Montag, 30. November 2015

Kastenjacke und Röhrenjeans

Heute mal in rosa :-)




Noch ist es nicht zu sehen, aber heute wird es wieder bunt. Zumindest für meine Verhältnisse. Zu rosa habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Meine Töchter haben die Rosa-Phase beide ausgiebig durchlebt und ich fand es schrecklich. Rosa Kleidung, rosa Kuscheltiere, selbst rosa Wände im Kinderzimmer. Ich war froh, als das vorbei war.




Und dann habe ich meine Schwester in Paris besucht. Gleich am ersten Tag machten wir einen ausgiebigen Bummel durch "Le bon marché". Und da habe ich zum ersten Mal von Mode von "Paule Ka" gesehen. Und war begeistert. Die Preise allerdings waren - nun ja. Sagen wir so, sie überstiegen das, was ich ausgeben wollte, geringfügig ;-). Aber mein Schwesterlichen hatte die Lösung im Gepäck und die hieß vente privée.

Das ist quasi ein Fabrikverkauf. Und einen vente privée von Paule Ka gab es gleich am nächsten Tag. Hurra! Privée heißt in diesem Fall allerdings, dass in dem riesigen Saal, in dem das Ganze stattfand, einige Hundert Frauen, die ähnlich wie bei den H&M-Designerkooperationen in Schlangen vor dem Gebäude warten, nach dem Einlass über Dutzende von Kleiderständern herfallen als wenn es kein Morgen gäbe. Wir kamen gottseidank eine Stunde zu spät, so dass das Schlimmste schon vorbei war.

Und während ich noch darüber staunte, dass Frau in Ermangelung von Umkleidekabinen auch mal zwischen zwei Kleiderständern blank zieht und in eine Bluse schlüpft, sah ich dieses Kastenjäckchen. In rosa. Und schööööööön. Und es kostete noch etwa 15 Prozent vom normalen Preis.




Es musste natürlich mit, das Jäckchen. Meine Schwester hat sich das gute Stück ebenfalls gekauft, so dass wir jetzt im Partnerlook gehen könnten, wenn wir denn wollten. Kombiniert habe ich schwarz und grau dazu - alles andere wäre dann doch ZU bunt geworden. Und sorry, dass es schon wieder die schwarzen Stiefel sind. Die und ihre cognacfarbigen Zwillinge werdet ihr voraussichtlich in diesem Winter noch öfter zu sehen bekommen.






Habt ihr gemerkt, dass ich beim Turnen auf den Gleisen inzwischen Fortschritte mache? Selbst grazile Sprünge sind gar kein Problem mehr ;-). Und nein, es kam kein Zug. Der kommt nur an zwei Tagen pro Woche. Das war ein zugfreier Tag.



Tüdelkram mag ich ja eigentlich nicht. Aber diese Schleife am Rücken fand ich einfach toll. Und an einer rosa Jacke darf das so sein.



Liebe Grüße
Fran


P.S. Morgen ist es übrigens so weit: Im großen Ü30-Blogger-Adventskalender öffnet sich das erste Türchen! Bis zum 24. Dezember gibt es jeden Tag tolle Gewinnspiele, Rezepte und alles, was die Vorweihnachtszeit noch schöner macht.



Jacke: Paule Ka
Lederjacke, Jeans & Stiefel: Zara
Poncho: H&M Trend
Tuch: Maje

Sonntag, 29. November 2015

Und sonst so? KW 48

Was sonst so passierte


Mit ganz kleinen, nassen Flocken fing es am letzten Sonntag an zu schneiden. Und keiner glaubte, dass das mehr würde als kleine, nasse Flocken. Wurde es aber. Sehr zur Freude der Kinder. Wenn es schneit, sind die nämlich gar nicht mehr 14 und 16 Jahre alt. Sondern mindestens zehn Jahre jünger. Am Mittag sah es im Garten so aus:




Beim genauen Hingucken im Schneegestöber habe ich dann auch noch dieses kleine Langohr gefunden. Es sah nicht wirklich glücklich aus mit der weißen Pracht.




