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Einen Monat lang ein bisschen nachhaltiger

Das war der Gedanke, den ich rund um Weihnachten hatte. Lag vielleicht am vielen Essen, an den Dutzenden von Einkäufen für Weihnachtsgeschenke und Co, oder an ein paar Posts, die ich auf dem Blog von Rostrose und aus dem Bahnwärterhäuschen gelesen hatte? Ich weiß es nicht. Aber ich wollte ein paar Dinge ausprobieren. Dass die Welt nicht besser wird, wenn ich ein bisschen nachhaltiger lebe, ist mir klar. Aber vielleicht lohnt es sich ja zu gucken, was geht und was nicht. In kleinen Portionen.

Jeden Monat einfach etwas in Sachen mehr Nachhaltigkeit ausprobieren, das war die Idee. Mal schauen, was sich einen Monat lang durchhalten lässt und was nicht. Und die ganz großen Veränderungen sollen es auch nicht sein. Eher kleine Herausforderungen. Wenn ich die meistere, können sie nach Belieben ausgedehnt werden. Und wenn es schief geht, dann ist das eben so.



Da ich der letzte verbliebene Fleischfresser in einem vegetarischen Haushalt bin - Kind, groß, entschied sich mit knapp zehn Jahren, keine Tiere mehr zu essen, Kind, klein, folgte knapp ein Jahr später und der Gatte zog einfach mit - war die erste Herausforderung ganz schnell klar: Der Januar wird auch für mich fleischlos. Nach dem Tier-Overkill *welch hübsches Wortspiel* zu Weihnachten war das auch völlig problemlos. Ich habe in der letzten Woche des Jahres sowieso nur noch ganz wenig Fleisch gegessen. Das jetzt auch noch einzusparen war eigentlich ganz einfach. Da hier vorwiegend vegetarisch gekocht wurde und Fleisch nur eine zusätzliche Beilage für mich darstellte, war auch an dieser Front kein Problem zu sehen. Lediglich in Barcelona ohne Fleisch zu überleben war gar nicht so einfach, vor allem weil man da auf Schritt und Tritt an Schinkenbrötchen vorbeikommt. Und Schinkenbrötchen sind so etwas wie meine Achillesferse. Aber ich war tapfer.

Bis, ja bis wir am Abend nach dem Rückflug keine Lust hatten zu kochen und uns für Essen beim Chinesen entschieden. Völlig ohne nachzudenken habe ich da bestellt, was ich bei diesem Chinesen immer bestelle. Ente. Quak. Und erst als ich die Ente genüsslich futterte fiel mir plötzlich siedendheiß ein, dass ich ja eigentlich.... Naja, einen Ausrutscher darf ich mir erlauben, beschloss ich.

Und weil mir der Verzicht auf Fleisch nicht wirklich schwerfiel, gucke ich jetzt mal, ob ich das weiterhin durchziehe. Zumindest zuhause. Bin ich zum Essen eingeladen, esse ich weiterhin alles. Fehlen tut mir bislang nichts. Ganz im Gegenteil: Am Wochenende stehen hier mindestens drei Leute schwatzend und lachend in der Küche und probieren neue vegetarische Rezepte aus, lebhafte Diskussionen darüber, ob vegan nun das bessere vegetarisch ist, eingeschlossen. So weit will ich allerdings nicht gehen. Meinen Käse nimmt mir keiner!

Für den Februar gibt es dann eine neue Aufgabe. Und weil ich weiß, dass mir das garantiert ein wenig schwerer fällt als auf Fleisch zu verzichten habe ich mir vorgenommen, im Februar auf den Kauf von Kleidung und Schuhen zu verzichten. Sollte zu machen sein. Aber ich bin sicher, das tut mehr weh als der Januar, vor allem wenn sich in den Läden so langsam der Frühling breit macht und die Tatsache, dass ich im Moment sehr viel Zeit habe, Online-Shops zu beäugen, macht es auch nicht wirklich einfach. Wobei Schuhe nicht so das Problem sind. Ich kann auf absehbare Zeit sowieso nur einen davon tragen ;-)

Habt ihr so etwas schon mal versucht? Würdet ihr so etwas versuchen wollen? Oder tippt ihr Euch jetzt an die Stirn und erklärt mich für bescheuert?

