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Es werden Posts vom März, 2017 angezeigt.

If you can`t make it - fake it!

Die Online-Welt ist voll von #goals. Egal ob #interiorgoals oder #vacationgoals, #abgoals oder #whatevergoals. Ziele, die man gefälligst als #girlboss zu erreichen hat. Und erreicht man sie nicht, ist man entweder zu doof, zu arm, zu gefräßig oder zu *suchdirwasaus*.
Tja, Ziele sind tatsächlich etwas Schönes. Wer aber keine #goals erreicht, der ist in den sozialen Medien schnell eine Null. Denn das richtige Leben, das ist viel zu profan, um damit Follower und Likes zu ergattern. Das richtige Leben hat schließlich jeder, inklusive Schmuddelecken, überquellenden Wäschekörben, Unkraut in der Einfahrt und plärrenden Kinder respektive Männern. Was also tun, wenn die richtigen #goals einfach unerreichbar scheinen?
Keine Panik, Tante Fran hilft! If you can´t make it - fake it! Und das geht so:
#goal No 1: Die richtigen Label tragen
Du kannst dir weder Gucci noch Vuitton leisten? Kein Problem. Vorbei die Zeiten, in denen man in mit unsicherem Blick und dem Gedanken „Oh Gott, die merken doch sofor…

Was die Waltons mit meinem Jeans-Geschmack zu tun haben

Erwähnte ich schon mal, dass ich Jeans abseits des Mainstreams liebe? Schnitte, die der Rest der Welt mit einem leichten Kopfschütteln zur Kenntnis nimmt oder die gute alte Jeans-Latzhose, die ich schon bei der Erstausstrahlung der Waltons irgendwann Anfang der Siebziger angehimmelt habe.
Da meine Mutter Damenschneiderin war, blieb mir nämlich das Tragen von Latzhosen in der frühen Kindheit erspart. Latzhosen für Mädchen - nee. Ich hatte wunderhübsche Kleider in allen Farben und Formen, aber Latzhosen? Die fand meine Mutter unpassend für ihre Töchter. Und dann kam dieses Ferienlager auf der niederländischen Nordseeinsel Ameland. Ich muss etwa 13 oder 14 gewesen sein und ein Mädchen aus meiner Gruppe hatte - eine Latzhose! Die trug auch ein Sweatshirt mit dem unerhörten Aufdruck „Sexy thing“. Ich erinnere mich noch genau, wie revolutionär und ein bisschen unanständig wir das fanden. Kein Wunder, handelte es sich doch um das Ferienlager einer katholischen Kirchengemeinde. Allein das Wort…

Ich bin`s, der Pantoffelheld!

Erst einmal ganz vielen Dank für die tollen Kommentare unter dem letzten Post. Ich habe es bisher nicht geschafft, sie zu beantworten und werde das auch heute wohl leider nicht hinkriegen. Mein Vater feiert nämlich Geburtstag und das ist eine der seltenen Gelegenheiten, an denen ich meine Geschwister auf einen Haufen sehe - das muss ausgenutzt werden! Ich habe aber jeden einzelnen Kommentar gelesen und mich sehr gefreut.


But now for something completely different: Meine wunderhübschen neuen Schlappen, die ich Euch vor kurzem schon gezeigt hatte und die durchaus auf gemischte Reaktionen stießen, durften endlich an die Luft! Mit 15 Grad ist nämlich eine Temperatur erreicht, die genau richtig sind für pelzige Treter, die die Hälfte der Füße der frischen Luft aussetzen. Das ist quasi wie ein Outfit mit Jeans-Shorts und dickem Pullover - wenn der Bauch warm ist, friert das Bein nicht. Funktioniert nicht? Funktioniert doch! Zumindest bei mir. OK, ich leide sowieso nur im tiefsten Winter an k…

Ich bin wieder hier, in meinem Revier *träller*

Lassen wir das. Ich kann nicht singen. Das wird Euch meine Familie auf Anfrage gern bestätigen. Die leiden periodisch unter meinen Sangesversuchen und haben mich daher singend unter die Dusche verbannt.
Da bin ich also wieder. Eine Woche völlige Auszeit von allem hat wahnsinnig gut getan. Das Hamsterrad, das auch Natascha  gerade beschäftigt, hinter mir zu lassen und die Dinge zu tun, die ich machen möchte. Lange Spaziergänge, Buddeln im Garten, gute Gespräche, ganz viel Lachen, Knuddel-Einheiten und viel Zeit allein mit mir und für mich. Da war es dann schon fast egal, wenn ich mit dem Hund durch den Regen gewandert bin und klatschnass zuhause ankam. Ich hatte nämlich genügend Zeit, um ganz in Ruhe einen großen Milchkaffee zu trinken, während ich trocknete ;-)
Aber wie kommt man längerfristig aus dem Hamsterrad heraus? Job, Haushalt, Familie, Freunde, Garten, Blog - manchmal hat man das Gefühl, dass alles, was man eigentlich als einzelne Aufgabe gern macht, an einem zerrt und zieht und…

