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Und sonst so? KW 49

Tja, was soll ich sagen: Dieser Wochenrückblick wird kurz. Mich hat eine heftige Erkältung hinweggerafft. Eigentlich wollte ich das erste freie Wochenende im Advent für Weihnachtseinkäufe nutzen, es hier wenigstens ein kleines bisschen weihnachtlich machen und einfach mal die Seele baumeln lassen. Daraus wurde: Unter zwei Schichten Decken auf dem Sofa frösteln und mich völlig matschig fühlen...




Mit diesem Ausblick startete die Woche. Eine Mammuttour, um das Kind bei einem Wettkampf abzusetzen und meinen Vater zu besuchen. Knapp fünf Stunden hat das Ganze pro Tour gedauert, zwischendurch hatte ich immerhin ein paar nette Stunden mit meinem Vater. Und es hat den ganzen Tag nicht einen Moment zu regnen aufgehört. Hach, das nenne ich mal einen gelungenen ersten Advent. Die Entfernung zwischen meinem Wohnort und dem meines Vaters - meine Mutter lebt nicht mehr und er ist allein - macht mich mit fortschreitendem Alter immer unruhiger. Er möchte genausowenig zu seinen Kindern ziehen (ich wohne noch am nächsten dran) wie ich oder meine Geschwister zu ihm. Gleichzeitig will er, wie wohl alle älteren Menschen, in dem Haus bleiben, in dem er die letzten 60 Jahre gelebt hat. Die damit verbundenen Probleme zu lösen wird wohl die kommenden Jahre nicht gerade einfacher machen, fürchte ich.

Nun denn, nach absolvierter Mission gab es wenigstens einen kleinen Aufmunterer zuhause: Blümchen von meinem Mann. Auf meine Lieblingsblumen - Tulpen - muss ich noch ein paar Wochen warten.




Am Montag brachte meine Lieblingskollegin nicht nur dieses Prachtexemplar mit ins Büro, das sie am Wochenende selbst gemacht hatte:




Zusätzlich gab es ein riesiges Paket von ihrer Mutter mit wunderbaren Weihnachtsplätzchen. Wir hatten die ersten zwei Dosen in Rekordzeit schon vor dem ersten Advent vernichtet. Deshalb hat ihre Mutter sich erweichen lassen und sich nochmal an den Herd gestellt. Das Ergebnis ist unglaublich lecker. Vanillekipferl, Husaren-irgendwas, Walnussplätzchen, selbst gemachte Dominosteine und das beste Schokoladenbrot der Welt. Ich habe bereits um Adoption gebeten.




Am Dienstag begann dann nicht nur der Ü30-Adventskalender, sondern auch die familieninterne Neuerung. Ein Kalender für alle. Jeder darf alle vier Tage ein Päckchen auspacken. Die Kiste ist übrigens noch nicht vollständig. Inzwischen sieht der Füllgrad etwas besser aus.




Und dann gab es in dieser Woche sogar trockene Momente. In denen habe ich die Töchter sofort gezwungen, Outfits zu fotografieren, die ihr in der kommenden Woche zu sehen bekommt. Der Sturm vom letzten Wochenende hat für ein bisschen Hochwasser gesorgt, das wir uns natürlich sofort ansehen mussten.




Und am Freitagnachmittag war ich tatsächlich auf einem Weihnachtsmarkt. Im schönen Lüneburg. Da die Erkältung sich gerade ihren Weg bahnte, war der Besuch eher kurz. Aber keine Sorge, ich komme wieder. In zwei Wochen findet genau hier ein großes Kollegentreffen statt. Und ich freu mich wie doof!

So, jetzt ist der Rückblick doch länger geworden als gedacht. Und ich schlafe nun ein Stündchen. Oder lasse mir einen heißen Tee servieren. Seeeeeeervice!