Liebe Grüße
Fran



Kommentare

  1. Probieren geht über studieren. Ich habe auch schon diverse strecken in meinem Leben kein Fleisch gegessen. War ok. Ich schau halt immer wos her ist und kaufe oft beim bauern hier. Oder bekimme Reh vom Jäger. Irgendwas muss man ja auch essen. Ich mag das xte gemüse nicht. Salat vertrage ich abends nicht mehr... Und immer nur nudeln mit tomsten und käs ist auf dauer auch nicht das wahre. Lg

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    1. Gemüse und Salat liebe ich. Nudeln mit Tomatensauce ist nicht so mein Fall, aber für Nudeln gibt es ja ungefähr 1001 vegetarische Variante jenseits von Tomatensauce. Abgesehen davon gibt es ja auch noch Reispfannen jeder Art, ungefähr hundert Kartoffelgerichte oder Quinoa, auch sehr lecker. Also an Abwechslung fehlt es definitiv nicht ohne Fleisch. Das wäre kein Problem.
      Liebe Grüße
      Fran

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  2. *gnhihihi* Das mit der Ente... ;D Hätte ich sein können. Ich sag nur: Chai Latte. Da ist ja Tee, also ist keine Milch drin... so ein Blackout. ;D

    Wie großartig, dass ihr das als Familie macht. Finde ich klasse und das macht es so viel leichter. Gibt ja auch so viele vegetarische Rezepte, dass man gar nicht wirklich groß auf was verzichten muss. Hier stehe ich mit meinen vegetarisch/veganen Ambitionen allein auf weiter Flur bei zwei Normalessern (sollen sie ja, ich will ihnen das Fleisch etc. gar nicht "verbieten"), von denen der eine dieses und jenes nicht verträgt und neuen Speisen eher ablehnend gegenübersteht. Und das mit einem 4Platten-Herd und ohne Spülmaschine. Da bin ich bei allem Enthusiasmus (ich ziehe das seit anderthalb Jahren mehr oder weniger konsequent durch) manchmal so ausgebrannt und auch kaputt und genervt, dass ich mir eine Büchse Linseneinopf in den Topf knalle und das Fleisch rausfrickele und die Männer zum Dönerladen schicke. Bin halt auch nur'n Mensch.

    Ich wäre daher ganz Ohr... äh... Auge, wenn du hier ein paar vegetarische Rezepte vorstellst. ;D (reiner Eigennutz)

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    1. Hih, ich war ja bisher hier immer die "Böse". Nein Quatsch, der Rest hat mich durchaus in Ruhe gelassen, wenn ich Fleisch gegessen habe. Also meistens ;-) Gottseidank verträgt hier jeder alles (außer Spinat, da bekommen drei Leute spontan Pickel) und alle probieren gerne neue Sachen aus. Allerdings auch mit 4-Platten-Herd plus einer Induktionsplatte und ohne Geschirrspüler. Außerdem kochen hier alle mit, beziehungsweise ist mein Mann der Chefkoch. Vegetarische Rezepte kann ich, da müsste ich aber noch das Fotografieren üben :-)
      Liebe Grüße
      Fran

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  3. liebe fran! die welt wird besser wenn wir was in richtung verbesserung tun - kleinvieh macht auch mist sozusagen. und wenn jemand es tut und drüber redet oder schreibt dann zieht das zwangsläufig kreise! vor 15 jahren konnte sich auch niemand vorstellen dass es mal bio-produkte im ganz normalen supermarkt gibt. dass das nicht immer klappt steht auf einem anderen blatt. deswegen musst du dich auch nicht schämen wegen dem armen entchen ;-)
    das mit dem nicht-einkaufen von klamotten ist ganz einfach - stell dir einfach nur die schaurige wüste wo mal der aralsee war, angesengte bengalische mädchen unter fabriktrümmern und die auf den ozeanen treibenden poly-müll-berge vor......
    bei mir ist konsumverzicht keine phase - ich bin schon seit den 90ern angewidert von dem schrott der einem in läden und supermärkten gemeinhin angeboten wird. und das als "ossi" der ja 20 jahre "mit nüscht" auskommen musste ;-) muss wohl ein "stil-gen" sein.
    und sunny hat recht - fleisch mit "herkunft" ist sogar noch besser als keines - ich sach nur soya von urwaldböden oder exotisches gemüse aus treibhäusern oder hergeflogen um den vegetarischen speisezettel aufzubessern........
    xxxxxx

