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Es werden Posts vom März, 2018 angezeigt.

Buntes Kleid auf der Feuertreppe

Dieses Kleid musste dringend in den Urlaubskoffer! Gekauft habe ich es vor einigen Wochen, aber die Aussichten, es bald tragen zu können, sanken mit jedem Scheeschauer… Also musste es mit nach Lissabon. Da habe ich dann auch eine hervorragende Foto-Location entdeckt: Die Feuertreppe unserer Wohnung.
Feuertreppen mag ich. Ich erinnere mich an meinen ersten NewYork-Urlaub. Naja, eigentlich war es gar kein richtiger Urlaub, sondern eine Dienstreise zu einer Messe, an die ich ein paar freie Tage rangehängt habe. Unsere Redaktion übernachtete immer im gleichen Hotel, im New Carlton Arms. Wie sagte mein Chef damals grinsend: „Wenn man da sechs Nächte überlebt, kriegt man die siebte Übernachtung gratis“. Nun ja, das Hotel war ein wenig gewöhnungsbedürftig. Die Zimmer waren von hoffnungsvollen Nachwuchs-Künstlern gestaltet worden. Einige dieser Künstler haben hoffentlich später einen anderen Berufsweg eingeschlagen ;-) Aber vor meinem Zimmerfenster gab es eine wunderbare, richtig schöne Feuert…

Im Hoodie durch die Alfama

Was ist wichtig an einem Outfit für einen Städtetrip? Es sollte vor allem eines sein: Bequem. Wenn ich in einer Stadt unterwegs bin, dann eigentlich immer zu Fuß. Und weil Lissabon gefühlt nur aus Kopfsteinpflaster besteht, sind Turnschuhe die Fußbekleidung der Wahl für mich. Lissabon im März hat aber noch mehr Spezialitäten zu bieten als die Wahl der richtigen Fußbekleidung. Wind zum Beispiel. Am Tejo ist es fast immer windig und damit kann auch der sonnigste Frühlingstag ganz schön kühl werden. Also ist der Lagenlook fast schon Pflicht. Ich habe mich an diesem Tag für eine Jeans, Bluse, Hoodie und Lederjacke entschieden.
Und nicht nur weil Hoodies der neue „hot shit“ sind, sondern weil ich die wirklich gern trage und mein weißes Exemplar nach zwei Tagen Lissabon und vielen pasteis de nata diverse Flecken aufwies, habe ich prompt für Ersatz gesorgt. Weißer Hoodie über weißem Hemd an blauer Jeans und weißen Turnschuhen mit schwarzer Lederjacke - sonderlich kreativ in der Farbgebung war…

Lissabon - Liebe auf den ersten Blick

Lissabon ist wunderschön. Die Stadt liegt zwar nicht am Meer, sondern „nur“ am Fluss Tejo. Dank der riesigen Bucht fühlt sich der Tejo allerdings eher nach Meer an als nach Fluss. Strände sucht man in Lissabon allerdings vergeblich. Dafür muss man entweder mit einer Fähre über die Bucht oder nach Cascais oder Estoril fahren. In einer guten halben Stunde ist man nämlich am Atlantik.
Aber zurück in die Stadt. Da lautet die erste Feststellung, wenn man in das Stadtzentrum kommt: Es geht entweder rauf oder runter. Lissabon wurde auf diversen Hügeln erbaut und das merkt man sehr schnell in den Waden ;-). Und das Zentrum von Lissabon ist alt. Sehr alt. Das merkt man ebenfalls in den Waden. Und an den schmalen Gehwegen entlang der schmalen Straßen, die gefühlt alle über Kopfsteinpflaster verfügen. Die Pumps sollte man also getrost zuhause lassen. Die sind weder beim Bergauf- oder beim Bergabgehen noch beim Sprint über das Pflaster hinter der Tram her dienlich.

Zweite Feststellung: Öffentliche …

Heute in Eile - und in rot :-)

Heute muss es wieder mal verdammt schnell gehen. Ich sitze nämlich in Lissabon auf dem Sofa unserer wunderschönen Ferienwohnung, es ist schon 22 Uhr und ich muss morgen früh um sechs Uhr aufstehen, damit ich den ausgeklügelten Bad-Plan einhalten kann. Der wurde erstellt, weil wir einen Ausflug in das hoffentlich wunderschöne Sintra machen können :-)

Also gibt es statt vieler Worte heute ganz viel Rot. Maren sagt immer, ich soll mehr Farbe tragen. Und ich muss feststellen, dass sie Recht hat :-) Nach pink (oder rosa, auch diese Frage wird Maren demnächst klären) gibt es heute eine volle Dosis rot. Die Jacke habe ich vor ein paar Wochen entdeckt und fand die Farbe einfach nur genial - obwohl ich bis dahin allerhöchstens mal rot-weiße Schuhe, eine rote Tasche oder eine rote Hose getragen habe. Rot obenrum? Lag mir fern. Tja, und dann kreuzte diese Jacke meinen Weg...
Weil ich mit so viel Farbe noch nicht so richtig umgehen kann, gibt es wieder mal die weißen Jeans dazu, die ich zur Zeit in…

Angetrieben und angemault von einer Uhr - ist das noch normal?