Liebe Grüße
Fran

Kommentare

  1. Oje Fran, das klingt als hätte es dich schlimm erwischt. Zwei Decken gleich. Gute Besserung und werd ganz schnell wieder gesund!
    Das mit der Entfernung zu deinem Papa kann ich sehr gut nachvollziehen. Mich trennen gute zwei einhalb Stunden von zuhause und seitdem meine Eltern immer älter werden und wir ein paar harte Krankheiten erlebt haben, nagt total die Sorge an mir. Aber ich hab keine Lösung bis jetzt.
    Liebe Grüße ela

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    1. Eine Lösung für das Eltern-weit-weg-Problem zu finden ist wirklich schwierig. Ich schätze, das beschäftigt uns die nächsten Jahre. Und ich hoffe inständig, dass ich, wenn ich soweit bin, nicht an irgendeinem Haus hänge... Ich meine, ich verstehe das ja. Aber sch**** ist es doch.
      Liebe Grüße
      Fran

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    2. Das fürchte ich auch, dass beschäftigt uns weiter. Aber ich glaube einfach mal die Zukunft bringt viel gutes!

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  2. na erstmal gute besserung!!!
    mich hatte es gleich ab montag flachgelegt - wird grad besser. aber unglaublich wie einen so ´ne läppische erkältung neuerdings aus dem rennen schlägt....
    meine mutter wohnt 40 km entfernt - luftlinie. da dazwischen ziemlich viel berg&tal rumliegt braucht man mit dem auto 1,5h. zum glück hatte sie mit 60 die weise eingebung ihre zu grosse wohnung gegen ein mini-appartent in einem (zu ostzeiten erbauten) "altergerechten" wohnhaus zu tauschen. fahrstuhl und keine schwellen, immer jemand da und ambulanz und supermarkt nebendran. mittlerweile wohnen sogar junge leute da weil die wohnungen perfekt für singles oder junge paare mit wenig geld sind. und jetzt hat ´se da auch noch´n freund gefunden :-))
    erhol dich gut!!! xxxx

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    1. Erkältungen können fies sein...Und Hut ab für Deine Mutter. Das klingt super. Mein Vater wehrt sich mit Händen und Füßen, wenn ein Umzug auch nur erwähnt wird...
      Liebe Grüße
      Fran

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    2. deswegen hat sie das ja schon so "früh" gemacht - weil sie weis - je älter man wird umso weniger mag man veränderungen. ich war sehr erleichtert! xxxx

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  3. Gute Besserung du Liebe. Da hat man schon mal frei und will sich ein wenig erholen, dann erwischt es einen kalt.Das Problem mit der altersgerechten Wohnsituation kennen sicherlich viele. Meine Freundin fährt immer von Kiel nach Hannover, um ihre kranke Mutter zu besuchen. Sie wohnt auch allein in ihrem Haus. will dort aber nicht weg.

    Erhol dich gut. Einen schönen 2. Advent.

    LG Sabine

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    1. Oh, von Kiel nach Hannover ist auch kein Vergnügen.... Solange meine Eltern noch komplett und gesund waren, habe ich nie darüber nachgedacht. Jetzt haben wir das Dilemma gleich doppelt...
      Liebe Grüße
      Fran

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  4. Liebe Fran, Du Arme. Erkältungen sind sowas von lästig. Falls Du Ingwer nicht allzu schlimm findest, kannst Du frischen Ingwer in heißem Wasser kochen und dann trinken. Oder im Tee den Ingwer. Aber frisch muss er sein, kein Pulver.
    Ich wünsche Dir gute Besserung, liebe Grüße Tina

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    1. Ingwer finde ich gar nicht schlimm, habe aber leider gerade keinen da. Ich schicke morgen die Kinder los, welchen holen...
      Liebe Grüße
      Fran

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  5. Ich schließe mich an und wünsche ganz schnell gute Besserung :))
    Liebe Grüße und einen schönen Nikolaus-Tag wünscht Dir Heidi

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  6. Erstmal baldige gute Besserung liebe Fran!
    Der Weihnachtsmarkt sieht wunderschön aus mit der Kirche im Hintergrund :)

    Liebe Grüße und dicken Knuddler <3

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    1. Das im Hintergrund ist das Lüneburger Rathaus ;-). Die Salzsäcke halt, die konnten sich das leisten.
      Liebe Grüße
      Fran

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  7. Mensch Fran, ich hoffe es geht Dir schon wieder besser. Ich habe wirklich 2 Wochen damit rum gezogen. Mindestens. Vielleicht auch drei. Der Husten hielt sich besonders zäh... der Sack.
    Ich bin gespannt, wie lange Du Deine Mädels noch zwingen kannst. Ich mache den Großteil an Bildern wenn ich allein bin und Zeit habe. LG Sunny

