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Instagram rulez oder Die Geschichte mit Charlotte

„Heute abend kommt Charlotte vorbei. Wir müssen noch unser Referat fertigmachen“, teilt mir Tochter, groß, nach der Schule mit. „Ok, wollt ihr dann noch etwas essen? Charlotte war doch die, die keinen Käse mag, oder?“ frage ich. „Nee, Mama, DAS ist Charlotte“, zeigt mir meine Tochter ein Instagram-Bild. Hm, ok, diese schmale junge Dame im gestylten Teenie-Zimmer samt Designertasche habe ich noch nie gesehen. Also doch Käse.

Abends klingelt es. Und weil die Töchter sich gerade in ihren Zimmern verbuddelt haben, öffne ich die Tür. „Hallo, ich bin Charlotte“, begrüßt mich das junge Mädchen, das so gar nichts mit dem Insta-Bild zu tun hat. Ich gucke wohl etwas komisch. „Ich möchte zu Lea“, sagt Charlotte und ich besinne mich endlich auf meine Kinderstube und bitte sie lachend herein. „Sorry, ich habe jemand anderen erwartet“, entschuldige ich mich und zeige ihr den Weg nach oben.

Epic fail, würden meine Töchter jetzt sagen. Und ich frage mich, warum dieses hübsche junge Mädchen alle Raffinessen von Photoshop und alle verfügbaren Insta-Filter bemüht hat, um ihre ohnehin schlanke Figur fünf Kilo leichter zu machen und das in Natura wirklich hübsche Gesicht weichgezeichnet bis zum geht-nicht-mehr. „Weil man das eben so mahaaaacht, Mama. Das verstehst du nicht“, ist die Antwort meiner Tochter, als ich sie danach frage.

Ok, man machte das also so. Im Prinzip hat sie ja Recht. Das machen nicht nur Teenies so, das machen fast alle auf Instagram so. Als ich die App kennenlernte, war sie für viele noch das, als was sie einmal gedacht war: Eine App, um Schnappschüsse, die man mit dem Handy machte, zu teilen. Richtige Schnappschüsse aus dem richtigen Leben. Inzwischen ist Instagram ein Business. Wer viele Follower und Likes zu bieten hat, verdient gutes Geld mit seinen Bildern. Und weil dafür Schnappschüsse schon lange nicht mehr reichen, sind diese Bilder inszeniert bis ins letzte Detail und anschließend bearbeitet

Kurzer Check gefällig? Dann gucken wir mal:

Bild 1: Ein schmaler weißer Schreibtisch, samt Druck mit einem Sinnspruch an der Wand. Der Druck natürlich schwarz-weiß. Auf dem Schreibtisch eine selbstverständlich unversehrte Duftkerze, eine weiße Vase mit blassrosa Tulpen und das unvermeidliche Macbook. Daran wird laut Bildunterschrift jetzt an der Bachelorarbeit gearbeitet.
Ok, ich habe für meine Diplomarbeit tonnenweise unfotogener Bücher gebraucht, die rings um den Schreibtisch verteilt waren. Macbooks waren damals noch nicht erfunden, Tulpen konnte ich mir als Studentin ohnehin genausowenig leisten wie Duftkerzen für einen Fünfziger. Und mein Schreibtisch war groß und chaotisch.

Bild 2: Ein Frühstück, für das ich töten würde. Mit Porridge, Pancakes, farblich passendem, makellosem Obst und natürlich ohne Kohlehydrate. Auf weißem Porzellan, auf weißem Tisch. Sonnenaufgang mit weißem Schnee im Hintergrund. Zum Obst farblich abgestimmte Tulpen in weißer Vase.
Ich esse derweil meinen Apfel und löffle meinen unfotogenen Joghurt. Zum Dekorieren fehlt mir die Zeit, ich muss noch einen Text fertigschreiben.

Bild 3: Weißer, schmaler Schreibtisch mit Druck (siehe oben). Statt blassrosa Tulpen diesmal eine blassrosa Clutch. Schuhe in schwarz-weiß. Eine Duftkerze. Ein Kaktus in weißem Blumentopf. Eine gigantische Armspange mit Designer-Logo. Die „Day-Essentials“ des Posters, so sagt die Bildunterschrift.
Was zur Hölle machen die Schuhe auf dem Schreibtisch? Und wieso kauft man sich Duftkerzen und zündet sie dann nicht an? Warum braucht man einen Kaktus als Day-Essential?

Solche Bilder und Gedanken kennt wohl jeder, der Instagram nutzt. Ich bin alt und ein bisschen weise. Ich weiß, dass das nicht die Realität ist, sondern das, was manche Menschen anderen Menschen als Realität verkaufen möchten. Instagram ist für mich allenfalls ein Pausenfüller. Und die künstliche Welt, die viele dort zeigen, langweilt mich.

Für jüngere Menschen ist Instagram mehr. Erfuhr man früher über Facebook, was andere so machen, erfährt man es jetzt über Instagram, denn Facebook wurde längst von den Eltern erobert und ist damit „raus“. Und viele nehmen das, was ihnen per Instagram präsentiert wird, als Teil der Realität. Natürlich wissen fast alle, dass die Bilder inszeniert sind. Aber wer Tag für Tag mit Hunderten solcher Bilder konfrontiert ist, bei dem brennen sie sich irgendwann ein. Der fragt nicht mehr bei jedem einzelnen Bild, was daran Wahrheit ist und was Fake. Der ist irgendwann so weit, dass er wirklich glaubt, dass doch nun wirklich alle eine Designertasche haben und er selbst sie auch braucht, um überhaupt noch dazuzugehören. Die Tasche steht dabei stellvertretend für Vieles: Das perfekte Zuhause, die perfekte Figur, die perfekten Kinder, die perfekte Garderobe, der perfekte Urlaub.

Was las ich kürzlich von einer Bloggerin in den Zwanzigern: „ Klar mag es sein, dass sich ein paar pubertäre Mädels von den vielen Sixpacks, Celine Trapez Bags und Kale Salads vielleicht unter Druck setzen lassen, aber das ist in Zeiten des Internets leider einfach unvermeidbar.“

Nun denn, so kann man das auch sehen. Das sind dann wohl „Kollateralschäden“. Hauptsache, man selbst hat genug an den Bildern verdient. Und das sehen viele so. Scheiß auf die Menschen, die drauf reinfallen. Ist ja im Prinzip auch Sinn der Sache. Da wird dann der Ruf nach den Eltern dieser Mädchen laut. Die sollen doch ihren Blagen gefälligst mal sagen, dass das alles nur Fake ist. Dumm nur, dass das oft nicht reicht. Siehe oben. Oder dass Pubertärer nun mal ihre eigene Sicht auf die Welt haben und die der Eltern garantiert NICHT relevant ist.

Und jetzt mal ganz ehrlich: Wer hat denn bitte noch nie das Frühstück noch ein bisschen netter zurechtgeschoben, die Blumenvase noch mal schnell aus der anderen Ecke geholt und dazu gestellt, weil die Blümchen doch farblich so nett passen und dann noch mit Akribie die richtige Perspektive für das Foto gesucht? Ja, ich habe mich dabei auch schon erwischt.

