war schließlich bei Größe 44 - und die war knapp - angekommen. Fotos aus dieser Zeit gibt es übrigens nicht. Ich hatte die Kamera immer selbst in der Hand.

Ein paar Mal unternahm ich dann halbherzig den Versuch abzunehmen. Aber so richtig ernst war es mir damit auch nicht. Und als nach einer Woche mit viel Salat die Waage immer noch zickte, stellte ich die Versuche auch gleich wieder ein.

Den Absprung schaffte ich erst, als mein Leben durch von einem Tag auf den anderen ziemlich erschüttert wurde. Da stand erstmal kein Stein mehr auf dem anderen. Und das war rückblickend gesehen auch gut so. Damals nahm ich in Rekordzeit die ersten zehn Kilo ab. Stress oder Kummer sorgt bei mir nicht für Fressattacken, sondern dafür, dass ich nix mehr runterkriege. Ein Anfang war also gemacht. Und von da aus ging es weiter.

Ich stellte meine Ernährung auf Low Carb um und begann, nach 15 Jahren endlich wieder Sport zu treiben. Da regelmäßige Termine mit meinem Beruf nicht so richtig vereinbar sind, war Laufen das Mittel der Wahl. Das geht gleich vor der Haustür und ich kann die Zeiten selbst bestimmen.

Bei den ersten Versuchen zu laufen brauchte ich nach 500 Metern ein Sauerstoffzelt... Ich begann mit abwechselndem Gehen und Laufen und einer Strecke von zwei Kilometern und hatte anschließend das Gefühl, mindestens eine Ironman absolviert zu haben. "Gelaufen" bin ich nur hinterm Deich. Da sah mich wenigstens niemand. Doch mit der Zeit wurde es besser. Als ich das erste Mal die 2 Kilometer ohne Gehpausen geschafft hatte, platzte ich fast vor Stolz.

Einfach war das Ganze nicht. Die Kilos purzelten bis auf die ersten zehn definitiv nicht von selbst. Manchmal haderte ich ziemlich mit mir und hatte Visionen von Schokotorten, aber es wurde immer einfacher. Schokotorte gibt es durchaus noch, aber eben nicht als Seelentröster. Und nur dann, wenn sie wirklich lecker ist.

Während das Gewicht sank, wuchs mein Interesse an Mode und Kosmetik. Geschminkt hatte ich mich früher nie. Und Mode? Och, die gemütlich ausgebeulten Fleecejacken, die usseligen Jeans und die labberigen T-Shirts reichten ja für das dicke Mutti. Aber plötzlich passten mir Hosen und Oberteile bei Zara - um diesen Laden hatte ich immer einen großen Bogen gemacht, weil die ja "nur Kindergrößen" verkaufen. Die erste Hose in Größe 36 habe ich gefeiert und noch heute wundere ich mich manchmal, wenn das Shirt in L viel zu groß ist. Figurbetontes trage ich bis heute eher ungern. Der Boller-Look ist eher meins. Ich weiß ja, dass ich nicht mehr das dicke Mutti bin.

Mein Gewicht zu halten, das geht auch nicht von selbst. Aber es geht. Weil es mühsam war, 25 Kilo abzunehmen. Diese Mühe soll nicht umsonst gewesen sein, denn damit kam für mich ein ganz neues Lebensgefühl. Die Gleichgültigkeit, die ich vor fünf Jahren empfand, ist weg. Ich bin mir selbst wieder wichtig.

Eine meiner alten Hosen habe ich aufbewahrt. Damit ich mir selbst nie wieder so egal bin.





Liebe Grüße
Fran



Dienstag, 27. Oktober 2015

Overknees - für Ü50er?

Hauptsache warme Beine ;-)




Overknees fand ich ja so richtig unanständig, als Julia Roberts die Lack-Version in "Pretty Woman" trug. Ihren roten Hosenanzug dagegen, den fand ich großartig. Und irgendwann kaufte ich mir einen. Dann allerdings erwies sich, dass rot so gar nicht meine Farbe ist. Ich glaube, ich habe das Ding genau einmal getragen. Und ansonsten im Schrank hängend angehimmelt. DAS soll mir mit den Stiefeln nicht passieren.

Vor einigen Jahren habe ich mir bereits einmal zwei Paar Overknees gekauft. Aber so richtig overknee waren die gar nicht. Das war eher die "Musketier"-Version. Also die Dinger, bei denen man eine Stulpe hochklappen kann. Diesmal sollten es richtige Overknees sein. Allerdings nicht die ganz unanständige Version, also Wildleder statt Lackleder. Und da richtiges Wildleder mir für ein Experiment zu teuer war, habe ich das Imitat gewählt.