Layering-Look - ü30Blogger & Friends

Was hat Layering mit Zwiebeln zu tun? Diejenigen unter uns, die mindestens 40 sind, wissen das vermutlich. Denn vor Shopping Queen und Co. hieß das, was heute Layering-Look hieß, schlicht und ergreifend Zwiebellook. Man zog einfach Schicht um Schicht übereinander. Als ich ein Kind war, war der Zweck eher praktischer Natur: Nicht frieren hieß die Devise. Heute ist das eher zweiranging - es soll einfach nur gut aussehen.
Wobei das Zwiebeln im Frühjahr und Herbst durchaus noch immer praktisch sein kann. Morgens und abends ist es ganz schön kalt, wenn mitten am Tag die Sonne scheint, ist man oft froh, wenn man sich einer oder zwei Schichten entledigen kann. Blöd ist es, wenn das Outfit nur komplett funktioniert. Wenn ich in meinem Büro direkt an der Fensterfront sitze und um zwölf knallt die Sonne rein, schmeiße ich gern Überflüssiges, das morgens bei fünf Grad noch unbedingt notwendig wawr, von mir. Aufgrund der Optik dann zu schwitzen kommt nicht in Frage.
Bei diesem Outfit geht das ganz …

Miese Work-Life-Balance

Meine Mutter hätte gesagt: „Du arbeitest zu viel“. Beate aus dem Bahnwärterhäuschen hat das kürzlich in einem Kommentar anders ausgedrückt. „Miese Work-Life-Balance“, meinte sie. Und sie hatte Recht.
So wirklich gestört hatte mich das bis dahin eigentlich nicht. Klar, die ständigen Abendtermine sind spätestens dann, wenn man zwischen Montag und Freitag keinen Abend zuhause verbringt, etwas nervig. Andererseits sind sie meist spannend. Vermutlich bin ich der einzige Mensch auf der Welt, der sowohl Diskussionen über fehlende Krippenplätze, die Probe eines plattdeutschen Theaterstückes und einen Streit über den Standort für das künfttige Feuerwehrhaus tatsächlich spannend findet und jedem Fernsehprogramm vorzieht. Zusätzlich habe ich phasenweise ein echtes Problem, meinen Kollegen die Bitte um die Übernahme eines Termins abzuschlagen. Wenn die nur lieb genug gucken, dann seufze ich und lass ihn mir aufschwatzen.
Zusätzlich sollte der Haushalt bittedanke nicht komplett verlottern und keiner…

Barbie lässt grüßen

"In dem Pullover lassen wir dich nicht aus dem Haus", sagte Tochter, klein, kürzlich knallhart, als ich diesen wunderbaren Kapuzenpullover, neudeutsch Hoodie im nächsten Hasi und Mausi anschmachtete. Sie zwang mich quasi mit vorgehaltener Waffe dazu, den Pullover wieder wegzuhängen. Naja, sie hat natürlich keine echte Knarre sondern nur die üblichen Waffen eines Teenies: Ihr Zimmer verwüsten, benutztes Geschirr unter dem Schreibtisch stehenlassen, wo es fortan mit den zwei (!) bis zum Rand gefüllten Mülleimern kämpft und das Verstreuen von wahnsinnig wichtigen Schuluntelagen im ganzen Haus. Alles zusammen kann furchtbare Folgen für die Psyche von Müttern haben... ich kenne mich da aus ;-)

Aber kurze Zeit später konnte ich die töchterliche Bewachung abschütteln und diese Gelegenheit nutzte ich natürlich sofort. Während das Kind nichtsahnend in der Umkleidekabine feststeckte, schnappte ich mir den Hoodie und eilte zur Kasse. Als Kind, klein, endlich die Kabine verließ, gehörte …

Der Geist von der Tankstelle mit Bomberjacke

Was macht frau zu nachtschlafender Zeit, wenn sei nicht ins Bett gehen kann, weil die blöderweise versprochen hat, das Tochterkind von einer Party abzuholen? Genau: Sie schreibt einen Blogpost. Fotos lagerten noch auf der Platte, also bekämpfen wir die Müdigkeit einfach mal mit fröhlichem Tippen :-) 

Wann, bitteschön, ist das Kind eigentlich alt genug geworden, um sich bis in die Puppen außenhäusig zu amüsieren? Muss irgendwann in den letzten 17 Jahren gewesen sein. Die nächste Woche ist die letzte Schulwoche ihres Lebens. Dann noch die Abiturprüfungen und das Kapitel Schule ist im Mai beendet. Wow. Ich wollte ihr ja eigentlich schon zur Einschulung schon eines dieser furchtbaren Shirts mit "Abi 2017"-Aufdruck kaufen, habe aber davon abgesehen, weil man mich eh für völlig abgedreht und gruselig arrogant hielt, weil ich die Frechheit besaß, das Kind mit fünf Jahren einzuschulen. Kind fand den Kindergarten allerdings absolut gruselig und wollte dringend in die Schule. Jetzt räc…

Erster Frühlingsausflug in rentnerbeige und babyblau

Ja, ich weiß, der Frühling hat offiziell noch gar nicht begonnen. Aber am vergangenen Wochenende gab es einen ersten Vorgeschmack. Zwar hat die Sonne es nur ganz kurz durch die Wolkendecke geschafft, aber es war trotzdem warm genug, um den Wintermantel durch eine Jeansjacke zu ersetzen :-) Also nix wie raus aus dem Haus und an die frische Luft. Weil die Zeit für einen Ostsee-Ausflug nicht gereicht hatte, wurde es halt etwas weniger Wasser, aber genossen habe ich diesen Ausflug trotzdem sehr. Vor allem, weil es möglich war, zum ersten Mal in diesem Jahr draußen einen Kaffee zu trinken, ohne dabei zu erfrieren.

Obwohl Pantone grün als Farbe des Jahres ausgerufen hat, bleibe ich doch lieber bei blau. Im Winter gern dunkelblau, im Frühling hätte ich gern hellblau. Und das kombiniere ich gern mal mit rentnerbeige. Weil rentnerbeige nämlich gar nicht nur für Rentner ist. Sollte ich wider Erwarten in der Hose doch das Angebot bekommen, ab sofort Rente zu bekommen, würde ich mir das allerdings…