„Aber das ist doch kein Verbrechen!“ wird jetzt der eine oder andere sagen. Nö, ist es nicht. Aber es ist auch ein erster Schritt in Richtung Inszenierung. Ich frage mich, wie viele Instagramer Blumen nur deshalb kaufen, weil das Foto mit den Tulpen, die aus der XY-Tasche rausgucken, so hübsch ist und später der neue Lippenstift mit passender Rosenblüte und noch später das Frühstück mit Blume viel netter aussehen als ohne. Und nicht etwa, weil Blumen einfach schön sind.

 Ich möchte demjenigen, der meine Bilder auf Instagram ansieht - es sind ohnehin nur eine Handvoll Menschen - nichts vormachen, was ich nicht bin, nur um sie mit Dingen zu beeindrucken, die ich eigentlich gar nicht habe, aber vielleicht gern hätte? Wozu? Wer mich mag, tut das hoffentlich auch ohne das dekorative Frühstück, mit Joghurt und Apfel. Und ich möchte, dass meine Töchter das auch so handhaben. Ob das klappt, weiß ich nicht. Denn diese „Mehr Schein als Sein“-Mentalität ist in ihrer Generation inzwischen tief verwurzelt. Ja, auch dank Instagram.

„Ich habe Charlotte übrigens mal gesagt, dass sie diese angehübschten Bilder auf Insta echt nicht nicht nötig hat“, sagte meine Tochter vor einigen Tagen zu mir. Sie selbst hat zwar einen Instagram-Account, nutzt ihn aber nicht. Glaube ich. Teenies tun einen Teufel und binden sowas ihren Eltern auf die Nase.

Vielleicht kommt die Botschaft ja bei Charlotte an. Und vielleicht kommt sie auch irgendwann bei der oben zitierten Bloggerin an. Ich würde es ihr wünschen. Und ich würde mir wünschen, dass der Trend vielleicht irgendwann dahin geht, dass wieder mehr Realität Einzug hält. Denn ganz ehrlich: Sind wir nicht auch ohne Filter und Photoshop, ohne die Celine und ohne den Traumstrand im Hintergrund besondere Menschen?

Kommentare

  1. wow meine liebe! ganz grossartiger post!!!
    ich "bin" zwar nicht bei instagram, aber ich krieg ja auch so mit was läuft in der "schönen neuen welt" namens blogland. und mir wird klar dass jemand, der nicht so "eigen" ist wie ich selbst, ganz schön unter druck geraten kann. auch wenn er/sie kein teenie mehr ist. mir geht es nur auf die nerven, dieses ewige weiss (fröstel - das ist doch nur mit gigantischen heizkosten zu ertragen!), das immer gleiche gefilterte licht, clutch/it bag/heels/teelicht=gähn.....nix passiert, nix zu sagen, keine meinung. nichtmal schön* - nur hübsch.
    *schönheit hat für mich etwas was einem den atem stocken lässt, einen zum innehalten bringt. das dürfen gern ecken, kanten oder brüche sein - sofern sie echt sind und nicht bei new yorker geshoppt (oder wo auch immer man heute so jagen geht - ich kenn mich ja kaum noch aus!)
    und ja - ich rüttel meist an den kissen und räume die getragenen socken von DLM weg bevor ich den salon knipse - würde ich aber auch machen wenn besuch käme. und ungeschminkt auf fotos finde ich mich nur noch selten toll - andererseits "mach" ich so wenig in der richtung verglichen mit dem was auf beauty-blogs so angepriesen wird.... na und retuschiert wird schon mal gar nicht!
    ich denke deine mädchen haben ein prima vorbild - auch wenn man nach aussen hin "anti" sein muss - es prägt. ob man will oder nicht :-)
    xxxxxx

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    1. Kissen rüttle ich durchaus auch. Und ich sauge sogar manchmal, wenn sich Besuch angemeldet hat. Meist meldet er sich nicht an. Dann muss er Hundehaar ertragen. Und wer Socken liegenlässt, findet sie im Mülleimer wieder. Das hat hier noch jeden geheilt, vor allem wenn es die heiligen Gryffindor-Socken sind ;-) Ob erwachsene, denkende Menschen in unserem Alter sich tatsächlich durch eine solche Luftblase unter Druck gesetzt fühlen kann ich nicht einschätzen. Vermutlich ist es so. Wer nie gelernt hat, etwas zu ändern, wenn er sein eigenes Leben nicht mag, der ist vielleicht anfällig für diesen Druck.
      Vorbild hin oder her. Sein eigenes Tun und Denken von Zeit zu Zeit zu hinterfragen war schon immer eine gute Idee. Wenn sie das lernen, ist schon viel gewonnen :-)
      Liebe Grüße
      Fran

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    2. Dito , ist bei mir auch so ;)

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  2. Vor ein paar Wochen habe ich auch einen Instagram Account erstellt. Aber so richtig ist der Funke bisher bei mir nicht rübergesprungen. Ich muss auch dazu sagen, dass ich nicht ständig online sein möchte und es vor allem auch nicht bin. Es gibt ja auch noch das nicht virtuelle Leben, was mir sehr wichtig ist. Wenn ich im Restaurant bin, freue ich mich, wenn das Essen serviert wird. Dann zücke ich doch nicht noch mein Handy und fotografiere mein Gericht ;-). Ich kann den Sinn nicht wirklich verstehen ... Bloggen ist mein Hobby, bei dem ich nach wie vor mit großer Freude dabei bin. Bei Instagram scheint bei vielen die Designer-Marke ein Muss zu sein. Damit kann ich so gar nichts anfangen, weil ich einfach eine komplett andere Einstellung dazu habe. An den zu perfekten Fotos sehe ich mich ganz schnell satt. Sie sprechen mich einfach nicht an. Es ist im Grunde auch schlimm, dass viele junge und vor allem in Natura hübsche Mädchen sich in so eine Scheinwelt hineinbegeben. Aber letztendlich sind sie alt genug und müssten wissen, was sie vor allem mit sich machen. Irgendwann kann man doch mit sich selber gar nicht mehr zufrieden sein, wenn man in den Spiegel schaut und nicht so wie auf den bearbeiteten Bildern aussieht. Was mich an Instagram auch stört, sind die männlichen Follower. So etwas brauche ich einfach nicht. Ich blogge doch nicht für Männer sondern NUR für Frauen.
    Einen schönen Tag wünsche ich Dir.
    LG
    Ari

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    1. Ich kann es Dir nachfühlen :-) Der Sinn von Instagram hat sich mir auch nicht wirklich erschlossen, zumindest kein Sinn, der für mich Sinn machen würde. Es kostet Zeit. Es kostet manchmal Kommunikation. Aber vielleicht sind wir auch einfach zu alt dafür *grins*.
      Aber in einem muss ich Dir widersprechen. Die jungen Mädchen wissen oft eben nicht, wem sie da nacheifern und was sie da tun. Die springen heute gefühlt von der Grundschule in die Pubertät und nehmen das, was sie da sehen, als Realität hin. Mit dem Ergebnis, dass sie beginne, mit etwas zu wetteifern, was nie real war.
      Mit männlichen Followern dagegen habe ich wenig Probleme. Wer weiß schon, ob Mann wirklich Mann ist. Die Grenzen verschwimmen, die Identitäten auch. Und wenn ein Mann sich für Mode interessiert, soll er das doch tun können. Oder nicht?
      Liebe Grüße
      Fran

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    2. Dass bei den Mädchen und Jungen heute viel eher die Pubertät beginnt, habe ich auch schon festgestellt. Nun habe ich ja einen Sohn, der zum Glück das reale Leben erkennt.