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    1. Nunja, Mist machen kann ich toll :-) Und natürlich hast Du recht. Bio-Produkte im Rewe waren vor zehn Jahren noch Utopie. Für Fleisch mit Herkunft müsste ich ungefähr 35 Kilometer fahren - also für "richtiges" Fleisch mit Herkunft, der ich vertraue. Was ich da an Benzin verblase, ist auch nicht so der Hit. Kann man mal machen, aber regelmäßig ist das nix. Soja gibbet hier übrigens kaum. Tofu mag keiner so recht. Und es geht auch prima ohne.
      Das mit dem Konsumverzicht fällt mir tatsächlich schwerer. Ich glaube, ich statte meinem Liebings-Second-Hand-Laden mal wieder einen Besuch ab, wenn ich wieder Autofahren kann. Oder ich radel einfach hin. Das dürfte hoffentlich früher klappen.
      Liebe Grüße
      Fran

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  4. Oh doch, die Welt wird ein bißchen besser! Das finde ich zumindest schon. Je mehr Menschen sensibilisiert werden. achtsam mit der Umwelt umzugehen, umso mehr rückt das jeweilige Thema in den Vordergrund. Ich bin gerade dabei, meine Pflegeprodukte umzustellen. Auf unbedenkliche Inhaltsstoffe und so weit wie möglich ohne Palmöl. Nur wenn wir Verbraucher unser Konsumverhalten ändern, kommt das bei der Industrie an. Vor Jahren hat noch kein Mensch auf Aluminium in Deos geachtet, aber mittlerweile schon. Und siehe da, die Industrie zieht mit und bietet aluminiumfreie Deos an (da ist zwar noch viel anderer Mist drin, aber immerhin).
    LG Eva

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    1. Ja.... Hast Du schon mal eines gesucht "ohne Alu" und "ohne Gilb"? Da wirst Du zum Elch. Mein Sohn hat unlängst den ganzen DM und Rossmann umgegraben. Deos die nicht "wirken" braucht man auch nicht verwenden.
      Weißt Du, was als Ersatzstoff verwendet wird? Wenn es wirkt, muss etwas anderes drin sein, aus dieser "Gruppe".
      Vielleicht Gallium. Vielleicht hat es ähnliche Eigenschaften. Aber obs gefährlich ist. Wird wohl keiner den Grenzwert gecheckt haben. Verstehst Du was ich sagen will. Die Industrie wird die Inhaltsstoffe einfach tauschen, weniger gefährlich müssen sie deshalb nicht sein.
      Weglassen. Ich lasse es einfach weg. Viel luftiges Matereial, keine engen Shirts, keine Kunstfaser.
      LG

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    2. OK, ums Deo kümmere ich dann mal im nächsten Monat. Wobei ich Sunny Recht geben muss: Wenn es nicht wirkt, brauch ich es auch nicht zu verwenden. Aber müffeln ist auch nicht drin. Echt jetzt.
      Liebe Grüße
      Fran

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  5. Ich finde den Gedanken gut, wenn man dabei nicht verkrampft und auch mal fünfe gerade sein lässt. Aber ein gewisses Umdenken sollte wohl bei uns allen stattfinden. Auch wenn es nur in kleinen Schritten stattfindet. Jeder Schritt zählt. Ich selbst zähle mich auch eher zu den Konsumenten, die Spontankäufe machen. Und ich esse gern Fleisch. Aber in der letzten Zeit mache ich mir doch mehr Gedanken übe die Herkunft.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Spontankäufe kann ich auch gut. Sehr gut sogar. Krampfhaft ist hier eh nix. Siehe die Ente :-)
      Liebe Grüße
      Fran

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  6. Liebe Fran, ich probier das immer wieder und hab sogar einen Post der auch in die Richtung geht in der Pipe. Mir fehlt gerade immer die Zeit für Fotos. ich find auch kleine Veränderungen bewirken was! Also ist es prima wie du da ran gehst. Bleib tapfer bei den Klamotten :)
    Liebe Grüße Ela

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    1. Ich bin tapfer. Ich bin tapfer *mantrasing* :-) Bin gespannt auf Deinen Post! Das mit den Fotos kenne ich. Das da oben ist übrigens aus einem Weihnachtsgottesdienst im Kuhstall. Zweckentfremdet quasi.
      Liebe Grüße
      Fran

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  7. Natürlich ist es sinnvoll, keine Frage.
    Mach das, wenn Dir danach ist und wenn Du das Gefühl hast, Du möchtest das machen. Das ist das einzige, was zählt, finde ich.
    LG
    Gunda

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    1. Jup, stimmt. Für Mai hatte ich ja locker angedacht, ausschließlich Rad zu fahren. Mal sehen, ob ich das tatsächlich durchziehe.... ich zweifle noch. Stell Dir vor, es regnet!
      Liebe Grüße
      Fran

