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Wie macht die das eigentlich? Bankraub? Erbtante?

London, Paris, Barcelona, Paris, Genf, Istanbul und Paris. Meine Reiseliste dieses Jahres klingt recht üppig. Wie macht die das eigentlich? Erbtante? Bankraub? Nicht ganz so direkt, aber durchaus in diese Richtung ging kürzlich die Frage einer Leserin, wie ich meine Reisegeier-Mentalität (auch hier geht mal wieder ein Dank an Anna für den Reisegeier. Ich hab ich königlich über diesen Begriff amüsiert) finanziere. Und warum ich überhaupt so viel Urlaub habe. Ich könnte jetzt natürlich sagen „Das geht dich nix an“. Will ich aber nicht. Die Antwort bekomm ich nämlich selbst höchst ungern. Die fühlt sich so abgebügelt an.
Fangen wir mit dem Urlaub an. In meinem Beruf sind Wochenendarbeit oder Überstunden völlig normal. Von einer 5-Tage-Woche mit 40 Stunden träume ich nichtmal mehr. Da sammeln viele Stunden und Tage an, die „abgefeiert“ werden müssen. Heißt im Klartext: In Phasen, in denen nicht viel zu tun ist, tu ich genau das. Ich fahre einfach mal einen Tag an die Ostsee oder fünf Tage …

Eine Gewinnerin und ein letztes Mal der Tüllrock

First things first: Die Gewinnerin des Adventskalender-Türchens ist *tusch*:  Bennie Forsthofer Bennie, ich habe leider keine Mailadresse von dir. Mailst du mir bitte deine Adresse, damit ich dir den Schal zuschicken kann?
And now for something completely different: Einmal müsst ihr da noch durch, dann lass ich Euch endlich in Ruhe mit dem Tüllrock. Naja, bis Weihnachten ;-) Nein, keine Angst, ich habe noch keine Ahnung, was ich Weihnachten anziehen werde. Das hängt davon ab, was ich Weihnachten tun werde. Das wiederum ist noch offen. Aber wer will auch schon knapp drei Wochen vor Weihnachten wissen, was er an welche Tag wo macht? Kommt Weihnachten, kommt Rat :-)
Aber zurück zum Tüllrock. Den kann man gar nicht nur zum Bummeln in Paris und im Büro tragen, sondern auch abends, wenn es zum Beispiel ins Theater geht. Da war ich vor knapp zwei Wochen zur Vorpremiere von „Der goldene Handschuh“. Der dürfte den Hamburgern unter uns bekannt sein. Ich kannte ihn nur durch Zufall, weil ich vor ei…

Adventskalender der ü30Blogger & friends: 02.12.

Ein wunderschönes erstes Adventswochenende! Bevor ich jetzt ins Schwafeln komme - und das kann ich wirklich hervorragend - und Euch von flackernden Kerzen, leckeren Keksen, idyllischen Weihnachtsmärkten und heiterer Besinnlichkeit erzähle, machen wir es einfach kurz. Ich schätze mal, heute haben alle einen vollen Terminkalender, um morgen erschöpft vor dem instagram-tauglichen Adventsgesteck (Kränze sind sowas von vorgestern, ich sage Euch...) zu sitzen, dass vermutlich kein Mensch Zeit für Geschwafel hat.



Da ihr das Adventskalendertürchen schon aufgeklappt habt, ist es nur recht und billig, Euch zu zeigen, was sich dahinter verbirgt. Ein Schal von Esprit ist es geworden. Oder ein Tuch. Je nach Sichtweise. Rund zwei Meter lang, einen Meter breit und aus einer Mischung aus Leinen und Viskose. Weich, leicht, aber trotzdem warm. In wunderhübschen Blau- und Grüntönen mit ein bisschen beige und schwarz. Ach ja, selbst gekauft. So richtig mit eigenem Geld.



Gewinnen ist ganz einfach: Kommentie…

Wie es weitergeht. Oder: Das Leben ist ein Tassenschrank

Der eine oder andere Leser wird sicher neugierig sein, wie es mit der Geschichte von Blumenrock-Prinzessin Fran und ihrem Prinzen, der sich als Frosch outete, weiterging. Wird Prinzessin Fran nun am Boden zerstört ihr Leben als leidgeprüfte, alleinerziehende Mutter weiterführen? Wird es einen ordentlichen Rosenkrieg geben? Oder vielleicht sogar ein Happy End, wie es sich für ein ordentliches Märchen gehört? Ist ein Blog nicht eigentlich eine moderne Märchenstunde?
Ich kann Euch im Moment nur so viel sagen: Es geht mir gut und ich habe herausgefunden, dass das Leben nichts weiter als ein ordinärer Tassenschrank ist. Und ja, ich habe noch alle Tassen im Schrank. Wobei - das ist auch gelogen. Alle sind nicht mehr da. Einige habe ich inzwischen beherzt rausgeworfen.
Habt ihr auch einen Tassenschrank? Dieses Schrankfach in der Küche, in der alle Kaffeebecher aufbewahrt werden, die man normalerweise auf Instagram dekorativ mit einem Morgengruß und einem ordentlichen Schuss aufgeschäumter Milc…

