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Rituale zu Ostern - ü30Blogger & Friends



Osterrituale gab es in meiner Kindheit reichlich. Da ich im katholischen Münsterland geboren und aufgewachsen bin, ging das schon mit strikten Regeln in der Fastenzeit los. Ab Aschermittwoch landete alles, was mir an Süßkram unter die Finger kram, in einem großen Einmachglas im Küchenschrank. Nicht ganz freiwillig… aber der Blick meiner Mutter duldete keinen Widerspruch. Hatte man unbändigen Hunger auf Süßes, mopste man natürlich nicht aus dem eigenen Glas, sondern aus dem der Geschwister. Logisch, oder? Da die das genauso machten, glich sich das am Ende der Fastenzeit wieder aus. Dieses Glas durfte dann erst am Ostersonntag geplündert werden.

Vorher war allerdings der Karfreitag zu überstehen. An dem war Fleisch natürlich verboten. Also gab es Pfannkuchen. Oder Milchreis. Ich fand beides ausgesprochen doof. Der Karsamstag war schon besser. Da gab es Kartoffelpuffer mit Apfelmus plus eine ganz besondere, münsterländische Spezialität: Biersuppe. Nein, ihr wollt nicht wissen, wie die schmeckt und was da drin ist. Ich habe noch keinen Nicht-Münsterländer getroffen, dem das Zeug geschmeckt hat.

Am Samstagnachmittag starten dann die kulinarischen Ostervorbereitungen. Stundenlang schmorten irgendwelche Braten und Pflicht waren mindestens zwei Ostertorten. Kein langweiliger Kuchen, sondern ordentliche Sahne- oder Buttercremetorten, bitteschön. War alles fertig, wurden Eier gefärbt, und zwar in rauen Mengen. Meine Mutter füllte dann noch die Osterkörbchen, die wir Kinder am Ostermorgen bekamen.

Auf Ostern fieberten meine Schwester und ich richtig hin, denn am Ostersonntag durften wir zum ersten Mal unsere neuen Jacken tragen. Wie sich das damals in den 70ern so gehörte, gab es zweimal im Jahr eine neue Jacke - zumindest solange wir wuchsen wie Mist und die Jacke vom Vorjahr zu klein war. Da meine Schwester gerade mal elf Monate jünger war als ich, blieb sie davon verschont, meine Jacken auftragen zu müssen. Und weil ich nur einen größeren Bruder hatte, habe ich diese Erfahrung auch nie gemacht. Vor Ostern gab es also die neue Übergangs- und Sommerjacke. Und selbstverständlich einen Schwung Kleider, Hosen und Blusen obenauf. Ganz oben das neue Sonntagskleid, zumindest solange meine Mutter die Oberhoheit über die morgendliche Kleiderwahl hatte. Und zum Sonntagskleid gab es selbstverständlich neue weiße Kniestrümpfe und Lackschuhe. Weiße oder schwarze Lackschuhe. Hach, wie habe ich die geliebt!

Am Ostermorgen warfen sich also alle in das neuen Oster-Outfit und dann startete das Programm mit der großen Eiersuche. Meine Eltern haben Jahr für Jahr die gefärbten Eier im Garten versteckt und wir haben sie, mit unseren Osterkörbchen bewaffnet, gesucht. Zwischendurch wurden die Schokoladeneier aus dem Korb gefuttert und die Osterkleider bekamen die ersten Schokoflecken. Bei der Suche in den Blumenrabatten und unter Büschen bekamen die neuen Schuhe und die weißen Kniestrümpfe die ersten Gebrauchspuren und meine Mutter die ersten Herzinfarkte. Vor dem Frühstück wurde die Brut dann einigermaßen restauriert und dann folgte Höhepunkt Nummer zwei: Das Osterfrühstück. Natürlich mit einem selbst gebackenem Hefezopf und ganz vielen Eiern. Anschließend ging es in die Kirche. Fanden wir todlangweilig, aber immerhin hatte der Pastor das schreckliche Lila abgelegt und stand in weiß vorn am Altar.