      Den modeinteressierten Mann meine ich auch gar nicht. Ich meine die Männer, die bei Instagram offensichtlich bewusst nach Frauen suchen. Ich hatte welche auf Facebook blockiert, weil mir die Art der "Komplimente" zu persönlich bzw. zu anzüglich waren. Das muss ich einfach nicht haben. Bei Instagram tauchten sie dann wieder als Follower auf.
      LG
      Ari

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    3. Sowas gibts? Na, denen bin ich hoffentlich zwanzig Jahre zu alt *lach*
      Liebe Grüße
      Fran

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  3. Guten Morgen Fran, dein post amüsiert mich und stimmt mich nachdenklich zugleich. Ich fände es schlimm wenn Menschen diese blank geputzte gefilterte Welt für bare Münze nehmen würden. Aber wir können gewiss sein, dass es da viele gibt. Das ist ja nicht nur in Insta so, welches ich eigentlich kaum nutze weil mir auch die Zeit dafür fehlt. Ich muss aber auch dran denken, dass es doch irgendwie peinlich ist wenn die Leute sehen wie es wirklich ist. Leute die dich z.b. kennen und wissen dass Du z.b. eben nicht so schlank bist oder keinen Porsche fährst.
    Klar ich nehme wenn ich was fotografiere sicher gern schöne Sachen ins Bild, bei Foodposts nicht das löchrige Geschirrhandtuch sondern eins das neuer ist. Oder das schönere Geschirr. Tatsächlich wie Beate sagt, ich verhalte mich wie wenn Besuch kommt. Aber ich glaukle und filtere nicht mein Leben.
    Aber ich gestehe ich suche mir für die Fotos gern einen Hintergrund aus. Und wenns nur ein Feld ist. Ich schau die dann sebst lieber an. ich achte auf sowas weil das mein Hobbyblog ist und ich das für mich schön will. Ich hab schon Fashionblogfotos gesehen, da lagen im Hintergrund die gelben Säcke auf dem Gehweg. Sorry receyclen ist super aber da wäre ich ein Stück weiter zur Seite gegangen. Es sei den ich will einen Receyclingpost machen. ;)
    Ansonsten bin ich lieber wie ich bin. Hat aber vielleicht auch was mit dem Alter zu tun. Ich hab kein Problem mit der ungeschminkten Wahrheit. Eigentlich ist sie mir lieber.
    Ich wünsch Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina

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    1. Hihi, mein Porsche heißt Berlingo :-) Aber meine Schwester fährt Porsche, zählt das? Ich könnte ihn mal eine Woche in der Auffahrt parken. Und Fotos machen. Hey, geniale Idee :-)
      Löchrige Geschirrtücher besitze ich, aber Fotos mache ich von ihnen nun auch nicht. Es ging auch nicht darum, jetzt nur noch Fotos von Katastrophen in meinem privaten Umfeld zu machen, nie mehr ein hübsches Foto zu schießen oder den gelben Sack aus dem Weg zu räumen. Das mache ich auch. Es geht mir vielmehr um die inszenierten Fotos, die schon fast Installationen sind. Wenn die Urheber sie wenigstens als solche verkaufen würden. Aber am besagten Schreibtisch wird nie im Leben eine Bachelorarbeit entstehen, da kann die Gute das so oft behaupten wie sie möchte. Irgendwo muss es doch einen Mittelweg geben.
      Und ja, das hat mit dem Alter zu tun. Die meisten Menschen müssen ab einem bestimmten Alter niemandem mehr beweisen, dass sie etwas Besonderes sind. Auch mit Falten. Und im Berlingo ;-)
      Liebe Grüße
      Fran

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    2. Ich sag jetzt nicht was ich fahre, aber er ist alt mein Guter. ... und es ist kein Porsche :) Am liebsten würd ich ja Taktor fahren, lol. Mama wie uncool !
      Diese Fotoinstallationen finde ich auch furchtbar. So mal bisschen Bräune zu und paar Kilo ab und dann noch einen Heiligenschein.Und niemand merkt das ganze! :))

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    3. Also so ganz neu ist meine allerliebste Konservendose auch nicht. Traktor - och nöööööö, das hatte ich in meiner Jugend, das reicht. Aber Heiligenschein ist klasse. Wobei - ich hab ja längst einen. Der ist nur gerade zum Aufpolieren in der Werkstatt ;-).
      Liebe Grüße
      Fran

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  4. hm keine Anung wieso ich Recycling plötzlich mit einem e zu viel schreibe , lol.
    Ach und Fran Deine Töchter werden ihr Vorbild, grade wie Du auch Deine Blogpostfotos machst schon verinnerlichen.
    Liebe Grüße nochmal ;) Tina

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    1. Vermutlich wolltest Du ein e recyceln ;-)
      Liebe Grüße
      Fran

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  5. Diese Social-Media-Scheinwelt wird völlig überbewertet. Schlimm finde ich das. Meistens halte ich mich auch nicht lange dort auf. Am liebsten mag ich noch die echten "Schnappschüsse" (von Menschen), die nicht gestellt sind und nicht retuschiert und weichgezeichnet.

    Ich denke, Dein Ansatz ist richtig, indem Du Deinen Kindern ein gutes Vorbild bist.

    Mich sieht man jedenfalls im Netz mit allen Falten, die nun mal zu mir gehören, auch wenn ich bei weitem nicht die Followerzahlen wie andere erreiche.

    LG Sabine

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    1. Was sind die Follower im Ernstfall wert? Machen sie Dein Leben schöner? Vermutlich nicht. Außer, du verdienst dein Geld damit. Dann sind sie lebensnotwendig. Auch nicht anders als die Quote beim TV. Das Wissen, dass die Rama-Familie aus der Werbung nicht existiert, hat sich inzwischen durchgesetzt. Das Wissen, dass die Rama-Familie bei Instagram ebenfalls ein Fake ist, braucht wohl noch zehn Jahre...
      Liebe Grüße
      Fran

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  6. Sehr schön geschrieben und vor allem auf den Punkt gebracht!
    Social Media ist das, was man SELBST daraus macht!
    Zum Glück kann man selber entscheiden, was man von sich und seinem Leben Preis geben möchte, nicht wahr?
    Instagram ist für mich vor allem eines: Spaß, Inspiration, mein Blog im Miniformat, die Entdeckung von Neuem, das Teilen von Bildern, was mich glücklich macht oder bewegt! Ende!
    Ich glaube, so wie Du, vor allem bei jüngeren Leuten sehr wichtig ist, sich immer wieder daran zu erinnern, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.
    LG Claudia

    www.claudias-welt.com

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    1. Genau so war Instagram irgendwann mal gedacht. Leider steht für viele der Spaß längst nicht mehr im Vordergrund, sie haben längst etwas Anderes daraus gemacht. Die jungen Leute daran zu erinnern hat ungefähr so viel Charme wie die guten Ratschläge, die wir von unseren Großeltern bekommen haben ;-) Die wollten wir doch in den meisten Fällen auch nicht hören und haben nur mit den Augen gerollt.
      Liebe Grüße
      Fran

