Direkt zum Hauptbereich

Und wieder Instagram: Ist das Spiel aus? Oder nur das Geschäft?

Warf man in den vergangenen Tagen einen Blick auf die großen deutschen Modeblogs, gab es neben dem Frühlingsanfang ein beherrschendes Thema: Die Ankündigung, dass Instagram die Fotos und Videos, die den Usern angezeigt werden, demnächst in einer neuen Reihenfolge anzeigt. Nicht mehr die letzten Bilder der Instagramer, denen man folgt, werden dann ganz oben angezeigt, sondern die Bilder, die ein Algorithmus für "relevant" hält. Was für den einzelnen User relevant ist, folgert dieser Algorithmus aus den Accounts, denen man folgt und aus den Herzen, die man vergibt.

70 Prozent der Bilder, so wird diese Änderung begründet, werden zur Zeit überhaupt nicht angesehen. Mit der neuen Sortierung soll das geändert werden. Das neue System soll erst einmal an einem ausgewählten Kreis von Usern getestet werden, bevor es flächendeckend eingeführt wird. Zumindest zu Beginn der Umstellung sollen alle Bilder der abonnierten Accounts angezeigt werden. Ob das dauerhaft der Fall sein wird, lässt man offen.

So weit, so gut. Für diejenigen, die ihr Geld mit Instagram verdienen, ist das natürlich eine Katastrophe. Denn hier schlagen sich die Abonnenten- und Like-Zahlen in barer Münze nieder. Weniger Likes - weniger Einkommen. Und wenn künftig ihre Bilder nur noch ganz unten im Feed von 400-500 Bildern, die ein durchschnittlicher User pro Tag abonniert hat, zu sehen sind, dann dürften die Likes noch viel weiter sinken. Als Folge sinkt das Einkommen. Und das stößt selbstverständlich auf Empörung im Netz.

Verdienen will aber natürlich auch Facebook, das Instagram im April 2012 kaufte, und zwar für immerhin eine Milliarde Dollar. Lange gab es kein Geschäftsmodell für die App. Seit einiger Zeit gibt es Werbeeinblendungen im Feed. Die "personalisierte" Anzeige von Bildern wird vermutlich auf die eine oder andere Weise ebenfalls Geld bringen. Darüber hinaus gibt man seine Bildrechte mit dem Upload quasi an der Haustür ab. Die App sitzt also auf einem gigantischen Bildarchiv, das sich ganz sicher auch auf die eine oder andere Weise zu Geld machen lässt.

Aber dass die Besitzer der App auf Dauer einfach dabei zusehen, dass zahlreiche User mit Instagram Geld verdienen, und zwar nicht wenig, das hat doch im Ernst niemand geglaubt, oder? Kann ich sogar verstehen. Wenn ich eine Milliarde Dollar für eine App ausgebe, einen Haufen Personal einstelle, dann will ich diese Investition irgendwie wieder reinholen und nicht zusehen, wie andere damit verdienen.

Mit der neuen Sortierung bietet sich da natürlich auch eine neue Einnahmequelle an. Wirft man zielgerichtet Bilder von Accounts, die Abonnenten angewiesen sind, in den Feed von User X und der nimmt den Vorschlag dankend an und abonniert, kann man dafür natürlich dann eine Bezahlung verlangen. Wäre denkbar. Abonnenten und Likes können dann zielgerichtet "verkauft" werden. Und natürlich ist das für diejenigen von Nachteil, die auf Abonnenten und Likes angewiesen sind, weil sie damit ihr Geld verdienen. Bisher müssen sie Arbeit in Abonnenten und Likes investieren. In Zukunft sind es vermutlich Arbeit UND Geld.

Für diejenigen, die Instagram just for fun nutzen, soll sich bis auf die Reihenfolge der Bilder erst einmal nicht viel ändern. Angeblich bekommen sie alle Bilder weiterhin zu sehen. Ob das so bleiben wird - werden wir sehen. Zusätzlich bekommt man dann halt noch ein paar Bilder serviert, die zu den Like-Gewohnheiten passen und die auf Accounts hinweisen werden, die Abonnenten suchen. Will ich das? Eigentlich ist es mir ziemlich egal. Instagram ist für mich ein netter Pausenfüller. Nicht mehr und nicht weniger. Ich zahle nichts dafür und im Gegenzug habe ich eben leider auch kein Anrecht darauf mitzubestimmen oder mitzugestalten. Und wenn ich mit der Geschäftspolitik nicht einverstanden bin, mache ich meinen Account einfach dicht. OK, ich kann das verlustfrei. Ich hänge nicht so sehr an dieser App. Und läge in Instagram-Posts allerdings ein Teil meines Einkommens, wäre das weit schwieriger.