Nach einen super-üppigen Mittagessen ging es zum Osterspaziergang und zum Höhepunkt Nummer drei: Das Eierrollen. Die gefärbten Eier kamen nämlich mit zum Spaziergang und alle paar Meter wurde eine Pause gemacht und wir rollten die Eier um die Wette über die Wiesen. Der Unterschied zwischen Rollen und Werfen war marginal, so dass der Suchradius nach den Dingern mit zunehmendem Alter immer größer wurde. Wir haben nie alle wiedergefunden, sahen aber anschließend aus wie kleine Schweinchen, was meine Mutter mit Augenrollen quittierte. Es gab Jahre, in denen es an Ostern einfach nur kalt war. Dann versuchte sie uns dazu zu bewegen, eben nicht das neue Kleid mit den Kniestrümpfen und der neuen Übergangsjacke anzuziehen, sondern Hose, Pullover und Winterjacke. DAS war Höchststrafe. Die Temperaturen waren uns nämlich ziemlich egal - das neue Outfit war viiiiiiel wichtiger. In diesem Jahren waren die Osterspaziergänge dann sehr kurz, damit die lieben Kinderlein nicht erfroren. Eingesehen, dass eine Winterjacke eine gute Idee gewesen wären, haben wir allerdings nicht. „Nein Mama, mir ist nicht kalt“, *bibber* *schlotter* *frier*

Abends gab es dann den letzten Höhepunkt des Tages: Das Osterfeuer auf dem Hof meiner Großeltern, zu dem nicht nur die Familie, sondern auch die gesamte Nachbarschaft kam. Ich kann mich übrigens bis heute nicht so richtig daran gewöhnen, dass hier im Norden die Osterfeuer schon am Samstag brennen. Das gehört sich nicht. Osterfeuer ist Sonntag. Punkt.

Am Ostermontag war Familienzeit. Man traf sich auf dem Hof, auf dem mein Vater geboren wurde. Da herrschte jedes Jahr volles Haus. Mein Vater hat nämlich zwölf Geschwister und die wiederum haben insgesamt rund 50 Kinder. Für den Nachwuchs gab es zum Essen eine lange Tafel im Eingangsbereich. Ins Esszimmer hätten wir nämlich niemals alle gepasst. Fanden wir nicht tragisch, wir waren viel lieber unter uns. Anschließend tobten wir über den Heuboden, erkundeten die Ställe und hatten jede Menge Spaß. Wie das Oster-Outfit, das meine Mutter sonntagabends wieder auf Vordermann gebracht hatte, hinterher aussah, darüber hüllen wir mal den Mantel des Schweigens. War ja auch egal, abends ging es nach Hause, das Outfit kam in die große Wäsche und Ostern war vorbei.

Aus meiner Kindheit kenne ich also viele Osterrituale. Ich erinnere mich daran gern, aber ich habe die Meisten nicht in meine Familie übernommen. Wer hier in der Fastenzeit auf irgendetwas verzichten möchte, darf das gern tun. Müssen muss aber niemand. Und neue Kleidung gibt es dann, wenn sie gebraucht wird. Das erspart die eine oder andere Diskussion über die Schuh- und Jackenwahl an Ostern ;-) Dass es am Karfreitag kein Fleisch gibt, ist selbstverständlich - das gibt es an ungefähr 350 Tagen im Jahr nicht, da ich nach wie vor von Veggies umgeben bin und für mich nur in Ausnahmefällen Fleisch zubereite.

Was aber auf jeden Fall zu Ostern gehört, sind bunte Eier, die am Ostermorgen im Garten gesucht werden. Nur bei Schnee darf die Suche draußen ausfallen, dann wird drinnen gesucht. Völliger Ausfall der Eiersuche geht nicht. Auch wenn die Kinder inzwischen 18 und 16 Jahre alt sind - auf diesen Programmpunkt können sie keinesfalls verzichten. Also werden am Karsamstag 30 Eier gekocht, 8 davon platzen, der Rest wird gefärbt und ich hopple am Sonntagmorgen durch den Garten und verstecke sie. In den ersten Jahren haben wir einige davon im Herbst wiedergefunden. Dann bin ich dazu übergegangen, Liste mit den Verstecken zu machen und inzwischen wird das Versteck mit dem Handy fotografiert *grins*. Die Segnungen der modernen Technik sind doch zu was gut!