Leider war der Schnee nicht sonderlich haltbar. Am Montagabend war er fast weg. Schade eigentlich. Dann kam wieder mal Regen, Regen und Regen. Aber am Donnerstag, da schien tatsächlich die Sonne! Wow.

OK, so richtig gestört hat der Regen nicht. Ich war ja sowieso pausenlos unterwegs. Arbeiten, Kinderfahren, arbeiten, Kinderfahren, irgendwas im Haushalt, arbeiten.... die Quittung gab es dann am Donnerstag. Da hat dann mein Kreislauf beschlossen, sich zu verabschieden. Immerhin hat mir das einen fast freien Freitag eingebracht. Kinderfahren und Haushalt ließen sich leider nicht komplett streichen.

Und heute habe ich den Sonntag des Grauens vor mir: Kind in die Nähe von Hannover zu einem Wettkampf fahren, dann weiter zu meinem Vater, der in der Nähe von Münster lebt und ziemlich kränkelt. Anschließend das Ganze wieder rückwärts. Start ist um halb sieben. Open end.

Als Ausgleich sind die Adventsvorbereitungen in dieser Woche quasi flach gefallen. Keine Zeit. Lediglich so was wie einen Adventskranz habe ich auf innerhalb von zehn Minuten zusammengestoppelt.




Ansonsten gab es im Hause W. nie weniger Adventsdeko. Stört mich allerdings erstaunlich wenig. Immerhin ist für Keksnachschub im Büro gesorgt. Die Mutter meiner Kollegin hat nochmal gebacken, weil wir schon alle aufgefuttert haben.

Aber das dritte Adventswochenende, das wird meins! Da muss ich voraussichtlich nicht arbeiten. Und kein Kind muss irgendwohin. Und deshalb wollte ich wie jedes Jahr eigentlich zum Weihnachtsmarkt nach Wotersen. Aber *kreisch* der fällt aus in diesem Jahr. Ersatzweise geht es nach Basthorst. Wobei ich es irgendwie schräg finde, dass man für den Basthorster Weihnachtsmarkt, der in und um Hamburg sehr bekannt ist, Eintritt zahlt. Aber egal, ich schau ihn mir an. Und freue mich riesig drauf.

Noch mehr freue ich mich darauf, das hier wieder zu sehen:




Das ist der Arc de Triomf in Barcelona, und da fliege ich samt Mann und ohne Kinder im Januar für ein verlängertes hin! Barcelona ist neben London meine allerliebste Lieblingsstadt und ich freue mich soooooo sehr, wieder da zu sein. Januar ist vielleicht nicht unbedingt der ultimative Reisemonat. Aber  das ist mir gerade mal egal.

Gar nicht egal ist mir dagegen, dass mein Chef vorschlug, eine Artikelserie von mir zu einem Thema, das in den letzten 18 Monaten hier für allerlei Turbulenzen sorgte, für einen Journalistenpreis eingereicht werden sollte. Die Geschichten sind in dieser Woche auf die Reise gegangen und ich bin gespannt, was da nun kommt. Irgendwann im nächsten Jahr werde ich es wohl erfahren.

So, und als Rausschmeißer gibt es jetzt noch ganz besonders für Gunda und Beate einen Elefanten.