Die Stiefel sind ganz sicher nicht jedermanns Ding. Ich finde sie großartig. Sie sitzen prima, rutschen nicht und sind tatsächlich bequem, trotz einigermaßen hohen Absätzen. Und die Beine bleiben warm. Gunda, vielleicht einen Gedanken wert?

Den Rest des Outfits habe ich dann mal eher konservativ gehalten. Die schwarze Schleife samt weißer Bluse hat mir die Bezeigung "Pastorentochter" im Büro eingebracht. Tse, mein Onkel war Pastor, mein Vater nicht!




Ansonsten übe ich das souveräne Blogger-Posen noch. Hier bin ich etwas überfordert mit Tasche, Jacke, Hundeleine....




Nochmal kurz an den Stiefeln zupfen....



Und schwups, das Posen klappt so langsam...
Für alle, die mit Overknees nicht so viel anfangen können, hier noch ein schwarzes Fellmonster:



Liebe Grüße
Fran

Strickjacke und Hemd: H&M Trend
Shorts und Schleife: Zara
Stiefel: Even & Odd

Sonntag, 25. Oktober 2015

Und sonst so? KW 43

Was sonst so passierte.


"Und sonst so?" fragt mich eine Bekannte immer dann, wenn wir uns sehen. Diese Frage nehme ich jetzt mal als Grundlage für einen wöchentlichen Rückblick.



Was ich getan habe

Das Wohnzimmer endlich gestrichen. Das Gelb an den Wänden musste einer Kombination von weiß und grau weichen. Das war ein hartes Stück Arbeit und ich bewundere die Geduld meiner allerliebsten Töchter mit ihrer gaaaaanz selten etwas unwirschen Mutter.

Die Urlaubsplanung für die Osterferien aufgenommen. Findet mal einen netten Kompromiss zwischen meinem Wunsch - Barcelona - und einem von Tochter, klein, gewünschten Strandurlaub auf den Seychellen... Das ist die Quadratur des Kreises... Nach vielen Diskussionen und "Ich bin beleidigt"-Attacken von allen Seiten ist das Ziel immer noch unklar. Tipps werden gern entgegengenommen.... ICH würde ja nach Barcelona fahren wollen. Nur für den Fall, dass hier ein Familienmitglied mitliest :-). Da ist es nämlich soooo schön. Siehe Foto.




Über was ich mich gefreut habe

Über ein sehr lustiges Treffen mit Gunda von "Hauptsache warme Füße". Gunda, das müssen wir unbedingt wiederholen.


Über was ich mich geärgert habe

Malerplanen. Ich sag nur: Viel zu dünn und zu wenig reißfest. Pffffft.


Was ich gekauft habe

Einen Teppich. Den hat sogar die Fine ins Herz geschlossen. Sie liegt sonst nie im Wohnzimmer, weil es da viel zu unruhig ist. Jetzt erträgt sie sogar uns :-)



Was mich beeindruckt hat

Die tollen Ideen, die die ü30-Bloggerinnen in Sachen Jeans hatten. Vieles von dem, was da gezeigt wurde, hat mich restlos beeindruckt. Ü30 ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ;-)


Überraschung der Woche

Meine Fotografinnen haben mir erlaubt, sie auch mal im Bild zu zeigen. Also los:


Diese junge Dame macht am Freitag voraussichtlich ihre praktische Fahrprüfung für das Kleinkraftrad. Gedrückte Daumen werden gern genommen.


Und diese junge Dame ist seit gestern endlich 14 und fliegt am Donnerstag zum ersten Mal ganz allein in den Urlaub. Badrianpillen für die besorgte Mutter werden ebenfalls gern genommen :-)

Liebe Grüße
Fran

Samstag, 24. Oktober 2015

Kaninchen und Pullover

Nichts für Vegetarier


Entsetzte Blicke gab es von meinen Töchtern, als ich vor ein paar Jahren diesen Pullover aus London mitbrachte. "Ist das etwa echt?" wurde ich misstrauisch von den vegetarischen Damen gefragt, als sie den Fellpuschel entdeckten. "Natürlich nicht. Was glaubt ihr eigentlich?" war meine Antwort. Äh ja. Ich weiß bis heute nicht, ob das Ding tatsächlich mal zu einem Kaninchen gehörte. Aber ich mag den Pullover, Kaninchen hin oder her.




