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Mein Januar/Februar 2019

Neues Jahr, neues Glück - und nachdem die ersten beiden Wochen in 2019 wie hier erzählt tatsächlich mit vielen Glücksmomenten und ganz viel Freude gefüllt waren, habe ich in den letzten vier Wochen einfach mal so weiter gemacht :-) Ich habe ganz viel gearbeitet und war ganz viel unterwegs. Habe aufs Meer geguckt und die Sonne genossen und den Winter verwünscht. Diverse Menschen auch, aber davon später ;-)


Wo waren wir Mitte Januar gerade noch angekommen? Ach ja, in Kühlungsborn. Dahin hat es mich Anfang Februar gleich wieder verschlagen. So langsam frage ich mich, ob es nicht sinnvoll wäre, mir da gleich nen Job und eine Wohung zu suchen und ganz da zu bleiben. Dummerweise liebe ich meinen Job sehr und den kann ich nun mal nur hier machen. Hamburg und Lüneburg quasi vor der Haustür zu haben ist auch nicht zu verachten - für immer wäre mir die mecklenburg-vorpommersche Pampa vermutlich zu sehr Pampa. Also belasse ich es vorerst dabei und frage mich lieber, ob ich nicht langsam als Mehrh…

Er ist wieder da!

Nein, nicht das, was ihr denkt. Der erste Storch ist zurück! Ich habe schon seit Anfang Februar ungeduldig gewartet und jetzt ist er da. Hab ich doch gesagt: Da draußen fühlt es sich nach Frühling an :-)
Der Storch ist allerdings nicht unbedingt der zuverlässigste Frühlingsbote, muss ich zugeben. Im letzten Jahr kam er schon Anfang Januar und dann wurde es richtig, richtig kalt und das arme Tier musste ganz schön bibbern. Mit Kälte können Störche ganz gut umgehen. Schnee allerdings ist übel, in dem finden sie nämlich keine Nahrung und die ist bei Kälte sehr wichtig, weil der Energieverbrauch steigt.
Störche überwintern übrigens nicht unbedingt in Afrika. Die meisten fliegen nur bis Spanien - manche sogar nur nach Süddeutschland, wo sie den Winter über gefüttert werden - und sind entsprechend früh wieder hier. Diejenigen, die tatsächlich in Afrika überwintern, brauchen länger für den Flug. Die kommen erst gegen Ende März zurück. Wo dieses Exemplar den Winter verbracht hat, ist unklar. K…

Vom Zusammenhang zwischen Sonne und Glück und einem schweinchenrosa Hoodie

Ladies, die Tage des Winters sind gezählt! Ja, natürlich kann es sein, dass es noch einmal richtig kalt wird und sogar dieses fiese, weiße Zeug vom Himmel fällt. Aber der Frühlingsanfang lugt schon fast um die Ecke und die Sonne ist wieder da!
Ich habe mich soooo gefreut, als ich gestern nachmittag seit langer, langer Zeit mal wieder eine Hunderunde in der Sonne drehen konnte :-) Und selbst die altehrwürdige Hundedame, die demnächst ihren 15. Geburtstag feiert, alberte am Strand herum, als wenn sie gerade mal 13 wäre ;-). Ein bisschen schade ist es ja, dass das Wetter am Wochenende in Den Haag nicht ganz so schön war - die Sonne schien zwar, aber Windstärke sieben machte den Strandspaziergang dann doch etwas ungemütlich. Aber wenn das Wetter schöner gewesen wäre, wäre ich am Samstag nicht bummeln gegangen und dann hätte ich meinen neuen Hoodie nicht gefunden - und das wäre wirklich schade gewesen.
Streng genommen hätte meine Schwester ihn nicht gefunden. Die ist nämlich Schuld am Hoodie…

Zwischen skurril und witzig: Von Glatteis, Bratwurst und völliger Unfähigkeit ;-)

Wusstet ihr schon, dass es typisch deutsch ist, Sauerkraut auf Bratwürste zu häufen? Oder dass gluten- und laktosefrei gepaar mit vegan gar nicht unbedingt gesund sein muss? Oder dass auf mich in Momenten, in denen es wirklich drauf ankommt, absolut kein Verlass ist? Wie jetzt, das habt ihr nicht gewusst? Dann kommt mal kurz mit nach London. Da sind uns nämlich diverse skurril-witzige Dinge begegnet, die dringend der Kommentierung bedürfen.