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    1. Mir geht es nicht wirklich besser, aber ich bin sicher, das wird. Und zwingen klingt so nach Gewalt *grins*. Noch machen sie das freiwillig, wenn ich mit den Augen klimpere und mit Bratkartoffeln winke... Und Zeit haben plus allein sein - das kommt hier aus unerfindlichen Gründen nie vor.
      Liebe Grüße
      Fran

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  8. Hey - Du schreibst zu viel, ich komme nicht hinterher! :-/ Vermutlich bist Du jetzt auch schon wieder gesund - falls nicht: GUTE BESSERUNG!
    Wie geht das mit Eurem Familienadventskalender? Packt jedes Familienmitglied was ein? Erklär doch mal!
    Und Du freust Dich auf ein Kollegentreffen auf dem Weihnachtsmarkt? Ach, DARUM ist es dort immer so voll. ;)
    Ich weiß noch nicht, ob ich in diesem Jahr dort vorbeikomme, aber wenn, dann gucke ich einmal rum und bin wieder weg. Anstellen tu' ich mich maximal bei den Schmalzkuchen. Apropos: Dieser Winter enthält entschieden zu viel Kalorien für mich - die Klamotten sind irgendwie alle enger geworden ... meh.
    LG
    Gunda

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    1. Nö, leider noch nicht gesund. Daher kann ich jeden Besserungswunsch gut gebrauchen :-) Und der Adventskalender funktioniert folgendermaßen: Jeder bekommt einen "Partner" zugelost. Für den muss er sechs Päckchen packen. Und dann bekommt jeder eine Zahl: 1,2,3 oder 4. Ich habe die 2, also darf ich am 2., am 6., am 10., am 14. usw. auspacken. Man bekommt also nur an jedem vierten Tag ein Päckchen. Dafür mit viel Liebe ausgesucht und verpackt :-). Deshalb bin ich jetzt stolze Besitzerin eines Marzipan-Adventskalenders und wunderbarer Weihnachts-Socken und morgen früh darf ich mein drittes Päckchen auspacken.
      Naja, und die Kollegen habe ich mir selbst ausgesucht bzw. meine Lieblingskollegin hat das klargemacht. Handverlesen natürlich *grins*. Daher sind wir gar nicht so viele, also für voll sind wir nicht verantwortlich. Das sind die anderen :-) Schmalzkuchen sind lecker, aber ich stopfe mich meist mit gebrannten Mandeln voll *sabber*
      Liebe Grüße
      Fran

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  9. Hier hab' ich auch noch runtergelesen. Das Problem mit den alten Eltern haben heute ja leider viele. Sowas würde ich meinen Kindern nie zumuten wollen! Im eigenen Haus kann man irgendwann eben nicht mehr bleiben und es ist gut, sich rechtzeitig um eine altersgeechte Bleibe zu kümmern. Es muß nicht gleich ein Heim sein. Betreutes Wohnen oder gemischtes Wohnen im Mehr-Generationen-Haus oder in der Nähe der Kinder geht doch auch Traurig ist, wenn die Eltern so starrsinnig sind und die Kinder dann irgendwann doch gezwungen sind, das Ganze zu entscheiden, weil irgendwann gar nichts mehr geht. Besser wäre eine rechtzeitige Lösung, denn dann hat der alte Mensch noch Zeit, sich an ein neues Umfeld zu gewöhnen. Ich spreche da aus Erfahrung, meine Mutti steht im 87. Lebensjahr und will auch nicht aus ihrer Wohnung weg. Sie wohnt allerdings nicht allein - es ist aber dennoch sehr schwierig geworden, da sie auch Fremdpflege ablehnt ...
    Liebe Grüße auch hier und ich drück' die Daumen für den nächsten Lüneburg-Besuch!
    Gute Besserung bis dahin!
    Sara


    Und wo ich das mit dem Ingwer in den Kommentaren lese - ich selbst halte sehr viel von Phytotherapie. Maria Treben empfiehlt die Brennessel (allerdings frisch gepflückt und kurz aufgebrüht!)

    http://ir.nmu.org.ua/bitstream/handle/123456789/135626/b02c964ef150def61e824b1b670e080d.pdf

    und auch der in ihrem Buch genannte Schwedenbitter lohnt sich. Mit alldem habe ich selbst schon sehr gute Erfahrungen gemacht, aber auch mit Ernährungsumstellung bei Infektanfälligkeit, da diese eng mit unserem Stoffwechselsystem, Verdauung, also der sog. "innerenAtmung" zu tun hat. Die meisten von uns sind übersäuert - da hilft zudem eine basenreiche Ernährung mit einem Drittel Rohkostanteil (nicht nur Obst, auch Grünblatt und Wurzeln)

    http://mein-waldgarten.blogspot.de/
    http://herz-und-leben.blogspot.de/

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    1. Erstmal herzlich willkommen hier :-) und danke für Deine lieben Kommentare! Ich freu mich über jeden, der sich hier äußert, riesig.