Gefunden habe ich ihn in einem eher ungewöhnlichen Laden in der Brick Lane. Im "The Laden" können britische Jungdesigner ein Eckchen mieten und dort ihre Kreationen verkaufen. Zu absolut erträglichen Preisen übrigens. Der Pullover mit dem Kaninchen und dem Fellpuschel war Liebe auf den ersten Blick. Schön geräumig ;-), aber mit engen Ärmeln. Der musste mit.




Unterm Pullover ein langes weißes Hemd, Overknee-Strümpfe und Stiefel an die Beine und dazu noch ein Poncho, denn so richtig warm war es trotz Sonnenschein nicht. Irgendwie war es im letzten Jahr Ende Oktober wärmer... ich erinnere mich dunkel, dass ich um diese Zeit in der Hamburger Speicherstadt draußen Kaffee getrunken habe - ohne Jacke. Und nein, ich will jetzt nicht hören, dass der Winter hart wird.






Einer der Igel kam uns übrigens auch wieder besuchen. Pah, Familie, die ewig über meine Igel-Unterschlupf-Bauten lacht: Nehmt dies!




Liebe Grüße
Fran


Pullover: The Laden, London
Hemd(kleid) und Poncho: H&M
Stiefel: Zara
Overknee-Strümpfe: Falke


Donnerstag, 22. Oktober 2015

ü30 Blog Hop - We love Jeans! Thursday, 20.10.

Die etwas anderen Jeans

Natürlich tummeln sich in meinem Schrank ganz normale Jeans. Röhrenjeans, Boyfriendjeans und Schlagjeans sind da in verschiedenen Farben zu finden. Daneben liegen aber auch ein paar eher ungewöhnlich Exemplare. Zwei von ihnen gibt es heute zu sehen. Da es in Norddeutschland seit Tagen regnet und regnet und regnet, habe ich diesmal Fotos im Haus gemacht. Da habe ich zwar licht-technisch noch keine optimalen Platz gefunden, aber besser als plantschend in Pfützen ist es allemal ;-)

Die Harmshose




Die erste eher ungewöhnliche Jeans kommt als Haremshose daher. Gefunden habe ich sie in Barcelona in einem der Desigual-Läden, die dort an gefühlt jeder Straßenecke zu finden sind. Haremshosen fand ich bis dahin durchaus irgendwie merkwürdig. Aber diese Hose musste ich haben. Der Rest der Familie guckte etwas - nun sagen wir skeptisch. Die Begeisterung sprang ihnen nicht gerade aus dem Gesicht, aber Proteste hatten keine Sinn. Die oder keine. OK, mit dieser Hose muss man so manch doofen Spruch von völlig unbekannten Menschen ertragen. Aber immerhin kommt man mit Hilfe dieser Hose auch mal mit 16-jährigen Rabauken ins Gespräch.




Und weil ich sie mag, gibt es die Stickerei noch einmal im Detail.



Jeans: Desigual
Shirt: Zara

Die Latzjeans




Meine Liebe zu Latzjeans entdeckte ich in einem Ferienlager auf der holländischen Insel Ameland, wo ich als Teenager drei Wochen verbrachte. Ein Mädchen aus unserem Zimmer hatte eine. Und der Rest wollte eine. Sie hat die Marklücke übrigens sofort erkannt und hat die Hose "vermietet". Gegen Süßkram durfte man sie für einen halben Tag ausleihen. Sagen wir es so: Sie besaß zum Schluss unglaublich viel Süßkram und hat die Hose in diesen drei Wochen eigentlich nie selbst getragen.

Aus unerfindlichen Gründen habe ich mir erst vor drei Jahren eine Latzjeans gekauft. Selbst in zwei Schwangerschaften habe ich es nicht geschafft, so ein Ding zu tragen. Aber jetzt.




Jeans: Zara
Bluse: H&M Trend
Schuhe: Converse

Bloggen ist eine ernste Angelegenheit

Blogfotos zu machen ist eine ungemein ernste Angelegenheit. Also bei anderen. Bestimmt. Bei uns eher nicht. Und deshalb gibt es heute auch die Fotos, die normalerweise gleich im Papierkorb landen.

Die alte Mutter ist den Regieanweisungen ihrer Töchtern nicht mehr gewachsen und streckt die Flügel:



Das mit der Haltung üben wir noch. Aber Lachen soll ja sehr gesund sein...




Natürlich sind auch heute noch weitere Ü30-Blogger dabei. Schaut einfach rein, was sich Sunny, Sabine, Claudia und Üffi heute einfallen haben lassen. Und wer noch nicht gesehen hat, was am Montag, Dienstag und Mittwoch los war: Hier könnt ihr noch einmal unglaublich tolle Jeanslooks entdecken! Also nix wie los.



