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Posts

Paperbag, Daunenjacke und meine unendliche Weisheit

Ok, so richtig passt das Outfit nicht zum aktuellen Wetter. Aber wenn mein Handy nicht lügt, dann haben wir Norddeutschen in der letzten Zeit tatsächlich das bessere Wetter als der Süden der Republik. Hey, das dürfe eine Weltpremiere sein! Ich erinnere mich noch an den letzten Sommer. Naja, also eher das, was so landläufig Sommer genannt wird. Die Monate Juni, Juli und August. Während gefühlt alle Blogger südlich von Hannover schwitzten, waren wir nass vom Regen. Es regnete gefühlt täglich. Selbst die Schwalbennester, die bei mir unterm Dach hängen, haben den Regen irgendwann nicht mehr ertragen und sind Stück für Stück auf die Terrasse gefallen. Blöderweise samt der jungen Schwalben…
Und jetzt haben wir seit Wochen fast ununterbrochen strahlenden Sonnenschein und Temperaturen teilweise weit über 20 Grad :-) Das ihr heute trotzdem eine dünne Daunenjacke zu sehen bekommt, liegt an meinem Ausflug nach Sheffield. Während hier am Deich nämlich die Sonne schien, machte England seinem Ruf al…

Statt Instagram: Mein Monat. Ausgabe April/Mai

Sabine fragte im letzten Post, ob das nun der Rückblick für März oder für April war. Vermutlich fragt sich der geneigte Leser jetzt, ob das der Rückblick für April oder Mai ist. Sagen wir es so: Es ist der Rückblick von Mitte April bis Mitte Mai. So ungefähr. Anfang des Monats gibt es nämlich immer die durchs Dorf getriebenen Schweine. Und Mitte des Monats den Rückblick auf die letzten vier Wochen. Eine etwas ungewöhnliche Zeitrechnung, aber ich mag ungewöhnliche Dinge. Passt also. Soviel als Vorwort, jetzt also rein in die letzten vier Wochen.

Fazit Nummer eins: Ich liebe Sommer im April und Mai. Nach dem letzten Sommer, der durch und durch verregnet war und insgesamt weniger Sonnenstunden hatte als der Mai bisher, finde ich das Wetter zur Zeit einfach nur göttlich.  Alles rund um mich rum flucht, dass es für Mai viel zu heiß ist und ich hüpfe durch den Tag und grinse im Kreis :-)

Überall  grünt und blüht es wie verrückt. Morgens der Duft von frisch gemähtem Gras und nachmittags der Du…

Paperbag im Winter Garden

Wisst ihr, was ich schon immer irgendwie merkwürdig fand? Wenn Blogger sich dafür entschuldigten, dass sie längere Zeit nichts gepostet haben. Warum? Wenn die Zeit für den Blog fehlt, dann ist das eben so. Ich könnte mich jetzt auch dafür entschuldigen, dass ich es in dieser Woche nicht geschafft habe, einen Post online zu stellen. Will ich aber nicht ;-)
Ich hatte schlichtweg keine Zeit. Mein Job, viele Termine in eben jenem (nein, keine aufregenden Bloggertermine, nur durchschnittliches Lokaljournalisten-Zeugs), das wunderbare Wetter, das ich für ausgiebige Morgen- und Abendspaziergänge genutzt habe und nicht zuletzt die Tatsache, dass so ein Privatleben auch Zeit in Anspruch nimmt, haben mir quasi keine Zeit zum Bloggen gelassen. Und ich hatte nichtmal ein schlechtes Gewissen, ich habe die Zeit nämlich heftigst genossen :-)
Vermutlich wird das über den Sommer ähnlich weitergehen. „Karriere“ sei Dank wird die Arbeit mich ziemlich fest im Griff haben und sollte der Sommer anders als im…

Liebe auf den zweiten Blick: Sheffield und Rallyestreifen

Die Sache mit den Streifen, die eigentlich Galonstreifen heißen, hatten wir ja kürzlich schon, allerdings nur auf einem Hemd. Und während der Rest der Welt Hose mit Seitenstreifen trägt, greife ich zum Rock. Passend zum Ambiente, denn irgendwie erinnert mich der Faltenrock samt Streifen an eine Schuluniform in good old England. Da habe ich die vergangene Woche verbracht. Während ich in den letzten rund zehn Jahren Anfang Mai in London anzutreffen war, heißt das Reiseziel diesmal Yorkshire. Genauer gesagt: South Yorkshire. Noch genauer: Sheffield.
Und nein, ich bin nicht nach Sheffield gereist, um da Blogfotos zu machen. Auf jeden Fall nicht in erster Linie. Aber natürlich habe ich meine Reisebegleitung genötigt, Outfitfotos zu machen - die Kulisse ist ja durchaus eine hübsche Abwechslung zum Deich. Und daher sehen Sie heute *tusch* Die Townhall von Sheffield. Die ist eines der wenigen Gebäude in der Innenstadt, das den 2. Weltkrieg relativ unversehrt überstanden hat und einfach wunders…