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  7. Schön, jetzt kommt sie richtig raus, die Fran, die mir mit ihrer professionellen Schreibe die Tränen in die Augen treibt. Weil es meinen elterlichen und "ich bin eine Alltagsbloggerin" Nerv an der Wurzel trifft, wie der Zahnarzt mit dem Bohrer.
    Ich glaube, dass "mit Verstand" erzogene Teenager, (hier knapp 17 und knapp 20) sehr wohl wissen, dass "das" nicht echt ist.
    Das Bilder von zwielichtigen Kumpels, die "Frühstück im Ritz" Bilder, mit "dayly business" und 9734758 Hash Tags versehen auf Facebook posten.... ohnehin nur Blenderwerkzeuge sind. Denn bei Nachfrage, was für ein Business, kommt eh nur: Business eben ^^.
    LG Sunny

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    1. Sorry, ich wollte jetzt echt nicht den Zahnarzt spielen. ich hasse Zahnärzte. Und schon allein das Lesen der Worte "Bohrer" und "Wurzel" jagt mir Angst ein ;-)
      Mit Verstand werden nur leider nicht alle erzogen. Viele Eltern haben nicht den blassesten Schimmer von Instagram und Co. Und ich fände es schade, die als Kollateralschäden zu entsorgen. Das "Business" erinnert mich an die Anfangszeiten von Xing. Da fand ich irgendwann alle ehemaligen Kollegen wieder, als "Head of irgendwas". Ohne "Head of" war man nix. Quasi der Vorläufer von Instagram ohne Bildchen ;-)
      Liebe Grüße
      Fran

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  8. *haha* ich habe mich gut amüsiert. ich sehe das ja alles nicht so verbissen und mag schöne bilder auf instagram und extra für dich lege ich jetzt meine frisch gekauften tulpen auf den schreibtisch, bevor sie in die vase kommen und packe meine farblich passenden uhr danaben. und warum? weil mir das richtig spass macht! ich habe nämlich keinen nachwuchs zu erziehen oder vor scheinwelten zu schützen. (die reale finde ich übrigens viel gefährlicher) und warum nicht? weil ich irgendwann beschlossen habe, kein vorbild sein zu wollen und mich der reproduktion zu verweigern und meine zeit, meine ruhe, meine kraft und mein geld nicht zu teilen. EGOISTE? mais oui - ich weiss, kinderlachen soll glücklich machen. so what - schaue ich mir eben auf insta gestellte fotos von grinsenden kindern in baby-dior an *ggg*.
    liebe grüße
    bärbel ☼

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    1. Das ist schön, wenn du dich wenigstens amüsiert hast :-) Mach ich doch gern.
      Kinderlachen macht vielleicht glücklich. Ich war nie die verzauberte Babymama, die beim ersten Lächeln/Zahn/Schritt ihrer Kinder in Verzückung ausbrach. Mich macht es glücklich, wenn ich feststelle, dass die Mädels eine Meinung haben und sie vertreten können. Auch wenn sie unpopulär ist. Oder wenn sie eine andere ist als meine. Baby-Dior war nicht so meins. Ich fand es wichtiger, in Bildung und Talentförderung zu investieren. Abgesehen davon ist das meist billiger. Aber zeitaufwendiger. Nix für Egoisten.
      Vielleicht ist es das: Mein Begriff von Spass sind eher immaterieller Natur. Wenn ich eine Chanel-Tasche oder eine Tulpe neben den Bildschirm mit einer Geschichte halte, die ich für besonders gelungen halte, sähe das komisch aus *grins* Tulpen aus der Vase zu zerren finde ich eher unsinnig - die armen Blümchen. Und ich besitze auch keine ausreichend teure Tasche, um sie insta-tauglich nach Hause zu tragen. ich habe den Transport heute trotzdem bewältigt. Auf dem Beifahrersitz. OK, das war nicht fotogen. Es war nur ein Berlingo ;-) Aber vielleicht könnte man irgendwo ein Audi-Logo einbauen. Dafür fehlt mir leider die Zeit.
      Wie du dein Leben lebst, entscheidest du. Wenn Du Egoist sein möchtest - feel free!
      Liebe Grüße
      Fran
      P.S. Die Gefahren der realen Welt sind unmittelbarer, die der Scheinwelten halte ich aber für nicht minder groß.

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    2. ICH WAR die verzauberte Babymama mit Verzückung! Und das Wichtigste war und ist für MICH die Liebe. Kostet auch nix, aber sollte vor allem anderen stehen. Finde ich so. Wollte ich nur mal eingeworfen haben.
      Ach so, und da mit den eigenen und z. T. unpopulären Meinungen hat trotzdem funktioniert.
      LG
      Gunda

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    3. Hey, lieben tut ich meine Mädels sowieso :-). Nicht dass das einer bezweifelt, nur weil ich Kinder irgendwie besser verstehe, wenn sie ganze Sätze sprechen können. Also nochmal im Klartext: Ich liebe diese beiden jungen Damen unendlich. Wenn sie das lesen, finden sie mich vermutlich wieder peinlich :-)
      Liebe Grüße
      Fran

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  9. Hmm, also so extrem "künstlich" empfinde ich Instagram gar nicht. Jedenfalls kenne ich niemanden, der sich so extrem verhält, dass er in der Realität ganz anders aussieht. Irgendwie verstehe ich auch nicht, was an Instagram-Bildern so anders sein soll als an Fotos für den Blog oder für Facebook. Je nach Thema, ob man einen Modeblog hat oder Kochblog oder was auch immer, bemüht man sich natürlich, möglichst ansprechende Fotos zu machen. Auch in Büchern ist das so. Sind Bücher deshalb nur Schein? Das würde vermutlich niemand behaupten. Instagram ist für mich ein Medium, nicht mehr und nicht weniger. Ich finde sehr viel Inspiration, genauso wie in Zeitschriften, Büchern oder Blogs. Natürlich gibt es immer ein paar extreme Leute, aber die gibt es im wahren Leben auch. Mir persönlich wäre es eh viel zu anstrengend, irgend etwas zu "faken". Ich kann ein Bild ausschneiden und heller oder dunkler machen, das war es aber auch schon an meinen "Bearbeitungskünsten". Vielleicht sollte mal jemand einen Instagram Account gründen, der nur häßliche Fotos zeigt? So als "Gegenmaßnahme"? Also, ich habe nichts gegen Tulpen auf dem Tisch...
    LG Eva