Liebe Grüße
Fran



Montag, 19. Oktober 2015

ü30 Blog Hop - We love Jeans! Monday 19.10.

In Jeans durch den Tag


Meine erste Jeans war ein Fiasko. Es war Mitte der Siebziger. Ich wollte eine Jeans. Eine Wrangler. Die halbe Schule trug Wrangler. Meine Mutter stand diesem Wunsch allerdings recht verständnislos gegenüber. Nun denn, ich bekam meine erste Jeans. Keine Wrangler. Eine selbstgenähte Jeans. Ich war sauer. Und zog sie nie an. Sowas prägt fürs Leben ;-).

Inzwischen liegen geschätzte 15 Jeans in meinem Schrank. Eine Wrangler ist nicht darunter - gibt es die eigentlich noch? Ich habe viele Lieblingsjeans. Je nach Lust und Laune sind das Röhrenjeans, Boyfriend-Jeans und seit dem vergangenen Jahr auch wieder Schlagjeans. Jeans gehen immer. Um das zu beweisen, habe ich eine Boyfriend-Jeans dreimal anders kombiniert. Boyfriend-Jeans mag ich unheimlich gern, weil sie so bequem sind. Damit komme ich problemlos durch den Tag und nix kneift oder rutscht oder nervt.

Nummer eins: Jeans im Büro




Glücklicherweise gibt es bei mir im Büro keine Kleidungsvorschriften. Jeans geht also problemlos. Blazer ist schon fast overdressed. Bluse dagegen ist bei mir Standard. Ich mag Blusen. Und seitdem die Teenies im Haus bügeln, um ihr Taschengeld aufzubessern, trage ich noch viel öfter Blusen :-). Dazu eine große Tasche, denn das Notebook und meine Unterlagen brachen viel Platz. Und meine Lieblings-Stiefeletten, ebenfalls in blau.



Jeans: Zara
Blazer und Bluse: H&M
Schuhe und Tasche: Keine Ahnung

Nummer zwei: Jeans in der Freizeit




Mit Jeans geht eigentlich fast alles. Vom Shoppen bis zum Spaziergang mit dem Hund gehen die immer. Radfahren auch. Zumal die Jeans auch noch farblich zum Rad passt :-).

Zum Radfahren werden die Stiefeletten natürlich gegen Checks getauscht. Eine Tasche ist unnötig, das Rad hat einen Getränkehalter, in den zur Not auch Prosecco in Dosen passt.... ;-). Weites Hemd zur Boyfriend-Jeans ist zwar nicht vorteilhaft, aber mächtig bequem. Und das war mir gerade mal wichtiger.




Jeans: Zara
Hemd: Hollister
Schuhe: Converse
Fahrrad: Jan Cordes

Nummer drei: Jeans am Abend




Naja, in die Oper würde ich in Jeans jetzt nicht unbedingt gehen. Wobei man in der Hamburger Staatsoper durchaus Jeans sieht. Aber zum Italiener oder ins Krimitheater *das Imperial-Theater in Hamburg ist grandios* passt Jeans immer. Auf jeden Fall zusammen mit meiner Jacke, die ich vor einigen Jahren auf dem Petticoat Lane Market in London für die ungeheure Summe von acht Pfund gekauft habe. Meine Familie hat sie "Zirkusdirektor-Jacke" getauft. Ich finde ja eher, sie macht mich zum Kapitän auf großer Fahrt. Die Schuhe habe ich gesehen und geliebt. Sie sind aus Samt und unheimlich bequem, trotz des Absatzes. Ich habe außer mir noch niemanden gefunden, der sie mag. Aber immerhin gucken alle hin.



Jeans: Zara
Blazer: Petticoat Lane Market, London
Schuhe: Tamaris




Liebe Grüße
Fran


Sonntag, 18. Oktober 2015

Und sonst so? KW 42

Was sonst so passierte.


"Und sonst so?" fragt mich eine Bekannte immer dann, wenn wir uns sehen. Diese Frage nehme ich jetzt mal als Grundlage für einen wöchentlichen Rückblick.



Die vergangene Woche war ungemein stressig. Ich war jeden Abend beruflich unterwegs, mein Arbeitstag begann um acht und endete nicht vor neun. Suboptimal. Aber jetzt liegen zwei Wochen Urlaub vor mir und ich werde ihn nutzen, um dem Wohnzimmer einen neuen Anstrich zu verpassen. Und um nichts zu tun. Letzteres wird hart ;-).