      Hm, starrsinnig denke ich hin und wieder auch, aber ich verstehe meinen Vater irgendwie, dass er nicht einige Hundert Kilometer hinter seinen Kindern herziehen mag, raus aus der Stadt, in der er seit seiner Geburt lebt, wo viele Verwandte wohnen und die er wie seine Westentasche kennt. Und er hängt halt auch an seinem Haus, das er mit seinen Freunden damals selbst gebaut hat. Unsere Generation ist da zum Teil schon anders gestrickt, einfach weil es immer seltener wird, dass man sein Leben an einem einzigen Ort verbringt. Und vorschreiben kann und wollte ich ihm nichts - er ist erwachsen und hat ein Recht auf seine eigene Meinung. Im Gegenzug muss er akzeptieren, dass niemand von uns innerhalb einer halben Stunde bei ihm sein kann, wenn etwas passiert. Immerhin hat er sein Haus inzwischen zum größten Teil barrierefrei umbauen lassen und denkt über einen Hausnotruf nach. Das ist ein erheblicher Fortschritt. Trotz allem hoffe ich, dass ich es mal anders mache - die Kinder sind bereits jetzt angewiesen, ihren Eltern rechtzeitig den Kopf zu waschen ;-)
      Uäääh und Brennnesseln hätte ich zwar tonnenweise im Garten, aber die kommen mir nicht ins Haus - ich hasse Brennesseltee. Das Drittel Rohkostanteil erreicht ich mühelos, aber im Herbst erwischt es mich immer. So pünktlich wie ein Uhrwerk. Dafür bleibe ich dann den Winter über in der Regel geradezu unverschämt gesund, egal wer um mich herum schnieft oder hustet.
      Liebe Grüße
      Fran

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    2. Lieben Dank! Auch wenn ich keinen Modeblog führe und mein persönliches Interesse daran eher nachrangig ist. Gut angezogen zu sein, ist mir zwar überaus wichtig, steht für mich aber nicht im Fokus. Wenn ich mich auch schon - mal - aus reiner Blog-Freundschaft beteiligt habe ... Ich blogge auch eher über Garten oder allgemeine Themen. Über irgendeinen der anderen Blogs, der Ü30-Damen fand ich hierher. Doch von der Altersgruppe her haben wir ja alle mehr oder weniger ähnliche Themen, über die Einige sich daneben auch gern austauschen.

      Doch, das kann ich schon sehr gut verstehen und nachempfinden. Wir selbst sind schon häufig umgezogen, zuletzt vor 3 Jahren und das wird auch nicht unser letztes Domizil sein, denn so viele Treppen im Alter, das geht gar nicht ;-)
      Doch man darf sich keine Illusionen darüber machen, daß in dem Ort, in dem man schon immer lebte, alles gleich bleibt. Meine Mutti hat in ihre Umfeld auch niemanden mehr von früher, sie leben alle nicht mehr! Alles ist anders, die Siedlung hat sich verändert, wie unsere gesamte Welt. Problematisch wird es spätestens dann, wenn eine Demenz eintritt, was im höheren Alter jederzeit der Fall sein kann bzw. oft auch cshleichend beginnt. (sog. Multiinfarkt-Demenz durch viele kleine, oft unbemerkte Hirninfarkte) Dann sind die Kinder gezwungen, Entscheidungen für ihre Eltern zu treffen, das kann sehr bitter sein, da ja dement nicht gleichbedeutend mit "nichts mehr wissen, nichts mehr fühlen" ist. Vor allem aber wird man als Tochter (oder Sohn) älter und auch nicht gesünder. Dann fallen die ohnehin schon seltenen Besuche (oder gar Hilfeleistungen) noch seltener aus. Das vergessen die alten Herrschaften oft, da man immer irgendwie "das Kind" bleibt. Eine Freundin von mir hat auch ein noch lebendes Elternteil, das Hunderte Kilometer weit weg wohnt. Besuche gehen da wenn, höchstens 2 x im Jahr. Nicht gerade das, was Eltern sich wünschen und diese Generation geht meist noch nicht mit dem Internet um, bis auf wenige Ausnahmen. Da ist es gut, im Alter noch kontaktfreudig zu bleiben und auch neue Mensche kennenzulernen. Barrierefrei und Hausnotruf sind eine gute Sache und heute hat man ja praktisch überall Pflegedienste und Nachbarschaftshilfen in der Nähe.