Das im Hintergrund ist der Elefant aus einem Zirkus, über den ich mal eine Reportage geschrieben habe. Und im Vordergrund ist Tochter, klein im zarten Alter von drei Jahren. Sie wollte den Elefanten unbedingt streicheln und füttern. Mutter hatte nur ein bisschen Angst, dass das Kind zertrampelt würde. Wirklich nur gaaaanz wenig ;-)

Liebe Grüße
Fran

Freitag, 27. November 2015

Hält warm: Fake-Fell und Stiefel

Zuwachs für die Zirkusdirektor-Kollektion




Als ich diese Jacke vor einigen Jahren aus dem Desigual-Outlet in Barcelona schleppte, war es fast 30 Grad warm und mein Mann tippte sich mitleidig an die Stirn. Ich fürchte, er fand das gute Stück etwas zu ausgefallen. Aber es passte immerhin in meine Zirkusdirektor-Kollektion. Und das Fell, mit dem die Jacke gefüttert ist, ist unglaublich weich und kuschelig. Und der hohe Kragen erst! Nun ja, das sind Qualitäten, die Männer bei 30 Grad nicht zu würdigen wissen. Die gehen ja auch erst dann eine Winterjacke kaufen, wenn die Temperaturen auf Minusgrade fallen.







Frauen dagegen sorgen vor. Zum Beispiel mit Stiefeln. Kann man schließlich nie genug haben. Das dachte ich mir auch und kaufte diese hier im letzten Jahr gleich in zwei Farben. Die sind nämlich ziemlich bequem und hübsch und überhaupt *typisches Frauenargument*. Ihr werdet sie in diesem Winter vermutlich noch oft zu Gesicht bekommen.




Nicht ganz so oft gibt es die rote Tasche zu sehen. Die führe ich nämlich relativ selten aus und weiß gar nicht, warum. Denn sie ist hübsch und geräumig und macht es mit ihren vielen Fächern relativ einfach, Ordnung zu halten. Vermutlich ist das der Grund, warum ich sie so selten nutze. Meine Taschen sind meine Zweitwohnungen. Da ist selten Ordnung. Und es ist ja auch viel schöner, wenn man hektisch nach dem Schlüssel wühlen muss und panisch wird, weil er im Taschenchaos nicht zu finden ist. Diese Erleichterung, wenn er doch da ist, sorgt den ganzen Tag für gute Stimmung :-).





Liebe Grüße
Fran

Jacke: Desigual
Jeans: Esprit
Hemd: H&M
Stiefel: Zara
Tasche: irgendwo in Paris

Mittwoch, 25. November 2015

Overknees und Skinny Jeans

Zeitreise rückwärts?

Nein, Zeitreisen kann ich leider nicht. Wobei ich mir schon seeeehr wünschen würde, mal für ein paar Tage an den Hof Heinrichs des Achten zu reisen und mir das Leben damals zu Gemüte zu führen. Oder vielleicht London in den Zwanziger. Also bitte nicht zu weit hinten in den Zwanzigern, da ging es ja bergab. Aber Mitte der Zwanziger? Nehme ich :-).

Äh ja, wo wollte ich eigentlich hin: Die Bilder. Da sind noch Blätter an den Bäumen, wie der geneigte Leser schnell feststellen wird. Das liegt daran, dass die schon Anfang November entstanden. Da meine Kamera ja mit nach Japan reiste, habe ich das Kind gezwungen, vorproduzieren. Wenn mein Chef wüsste, dass ich das kann, wäre ich jetzt die Königin im Büro. Aber ich verrate es ihm natürlich nicht.

Nachdem der erste Kombinationsversuch mit meinen Overknees nicht so wirklich optimal gelang, habe ich diesmal auf Jeans gesetzt. Denn Jeans gehen ja immer. Die sind quasi die Ringelshirts der Beine.




Und weil ich grau so sehr mag, gab es zur Jeans einfach jede Menge grau. Die Lederjacke habe ich vor einem Jahr in Cadiz gekauft. Fast hätte sie den Rückflug nicht überlebt. Denn als die Koffer ins Flugzeug verladen wurden, gab es eine sintflutartigen Regenguss. Und der hat meinen Koffer geflutet. Und in dem war die Jacke. Als ich den Koffer zuhause aufmachte dachte ich, mich trifft der Schlag. Aber geduldige Behandlung, gutes Zureden, jede Menge Spray und eine Bürstenbehandlung hat die Wildlederjacke gerettet.