Über was ich mich gefreut habe:

Über einen Ausflug an die Ostsee am vergangenen Wochenende und über eine Verabredung in der kommenden Woche.
Auf zwei Wochen Urlaub ab heute. Und über drei Igel, die sich jede Abend bei uns im Garten amüsieren.



Über was ich mich geärgert habe:

Ganz ehrlich, über nichts so wirklich. Die Sache mit der Currywurst war zwar doof, aber ärgern geht anders.

Was ich gekauft habe:

Farbeimer. Abdeckfolie. Pinsel und Rollen. Und Socken :-).

Was ich unternommen habe:

Eigentlich hatte ich so überhaupt keine Lust. Nach einem langen Tag lockte das Sofa. Aber dann bin ich doch mitgegangen, zum einen Basketballspiel in der 2. Bundesliga. Hamburg Towers gegen Rasta Vechta. Und was soll ich sagen? Zum Schluss stand ich auf der Tribüne und habe mit fast 3000 anderen die Hamburger angefeuert. Merke: Basketballspiele live sind toll.



Der Brüller der Woche

Elternabend zum Schüleraustausch. Der Schulleiter sagt, dass alle Eltern bitte dafür sorgen mögen, dass die Handys ihrer Kinder auch im Zielland funktionieren, damit die begleitenden Lehrkräfte, zu denen er persönlich gehört, ihre Schäfchen auch erreichen können.
Frage eines Elternteils: "Wissen Sie, ob man am Flughafen des Ziellandes SIM-Karten kaufen kann?". Antwort des Schulleiters: "Das weiß ich nicht. Ich bin nicht so der SIM-Karten-Nutzer". Hm, fragen wir uns also, was im Handy des Schulleiters steckt... Ein SIM-Karte offensichtlich nicht ;-).

Liebe Grüße
Fran


Donnerstag, 15. Oktober 2015

Erster Ausgang für *den Mantel*

Fünf Sterne und eine Currywurst




Strahlender Sonnenschein, Wochenende = Ab an die Ostsee. Am letzten Wochenende war ich gemeinsam mit einer Kollegin im hohen Norden unterwegs. Auf dem Weg nach Weißenhaus kurz vor Fehmarn haben wir erst einmal einen kleinen Abstecher ins Outlet Center Neumünster gemacht, sind dort nach zwei Stunden vor den Menschenmassen geflohen und haben die Fahrt durch die Holsteinische Schweiz gen Meer genossen. Mit von der Partie war der neue Mantel:




Das Ziel unserer Fahrt hieß "Weissenhaus Grand Village & Spa Resort". Mein ehemaliger Chef hat vor einigen Jahren ein Herrenhaus samt angrenzenden Gebäuden gekauft und ein Luxushotel daraus gemacht, das direkt an der Ostsee liegt. Und weil ich ein neugieriger Mensch bin, wollte ich mir das mal ansehen. Ganz schön schön, das Resort. Das Herrenhaus:




Wunderschön saniert und wunderschön in einem Park gelegen. Wohnen kann man nicht nur dort, sondern auch in den umliegenden Gebäuden. Zum Beispiel im Badehäuschen. Für schlappe 600 Euro pro Nacht. Dafür mit freistehender Badewanne.




Gleich gegenüber vom Badehäuschen geht es zum Strand.






Und ja, schon wieder die gleichen Schuhe. Die sind für Ausflüge nun mal hervorragend geeignet. Und jetzt *Fanfare* der Mantel. Genau das Richtige für einen kalten, sonnigen Nachmittag.





Tja, und dann wollten wir etwas essen. Im Bootshaus. Aus unerfindlichen Gründen gab es da aber nichts. OK, die Karte sagt was anderes. Die Webseite auch. Aber es gab nix. Trotz der Tatsache, dass mindestens zehn Tische nicht besetzt und auch nicht reserviert waren. Was uns das Personal auf etwas merkwürdige Weise klarmachte. Hm, für ein Restaurant, das zu einem Fünf-Sterne-Resort gehört, irgendwie wenig service-orientiert. Aber gut, wir nahmen es mit Humor und trabten zur "Alten Liebe", wo die Webseite leckere Snacks versprach. Nun ja. Fish and Chips haben wir selten so schlecht gegessen. Falls jemand von Euch da unterwegs ist, Hände weg! Die Currywurst war ok. Nicht wirklich gut, aber ok.




Aber man isst mit Blick aufs Meer. Allerdings im Oktober nur was für die Harten, weil draußen. Zum Abschluss noch ein letzter Blick auf die Ostsee bei untergehender Sonne.




Liebe Grüße
Fran

Mantel: Burberry
Lederhose: H&M Trend
Pullover: COS
Schuhe: Adidas