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    1. Ich denke, die Künstlichkeit hängt stark von den Urhebern ab. In unserer "Peer-Group" ist sie wesentlich schwächer ausgeprägt als bei den "jungen Hühnern". Und der Unterschied zwischen Blogs und Instagram liegt vermutlich darin, dass sich bei Bildern auf Blogs inzwischen durchaus herumgesprochen hat, dass sie inszeniert sind. Während viele Poster bei Instagram das, was sie veröffentlichen, durchaus als Realität verkaufen. Da sind dann auch Bücher raus. Kein Kochbuch der Welt verkauft seine Fotos als Momentaufnahmen oder Schnappschüsse.
      Mir ist es auch zu anstrengend und zu zeitraubend, ein Instagram-Foto zu faken. Aber es gibt eine Menge Menschen, die verbringen ihren Arbeitstag damit, die vier Fotos, die sie pro Tag veröffentlichen, zu inszenieren. Und verkaufen das Ergebnis halt als Realität. Und die sind der Gegenstand meiner Kritik. Es gibt übrigens durchaus Accounts, die nur hässliche Fotos zeigen. Und die sind zum Teil ziemlich erfolgreich. Ach ja, und auf meinem Tisch stehen auch Tulpen. Ich mag Typen. Und manchmal fotografiere ich sie sogar. Allerdings ohne farblich passende Uhr ;-)
      Liebe Grüße
      Fran

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  10. Huhu Fran,
    eine spannende Betrachtung machst du da. Erinnert mich stark an die Zeit, als die Fotografie die Malerei verdrängt hat und urplötzlich das Medium mit dem einzigen Anspruch an "Realität" war.

    Heutzutage ist das wieder ganz anders: Die Malerei existiert, genauso wie die Fotografie, als eigene Möglichkeit, etwas abzubilden oder darzustellen. Beide sind generell völlig ungeeignet, um "Realität" transportieren zu können.

    Ja, genau der Meinung bin ich. Fotografie lügt wie gedruckt - im Guten wie im Schlechten. Und zwar immer!

    Die Bemühungen, "realistisch" zu fotografieren, finde ich daher süß und lieb, ich empfinde dieses Bemühen um vermeintliche Realität und die Ergebnisse aber als ebenso "unecht" wie eine durchgestylte Situation.

    Wenn man ehrlich ist, macht es einfach nur viel weniger Arbeit, ein Foto nicht durchzustylen. Aber diesen Umstand darf man doch auch ganz offen kommunizieren.

    Ich hingegen liebe die Fotografie einzig und allein wegen ihrer Fähigkeit zur völligen Überzeichnung. Und nutze sie, um mich permanent neu betrachten zu können. Die Realität sehe ich jeden Tag im Spiegel, kenn ich schon, muss ich nicht noch auf Fotos haben. Wie langweilig!

    Und ich denke, dass Du hier zwei Punkte miteinander vermischst, die eigentlich getrennt voneinander betrachtet werden sollten: 1) das Medium Fotografie und 2) der Zwang Jugendlicher, sich mithilfe bestimmter Werkzeuge an Vorbildern und innerhalb eines Gruppengefüges zu messen.

    Bei 2) ändern sich eben die Werkzeuge im Wandel der Zeit. In meiner Jugend waren es Adidas Turnschuhe und Glitzerhalstücher. Heute ist es eben Instagram. Da muss man eben durch, wenn man erwachsen wird.

    Ich kann einer totalen Inszenierung durchaus einen künstlerischen Wert zuerkennen. Vielleicht ist die frühe Charlotte ein späterer David Bowie. Bei dem heult auch keiner rum, dass er nicht "echt" ist.

    Ein bißchen Inszenierung gönne ich jedem. Nur so kriegt man raus, wo man anfängt und aufhört.

    Liebste Grüße
    von
    Fotofan Edna Mo

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    1. Ein grandioser Kommentar mit großartigen Argumenten und viel Geist. Danke dafür :-)

      Im Prinzip hast Du Recht. Sowohl Malerei als auch Fotografie sind nur bedingt geeignet, um Realität abzubilden. Sie sind immer subjektiv. Wenn ich "realistisch" fotografiere, ist das genau MEIN Blick auf die Sache. Ein anderer sieht sie aus einem völlig anderen Blickwinkel und sein Foto sieht ganz anders aus.

      Blöd wird es dann, wenn das, was auf den Fotos auftaucht - und zwar auf Fotos, die absolut inszeniert aussehen - als Realität verkauft wird. Genau das ist der Punkt, den ich nicht mag. Das, was David Bowie gemacht hat, war Kunst. Und er hat keine Zweifel daran gelassen, dass es Kunst ist. Ziggy Stardust ist eine Kunstfigur. Charlotte ist das nicht. Sie verkauft das, was sie abbildet, als Realität.

      "Fällt doch jedem gleich auf", wirst Du jetzt sagen. Im Prinzip ja. Aber für den durchschnittlichen Pubertäter von heute ist das Bild dabei, die Realität zu überholen. Es ist im Prinzip egal, ob Charlotte geschummelt hat. Wenn die Kunstfigur, die sie bei Instagram zeigt, nur häufig genug auf dem Bildschirm erscheint, ist in den Augen ihrer Peergroup irgendwann die Kunstfigur die Realität. Frag mich nicht welche Mechanismen da wirken. Aber sie wirken.

      Anderes Beispiel, das vielleicht einfacher zu verstehen ist? Charlotte posiert mit ihrer XY-Tasche. Sie hat gar keine. Das weiß aber niemand. Denn auf den Fotos ist ja eine. Wenn sie sie oft genug in die Kamera hält, dann ist sie die Charlotte mit der Tasche. Die tollen Taschen werden inzwischen leihweise vergeben. Für einen Tag. Manchmal gegen Gebühr. An diesem Tag macht man dann ein paar Hundert Fotos, die man übers Jahr postet. Und nein, das ist kein Witz. Dagegen fand ich die Adidas-Turnschuhe irgendwie harmlos.

      Dass den Jugendlichen die inszenierte Welt inzwischen realistischer erscheint als die Realität finde ich beängstigend. Klar gönne ich jedem seine Inszenierung. Aber dann soll er sie als solche kennzeichnen. Und nicht vorgeben, die Inszenierung sei die Realität. Ich habe absolut kein Problem mit der Inszenierung als Kunst. Lediglich mit der Behauptung, die Inszenierung sei Realität.

