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Posts

Das Durchschnittstouristen-Outfit und Lieblingsplätze

Kennt ihr das, dass es an Orten, die ihr sehr mögt, einen Platz gibt, an dem ihr Euch so richtig „angekommen“ fühlt? An denen ihr, wenn ihr dort ankommt, ein bisschen das Gefühl habt, zuhause zu sein? An denen ihr Euch eigentlich immer glücklich fühlt? Oder bin ich die Einzige, bei der das so ist? In London ist es das Traitor`s Gate am Tower. Wenn ich da stehe, das Tor im Rücken und die Themse vor mir, links die Tower Bridge, dann kann mich eigentlich nichts mehr erschüttern und ich könnte im Kreis grinsen. In Paris ist dieser Platz der Platz vor Notre Dame. OK, ob das auch ohne Dach funktioniert, habe ich noch nicht ausprobiert. Und in Barcela ist es die breite Straße zum Arc de Triomf.
Wenn ich da abends an einer der Laternenbänke in der Sonne sitze, die Skater ihre Hütchen aufbauen und halsbrecherische Slaloms fahren, wenn ich völlig entspannt die Passanten und die Straßenkünstler beobachte und die kleinen, grünen Papageien kreischen höre, dann ist meine Welt maximal in Ordnung. OK,…

Mehr von Heike oder: Das Outfit zum ersten Online-Date

So, endlich geht es weiter mit dem wirklichen Ü50-Tabuthema und damit mit Heike auf Freiersfüßen. Wer den ersten Teil verpasst hat, kann ihn entweder hier nachlesen oder die kurze Zusammenfassung genießen. Heike, Ü50, ist auf der Suche nach einem neuen mann. Das alte Exemplar hat sich vor einigen Jahren verabschiedet, die Kinder sind fast aus dem Haus, das Ende der Unterhaltszahlungen ist in greifbare Nähe gerückt und die Jobsituation ist nicht eben optimal. Also muss ein neuer Mann her. Zum Kuscheln, als Mittel gegen drohende Einsamkeit und nicht zuletzt auch wegen der Finanzen. Da die Möglichkeiten des Kennenlernens im richtigen Leben beschränkt sind, muss Online-Dating die Lösung sein.
Entsprechende Plattformen gibt es genug. Aber welche soll es denn nun sein? Heike stürzt sich in die Recherche. Weil sie sich einen Mann mit Niveau wünscht (das garantiert schließlich ein annehmbares Jahresgehalt), versucht sie es erst einmal auf der entsprechenden Seite. Immerhin hat sie auch mal Abi…

Upstalsboom - sorry, aber einfach großartig

*Schamlose Werbung* *trotzdem den vollen Preis selbst bezahlt und nichtmal nach Pressekonditionen gefragt*
Dass ich Kühlungsborn liebe, wissen diejenigen, die schon länger hier lesen. Früher mal, da mochte ich Travemünde wirklich sehr gern. Inzwischen entwickelt sich Travemünde zu einem riesigen Betonklotz und meine Liebe ist deutlich abgekühlt. Also habe ich mir im vergangenen Jahr einen neuen Lieblingsort an der Ostsee gesucht. Und das war Kühlungsborn. Das ist von hier aus in knapp zwei Stunden zu erreichen, da ist zumindest in der Nebensaison nicht der Hund begraben, man wird aber auch nicht von Massen überrannt. Es gibt hervorragende Restaurants und nette Cafés. Der Strand ist herrlich lang und wenn man will, kann man kilometerlang am Wasser entlang gehen. Auch wenn ich Heiligendamm nicht mag - der Weg dorthin ist wunderschön - eine gute Stunde an der Steilküste entlang. Kühlungsborn ist toll!
Während des vorletzten Wochenendes dort war ich ein bisschen unglücklich mit meinen Stamm-…

Fünf Fragen am Fünften: Duft-Telefon weiß guten Rat und verspricht nix

Schande auf mein Haupt, heute ist schon der elfte…. Aber die fünf Fragen des Monats, die wie immer von Luzia Pimpinella stammen, wollte ich dann doch noch beantworten. Seht mir die Verspätung bitte nach. Dafür gibt es diesmal auch hübsche Bilder, frisch aus Kühlungsborn. Nur für den Fall, dass meine Antworten irgendjemanden so überhaupt nicht interessieren. Was ich mir nicht wirklich vorstellen kann, aber sowas soll es ja geben ;-)