Zu Jacke, Jeans und Stiefel musste es mein Lieblingspullover sein, den wenig verständnisvolle Menschen wie meine Kinder gern als Zwangsjacke bezeichnen. Nur weil sich die Knopfleiste hinten befindet. Und den Hinweis, dass ich die Jacke ja falsch herum anhabe, kann ich auch nicht mehr hören. DAS MUSS SO!




Für das lässige Lehnen am Verkehrsschild habe ich übrigens mehrere Anläufe gebraucht. Das Ding wackelt. Und im hohen Gras versinkt man. Und man möchte nicht so ganz genau wissen, was da hinterher am Absatz klebt.




So, hier nochmal der Pullover von vorn: Der Kragen erspart einen Schal und die Lagen vorn finde ich einfach schön. Außerdem ist er weich. Und warm. Und grau. Der perfekte Pullover für mich also.




Zum Schluss noch ein bisschen Landschaft. Die war nämlich in diesem Herbst einfach wunderschön.



Liebe Grüße
Fran


Jeans: Esprit
Stiefel: Even & Odd
Pullover: COS
Jacke: Mango

Montag, 23. November 2015

Alles gefaked, aber der Schnee ist echt

Es schneit, es schneit, kommt alle aus dem Haus!


Am frühen Morgen sah es gestern noch nach Sonne aus, aber am Vormittag rieselten plötzlich erst dünne, dann richtig dicke Schneeflocken vom Himmel. Als das weiße Zeug dann auch noch liegen blieb, war die Freude groß. Und nachdem ich schon am Samstag meinen Fellmantel aus dem Sommerlager befreit hatte, musste der sofort an die Luft beziehungsweise in den Schnee.




Der Mantel hat übrigens einen Namen. Er heißt "Möh". Eine Freundin von Tochter, klein, hat ihn so getauft. Sie war nämlich entsetzt, als sie anfangs vermutete, dass das mal ein echtes Tier war. Ein "Möh" halt. Ich konnte sie natürlich beruhigen. Der Mantel ist natürlich aus Fake-Fell. Aber für reines Erdöl *g* ist er ganz wunderbar weich und kuschelig. Und warm natürlich.




Fake ist in diesem Fall auch die Lederhose. Obwohl ich eigentlich lieber Echtlederhosen trage, mag ich sie besonders gern. Aber leider sind ihre Tage wohl gezählt. Ich habe am Knie gestern ein kleines Loch gefunden. Und wo bei Fakeleder ein kleines Loch ist, ist sehr bald ein großes. Noch ein Grund, echtes Leder zu bevorzugen.




Aber der Schnee, der ist echt. Und während wir im Garten standen und Kind, groß, die Fotos machte, fiel immer mehr Schnee. Und noch mehr. Das Ganze entwickelte sich zu etwas, was schon fast den Namen Schneesturm verdient hätte. Und dann sagt das Kind auch noch, dass mein Kopf mit Schal und Kragen aussieht wie ein Kürbis. Tse.




Da hab ich ihr natürlich erstmal gezeigt, was eine Harke ist. Oder ein Paar X-Beine. Pah, Kürbis. Die Jugend von heute ist ganz schön respektlos.




Natürlich solltet ihr auch noch sehen, was ich unter dem Mantel trage. Musste aber ganz schnell gehen, weil es wirklich eiskalt war. Und dieser doofe Schnee, der fröhlich in den Kragen fiel. Toll. So llangsam wird mir klar, welche Leiden ein Modeblogger im Winter durchlebt ;-)




Liebe Grüße
Fran


Mantel und Lederhose: H&M (alt)
Hemd: S.Oliver
Dünner Schal und Blazer: Zara
Kaschmirschal: Geschenk meines Mannes