Blumen und Tüll zum Zweiten - diesmal mit Glitzer

Der Tüllrock zum Zweiten, diesmal ohne Lederjacke, aber mit Strick. Und Glitzer :-) Wenn schon Tüll, dann darf es auch glitzern. Auf jeden Fall in der Vorweihnachtszeit. Die hat nach dem Totensonntag ja nun endlich begonnen und wenn ich schon die Sache mit der Weihnachtsbeleuchtung nicht auf die Reihe kriege, dann wenigstens die Preziosen auf dem Pullover.
Die Weihnachtsbeleuchtung fiel im Sommer übrigens meinem ungestümen Tatendrang im Garten zum Opfer. Eine neue Heckenschere hatte Einzug gehalten im Hause W. - eine Stufe unter Kettensäge ;-) Ein geniales Ding, das auch richtig dicke Äste kappt. Ich habe sie sofort am Buchsbaum-Dschungel neben der Haustür ausprobiert, die wuchs nämlich schon fast ins Haus rein. Weil ich ein praktisch denkender Mensch bin, hatte ich die Lichterketten für die Weihnachtsbeleuchtung im letzten Winter gleich mal im Buchsbaum-Dickicht gelassen. Die fressen ja kein Brot. Taten sie auch tatsächlich nicht. Aber das neue Gartengerät fraß die Lichterketten…  Ers…

Blogparade: Ein Tüllrock, gar nicht prinzessinnenhaft

Tüll? Ich? Vergiss es. Das hätte ich noch vor ein paar Wochen zu jedem gesagt, der mir einen Tüllrock hätte an den Körper reden wollen. Tüll ist was für Prinzessinnen und ich bin keine. Ich wollte auch nie eine sein. Vermutlich ist das eine der Nachwirkungen des Barbie-Verbotes, dem ich als Kind unterlag. Der gewiefte Küchenpsychologe könnte da garantiert eine echte Leidensgeschichte rausholen. Ich fand Tüll bis vor einigen Wochen auf jeden Fall doof - an mir. Das einzige Stück Tüll meines bisherigen Lebens steckte am Hut zum Hochzeitskleid. Und das sollte auch so bleiben.

Ja, hätten meine Eltern mich damals in den Ballettunterricht gesteckt, den ich sooooo gern gehabt hätte. Dann wäre ich quasi mit Tütüs groß geworden. Aber Ballett fanden meine Eltern doof und ich tanzte halt Standard und Latein. Da war auch nix mit Tüll. Ha, ich hatte mal ein Moskitonetz überm Bett. Das ist immerhin so ähnlich wie Tüll. Es hat allerdings nicht allzu lange gehalten. 
Und dann trat er in mein Leben. Nei…

Es ist schon der reine Wahnsinn…

… wie viele Leser dieser Blog plötzlich hat, wenn mir mein halbes Leben um die Ohren fliegt. Die Zahl derjenigen, die hier mitlesen, ist quasi über Nacht auf das Dreifache gestiegen. Ich toppe vermutlich mit den Zahlen der letzten Tage jeden Ü40-Blog hierzulande ;-) Und das ausgerechnet jetzt, wo ich eher unregelmäßig zum Bloggen komme. Das „richtige Leben“ ist gerade wichtiger. Beim „richtigen Leben“ scheint es sich um einen ganz neuen Trend zu handeln, man liest den Satz in letzter Zeit recht häufig. Ganz ehrlich: Ich könnte auf einen Teil des realen Lebens bisweilen ganz gut verzichten *grins*. Selbst wenn es Zugriffszahlen wie aus dem Märchenbuch beschwert.
Ich bin mir außerdem gerade nicht sicher, ob ich diese Zahlen gut finde. Ich kann nicht einschätzen, ob all die Leser, die seit Sonntag dazu gekommen sind, einfach nur besorgt sind oder ob es so ist wie im richtigen Leben. Wenn man plötzlich auf der Straße einen Unfall sieht. Bremsen, gucken, sich fragen „Oh Gott, was ist da nun…