Und jetzt? Ist das der Tod von Instagram? Setzt jetzt Snapchat zum finalen Siegeszug an? Und wie lange wird es dauern, bis dort das Spiel von vorn losgeht? Unter den großen Bloggern ist man sich gerade einig: Investieren sollte man vor allem in den Blog. Den kommerzialisiert man nach Belieben selbst, denn da kann niemand reingrätschen. Eine Erkenntnis übrigens, die viele ältere Blogger nur müde lächeln lässt. Manchmal sind Alter, Weisheit und die nötige Ruhe, um nicht auf jeden Trend aufzuspringen, eben doch von Vorteil ;-)

Liebe Grüße
Fran




Kommentare

  1. bin zwar kein "alter"* blogger" - aber müde lächeln tu ich jetzt auch :-)
    und das liegt nicht daran dass ich die nacht durchgemacht hätte - obwohl das mal wieder dran wäre....
    wie kann man sein einkommen/leben/glück(?) an eine app hängen? und das dann für eine sichere bank halten? wenn du es nicht hier berichtet hättest wäre es auch komplett an mir vorbei gegangen. anna meinte ja ich bräuchte unbedingt einen insta-account für wanderbilder - aber ich hab ja noch nichtmal ein passendes telefon! ich dinosaurier, ich!
    sturm im wasserglas. manche werden weise - und manche springen einfach auf den nächsten zug wo "hype" dransteht.......
    fröhliche ostern die elbe runter! xxxxxx
    *im sinne von "mach ich schon ewig"

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Und ob du einen Account für Wanderbilder "brauchst". ;)) Nein, "brauchst" du natürlich nicht - wobei ich mir das gut als Werbung vorstellen könnte. Aber eben nur als Goodie und nicht als Standbein. ;)

      Löschen
    2. @anna - wees ich doch :-) aber wie gesagt - scheitert noch an der hardware. sollte doch mal über sponsoring nachenken - hihi.
      xxxxx

      Löschen
    3. Was würden meine charmanten Töchter jetzt sagen: Klar bist du alt, du bist über 30 ;-) Und warum man sein Einkommen an eine App hängt - die Frage ist ganz einfach zu beantworten: Weil es funktioniert. Tut es ja auch noch. Wer weiß, wie lange noch.
      Ich habe selbst lange Jahre bei einem Online-Dienst gearbeitet. Und bin lange davon ausgegangen, dass der Job sicher ist. Tja, den Dienst gibt es schon lange nicht mehr. Ich bin gegangen, bevor die große Kündigungswelle einsetzte. Dass der Dienst irgendwann nicht mehr existiert, konnte sich lange niemand vorstellen. Die Halbwertzeit von digitalen Medien wird kürzer und kürzer. Fünf Jahre sind da schon viel. Das wiederum musste ich auch erstmal lernen :-) Und zum Springen auf den nächsten Hype-Zug - schaff ich nicht mit kaputtem Fuß *lach*

      Löschen
  2. Hallo Fran! Ein sehr interessanter, guter Artikel! Ja, ich muß ehrlich sagen, dass ich auch einfach nicht stundenlang bei Instagramm dasitzen möchte um auch noch Fragen beantworten oder mir anderleuts Bilder anzusehen. Ich mag mich auch hauptsächlich auf meine Blog konzentrieren. Un dich verstehe auch nicht, warum Ihstagrann das mit der Relevanz so macht... Das hat doch eigentlich für alle nur Nachteile. denn auch, wenn ich andere Accounts besuche, interessieren mich doch die neusten Sachen... Fröhliche Ostern, Nessy

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die Sortierung nach Relevanz hat genau einen Grund: Profit. Kann man Herrn Zuckerberg vorwerfen, aber wird nix ändern. Der Mann will Geld verdienen und das ist schließlich sein gutes Recht. Die User-Proteste kenne ich von der anderen Seite, nämlich aus der Sicht des Dienstes. Um einem Dienst wirklich Kopfzerbrechen zu bereiten hilft genau eins: Abmelden. Davor haben die Macher Angst. Denn ohne User kein Gewinn. Alles andere ist nett, aber entlockt höchstens ein Lächeln.