Sonntag, 22. November 2015

Und sonst so? KW 47

Was sonst so passierte

Ganz schön turbulent war sie, die Woche. Und zwar in jederlei Hinsicht. Aber schön war sie auch. Tonnenweise Arbeit mit vielen netten Momenten und einem im Rückblick urkomischen Termin, ein Kind, das mit ganz vielen Eindrücken und tollen Geschichten aus Japan zurückkam und das andere Kind, das sich einen Jahre alten Traum erfüllte. Die nächste Woche darf gern etwas ruhiger sein. Wir sie vermutlich nicht, denn am nächsten Sonntag ist der erste Advent. Immer wieder überraschend, wie üblich ;-). Weihnachtlich ist hier auf jeden Fall noch nichts. Aber das wird. Haben wir noch jedes Jahr geschafft.




Los ging es mit einem opulenten Frühstück. Da die Familie auf nur zwei Mitglieder zusammengeschrumpft war, haben wir uns das in unserem Lieblingscafé gegönnt. Das Frühstück war hervorragend, die Gespräche an den Nachbartischen sehr erhellend. Die standen nämlich unter dem Eindruck der Anschläge in Paris. Und man war sich einig: Die Flüchtlinge sind schuld. Deshalb sollten wir keine mehr reinlassen. Außerdem kann das ja auch keiner bezahlen. Wir haben ja selbst nichts. Und man biss herzhaft in sein Frühstücksbrötchen. Danke auch.



Weiter zum Wetter: Das war in der letzten Woche nass wie selten. So ungefähr sah es hier aus. Matsch everywhere. Aber macht nichts, im Büro haben wir den Stress mit der ersten Ladung selbstgebackener Kekse abgewehrt. Die hat dankenswerterweise die Mutter meiner Lieblingskollegin geliefert. Bei Schokobrot und Walnusskeksen konnte uns dann selbst eine Großauflage nicht mehr die Laune vermiesen.




Ein bisschen Bauchschmerzen verursachte mir ein beruflicher Termin, der quasi in der "Höhle des Löwen" stattfand. Ich hatte mich eigentlich darauf eingestellt, dass mindestens eine faule Tomate in meine Richtung fliegt, aber da wir ja alle erwachsene Menschen sind, waren alle unglaublich höflich und nett zueinander. So viel falsches Lächeln wie an diesem Abend sah ich selten. Das war dann schon wieder zum Brüllen komisch.





Und am Wochenende stand meine Lieblingsbeschäftigung auf der Tagesordnung: Kampfrichtern. In einem Anfall geistiger Umnachtung hatte ich mich Anfang des Jahres bereit erklärt, einen Kampfrichterlehrgang zu absolvieren, weil dem Verein, in dem das kleine Tochterkind Trampolin springt, Kampfrichter fehlen. Was ich nicht wusste: Eltern trampolinspringender Kinder pöbeln gerne mal den Kampfrichter an, wenn das Kind nicht die gewünschten Haltungsnoten bekommt. Denn daran ist ja logischerweise der Kampfrichter schuld. Wer sonst?




Diesmal hielten sich die Pöbeleien in Grenzen. Und das trotz der Tatsache, dass das Tochterkind alles gewann, was zu gewinnen war. Nein, ich habe sie nicht nach vorn gewertet. Von mir kamen die schlechtesten Noten im Kampfrichter-Dreigestirn für den eigenen Spross. Sie zog auf jeden Fall mit drei Pokalen nach Hause. Davon hatte sie geträumt, seitdem sie an diesem Wettkampf vor drei Jahren zum ersten mal teilnahm und eine Vereinskameradin alle drei Pokale gewann. DAS wollte Tochterkind auch einmal erreichen. Jetzt kann sie einen Haken setzen.




Glücklich war sie auch über die aus Japan heimkehrende Tochter, die jetzt ein bisschen mit dem Jetlag kämpft. Sie hat tütenweise geheimnisvolle Süßigkeiten aus japanischen Supermärkten mitgebracht, durch die sich die ganze Familie zur Zeit durchfuttert. Das Privileg, als erster zuzugreifen, ist erstaunlicherweise gar nicht so begehrt *grins*.