Seit dem 2. Weihnachtstag habe ich es geschafft. Ich habe meine Uhr täglich glücklich gemacht und alle Ringe geschlossen. „Hä? Was hat die denn für ein Problem?“, wird jetzt der eine oder andere denken. Also hole ich mal etwas weiter aus.
Dass ich nach dem Bruch meines Sprunggelenkes vor zwei Jahren reichlich deprimiert war, wissen all diejenigen, die hier schon länger lesen, längst. Vor dem Unfall bin ich mindestens dreimal pro Woche gelaufen. Das geht nicht mehr. Alle Workouts, bei denen ich hüpfen oder springen muss, sind ebenfalls tabu. Das geht nur noch mit links und bei dauerhaftem Hüpfen mit links falle ich irgendwann einfach um ;-) Ich haderte damit, versuchte es trotzdem und bekam prompt die Quittung: Fuß-Aua. Also tat ich gar nichts mehr. Hundegängen und das wars. Mit dem Ergebnis, dass ich mich im Dezember fühlte wie eine Kartoffel.
Also habe ich die Apfel-Uhr wieder aktiviert. Die macht nämlich auch der kartoffeligsten Kartoffeln Beine. „Aktivität“ heißt die Schlüssel-App. D…

Weiße Jeans und ganz viel Pink

Ich kenne das von mir schon und vielleicht geht es Euch genauso: Nach einem langen Winter brauche ich ganz viel Farbe. Normalerweise bin ich je eher „gedeckt“ unterwegs. Aber wenn ich so richtig, richtig wintermüde bin, muss Farbe her. Andernfalls schlafe ich im Stehen ein ;-) Wenn aber ein Kleidungsstück farblich knallt, darf der Rest gern neutral sein. Schwarz würde sich anbieten, aber ehrlich gesagt kann ich meine schwarze Jeans gerade auch nicht mehr sehen. Also  die weiße Jeans. Ich hatte ja schon damit gedroht, dass ich die jetzt in Dauerschleife trage.
Das funktioniert auch hervorragend, solange es trocken bleibt. Und trocken ist es immerhin, Nachdem wir von November bis Januar gefühlt jeden Tag Regen hatten und ich fürchtete, dass mir langsam Schwimmhäute wachsen. Und zwischen den zwei Kaltfronten war es dann sogar zwei Tage lang trocken, sonnig und fast 15 Grad warm. Nix wie raus also mit der weißen Jeans! Wenn man in diesen Breitengraden schon mal zwei Tage Frühling im März h…

Rituale zu Ostern - ü30Blogger & Friends

Osterrituale gab es in meiner Kindheit reichlich. Da ich im katholischen Münsterland geboren und aufgewachsen bin, ging das schon mit strikten Regeln in der Fastenzeit los. Ab Aschermittwoch landete alles, was mir an Süßkram unter die Finger kram, in einem großen Einmachglas im Küchenschrank. Nicht ganz freiwillig… aber der Blick meiner Mutter duldete keinen Widerspruch. Hatte man unbändigen Hunger auf Süßes, mopste man natürlich nicht aus dem eigenen Glas, sondern aus dem der Geschwister. Logisch, oder? Da die das genauso machten, glich sich das am Ende der Fastenzeit wieder aus. Dieses Glas durfte dann erst am Ostersonntag geplündert werden.
Vorher war allerdings der Karfreitag zu überstehen. An dem war Fleisch natürlich verboten. Also gab es Pfannkuchen. Oder Milchreis. Ich fand beides ausgesprochen doof. Der Karsamstag war schon besser. Da gab es Kartoffelpuffer mit Apfelmus plus eine ganz besondere, münsterländische Spezialität: Biersuppe. Nein, ihr wollt nicht wissen, wie die sch…

Trendo-Fran im Midirock

Ich habe jetzt mal für mich beschlossen, dass Frühling ist. Oder mindestens Vorfrühling - was auch immer das ist. Meine Wintermäntel hängen im Schrank und ich hole die ganz gewiss nicht wieder raus! Raus geholt habe ich aber meine Jeansjacke :-) Die gehört für mich genauso zwingend zum Frühling wie eine Lederjacke. Und weil ich den Jeans-allover-Look nicht mag, auch wenn er seit einigen Jahren immer wieder als der heiße Scheiß angekündigt wird, gibt es heute meinen neuen Rock dazu. Und um das Ganze den derzeitigen Temperaturen anzupassen, habe ich unter die Bluse einfach noch einen dünnen Hoodie gepackt und Stiefel dazu kombiniert. Die reichen locker bis übers Knie und sorgen für warme Beine. Als Farbtupfer noch eine rote Tasche und fertig ist der erste Versuch, den Frühling per Jeansjacke herbeizuzitieren.









Jeans- und Lederjacken befinden sich in ausreichender Zahl im Schrank, aber ein paar andere Dinge für den Frühling und Sommer fehlen noch. Vor dem Kauf informiert sich die gewiefte …