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Wie man ein Hemdblusenkleid herbsttauglich macht

Hemdblusenkleider waren im vergangenen Sommer ziemlich begehrt - auch bei mir. So richtig mag ich nicht einsehen, dass die guten Stücke jetzt für mehr als ein halbes Jahr eingemottet werden. Also wird die Sommerkleid-Saison einfach verlängert. Die einfachste Art ist es, einfach einen Pullover oder eine Strickjacke darüber zu tragen. Für Pullover ist es mir im Moment aber noch zu warm. Also habe ich mein olivfarbenes Hemdblusenkleid, das ich Euch hier schon in der Funktion als Kleid gezeigt habe, im Urlaub einfach umfunktioniert. Zum Mantel.
Eigentlich hatte ich ja geplant, eine weiße Jeans zum Kleid zu tragen. Weil ich ein eher optimistischer Mensch bin, hatte ich die weiße Jeans auch als Reise-Outfit geplant. Das mitreisende Kind hatte sich angesichts dieser ausgeklügelten Planung ohnehin schon beömmelt. Es kam dann auch, wie es kommen musste. Schon der Transport meines Koffers aus meinem Zimmer im ersten Stock zur Haustür mündete in einem hübschen schwarzen Fleck auf der Hose. Ich wa…

Statt Instagram: Mein Monat. Ausgabe September/Oktober

Ein toller Monat in einem tollen Leben. So oder ähnlich kommentierte beim letzten Monatsrückblick irgendjemand. Vergesst es. Mein Leben ist definitiv nicht perfekt. Mir passieren blöde, peinliche und aberwitzige Dinge, die mich manchmal an den Rand des Wahnsinns treiben. Aber wenn man mir zehn Minuten zum Verschnaufen gibt, kann ich über fast alles lachen.
Fran übt Online-ShoppenIch bin kein Freund von Online-Shopping. Absolut nicht. Ich möchte Dinge anfassen, bevor ich sie kaufe. Ging aber in diesem Fall nicht. Eine Kaschmir-Jogginghose sollte es sein. Die war aber in der Filiale nicht vorrätig. Also bestellte ich sie online. Das gute Stück kam tatsächlich an - was nicht so einfach ist, denn Pakete gehen hier auf dem Dorf gern auch mal verloren. Ich packe die Hose aus und denke mir schon, dass die ganz schön voluminös aussieht. Die Anprobe ergibt: Oversize ist ja ganz schön, aber DAS ist selbst für meinen Geschmack zu viel. Ich fahre eben mal die sieben Kilometer bis zur nächsten Post…

Valldemossa im Midirock und Gedanken zum Massentourismus

Nachdem ich Euch letzte Woche mit nach Deià genommen habe, geht es heute nach Valldemossa, ein wunderschönes Dorf an der Westküste Mallorcas. Valldemossa ist nicht nur wunderschön, sondern Frederic Chopin verbrachte hier vor ziemlich genau 80 Jahren zwei Monate zusammen mit George Sand. Grund genug für eine Millionen Touristen, das Dorf jedes Jahr zu besuchen. Tja, und wir waren eben zwei davon. Allerdings waren wir vor den Anderen da *grins* Da unser Hotel ganz in der Nähe lag, haben wir es geschafft, in Valldemossa zu sein, bevor gegen elf die ersten Busladungen ausgekippt werden.
Und vor elf Uhr morgens ist es da richtig, richtig idyllisch. In den schmalen Gassen trifft man fast ausschließlich Menschen, die da leben. Und das sind immerhin zu 85 Prozent noch „echte“ Mallorquiner. Ich schätze, mit nur 15 Prozent "Einwohnern mit Migrationshintergrund" liegt Valldemossa für mallorquinischen Verhältnisse weit unter dem Durchschnitt. Außerdem sind vor elf Uhr vormittags die meis…

Vom Pütt an die Elbe

Bevor es endgültig zu kalt wird für Radtouren, müsst ihr mich unbedingt noch auf einer Tour entlang der Elbe begleiten! Wenn man sich erstmal durch das Touri-Gedränge zwischen Övelgönne und der Strandperle gezwängt hat, herrscht irgendwann relativ freie Fahrt und man kann Sportboothäfen und dicke Pötte bewundern. Ich weiß nicht, wann genau die Touristen den Elbstrand erobert haben, aber sie haben ihn zu Tausenden erobert. Vor vielen Jahren, als ich noch in einem Verlag im Fischereihafen gearbeitet habe, gab es da tatsächlich noch Fischgroßhändler und keine berühmten Sushi-Köche. Die Strandperle war damals fast noch ein Geheimtippp für ein lauschiges Feierabend-Bier und im weißen Haus in Övelgönne habe ich meine Hochzeit gefeiert. Damals kannte das allerdings noch keine Sau. Den Besitzer, Tim Mälzer, kannte da auch noch keine Sau. Aber kochen konnte er definitiv :-)




Jetzt müsste eigentlich ein eleganter Bogen zu meinem Hend kommen. So richtig elegant kriege ich den allerdings nicht hin.…

Jumpsuit mit Gürteltasche an Jeansjacke

Nach diesem endlosen Sommer finde ich es gerade gar nicht so einfach, Blogfotos zu machen. Ich arbeite Vollzeit, Kind, groß, ebenfalls und Kind, klein, ist täglich mindestens bis um vier in der Schule und anschließend bis in die Pupppen beim Training. Um sieben ist es bereits stockdunkel. Nicht mehr lange, dann beginnt die Dämmerung schon um vier… Da hilft nur noch gute Planung oder das Wochenende - vorausgesetzt ich habe frei und mindestens ein Kind ist zufällig auch gerade da. Blogger-Probleme - oder aber Jammern auf seeeeehr hohem Niveau ;-)

Wahnsinnig entspannt dagegen waren die Fotos während des Urlaubs. Abends hatten wir massenweise Zeit, um uns aufzuhübschen und bei einem Spaziergang durch den Garten ein paarmal auf den Auslöser zu drücken und die Zeit haben wir dann auch tatsächlich zweimal genutzt. An den anderen Abenden waren andere Dinge viiiiiiel wichtiger. Die Auswahl des richtigen Gin zum Beispiel. Oder einfach nur auf dem Aussichtspunkt zu sitzen und den Sonnenuntergang …

In Shorts vom Berg-Hasser zum Berg-Fan

Auch wenn es nächste Woche noch mal fast sommerlich warm werden soll und auch heute die Sonne wieder mal alles gibt, lässt es sich so langsam nicht mehr leugnen: Es wird immer herbstlicher und die Laubschicht hier im Garten wächst quasi stündlich. Da beame ich mich doch herzlich gern einfach noch einmal zurück nach Mallorca :-)
Eigentlich bin ich absolut kein Fan von Bergen. 18 Jahre lang durfte ich in den Sommerferien mindestens drei Wochen in Österreich verbringen. Und als wenn das nicht genügt, musste ich Dreitausender in Reihe besteigen. Wir Kinder wurden dabei immer mit der Aussicht auf eine Seilbahnfahrt auf dem Rückweg geködert. Dummerweise war die letzte Seilbahn immer schon weg, wenn wir oben waren. Also durften wir auch bergab latschen. Kinners, ich schwöre: Das prägt!
Als ich meine Urlaubsziele endlich selbst bestimmen durfte, kam eines darin nie mehr vor: Berge. Und deshalb habe ich auch, wenn ich bisher auf Mallorca war, die Westküste keines Blickes gewürdigt. Allerdings ge…