In der nächsten Woche ist dann eigentlich wieder business as usual angesagt. Aber ich bin sicher, irgendetwas kommt dazwischen. Wäre ja sonst auch langweilig :-)

Liebe Grüße
Fran

Freitag, 20. November 2015

Oversized und Culottes

Auf Klettertour

Selbst im norddeutschen Flachland kann man klettern gehen: Berge haben wir zwar nicht, aber Hochsitze. Nicht nur meine Kinder lieben die Dinger, sondern auch ich. Kann man doch von oben so hübsch auf den Rest der Welt gucken. Für ein Picknick ein toller Ort. Keine Ameisen, windgeschützt und ein bisschen Abenteuerfeeling inklusive. Also nichts wie hoch. Mir nach!








In diesem Fall allerdings war die Klettertour vergebens. Die Tür war abgeschlossen. Tse, wer macht denn sowas? Also dann, anstatt eines Blickes von oben gibt es halt etwas zum Outfit. Seitdem ich Edna Mos Beitrag zur Jeanswoche bei den Ü30-Bloggern gesehen habe, spukte es mir im Kopf herum. Allerdings brauchte ich erste diesen Pullover. Den hatte ich schon Anfang September bei einem Ausflug nach Berlin bei COS entdeckt. Und schließlich in Hamburg gekauft. Der hat schon jetzt das Zeug zum Lieblingspulli für den ganzen Winter. Er geht zur Röhre, zur Culotte, zum Rock. Er geht einfach immer.






Liebe Grüße
Fran


Pullover: COS
Hose: H&M Trend
Schuhe: Deichmann

Mittwoch, 18. November 2015

Strick und Leder

Oben Leder, unten Strick

Normalerweise ist es bei mir ja umgekehrt: Lederhose mit Strickjacke oder Pullover trage sie gefühlt ständig. Diesmal habe ich eine Strickhose zum Lederhemd kombiniert. Die Hose, die ich schon im Sommer gekauft hatte, sah ich vor kurzem bei Gaby auf ihrem Blog Stylish Salat und war von ihrem Outfit völlig begeistert. Und trotz der Tatsache, dass meine Familie mir ständig erzählt, dass das eigentlich eine Pyjamahose ist *Banausen, ich sag nur Banausen*, habe ich die Hose aus dem Schrank gezerrt.




Dank der November-untypischen Temperaturen konnte ich die Jacke zuhause lassen. Ein Lederhemd und ein Tuch um den Hals reichten für einen Nachmittagsspaziergang aus. Und ja, ich sollte mal anfangen, das Laub wegzuharken. Aber ich dachte mir, ich warte einfach, bis alles unten ist :-)






Die Hose ist übrigens wahnsinnig bequem. Die Länge verträgt sich angesichts meiner scheinbar zu kurz geratenen Beinen. Das Problem habe ich bei Hosen von Zara häufig. Die letzte Jeans ist angeblich cropped. OK, ich muss sie immerhin nicht krempeln. Aber cropped sieht doch anders aus ;-)




Damit man im Laubgestöber auch die hübschen Stiefeletten sieht, musste ich auf Geheiß der fotografierenden Tochter das Bein graziös anheben. Kann ich, klar. Man achte vor allem auf die graziöse Handhaltung! Ich wusste, dass es sich irgendwann rächt, dass meine Mutter Ballettunterricht für überflüssig hielt. Jetzt ist der Moment gekommen!







So, nun genug der Fotos. Der Hund will schließlich raus. Ach, und bevor irgendwer auf die Idee kommt, die Tasche sei leer. Ist sie nicht. Da ist die Hundeleine drin :-)




Liebe Grüße
Fran


Strickhose und Schuhe: Zara
Weißes Hemd: H&M
Lederhemd: Geschenk meiner Schwester
Tuch: Maje
Tasche: Gabor, Vintage