Aus der Küchenarie meiner Kindheit ist gerade mal das Backen eines Osterzopfes übrig geblieben, der Kirchgang entfällt zugunsten eines stundenlangen Frühstücks inklusive Eierkampf. Dabei hauen zwei Kontrahenten ihr Ei gegeneinander. Das Ei, das dabei heil bleibt, gewinnt. Ich verliere immer.

Und hier: Fran, Ostern Anno Tuck. Ohne Lackschuhe. Aber kurz vorm Einsauen des neuen Oberteils.
Alle anderen Programmpunkte an Ostern sind verhandelbar. Familienbesuche gibt es, wenn es gerade passt. Gegessen wird regelmäßig, aber ohne größere Verrenkungen in der Küche und ein gemeinsamer Osterspaziergang findet statt, wenn das Wetter uns lockt. Ansonsten wird gespielt, gelesen oder gechillt.

Und ihr so? Welche Rituale kennt ihr aus Eurer Kindheit? Habt ihr die übernommen oder macht ihr es ganz anders als Eure Eltern?

Und für alle, die bis hierher durchgehalten haben, gibt es noch eine kleine Anekdote aus dem Familienleben. Es begab sich zu einer Zeit, in der die Kinder noch ziemlich klein waren und an den Osterhasen glaubten. Kind, groß, öffnete am Ostermorgen die Haustür, um auf Eiersuche zu gehen. Blöderweise war die hier lebende Katze - Gott hab sie selig - in der Osternacht auf die Pirsch gegangen und hatte einen Kaninchenbau geentert. Eines der jungen Kaninchen hatte sie uns großzügigerweise vor die Tür gelegt. Kind, groß, sieht das arme Tier, das schon ein wenig angefressen war und schreit „Mama, der Osterhase ist tot“. Äh ja. Erklärt mal einer Vierjährigen, dass DAS nicht der Osterhase war….

Liebe Grüße

Fran

Kommentare

  1. Guten Morgen Fran, was für schöne Kindheitserinnerungen! Ich habe an meine Kindheit so gut wie keine mehr. Deine Mädels sehen aus wie du auf deinem Bild in Kindheitstagen! Osterfeuer auf einem Sonntag? Ich kenne es tatsächlich nur am Samstag. Eier rollen und Eier titschen, das kenne ich auch! Ich bin in beiden nicht wirklich gut. Heute ist es wie bei Dir: Alles kann / nichts muss! Ich danke dir das du mitgemacht hast! ♥ Liebe Grüße Patricia

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    1. Eier titschen - den Ausdruck habe ich seit Jahrzehnten nicht mehr gehört. Aber genau das meine ich :-) Und ich hab gern mitgemacht! Das war ein tolles Thema!

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  2. Ich grübel gerade schwer über diese Biersuppe nach. Verrat mal bitte doch was drin ist :D das kann ja nicht warmes Bier sein?!?
    Ich verliere meinen Eierkampf ja immer, aber was soll’s. So darf ich mein Ei wenigstens immer essen
    Liebe Grüsse Ela

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    1. Verdünntes Bier, Zucker und das Ganze wurde angedickt mit Stärke. Darauf kamen Klösschen aus Eischnee. Ein genaues Rezept habe ich nicht, ich habe die nie gekocht. Wenn ich die meinen Kindern anbieten würde, würden die sich vermutlich sofort zur Adoption freigeben ;-)

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    2. Ich habe die Rosinen vergessen! Rosinen waren da auch drin.

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  3. Wie süß, dein Kindheitsfoto passt, ich erkenne dich darauf sofort. :)
    Bei uns gab es auch viele Rituale über Ostern in der Familie. Selbst backe ich jetzt nur mehr speziell für Ostern. :)

    Wünsche dir einen schönen Sonntag, liebe Grüße <3

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    1. Die Oster-Rituale waren früher zahlreicher, scheint mir. Heute reduziert sich das irgendwie auf bunte Eier. Und Geschenke... die gab es bei uns gar nicht.

