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Sintra: Zuckerbäckerschloss á la Disney

Heute nehme ich Euch nach Portugal mit, wenn ihr Lust habt. Im Frühjahr war ich in Lissabon und Anna als wohl größter Portugal-Fan der Welt, hatte mir dringend ans Herz gelegt, von dort aus einen Abstecher nach Sintra zu machen. Der Rat hat sich definitiv gelohnt :-) Und weil sowohl das Wetter als auch das Outfit ganz wunderbar in den Herbst passt, gibt es heute eben Sintra.
Sintra ist eine kleine, wunderschöne Stadt ungefähr 40 Minuten von Lissabon entfernt. Sie hat nicht nur eine umwerfende Altstadt z bieten, sondern gleich zwei Paläste. Da Sintra in den Bergen liegt, ist das Klima hier vor allem im Sommer sehr angenehm. Wenn es in Lissabon heiß ist, herrschen hier sehr erträgliche Temperaturen und das wussten auch Königs zu schätzen. Also bauten sie genau hier ihre Paläste. Der Palácio Nactional liegt direkt in der Stadt, etwas außerhalb und ziemlich weit oben liegt der Palácio de Pena. Und genau den wollte ich mir ansehen :-)





Meist ist es auf dem Felsen, auf dem der Palast steht, mo…

Wie man ein Hemdblusenkleid herbsttauglich macht

Hemdblusenkleider waren im vergangenen Sommer ziemlich begehrt - auch bei mir. So richtig mag ich nicht einsehen, dass die guten Stücke jetzt für mehr als ein halbes Jahr eingemottet werden. Also wird die Sommerkleid-Saison einfach verlängert. Die einfachste Art ist es, einfach einen Pullover oder eine Strickjacke darüber zu tragen. Für Pullover ist es mir im Moment aber noch zu warm. Also habe ich mein olivfarbenes Hemdblusenkleid, das ich Euch hier schon in der Funktion als Kleid gezeigt habe, im Urlaub einfach umfunktioniert. Zum Mantel.
Eigentlich hatte ich ja geplant, eine weiße Jeans zum Kleid zu tragen. Weil ich ein eher optimistischer Mensch bin, hatte ich die weiße Jeans auch als Reise-Outfit geplant. Das mitreisende Kind hatte sich angesichts dieser ausgeklügelten Planung ohnehin schon beömmelt. Es kam dann auch, wie es kommen musste. Schon der Transport meines Koffers aus meinem Zimmer im ersten Stock zur Haustür mündete in einem hübschen schwarzen Fleck auf der Hose. Ich wa…

Statt Instagram: Mein Monat. Ausgabe September/Oktober

Ein toller Monat in einem tollen Leben. So oder ähnlich kommentierte beim letzten Monatsrückblick irgendjemand. Vergesst es. Mein Leben ist definitiv nicht perfekt. Mir passieren blöde, peinliche und aberwitzige Dinge, die mich manchmal an den Rand des Wahnsinns treiben. Aber wenn man mir zehn Minuten zum Verschnaufen gibt, kann ich über fast alles lachen.
Fran übt Online-ShoppenIch bin kein Freund von Online-Shopping. Absolut nicht. Ich möchte Dinge anfassen, bevor ich sie kaufe. Ging aber in diesem Fall nicht. Eine Kaschmir-Jogginghose sollte es sein. Die war aber in der Filiale nicht vorrätig. Also bestellte ich sie online. Das gute Stück kam tatsächlich an - was nicht so einfach ist, denn Pakete gehen hier auf dem Dorf gern auch mal verloren. Ich packe die Hose aus und denke mir schon, dass die ganz schön voluminös aussieht. Die Anprobe ergibt: Oversize ist ja ganz schön, aber DAS ist selbst für meinen Geschmack zu viel. Ich fahre eben mal die sieben Kilometer bis zur nächsten Post…

Valldemossa im Midirock und Gedanken zum Massentourismus

Nachdem ich Euch letzte Woche mit nach Deià genommen habe, geht es heute nach Valldemossa, ein wunderschönes Dorf an der Westküste Mallorcas. Valldemossa ist nicht nur wunderschön, sondern Frederic Chopin verbrachte hier vor ziemlich genau 80 Jahren zwei Monate zusammen mit George Sand. Grund genug für eine Millionen Touristen, das Dorf jedes Jahr zu besuchen. Tja, und wir waren eben zwei davon. Allerdings waren wir vor den Anderen da *grins* Da unser Hotel ganz in der Nähe lag, haben wir es geschafft, in Valldemossa zu sein, bevor gegen elf die ersten Busladungen ausgekippt werden.
Und vor elf Uhr morgens ist es da richtig, richtig idyllisch. In den schmalen Gassen trifft man fast ausschließlich Menschen, die da leben. Und das sind immerhin zu 85 Prozent noch „echte“ Mallorquiner. Ich schätze, mit nur 15 Prozent "Einwohnern mit Migrationshintergrund" liegt Valldemossa für mallorquinischen Verhältnisse weit unter dem Durchschnitt. Außerdem sind vor elf Uhr vormittags die meis…

Vom Pütt an die Elbe

Bevor es endgültig zu kalt wird für Radtouren, müsst ihr mich unbedingt noch auf einer Tour entlang der Elbe begleiten! Wenn man sich erstmal durch das Touri-Gedränge zwischen Övelgönne und der Strandperle gezwängt hat, herrscht irgendwann relativ freie Fahrt und man kann Sportboothäfen und dicke Pötte bewundern. Ich weiß nicht, wann genau die Touristen den Elbstrand erobert haben, aber sie haben ihn zu Tausenden erobert. Vor vielen Jahren, als ich noch in einem Verlag im Fischereihafen gearbeitet habe, gab es da tatsächlich noch Fischgroßhändler und keine berühmten Sushi-Köche. Die Strandperle war damals fast noch ein Geheimtippp für ein lauschiges Feierabend-Bier und im weißen Haus in Övelgönne habe ich meine Hochzeit gefeiert. Damals kannte das allerdings noch keine Sau. Den Besitzer, Tim Mälzer, kannte da auch noch keine Sau. Aber kochen konnte er definitiv :-)




Jetzt müsste eigentlich ein eleganter Bogen zu meinem Hend kommen. So richtig elegant kriege ich den allerdings nicht hin.…