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Ach nee. Dass die sich noch hierher traut!

Es gibt mich noch :-) Mir geht es gut, ich bin quietschfidel - so man bei dieser Hitze tatsächlich quietschfidel sein kann. Und wo war ich in den letzten Monaten? Äh ja. Genau hier. Also manchmal. Oder unterwegs. An der Ostsee, in Jena, in Bremen, in NRW, in Andalusien und sonstwo. Dummerweise war ich seit Mitte April eigentlich an jedem Wochenende unterwegs oder hatte Besuch. Und bedauerlicherweise fehlte dann die Muße zum Bloggen, denn das schaffe ich halt nur am Wochenende. Innerhalb der Woche war das in den vergangenen Monaten einfach nicht drin. In Job eins war jede Menge zu tun und in Job zwei das jährliche Riesenprojekt zu stemmen. Und weil ich ja lernfähig bin, nehme ich mir neben dem Job inzwischen viel Zeit für mich selbst. Da stehen weder meine wöchentlichen Verabredungen mit Freundinnen noch meine Zeiten für Sport zur Disposition und schon gar nicht die sieben Stunden Schlaf, die ich mindestens brauche. Naja, und ein bisschen Urlaub musste halt auch sein. Daher musste eben...

Alles neu macht der Herbst oder: Adieu, Wasserhaus

  Ok, eigentlich sagt man ja dem Mai nach, dass er für das Neue zuständig ist. Bei mir ist es der Herbst. Und nein, nicht alles wird neu in meinem Leben. Aber eine ganze Menge. Das war, zumindest zum Teil, auch der Grund, warum hier in den letzen Wochen nur sehr sporadisch von mir zu lesen war. Die Vorbereitungen für alles Neue waren immer zeit- und manchmal auch nervenraubend, so dass für den Blog einfach nicht genügend Zeit blieb. Ehrlich gesagt habe ich mich das eine oder andere Mal lieber mit eine Roman aufs Sofa zurückgezogen als mir Gedanken um Blogposts zu machen. Das nennt man Selbstfürsorge und die habe ich nicht nur gelernt, sondern auch verinnerlicht. Seid mir also nicht böse. Punkt 1: Ich ziehe um. Ok, ich sehe gerade, dass sich bei der einen oder anderen unter euch ein riesiges Fragezeichen auf der Stirn abzeichnet. Warum zieht um, wenn man eine so schöne Wohnung hat? Tja, da gibt es eine Reihe von Gründen: 125 Quadratmeter über drei Etagen sind toll. Aber es sind e...

Worüber ich mich im Juni gefreut habe

Was ich täglich lerne, schreibe ich ja schon seit ungefähr einem Jahr regelmäßig auf. Und alles, worüber ich mich freue, was mein Herz hüpfen lässt und wofür ich dankbar bin, rekapituliere ich seit langer Zeit fast jeden Abend. Es gibt keinen Tag ohne Glücksmomente - man muss nur genau hinschauen! Die Augenblicke, die mich jeden Tag zum Strahlen bringen, sind ganz oft winzige Momentaufnahmen. Als ich mitten im Burnout steckte, hätte ich felsenfest behauptet, es gäbe sie nicht. Aber sie sind da :-) Und inzwischen schreibe ich sie auch auf - ich, die ich über Dinge wie „Dankbarkeits-Tagebücher“ vor zwei Jahren noch üble Witze gemacht habe…  Dafür leiste ich heute Abbitte, freue mich über jeden schönen Moment und erzähle euch einfach mal, worüber ich mich im Juni so jeden Tag gefreut habe: 1. Ich werde dieses von mir noch nie so wirklich geschätzte Sideboard in der Lounge endlich los!  Ich habe bereits einen Konsolentisch im Auge, der stattdessen dort stehen wird. 2. „Me...

Was ich im Juni gelernt habe

Übernommen habe ich die Gelernt-Liste vor inzwischen recht vielen Monaten von  Ines . Weitergeführt wird sie nicht nur hier, sondern auch von  Tina  und von  Nicole . Ich freu mich jeden Monat auf die Beiträge, weil man darin irre viel über die Blogger erfährt. In den letzten Monaten habe ich es nicht geschafft, die Liste zu führen - es war einfach zu viel, was mich beschäftigt hat. Aber inzwischen bin ich in ruhigerem Fahrwasser angekommen und hatte Zeit und Muße, endlich wieder jeden Abend zu notieren, was ich gelernt habe. Und nicht nur das: Ich habe auch aufgeschrieben, worüber ich mich jeden Tag gefreut habe. Aber das lest ihr demnächst an dieser Stelle. Mit ein bisschen Disziplin soll es hier dann in den nächsten Wochen auch wieder etwas aktiver zugehen. Drückt mal die Daumen, dass das auch klappt! Aber nun zur Liste der Dinge, die ich im Juni gelernt habe: 1.  Alles, was bisher im Sideboard in der Lounge wohnte, hat mit ein bisschen Aussortieren auch ande...

Zwei auf einen Streich: März und April

Einen März-Rückblick gab es hier genausowenig wie die „Gelernt“-Rubrik für den April. Und auch der April-Rückblick ist längst fällig. Nicht dass ich nix gelernt  oder auf nichts zurückzublicken hätte - im Gegenteil. Aber ich habe es nicht geschafft, allabendlich zu notieren, was genau ich so gelernt habe. Und auch der März-Rückblick fiel, genauso wie der eine oder andere Post in den letzten Wochen - der Tatsache zum Opfer, dass ich abends lieber ein Buch gelesen, mich mit Freunden getroffen oder andere Dinge nur für mich getan habe als mich um den Blog gekümmert habe. Naja, und für Outfits fehlte mir ohnehin die rechte Motivation. Weil aber die Monatsrückblicke auch für mich selbst eine Art Tagebuch darstellen, gibt es den März nun als Nachschlag. Und weil sowohl März als auch April neben den Folgen der Schlaganfällle meines Liebsten wenig zu bieten hatten, passt das schon so. Dabei hatte der März so schön begonnen. Naja, wettertechnisch eher nicht. Ich gehöre ja zu der Sorte...

Klinikleben…

…habe ich gerade täglich und ich freu mich darüber. Denn kein Klinikleben würde bedeuten, dass… und daran will ich nicht denken. Also fahre ich täglich und freue mich über jeden Fortschritt wie ein Schnitzel. Und Fortschritte gibt es. Bis mein Leben wieder halbwegs so aussieht wie vor dem vorletzten Sonntag, wird es wohl noch viele Monate dauern. Vielleicht Jahre. Aber es wird wieder so aussehen. Oder eben besser. Wenn man jeden Tag Stunden in Krankenhäusern verbringt, sieht man jede Menge Dinge. Wir alle lesen täglich über fehlende Fachkräfte in Kliniken. Über Betten in Krankenhäusern, die nicht genutzt werden können, weil Pflegepersonal fehlt. Über Streiks und Überarbeitung. Aber irgendwie ist das für die meisten von uns ganz weit weg. Bis man dann plötzlich da hineingerät. Ich habe in den vergangenen zehn Tage mit so vielen Krankenschwestern gesprochen. Habe gesehen, was der Personalmangel in den Kliniken anrichtet. Und was er nicht zuletzt den Angehörigen der Patienten antut....