      Die Brennessel ist übrigens wirklich gut. Sogar mein Mann trinkt inzwischen gern den Tee , was etwas heißen will - seit er gesehen hat, wie ich nach einer schweren OP dadurch rasch wieder zu Kräften kam. Und wir essen sie sogar als Gemüse. Natürlich nicht ganzjährig oder ständig. Heilpflanzen sind nicht zu unterschätzen, besonders die Frühjahrskuren damit. Aber wenn man eine Abneigung hat, hilft ja alles nichts.

      Danke für den netten Austausch und nochmals liebe Grüße
      Sara

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    3. Du hast in allen Punkten Recht, was das Wohnen im Alter angeht. Und ich habe schon so manche schlaflose Nacht verbracht, weil ich einfach nur wütend auf Eltern war, die das alles nicht einsehen und sogar den Pflegedienst aus dem Haus katapultierten, weil "wir schaffen das allein". Und dann mit dem Satz "Ihr seid so selten bei uns. Das hatten wir uns anders vorgestellt" um die Ecke kamen. Meinem Vater habe ich nochmal eindringlich ans Herz gelegt, selbst zu entscheiden, solange er das noch kann. Wenn er es nicht mehr kann, entscheiden eben Andere. Er kennt das Ganze eigentlich von meiner Mutter. Sie starb an einem Hirntumor und was damit verbunden war, weiß er am allerbesten und wird es wohl nie wieder erleben wollen. Trotzdem hält er an seiner Umgebung fest :-(

      Die Sache mit der Brennnessel gucke ich mir im Frühling nochmal an, wenn das gute Kraut wieder wächst. Eigentlich war der Plan ja, sie aus dem Garten zu verbannen. Aber bei fast 2000 Quadratmetern und viel zu wenig Zeit ist das wohl sowieso Utopie ;-)
      Liebe Grüße
      Fran

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    4. Das finde ich auch ganz schlimm, liebe Fran. Habe damit derzeit auch so meine Problemchen ... aber daß man ein Eigenleben hat, eigene Familie, auch älter wird mit gewissen Einbußen, wird alles nicht gesehen. Tja, da kann man nichts machen - solange der Mensch noch selbst entscheiden kann, muß er eben sehen, wie er zurecht kommt. Es bleibt - leider - oft das schlechte Gewissen bei uns - Töchtern ... ich glaube, Männer ticken da meist doch anders. Sehe ich ja an meinen Söhnen. ;-) Ich würde ihnen so etwas aber auch nie aufbürden wollen. Kinder können auch auf andere Weise für ihre alten Eltern da sein ...
      2000 qm hatten wir auch im vorigen Garten - kann das also SEHR gut nachvollziehen. Wobei der Garten alteingewachsen war und viel mit Bodendeckern überwuchert. Da war das nicht so das Problem. Die Brennessel hatte ich da nur an einer Stelle wachsen lassen. Unseren jetzigen Garten, der nicht mal halb so groß ist, empfand ich allerdings als arbeitsintensiver ... vielleicht, weil ich vieles erst neu anpflanzen mußte. ;-) Aber jetzt wird es - so langsam .... und ich habe - hoffentlich - eher weniger Arbeit damit. Wobei ich die Schnittarbeiten nicht so als Arbeit empfinde, aber das Graben und viele Jäten und dann noch so auf dem Präsentierteller (Straßenfront, alles war kahl - von allen Seiten einsehbar ...)
      Jetzt suche ich übrigens einen dunkeln Pulli - nicht so lang wie Dein Kleid - auf den ich meine gesammelten Verkehrs"leucht"sticker aufnähen kann. Der ist wirklich genial! :-)

      Liebe Grüße
      Sara

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