      Das ist ein Vorwurf, der unsere Altersgruppe eher nicht trifft. Klar gibt es das in verschiedenen Ausprägungen auch bei Menschen über 30, aber die sind für Jugendliche ohnehin völlig irrelevant. Über uns lachen die höchstens ;-)

      Liebe Grüße
      Fran

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  11. Habe keinen Account bei Instagram. Kenne aber trotzdem die "typischen" Instagram Fotos. Wenn jemand sein Bild bei Twitter verlinkt, kann ich das anklicken und sehen. Für mich steckt in deinem Beitrag schon viel wahres. :)

    Es ist mir auch nicht fremd Dinge zurechtzurücken, oder extra vorher den Tisch zu wischen bevor das Foto geknipst wird. Klar, ich blogge seit mehr als 5 Jahren.
    Folgendes hat meine Schwester einmal zu mir gesagt, als wir uns auf einen Kaffe verabredet hatten. Wir setzten uns an den Tisch, sie hat mich angesehen und gemeint, warum kommt eigentlich nie die Frau zum Kaffee die auf deinen Blog-Bildern zu sehen ist?
    Glaube, ob bewußt oder unbewußt, tun wir eine Menge für ein gelungenes Foto :)

    Toller Beitrag Fran, liebe Grüße <3

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    1. Wir alle rücken uns ins rechte Licht. Daran finde ich auch nichts Verwerfliches. Das tun wir doch auch, wenn wir uns im ganz normalen Alltag bewegen. Aber wir verbiegen uns nicht. Und da ist der Unterschied. Und ich glaube, deine Schwester kennt die Frau auf Deinen Blog-Bildern durchaus :-)
      Liebe Grüße
      Fran

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  12. Das hast Du gut auf den Punkt gebracht Fran. Diese "schöne" Welt ist aber nur die eine Seite von Insta. Die andere ist, dass man einfach mit den unterschiedlichsten Menschen aus den entlegendsten Ecken in Kontakt kommen kann. Und es gibt Fotografen, auch Hobbyfotografen, die machen Bilder, die erfreuen mein Herz.
    Wenn einige meiner Abos ab und zu geschönte Bilder zeigen, oder auch nur zeigen, was sie haben, sehe ich doch den Menschen dahinter und werfe einen kurzen Blick in seinen Alltag. Da ist es, was ich an insta mag. Was mich auch langweilt ist das, was "man haben muss". Was dazu führt, dass fast alle ähnliche Kleidung, Schmuckstücke, Taschen tragen und "offenbar" in ähnlichen Räumen hausen. Aber ich kann es mir ja aussuchen, ob ich das anschauen will oder nicht.
    Dass die hübsche Charlotte so eine gestörte Selbstwahrnehmung hat, finde ich bedenklich. Ich hoffe, Deine Worte sind auf fruchtbaren Boden gefallen.
    Lieben Gruß von Sabine, die auch ab und zu ihr Essen ins rechte Licht rückt

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    1. Die Seite von Instagram, die du beschreibst, mag ich durchaus. Deshalb habe ich da ja auch einen Account. Und den habe ich jetzt mal ordentlich entrümpelt :-) Und jetzt gefällt er mir wieder.
      Ich lese immer wieder, dass niemand den grauen Alltag auf Instagram sehen will. Aber ist unser Alltag wirklich so grau, dass man den nicht zeigen kann? Meiner ist das Gegenteil von grau. Manchmal ist er mir zu bunt :-)
      Liebe Grüße
      Fran

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  13. Wirklich großartige Betrachtungen! Ich habe mich einst bei Instagram angemeldet, um für meine Nichte ein Urlaubsbild zu posten. Ich hatte gar keine Ahnung... Aber irgendwie machte es mir Spaß, spontane witzige Fotos zu posten. Dabei muss ich sagen, dass ich keinen Zweck verfolge. Ich präsentiere weder mein Zuhause, noch mein Gekochtes, erst Recht nicht meine Kinder und Modetipps gebe ich schon gar nicht. Ich besitze nicht ein einziges Designerteil und bin der Meinung, dass man, wenn Schnitt und Farbe stimmen, in vielen Kleidungsstücken vorteilhaft aussehen kann. Blumen kaufe ich mir schon so lange ich denken kann jede Woche und nun fotografiere ich sie sogar! Ich führe teilweise witzige Unterhaltungen auf Insta und sehe es als reinen Spaß, der nicht mein Leben bestimmt. Diese cleanen weissen Wohnwelten langweilen mich genauso oft wie Nagellackfotos... Aber ich bin erwachsen und kann sicherlich viele Dinge realistisch einschätzen . Ich weiß was Du meinst und finde Deine Hinweise sehr wertvoll! Bussi, Alexandra

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    1. So ähnlich wie du halte ich es auch :-). Meine Talente als Köchin von fotogenen Gerichten sind sehr beschränkt, die als Interiordesignerin ebenfalls und mein Dekor-Gen fehlt völlig. Naja, und ob ich berufen bin, Modetipps zu geben? Sagen wir es so: Ich hinterlasse der Nachwelt meine Outfits und die darf damit anfangen, was sie möchte. Zerreißen oder gut finden. Ich mag sie. Und ich mag mein Leben. Auch ohne weißes Wohnen aus dem Katalog - da sorgen schon Kinder und Hund dafür, dass DAS nix wird :-)
      Liebe Grüße
      Fran

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  14. Ein echt guter Post! Ich denke schon, dass ein "wenig" Inszenieren schon tolerabel ist. Ich mag von mir auch nur Bilder, die gut ausgeleuchtet sind ;-). Wenn man aber quasi nur für schöne Bilder "lebt", was viele "Kiddys" mittlerweile fast tun, so hat man jedenfalls den Eindruck, ist das krankhaft und, wie Du ja auch schreibst, einfach nur langweilig und witzlos. Allerdings muß ich zugeben, wäre ich schon froh, ich hätte das Bedürfnis, meinen Schreibtisch ab und zu ein wenig zu "inzenieren". Da sind aktuell eindeutig zu viele "Day essentials"! Dann ist da ein Platz in der Mitte zum Arbeiten tatsächlich frei... Möchte ich jetzt aber ungern posten... Zu der Fotoshop-Geschichte habe ich übrigens auch einmal einen Post geschriebe, falls Dich das interessiert ( http://happyhealthytrendy.com/2014/05/24/die-frau-in-meinem-pass/ ). Herzliche Grüße, Nessy von den happinessygirls.

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    1. Hihi, ich mag Bilder von mir am liebsten ungut ausgeleuchtet - dann sehe ich wenigstens nicht so blass aus und die dicken Augen sieht man auch nicht so deutlich *grins*
      Die Sache mit dem Schreibtisch kann ich nachvollziehen. Der bürointerne Umzug hatte immerhin den Vorteil, dass mein Schreibtisch jetzt aussieht wie geleckt :-). Da habe ich Tabula rasa gemacht und jetzt ist er leer bis auf ganz wenige Dinge, ohne die ich nicht leben kann. Ich bin mal gespannt, wie lange das anhält. Und leider ist der Schreibtisch weder weiß noch steht ne Duftkerze drauf. Immerhin ist der Rechner von Apple.... *überleg* Vielleicht sollte ich doch mal *grins*
      Die Sache mit dem Passbild ist klasse. Ich bin sicher, du kannst mit der Adresse des Fotografen schwunghaften Handel treiben :-)
      Liebe Grüße
      Fran

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  15. Also, ich hätte nach jedem Satz vor Vergnügen in die Hände klatschen können! Jeden Morgen die Kaffeetassenparade bei Instagram, dann im Winter die UGGs und das Louis-Vuitton-Täschle. Das macht müde und ist so langweilig. Ich wohne irgendwie am falschen Ort, denn komischerweise sehe ich niemanden so draußen rumlaufen und ich kenne niemanden mit komplett weißer Einrichtung und diesen gerahmten Drucken... vielleicht bin ich mit 35 aber auch einfach nur zu alt dafür ;-)