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  8. Doch Fran. Die kleinen Dinge ziehen oft große Kreise! Ich finde die Idee toll und nachahmenswert. Okay Fleisch esse ich eh kaum welches. Aber es gibt sooo viele tolle Ideen. Ich drück die Daumen für die keine Kleidungkaufzeit ;)
    Liebe Grüße Tina

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    1. So gesehen hast du Recht. Tochter, groß, machte den vegetarischen Anfang. Dann schloss sich Tochter, klein, an und dann mein Mann. Und jetzt ich. Meine Geschwister essen ebenfalls beide seit Jahren kein Fleisch. Und mein Vater ist langsam echt ratlos, wenn er uns zum Essen einladen will *lach*. Der kann sich eine Ernährung ohne Fleisch nämlich gar nicht vorstellen. Hätte ich vor zehn Jahren aber auch nicht gekonnt. Wenn du noch Ideen hast, her damit. Ich bin im Moment noch etwas planlos.
      Liebe Grüße
      Fran

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    2. Das kenne ich auch noch aus dem früheren Familien- und Freundeskreis. Bis sich dann alle daran gewöhnt hatten..... das dauert. Aber die toleranten Freunde boten immer auch vegetarische Alternativen an. Und die Familie hat teilweise selbst eingesehen, daß Vegetarisch für sie gesünder ist. Rheumatiker und Fleisch sage ich da nur ... sowas muß man erstmal am eigenen Leibe spüren ... Rezepte hätte ich auch zahlreiche .... leider so gut wie nie Zeit, sowas mal zu posten ... sollen ja auch immer nette Bildern sein und ich fotografiere das nie, weils schnell gehen muß oder nicht soooo dekorativ aussieht in der Küche, denn die ist ja kein Foto-Studio. ;-) Wer will DAS dann schon sehen? Und ohne Bilder geht ja heute gar nicht sowas ...

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  9. Ich finde die Idee toll!
    Weiter so :)

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    1. Ich versuche es :-) Und ich freue mich ehrlich gesagt auf den autofreien Monat. Allein die Vorstellung, Rad zu fahren oder so richtig auf zwei Beinen zu gehen ist im Moment seeeehr verlockend :-)
      Liebe Grüße
      Fran

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  10. Hallo liebe Fran,

    aus meinem "Mal sehen, wie lange ich schaffe, kein Fleisch zu essen" sind mittlerweile fünf Jahre geworden und mir fehlt nichts. Ich lebe zwar mit einer fleischfressenden Pflanze (Sohn) in einem Haushalt und mein Mann isst auch Fleisch, aber das stört mich nicht. Ich lasse es einfach weg. Meine Tochter hat schon zwei Jahre vor mir auf Fleisch verzichtet.
    Einen Monat nicht zu shoppen sollte ja eigentlich machbar sein. Dann würde ich aber auch nicht in die Stadt gehen (oder du jetzt rollen). So gute Nerven hätte ich dann nicht, wenn dann plötzlich ein tolles Teil "Hier bin ich!!!" ruft! Bin mal gespannt, ob du standhaft bleibst.

    Einen schönen Abend und liebe Grüße
    Sabine

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    1. Mir scheint, Frauen sind in Sachen Vegetarismus irgendwie Vorreiter, oder? In die Stadt komme ich in diesem Monat eh nicht mehr. Keine Chance. Meine Wachhunde schlagen ja schon an, wenn ich das Wohnzimmer verlasse. "Wo willst du hin? Ich kann das erledigen. Geh du mal wieder aufs Sofa" heißt es dann. Das ist ein bisschen anstrengend. Und was soll man auf dem Sofa schon groß machen? Blogs lesen und Online Shops durchforsten sind da tolle Dinge *grins*
      Liebe Grüße
      Fran

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  11. Ich hatte mich mit meinem Mann zusammen fürs Vegetarische Dasein entschieden, als dann die Kinder kamen, durften sie natürlich frei wählen. Witzigerweise entschieden auch sie sich mit 10 Jahren gegen das Essen von Tieren. Während wir uns aus gesundheitlichen Gründen vegetarisch entschieden, taten sie es zunächst aus ethischen Gründen! Wobei es mich heute auch ekelt, vom Toten Tier zu essen und ich denke, wie konnte ich nur damals ... ;-) Und ein Tier umbringen könnte ich eh nicht - müßte immer andere dieses "Geschäft" für mich erledigen lassen ...