Da wäre zum Beispiel diese wirklich nette Eisbahn am Tower. Gut, es gibt auch eine am Somerset House und die hat sogar einen riesigen Weihnachtsbaum. Aber wer wollte nicht schon immer mal im Graben vor dem Tower bei Sonnenuntergang Schlittschuhlaufen? Meine ehemalige Kollegin und ich teilten diesen Wunsch definitiv mit vielen Londonern. Mit dem Unterschied, dass der gemeine Londoner scheinbar absolut nicht Schlittschuh laufen kann. Ich weiß nicht, wie das bei Euch ist, aber ich kannte bis dahin niemanden, der das nicht kann. Bis ich in London lief. …

Strubbelig und vom Winde verweht

Ok, vom „perfect hair day“ war ich meilenweit entfernt am vergangenen Wochenende, als diese Fotos am Strand in Kühlungsborn entstanden. Aber ich war ziemlich glücklich :-) Genauso glücklich wie heute, denn während ihr diesen Text lest, sitze ich schon wieder im Auto und fahre gen Meer. Diesmal geht es allerdings an die Nordsee nach Den Haag beziehungweise Scheveningen.
In den Niederlanden war ich seit Jahre nicht mehr. Fast solange wie ich nicht mehr an der Nordsee war. Vor ungefähr 30 Jahren war ich zuletzt auf einer nordfriesischen Insel. Damals war es Langeoog und ich war frisch verliebt. Das hat mich vermutlich vor dem Tod durch Langeweile gerettet. In den Niederlanden war ich auch mächtig lange nicht mehr.  Von dort, wo ich aufgewachsen bin, war es zur niederländischen Grenze nur ein Katzensprung. Ergebnis: Amsterdam war gern mal das Ziel von Schulausflügen. Bis Den Haag bin ich allerdings nie gekommen.
Wie gut, dass die Freundin von Kind, groß, da studiert und dass Kind, groß, ihr…

Fünf Fragen am Fünften - diesmal pünktlich

Das Linkup „Fünf Fragen am Fünften“ habe ich bei Luzia Pimpinella entdeckt. Den Blog mag ich, beschäftigt er sich doch ausführlich mit dem Thema Reisen - und für Reisen bin ich immer zu haben - und Hamburg. Nic hat vor einem Jahr die „Fünf Frage am Fünften“ ins Leben gerufen. Und auch wenn der Fünfte längst vorbei ist - ich habe mir vorgenommen, in diesem Jahr einfach mal mitzumachen. 
1. Was ist deine Superpower? Eigentlich wäre ich geneigt zu behaupten, dass ich sowas nicht habe. Aber: Ich kann überall schafen. Stellt mich in die Ecke, legt mich auf den Boden oder setzt mich irgendwohin. Wenn ich müde bin, schlafe ich. Tief und fest. Schlafprobleme? Was ist das?
2. Was kannst du nicht wegwerfen? Es gibt quasi nichts, was ich nicht wegwerfen kann. Bis auf zwei Taschentücher, die meine Mutter vor vielen Jahren als junges Mädchen mal bestickt hat. Ich habe keine Ahnung, warum sie die aufbewahrt hat. Aber ungefähr ein Jahr nach ihrem Tod, als wir in der Lage waren, ihren Schrank aufzuräumen…

Wie man zur Giftschlange wird

Ich gebe zu, die Headline ist etwas irreführend. Es gibt jetzt keine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Giftschlangen to be. Nicht dass ich nicht manchmal absolut giftig wäre. Doch, bin ich. Aber ich bin in der Hinsicht wohl ein Naturtalent und habe keine 99 Tipps und Tricks auf Lager, wie man das macht. Giftig bin ich nämlich eher spontan als überlegt. Wer also tatsächlich eine Anleitung erwartet, bitte einfach aufhören zu lesen :-)
Stattdessen habe ich mir nach dem Leo-Experiment von kürzlich einfach ein weiteres Vieh geschnappt und ein Kleid draus gemacht :-) Stimmt natürlich nicht. Ich mag zwar wirklich keine Schlangen, aber ich würde ihnen auch definitiv nicht die Haut über die Ohren ziehen, um Taschen, Gürtel oder sonstige Lederwaren draus zu machen. Natürlich ist mir bewusst, dass ich inkonsequent bin. Ich trage Lederschuhe, Lederjacken und Ledertaschen. Dabei gehe ich allerdings davon aus, dass die Viecher nicht allein aufgrund ihrer Haut massakriert werden, sondern weil sie sch…