    Liebe Grüße Cori

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    1. Ich vermute ja, die Menschen mit der weißen Einrichtung und den Drucken stammen gar nicht von dieser Welt ;-) Die leben alle in einer anderen Galaxie. Die Designer-Taschenträger dagegen sind alle in Hamburg. Zwischen Europapassage und Staatsoper wimmelt es von dieser Spezies. Aber ganz ehrlich - glücklicher als alle anderen sehen sie auch nicht aus ;-)
      Liebe Grüße
      Fran

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  16. Hallo liebe Fran,

    ich bin erst seit meinem Blogstart bei Instagram. Dort like ich auch bearbeitete Bilder, wenn sie mir gefallen. Aber ich komme nicht auf die Idee zu glauben, dass die Leute tatsächlich so aussehen oder so wohnen. Wenn die Leute meinen, sie müssten sich faltenlos präsentieren oder Wohnungen, die aussehen wie aus dem Katalog, bitte sehr. Ich versuche ja auch, mich für meinen Blog in Szene zu setzen und von den gemachten 30 - 40 Fotos für einen Beitrag suche ich dann die besten aus. Und zwar die, von denen ich glaube, ich komme auf ihnen am besten rüber. Und wenn ich meine Tränensäcke weichzeichnen würde, wäre das wahrscheinlich für die Fotos und den Betrachter auch schöner. Aber das mache ich nicht, weil es dann nicht mehr der Realität entspricht. Wenn aber eine andere Bloggerin lieber Fotos ohne Tränensäcke und ohne irgendeine sichtbare Pore oder Falte einstellt, soll sie doch.

    Ganz herzlich lachen musste ich bei der Beschreibung des Kaktus im weißen Topf:
    Mir war mein Fotohintergrund für die Innenfotos irgendwie zu nackig, es sollte eine Blume her. Leider habe ich aber überhaut keine schönen Zimmerpflanzen und da habe ich einen Topf mit Kaktus von der Fensterbank genommen und ihn auf die Kiste gestellt. Ein Kaktus im weißen Übertopf. Ha ha ha... aber ich versichere, das war reiner Zufall.

    L. G.
    Sabine

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    1. Vielleicht finde ich weichgezeichnete Tränensäcke auch so doof, weil ich selber nicht in der Lage bin, sie wegzuretuschieren ;-) Und natürlich suche ich auch aus den Bildern die für den Blog aus, die mir am besten gefallen. Und ganz sicher habe ich auch schon Likes für bearbeitete Bilder verteilt. Aber wenn ich nur noch schneeweiße Wohnträume und labelbehaftete Taschen sehe, dann bin ich genervt.
      Und *flüster* ich besitze sogar zwei Kakteen. In weißen Töpfen. Ich habe tatsächlich nur weiße Blumentöpfe, weil die immer gehen. Und Kakteen, weil ich alle anderen Pflanzen innerhalb von vier Wochen umbringe. Bei Kakteen brauche ich immerhin sechs Monate :-) Und ich habe sogar einen weißen Schreibtisch. Der glänzt aber nicht. Und ist 30 Jahre alt. Also nix zum Angeben *grins*
      Liebe Grüße
      Fran

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  17. Ich bin leider nicht komplett immun gegen leichte Fotobeeinflussung. Wenn zB Leute im Bild stehen wart ich auch mal 5 Minuten. Oder ich schieb die Blume ins Bild. Aber ich werd den Teufel tun und eine kaufen gehen :D was eh schon rumsteht darf auf Bild oder wird schön andekoriert mal. Aber dazwischen schummeln sich dann die Alltagsbilder. Und alles möglichst schön bunt. Weil so ist das Leben bunt und vielfältig. Und ich kenne tatsächlich einige Menschen bei denen sieht es überall so aus wie auf den Bildern. Aber das ist auch echt viel Arbeit vermute ich.
    Liebe Grüße Ela

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    1. Du meinst, es gibt sie wirklich, die sterilen weißen Wohnwelten? Und in denen wird gelebt? Mich schaudert es. Ich meine, ich mag ja manchmal die meditative Wirkung von monochromen Möbelausstellungen. Aber so leben könnte ich nicht. Atens bin ich dazu viel zu chaotisch und btens ist mein Leben dazu viel zu bunt und hektisch. Und wenn ein neuer Wohntrend kommt? Wenn weiß out ist und grün-orange gestreift in? Wird dann alles rausgeworfen und neu gemacht? Schreckliche Vorstellung.
      Ha, und heute habe ich mehr als fünf Minuten gewartet, bis endlich mal keiner durchs Bild latschte. Und dabei geflucht wie ein Rohrspatz. Ich hoffe, mich hat keiner verstanden ;-)
      Liebe Grüße
      Fran

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    2. Du machst das auch!!! Ich dachte ja ich bin allein ein Warter :) was laufen mir Leute auch im Museum vor ein tolles Ausstellungsstück und so. *g*
      Ich kenn eine Wohnung in der wird auch gelebt. Die war schon weiß, da war's noch gar nicht Trend und die wird es wohl auch bleiben. Dummerweise ist die Bewohnerin auch noch hübsch und nett und ich hab sie von Herzen lieb.

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    3. Am Wochenende habe ich das mit dem Warten wieder mal auf die Spitze getrieben :-). Und wer in weiß lebte, bevor es Trend war, der darf das :-). Und wenn sie dazu noch hübsch ist und nett, dann ist sie vermutlich ein liebenwerter Mensch :-)
      Liebe Grüße
      Fran

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  18. Liebe Fran

    Das ist ja echt interessant nicht nur die Kommentre (toll) natürlich Dein Blogpost der eine solche Welle von Kommentaren ausgelöst hat. Ich finde das hat was zu tun mit

    1. Wir fokussieren immer mehr auf uns selber - I love me - das hat sogar schon seine Auswüchse auf Plattformen wie Xing oder LinkedIn (für uns alte Leute mit einem Berufsalltag ;-) )
    2. Dieser Narzissmus trägt seine Blüten überall .... auch im täglichen Leben.

    Doch komisch ist das die Forschung zeigt, wenn man nur solche Sachen postet - ich bin hübsch, wunderbar und mein Leben ist ganz toll - die Freunde dies auf FAcebook nicht so toll finden.
    Vielleicht hat dies ein wenig mit Eifersucht zu tun. Doch sich auf Facebook zu gut in Szene setzen wird von den Freunden nicht sehr geschätzt.

    Aber ich glaube dies hat auch ein wenig mit dem Alter zu tun. Vielleicht sind wir aelteren Semester da etwas zurückhaltender?

    Auf jeden Fall finde ich das Lesen von Diskussionen wie dieser (Danke Sabine Gimm - sie verlinkte aus ihrem Beitrag hierher) viel interessanter als Instagram.
    Uebrigens, vor und auch nocht heute gibt es Flickr (Yahoo) und Google mit Picasa. Da ist Instagram nur eine Alternative. Aber bei den unter 25-jährigen ist es die Plattform Nummer 1.
    Ich bleibe auf Flickr.