Wie duftet dein Lieblingsparfüm? Definitiv frisch. Zitrusfrüchte werden gern genommen. Gern auch ein bisschen blumig. Aber niemals schwer und schwülstig. Mein Lieblingsduft ist im Moment Verbene von L`Occitane. Im letzten Winter war es Dior Joy. Ich bin nicht der Typ, der 22 Jahre lang den gleichen Duft benutzt. Deshalb habe ich keine Ahnung, was ich im Herbst mögen werde. Aber nie, nie wieder benutze ich Loulou von Cacharel ;-) Ich glaube, diese Jugendsünde haben wir alle hinter uns, oder? Alternativ war es Anais Anais. Das war aber die „intellektuelle“ Vari…

Die wahren Tabus der Ü50er und ein unspektakuläres Outfit

Das wohl am häufigsten genannte Tabuthema auf Blogs von Frauen Ü50 sind: *tatataaaa* Die Wechseljahre. Die sind nämlich ganz mächtig tabuös. Sagt man. Ich frage mich dann immer, ob all die Blogger Ü50 niemals in die neueste Ausgabe der Apotheken-Umschau aka Rentner-Bravo gucken. Und nein, ich lese die nicht. Aber ab und zu liegt die bei meinem Vater herum - der darf das, der ist Rentner - und da sind die Wechseljahre definitiv kein Tabuthema. In meinem sonstigen Umfeld auch nicht. Aber das könnte natürlich daran liegen, dass ich ganz viel Umgang mit Menschen von lockerer Moral habe. Die reden vielleicht einfach öfter über Wechseljahre als die Menschen, mit denen der durchschnittliche Ü50-Blogger Umgang hat. Wie auch immer: Ich fand die Wechseljahre weder tabubelegt noch besonders Aufsehen erregend. Da habe ich allerdings scheinbar echtes Glück gehabt. Ja, es gab mal zwei Wochen, in denen ich schlecht schlief. Das hatte allerdings anno Tuck echt einen anderen Grund. Ich hatte die eine …

Blog-Müdigkeit und Jeans. Die gehen immer.

Wenn man erstmal raus ist aus dem regelmäßigen Bloggen, dann ist das ganz schön schwierig, wieder reinzukommen. Ich habe das zwar schobn ein paar Mal geschafft, aber diesmal tu ich mich ganz schön schwer. Erst hat mich der Urlaub aus dem Rhythmus gebracht, dann diverse privaten Umstände und Verpflichtungen und jetzt rollen nicht nur Job-Abendtermine im Dutzend an, sondern auch diverse Wahlen. Hier wird nicht nur in Sachen Europa gewählt, sondern auch der Kleinstadt-Bürgermeister. Ratet mal, wer die Wahlberichterstattung samt Wahlkampf gepachtet hat? Genau. Aber ich will mich gar nicht beschweren. Immerhin durfte ich in dieser Funktion kürzlich mit Robert Habeck durch die Stadt marschieren und am Mittwoch treffe ich Kevin Kühnert. Bin gespannt, wen der gerade enteigenen will ;-)
Allerdings habe ich gerade das Gefühl, dass im Bloggerland sowieso ein kleines bisschen Müdigkeit einzieht. Viele Blogs, die ich früher mal gern gelesen habe, sind seit Monaten verwaist. Auf Anderen wird nur noc…

Das Schweinderl im April: Raus mit dem Gift!

Kaum ist der Frühling da, gibt es bei Bloggers so ziemlich genau drei Themen: Die neuen Styles und Must-Haves für die Saison, die Bikinifigur und wie man sie erreicht und der #healthy Lifestyle, der mit den ersten Sonnenstrahlen einzieht. Von ersterem habe ich wenig Ahnung - ich kann problemlos Kleidung kaufen und anziehen, aber profunde Modekenntnis geht mir ab. Von der Sache mit der Bikinifigur habe ich genausowenig Ahnung - ich trage seit mehr als 30 Jahren Badeanzüge. Aber die Sache mit dem #healthy Lifestyle, die kann ich. Also theroretisch. Rein praktisch gehe ich wohl eher als schlechtes Beispiel durch, befinden sich doch in meiner Handtasche eigentlich jederzeit üble Sünden wie zum Beispiel Haribo. Noch schlimmer: Ich esse das sogar. Inklusive Zucker.
Dabei ist so ein #healthy Lifestyle doch ganz einfach. Hunderte von Bloggern machen es uns vor. Das funktioniert ganz luftig-locker, ganz ohne Verbote, mit viel Lust und Genuss und: Detox. Denn vor den Hashtag #healthy hat der lie…