Die Schweinderl im April: Glücklich und achtsam sein und Sport treiben

Was lernten wir passend zur Jahreszeit in den vergangenen vier Wochen als eifriger Blogleser? Es sind die kleinen Dinge, die glücklich machen. Keine Chanel-Taschen, keine Manolos und schon gar nicht der Gucci-Gürtel (den hat echt jeder und der ist vermutlich in Istanbul an jeder Ecke für zwei Euro zu haben….). Nix von alledem. Sondern das Zwitschern der Vögel, dem man versonnen lauscht, während man im Sonnenschein auf der Gartenliege eingekuschelt in den blütenweißen Bademantel auf der Terrasse den anbrechenden Tag genießt. Jawoll.
Blöd aber auch. Meine Terrassenmöbel stehen noch im Keller, weil ich noch kein männliches Wesen davon überzeugen konnte, das tonnenschwere Mobiliar nach oben zu hieven. Und nein, ich mache das nicht selbst. Ich hatte für dieses Jahr schon genug Rücken. Also stehe ich morgens, an die Hauswand gelehnt, auf der Terrasse und blicke versonnen auf den Deich. Dabei genieße ich das Blöken der Lämmer (die schweigen nämlich gar nicht, Hollywood hat keine Ahnung) und -…

1,2, zuckerfrei

Ich und Zucker - eine Geschichte ganz ohne Missverständnisse. Ich liebe Zucker. Ich futtere normalerweise nicht wenig Süßkram. Vor allem Haribo und Schokolade sind Dinge, an denen ich schlecht vorbeigehen kann. Und Kuchen. Ohne kann ich nicht arbeiten. Zumindest bilde ich mir das ein. Und dann kam Ela mit der Idee zur Aktion 1-2-zuckerfrei. Ich und zuckerfrei? Unvorstellbar. Das geht einfach nicht. Aber gereizt hat es mich doch.
Und weil ich gern mal meine eigenen Grenzen teste, habe ich beschlossen, mitzumachen. Und dann erst nachgedacht, wann es denn losgehen soll. Wenn, dann gleich morgen. Nächste Frage: Wie lange will ich das eigentlich durchziehen? Zwei Wochen müssen erstmal reichen. Ziele sollten erreichbar bleiben und nicht unrealistisch sein.
Und jetzt? Verzichte ich nur auf raffinierten Zucker und Süßkram jeder Art oder gleich auch auf Fruchtzucker? Nein. Das nicht. Wenn schon kein Haribo, dann bitte Obst. Wer mir meinen täglichen Apfel wegnimmt, ist des Todes. Also gut. Ich ve…

Mit Streifen an der Ostsee. Und was Blogger nicht können.

Herrje, es ist Donnerstagabend, 23.41 Uhr und der Post für morgen ist noch nicht fertig… und das, obwohl schon der Mittwoch-Post ausgefallen ist. Ich glaube, dass das, was viele Menschen jenseits der Online-Blase behaupten, nämlich dass Blogger nix können, doch ein kleines bisschen stimmt. Ich kann auf jeden Fall kein Zeitmanagement ;-) Ein Trost: Ich muss immerhin meinen Lebensunterhalt nicht mit Bloggen verdienen. Nichtmal ein Taschengeld. Ich muss quasi gar nix, außer Spaß haben.
Aber zurück zu den nix-könnenden Bloggern. Ich habe kürzlich versucht, meinem Vater - und der ist über 80 und immerhin stolzer Besitzer eines iPad - zu erklären, was so ein Influencer tut. Und nach diesem Versuch wundert mich nicht mehr, dass vermutlich 80 Prozent der Deutschen glauben, dass so ein gemeiner Influencer eigentlich gar nix kann. Ein Sänger, ein Schauspieler, ein Sportler oder auch ein Model - das ist was Handfestes. Naja, so richtig handfest vielleicht auch nicht. Aber dass die mit dem, was si…