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  4. Fast beneide ich dich um deine vielschichtigen Erinnerungen aus Kindheitstagen. Bis auf Bruchstücke ist da bei mir nicht mehr viel vorhanden. Fotos von Ostern sind zumindest von mir hier keine vorhanden. Dafür sind deine und die von deinen Töchtern um so gelungener. Freu dich darüber das deine Töchter noch immer Interesse an den Osterritualen haben, denn plötzlich geht es ratz fatz und das Haus ist leer. Dafür wird in diesem Jahr unsere Enkeltochter zu Ostern durch das Haus düsen. Kurz vor Ostern wird sie 3 Jahre und somit diese Ostern das erste Mal bewusst erleben. Liebe Grüße und einen schönen Sonntag Ursula

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    1. Ich habe viele, tolle Erinnerungen an meine Kindheit. Rituale wurden bei meinen Eltern allerdings auch sehr gepflegt. Und ja, ich freue mich darüber, dass meine Kinder "unsere" Rituale noch so sehr schätzen. Die Große ist ja schon fast weg. Aber sie kommt immer noch unheimlich gern zurück. Sagt sie zumindest ;-)
      Eine Dreijährige zu Ostern muss toll sein. Auf jeden Fall, wenn man die Oma ist. Als Mutter fand ich das eher anstrengend ;-)

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  5. :-) Liebe Fran,
    hahaha, hoffentlich ist der Osterhase nicht wirklich tot! Wie sollte die Lütte sonst das Osterfest überstehen? Wie sollten wir ihr erklären, dass er in diesem Jahr keine Ostergeschenke und Kleinigkeiten für sie verstecken kann? Über Deine Anekdote habe ich laut lachen müssen!
    Ich habe zu Ostern auch immer neue Klamotten bekommen - und Lackschuhe! Die habe ich auch geliebt. Aber so einige Klamotten nicht. Besonders dann, wenn sie noch warm sein sollten und aus kratziger Wolle waren. Wäh!
    Das Osterfeuer findet bei uns im Norden tatsächlich am Samstag statt (aber in diesem Jahr wohl ohne mich).
    Ganz liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
    Claudia :-)

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    1. Die Katze hat nur ein Double erwischt, der echte Osterhase lebt noch ;-) Oh, und an die kratzige Wolle erinnere ich mich auch. Es gab da so ein paar Strumpfhosen. Mit denen habe ich kurzen Prozess gemacht und die Beine abgeschnitten. Meine Mutter war not amused... ;-)

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  6. Wow, da hast Du ja wirklich tolle und v.a. detaillierte Kindheitserinnerungen! Das mit den Osterfeuern gibt's im Süden nicht, dafür Sonnwendfeuer, aber halt erst im Juni. Da mischen sich alte, heidnische Bräuche mit denen der Kirche. Süße Kinder... alle drei :-))
    Liebe Grüße Maren

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    1. Gar keine Osterfeuer im Süden? Ich dachte immer, die wären in ganz Deutschland Tradition. Kannst mal sehen, hab ich wieder was gelernt!

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  7. ohhh die arme Kleine ...*gg . Hach nee , Mama mach den wieder heile :))

    Biersuppe , oh ja . Das war bisher meine schlimmste Erfahrung bei sehr Katholischen Besuchen am Karfreitag. Ich erinnere mich als ob es Gestern war. Sie hat einfach sehr ekelig geschmeckt. Aber ich wahr gut erzogen . Von daher habe ich sie gegessen .
    Ansonsten halten wir es sehr ähnlich mit den übernommenen Ritualen wie ihr. Alles kann, nichts muss. Vor allem das viele Essen gibt es bei uns gar nicht. Das war das erste was ich abgeschafft habe . Alles andere , wird gemacht so wie wir Lust dazu haben ;)
    Ich sah ab einem gewissen Alter auch immer wie ein Ferkel mit neuen Kniestrümpfen aus ...und nur deshalb weil ich mit den Jungs Fußball gespielt habe. Meine Mutter hat das gar nicht verstanden ..*gg
    LG heidi ... die weiße Kniestrümpfe immer noch doof findet ;)

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    1. Sag ich doch. Biersuppe ist schlimm ;-) Das viele Essen hatte unsere Elterngeneration vermutlich einfach so drin, weil die nach dem Krieg groß geworden sind. Und da gab es halt nicht so viel. Da war ein Fest nur dann ein Fest, wenn die Tische sich bogen.
      Fußball habe ich nie gespielt, glaube ich. Aber verstecken, am liebsten in einer alten Schlossruine bei uns in der Nähe. Das war supergruselig!