    Mit vegan habe ich allerdings auch so meine Probleme, denn vieles sind lediglich Präparate und die sind zutiefst ungesund, noch schlechter als Konserven ...

    http://www.vollwertleben.info/html/kollath-tabelle.html

    Vegan wäre nur gesund, wenn man die Sachen isst, wie sie sind, Wurzeln, Gemüse, Nüsse ---natürlich auch zerkleinert oder angemacht, nicht jedoch präpariert. Z.B. der Trend, Hafer"milch" oder ähnliche Milch zu sich zu nehmen, ist unverständlich, denn der Produktionsprozess dafür ist extrem aufwändig - so etwas kann niemals gesund sein! Das dann unter "vegan" zu verkaufen - und oftmals sind noch andere Zusätze drin, die in einer veganen Ernährung nichts zu suchen haben.

    Das wäre dann natürlich ein gewisser Aufwand, denn man muß unter und über der Erde Gewachsenes regelmäßig zu sich nehmen und auch im Winter Abwechslung haben, das in Breiten, wo hier ja kaum etwas Eßbares wächst. Kein Wunder, wenn man Konserviertes erfand. Wir leben ja hier leider nicht im Garten Eden. ;-)

    Und dann noch das B12-Problem - wobei das auf unsere veränderte Darmflora zurückzuführen ist, die evt. regenerierbar wäre ... Ich mag aber Käse auch sehr, achte nur darauf, daß die Kühe nicht aus Massentierhaltung stammen, die werden arg gequält, das möchte ich nicht.

    Ich denke aber auch, ähnlich wie Beate, wenn jeder ein wenig verändert, kann sich im Großen und Ganzen schon viel verändern. Wenn jeder aber denkt, das bißchen, was ich verändere, bringt eh nichts, dann ändert sich niemals etwas. Und ja - Soja von Urwaldböden bringt es auch nicht, wie überhaupt der Soja-Wahn - das hat nicht unbedingt mit gesunder vegetarischer oder veganer Ernährung zu tun. Leider ein weit verbreitetes Informationsproblem!
    Aber ewig weit fahren müssen - das kenne ich ja ansatzweise auch, wobei ich eh fahren muß - das bringt es auch nicht - ich sag ja, die Welt ist nun mal kein Garten Eden. ;-)
    Liebe Grüße auch hier
    Sara

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    1. Also Mandelmilch kann man ganz einfach herstellen. Aus Mandeln und Wasser. Nix mit Zusatzstoffen. Die müssen gar nicht sein :-)
      Liebe Grüße
      Fran

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    2. Ja ich weiss, damit ist mein Ältester doch teilweise gross geworden. ;-) Das galt wohl eher für diese neuen Getreide"Milch"produkte... Mal gucken, ob ich den Artikel wiederfinde. Liebe Grüsse Sara

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  12. Hallo liebe Fran,

    erst durch Elas aktuelles Posting bin ich auf diesen tollen Artikel von dir gestoßen!

    Mir persönlich fällt ja Verzichten auf Fleisch (oder Schinken ;o)) schwerer als auf Klamotten oder sonstigen „Wohlstandskonsum“, und ich bin da noch harmlos im Vergleich zu meinem Mann (denn ich habe immerhin VOR seiner Zeit eine Veggie-Phase gehabt, die allerdings nicht ewig anhielt) - aber wir haben zum Glück einen Hofladen in gut erreichbarer Nähe (geht im Sommer auch mit dem Fahrrad), wo man Fleisch, Wurst, Schinken, Milchprodukte etc. vom Biobauern kaufen kann. Und da spielt sogar mein Mann mit. Denn „Fleisch ist sein Gemüse“ – die wenigsten Gemüsesorten mag er, manche verträgt er auch nicht, d.h. wenn, dann wäre er ein Süßspeisenvegetarier und würde innerhalb kürzester Zeit 100 kg wiegen ;o))

    Ich finde die monatlichen Challenges in eurer Familie allein schon Klasse, darüber hast du mir ja mal erzählt, aber den Blogbeitrag habe ich wie gesagt bisher nicht gesehen. Ich würde mich freuen, wenn du ihn noch nachträglich bei ANL verlinkst – aktuell gibt es HIER wieder die Möglichkeit dazu (noch bis 1.6.): http://rostrose.blogspot.co.at/2016/05/thema-palmol-was-konnen-wir-tun-teil-1.html

    Herzliche Rostrosengrüße von der Traude

    PS: Übrigens, ich nehme beim Chinesen auch immer die Ente ;o))

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    1. Liebe Traude, da verlinke ich mich doch gern :-) Obwohl die Challanges leider durch den Unfall ins Stocke geraten sind. Aber im nächsten Monat geht es weiter :-)

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