    Schönes Weekend
    Urs
    PS. Leider auf Englisch - Der Narzissmus und wie er auf LinkedIn Blüten treibt http://blog.drkpi.com/social-media-audit-building-social-connections-1/

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    1. Hihi, ja, das mag mit dem Alter zu tun haben. Vielleicht weil man, wenn nicht mehr 20 ist, durchaus weiß, dass nicht alles Gold ist, was glänzt? Und der Narzissmus einfach nicht so weit verbreitet ist, weil man längst in Lebenssituationen angekommen ist, in denen man mit Narzissmus nicht weiterkommt. Naja, und Lesen finde ich von Berufs wegen schon viel spannender als Bilder gucken :-) Und deshalb gehe ich jetzt mal den gelinkten Artikel nachlesen :-)
      Liebe Grüße
      Fran

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  19. Hi Fran,

    auch wenn ich nicht bei Instagram bin und von daher eigentlich nicht wirklich mitreden kann, finde ich Deinen Artikel interessant und unterhaltsam. Von der "weißen" Instagram-Welt habe ich ja auch schon öfter gehört und stelle mir das ehrlich gesagt eher langweilig vor (wenn alles so einheitlich ist). Allerdings, wenn sowas nicht gut ankommen würde, würden es die Mädels auch nicht machen oder? So lange man also für so ein "Arrangement" Tausende von Likes kriegt - und damit irgendwie Anerkennung - wird sich da auch nichts ändern.

    Und ganz ehrlich, gegen einen etwas chiceren, "cleaneren" Hintergrund, wenn ich meine Fotos zuhause mache, hätte ich auch nichts einzuwenden (habe nur leider nicht den Platz).

    Lg, Annemarie

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    1. Ach, weißt du was? Deine Outfits vor einem uncleanen Hintergrund sind mir tausendmal lieber als ein cleaner Hintergrund mit langweiligen Outfits :-). Und ja, das kommt an. Und deshalb wird es weiter gepostet. Und kriegt noch mehr Links. Und es wird mehr.... to be continued. Dann finde ich mich halt damit ab, dass ICH den massen-untauglichen Geschmack habe und richte es mir in meinem Eckchen gemütlich ein :-)
      Liebe Grüße
      Fran

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  20. Ich bin da zwar auch angemeldet, aber nur um zu sehen, wie das da läuft. Sonst schaue ich da extrem selten rein. Und da kann ich mich Ari nur anschließen - wenn ich mal für den Blog ein Gericht fotografiere, ist das DIE Ausnahme, aber ständig und überall alles fotografieren und gleich weiterposten, das ist auch zutiefst unhöflich gegenüber seinen Mitmenschen! So etwas wäre für mich evt.. nur bei Twitter sinnvoll, wenn Ereignisse geschehen, wie sie seinerzeit "Tontaube" twitterte... aber den ganz banalen Alltag teile ich lieber mit meinen realen Zeitgenossen, meiner Familie oder Freunden. Das alles muß ich nicht auch noch im Minutentakt in die Welt hinausposaunen. ;-) Es gibt eben auch noch eine Welt ohne Internet. Burnout ist eben doch oft hausgemacht!
    Und stimmt, solche Follower hatte ich auch bei Facebook, die ich sperren mußte. Ich glaube nicht, liebe Fran, daß Du zu alt bist, da bin ich gewiß älter als Du. ;-) Und ich trage da ja sogar eine Sonnenbrille ;-) Oder die unvorteilhafte, herauswachsende Frisur ;-) Das ist Zufall, wenn die gerade auswählen...

    Ein bißchen Bildbearbeitung finde ich aber nicht schlimm, denn dadurch kann auch die eigentliche Persönlichkeit in manchen Fällen besser herauskristallisiert werden, als wenn internette Beobachter zu sehr auf jedes feine Detail achten und die Person als Ganzes somit aus den Augen verlieren. Es kommt eben drauf an, ob es nur solche - gar stark bearbeiteten - Fotos sind oder auch mal das Eine oder andere Normale, also nicht bearbeitete, darunter. Edna Mo nennt da auch einen interessanten Aspekt, die Fotografie wegen ihrer Fähigkeit zur Überzeichnung zu nutzen, um sich selbst neu betrachten zu können, diese Aussage gefällt mir! Mit Verbergenwollen von Tatsachen hat das nichts gemein!

    Ich weiß es aber noch aus meinen Blog-Anfangszeiten, daß auch Bloggerinnen Dinge eigens für den Blog kauften - das war noch bevor die Firmen und großen Medien Blogs bzw. Blogger für ihre eigennützigen Zwecke entdeckten. So hat das angefangen .... immer was Neues zeigen .... wenn das zu der Zeit auch alles noch stümperhaft war im Ggs. zu heute (ich blogge seit ca 10 Jahren, noch bevor es die Blogs in der heutigen Form gab) Das ist also kein Instagram-Phänomen aus meiner Sicht! Die Inszenierung wurde lediglich den großen Medien abgeguckt - und für genial befunden, daß das jetzt im Web 2.0 endlich auch Lieschen Müller ganz easy gelingt, sich wie Nao*i Campb*ll und wie sie alle heißen, zu präsentieren ...
    Einig bin ich mit Dir aber, daß es für junge Leute nicht gut ist, in einer Scheinwelt zu leben, die sie womöglich ins RealLife übernehmen - obwohl ich in vielen Fällen eher glaube, daß es ein Spaß für die Mädels ist. Ich habe auch Schwiegertöchter zumindest in spé, die sind ganz vernünftig und selbstbewusst, verschönisieren/verändern sich aber auch schon mal im Internet, aber auch, um auf der Straße nicht von Wildfremden gleich erkannt zu werden. Oder aus Spaß am Spiel mit den tollen Handy-Apps. :-) oder am Schauspiel wie Edna Mo schon schreibt .... Inszenierung kann entsprechend veranlagten Personen sehr viel Freude bereiten. Schauspieler schlüpfen schließlich auch in Rollen und wer ein Faible dafür hat tut es ihnen gleich. Ich sehe nicht in jedem Falle die Alarmglocken schrillen - es gibt schon sehr reife junge Leute - hier kann ich nur von meinen Kindern und deren Freunden sprechen - die sich allesamt auch als Pfadfinder mit strähnigem Haar + ungewaschen vom Zelten kennen. Ich glaube nicht, daß da was mit der Realität verwechselt wird. Und was das Habenmüssen betrifft, wenn das auf Instagram so sein sollte - was ich nicht weiter verfolgt habe - das ist in Blogs ja auch nicht viel anders oder auf Seiten wie Facebook. Heute wird eben gezeigt, was man hat und andere wollens auch oder zumindest in irgendeiner Form "mithalten". ;-) Anders machts wohl keinen Spaß. Und ich denke, was man da als Eltern vorlebt, beeeinflusst die Kinder sehr. Bei uns zumindest hat es gefruchtet, meine Jungs sind gegen sowas weitgehend immun.

    Liebe Grüße
    Sara

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    1. Na, dann bin ich mal gespannt, ob ich jemals diese Art von Followern genießen darf. Ich würde mich wegschmeißen vor Lachen :-)
      Liebe Grüße
      Fran

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