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  8. Die Eiersuche gehörte in meiner Kindheit dazu und meine jüngste Tochter macht das auch heute noch mit Hingabe. Vorzugsweise draußen. Ein schönes Frühstück gehört ebenfalls zu Ostern dazu, ansonsten bin ich wenig traditionell.
    Danke für die tollen Bilder.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Eiersuchen steht auch dieses Jahr auf dem Programm. Wurde bereits eingefordert ;-)

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  9. Danke für den Abschlusslacher!!!

    Ich habe Karfreitrag die Wahl zu kochen, was 2 von 11 Menschen am Tisch mögen (ich bin 1 von 2) oder was 10 von 11 Menschen mögen (ich bin die 1).

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    1. Aua, die Wahl ist verzwickt. Man will ja zehn Gäste nicht vor den Kopf stoßen, aber selbst bitte auch etwas essen, was man mag. Ich glaube, ich würde zwei Gerichte kochen. Dann kann sich jeder was aussuchen. Und du hast etwa, was du genießen kannst. Stunden in der Küche zu stehen und das Ergebnis nicht zu mögen ist Höchststrafe.

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  10. Oh Gott Fran! Deine Katze hat den Osterhasen getötet! :)
    Süße Geschichte ist das, da fiel mir echt ein, dass es für mich außer natütlich rin Osternest und neue Schuhe und Strümpfe keine Rituale weiters gab. Ostern in der Stadt. Gesucht wurde in der Wohung. Die Rituale habe ich dann eher ausgelebt als die Kinder klein waren.
    War schön zu lesen Deine Osterritualstory. ;)
    Wünsche einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

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    1. Mich trifft keine Schuld, ich habe die Katze bekommen, als sie zwei Jahre alt war. Die Erziehungsarbeit hat der Vorbesitzer verkorkst *grins*
      Ich hätte gern öfter Eier im Haus versteckt. Um sieben aufzustehen, um das zu erledigen, bevor die Kids wach werden, ist auch nur begrenzt witzig ;-)

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  11. Wie süß! Du siehst als Kind deinen Mädels sehr ähnlich! Da fällt mir ein, es gibt von mir auch ein Kinderbild von Ostern, mit Locken und ich glaube sogar, mit meinem Opa. Muss ich nochmal im Archiv suchen :-)
    Wir haben auch etliche Osterrituale, vor allem geprägt von der Oma väterlicherseits. Leider habe ich es infektbedingt nicht geschafft, an dieser Aktion teilzunehmen.
    LG Eva

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    1. Oh, das Kinderbild will ich sehen! Locken hätte ich immer soooo gern gehabt. Aber meine Haare waren schnurgerade. Da war nix zu machen.

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  12. Hallo Fran, oje die Katze hat den armen Osterhasen getötet ;-) schöne Geschichte. Bei uns gab es Ostereier färben mit den Kindern und dann die Ostereiersuche. Jetzt wo die Kinder groß sind und ausgezogen, fahren wir über Ostern meist weg.
    Liebe Grüße Bo

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    1. Sobald sie weg sind, die lieben Kinderlein, bin ich auf auf Tour. Darauf freue ich mich schon :-)

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  13. Diese netten Kinderbilder! Jetzt weiß ich gar nicht, ob mir die Fran in jungen Jahren oder die beiden Töchterchen noch mehr zum Schmunzeln gebracht haben :-).
    Ostern war bei euch ja ein richtiges Ereignis. In meiner Kindheit gab es nur bunte Eier, die aber nicht mal versteckt wurden und jedes Kind erhielt ein Osterlamm aus Kuchenteig mit Naschzeug-Nest. Außerdem war natürlich Eier-Ausblasen - mit anschließender kunstvoller Gestaltung - ein fester Bestandteil dieser Zeit, ebenso wie das schon von Dir erwähnte Eier-Picken. Den obligatorischen Kirchgang kenne ich auch noch, mit der Segnung der im Körbchen mitgebrachten Eier. Da man diese dann nach der Kirche wenigstens gleich futtern durfte, war das wohl das einzige Ereignis im Jahr, an dem mir als Kind sogar mal der Kirchgang Spass gemacht hat ;-).
    Liebe Grüße
    Hasi

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    1. Eier ausblasen - eine schreckliche Angelegenheit. Das musste ich in der Kindergarten- und Grundschulzeit meiner Kinder und ich habe es gehasst... Da pustet man sich nen Wolf und die doofen Eier gehen schon beim Transport kaputt.

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  14. Neue Klamotten zu Ostern!??! Cooooool! Nee, sowas gab es bei uns zu Hause nicht. Hartgekochte bunte Eier auch nur zum Osterfrühstück, aber Ostereier (aus Schokolade!) suchten wir auch - zu Hause in Haus und Garten und beim Osterspaziergang stellten wir fest, dass der Ostereier auf unserem Weg immer wieder Eier (wie gesagt, aus Schokolade!!) verloren hatte. Diese wenigen Rituale übernahmen wir auch für unsere Kinder - mitsamt einem schönen Osteressen, aber das war's eigentlich auch schon. Darum mache ich bei dieser Aktion auch nicht mit. ;)

    Die Fotos von Euch Kindern sind absolut zucker, aber die Geschichte mit dem toten Kaninchen vor der Tür gar nicht. Ojeoje ... das arme Kind!!!!! :/

    Lieben Gruß
    Gunda

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    1. Ostern gab es die Grundgarderobe für den Frühling und Sommer. Schoko-Eier gab es dafür nur im Osternest. Ich habe viele der Rituale meiner Eltern auch nicht übernommen, weil sie irgendwie nicht passten. Aber ich erinnere mich unheimlich gern an diese Traditionen, auch wenn ich sie nicht alle pflege.

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  15. Ach du liebe Güte. Das arme Kind! Wir mussten zu Ostern mal unsere Kaninchen essen, die zu diesem Fest geschlachtet (Tom und Jerry). War nicht schön. Ansonsten erinnere ich mich an die ersten Kniestrümpfe im Jahr und an bunte Ostereier.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Oh Mann, armer Tom und armer Jerry. Meine Tochter träumt ja immer noch davon, kurz vor Weihnachten ein paar Gänse freizukaufen. Bisher habe ich mich geweigert, die bei uns unterzubringen. Aber irgendwann kommt sie vermutlich tatsächlich mit so einem Federvieh um die Ecke.

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  16. Trotz meines Elefantengedächtnisses habe ich an mein Kindheitsostern keine so dezidierten Erinnerunen wie Du. Außer dass ich Eier mit Vorliebe im Garten gesucht habe. Und in die Kirche durfte ich, musste aber nicht.
    Jetzt sei mal nicht so hart mit dem Lila. Es doch schnurzt ob das dem Pfarrer stand, oder nicht.
    LG Sunny

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    1. An meine Kindheit habe ich sehr lebhafte Erinnerungen und sehr viele. Ich habe die Zeit sehr genossen. Naja, die Sache mit der Kirche weniger, ich musste nämlich. Nichtmal der Wechsel in der Oberstufe vom katholischen zum evangelischen Religionsunterricht war erlaubt. Und das Lila in der Kirche fand ich aus unerfindlichen Gründen beängstigend. Das war so dunkel!

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  17. OMG Die böse und gemeine Katze hat den armen Osterhasen getötet??? Es wäre für mich auch ein Alptraum gewesen! ;)
    Wunderbare Erinnerungen an die Kindheit, ich habe viel Spaß beim Lesen!
    Ich finde solche Traditionen eigentlich sehr schön, Ostern war für mich irgendwie immer ein schönes Fest, ich habe sehr gute Erinnerungen an diese Zeit!
    Liebe Grüße,
    Claudia

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    1. Ja, das war ein Moment, in dem ich die Katze nicht mit jeder Faser meines Herzens geliebt habe *grins* Aber sie war schlau und ließ sich nicht sehen...

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