      Löschen
  3. Als reiner Spaß-Instagrammer habe ich noch gar nicht so genau mitbekommen, was da nun schon wieder geplant wird. Und ich verdränge auch gerne, dass ich das Recht an meinen Bildern verliere. Allerdings ist das bei einer Kaffeetasse oder anderem Schnullifax nicht so tragisch. Und darum wird es auch weiterhin nur Pillepalle-Bilder geben und genau darum lade ich nicht mein ganzes Familienalbum mitsamt der Kinderfotos hoch.

    Tatsächlich bin ich so ein Naivchen, dass es mich immer noch erstaunt, dass man mit Instagram "das große"(?) Geld verdienen kann. Okay, bei den Großen der Bloggerszene (bspw. Chiara F. oder Wendy's Lookbook), die dem Blog einen Instaaccount nachgelegt haben, wundert mich das nicht. Aber Erfolg (=Geld) nur durch Insta? Finde ich erstaunlich. Vielleicht kann ich das nicht nachvollziehen, weil ich (höchstens in einer Schwächelphase) nicht dazu neige, irgendwas zu kaufen, nur weil diese oder jene "große" Instagrammerin/Bloggerin das auch hat. Und wenn ich es doch tue, dann auch nur, wenn das Teil in mein Beuteschema passt und eh schon auf dem Wunschzettel stand. Aber Instagram kann wohl wirklich - abhängig davon, wem man folgt - eine einzige Dauer(schleich)werbesendung sein. Und wo Werbung ist, da ist auch Geld. Logisch, dass IG was davon abhaben möchte. Zumal das für uns Nutzer eben alles kostenlos ist und dafür hat es für uns bisher erstaunlich gut funktioniert.

    Bin gespannt, wie das weitergeht und froh, dass ich nicht davon abhängig bin. Ein Hoch auf Blogger. Möge das ewig so weitergehen. ;)

    Lieben Gruß,
    Anna

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Doch, es gibt durchaus eine ganze Menge Menschen, die mit Instagram Geld verdienen. Darunter viele Blogger, die für Werbung, die sie per Instagram machen (ein Produkt posten etc) bezahlt werden als auch Menschen, die nichtmal mehr einen Blog haben, sondern nur mit Instagram arbeiten. In Deutschland sollen es irgendwas zwischen 100 und 500 Accounts, sagt man. Genaues ist nicht bekannt. Wir sind auch hier nicht unbedingt die Zielgruppe. Die ist weit jünger und würde Blogs vermutlich gar nicht lesen, weil lesen voll uncool ist ;-) In der Altersgruppe Ü40 funktioniert Text noch recht gut, Bilder sind noch nicht das Wichtigste. Ich hoffe auch, das bleibt noch lange so :-)

      Löschen
  4. Da bin ich mal wieder froh, dass ich so nicht mein Geld verdienen muss und es nur als Hobby betreibe. Bei dieser schnelllebigen Zeit wäre das Stress pur. Da ich nur wenig "goße Blogs" lese, habe ich mal wieder nichts davon mitbekommen. Snapchat wird bei mir jedenfalls kein Hit. Die App ist wieder deinstalliert. Nee, nee, am liebsten ist mir noch mein Blog.

    Liebe Grüße Sabine

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Stress pur trifft es. Erfolg hat auch da einen Preis. Einen ganz schön hohen, würde ich sagen. Denn Instagram kennt halt wirklich keinen Feierabend. Snapchat habe ich mir angesehen, aber mir fehlt dafür einfach die Zeit. Wenn ich fünf Minuten auf einem Blog lese, habe ich persönlich das Gefühl, Inhalte serviert zu bekommen. Das Gefühl fehlt mir bei Snapchat total. Da blieb dieser Nachgeschmack von "Lebenszeitverschwendung". Vielleicht bin ich dazu einfach zu alt. Oder zu verbohrt ;-)

      Löschen
  5. Weil Du darüber vor kurzem schriebst, liebe Fran, hatte ich mir auch mal wieder Instagram geladen - spaßeshalber, aber ich finde das wirklich nervig. Ich sehe nach wie vor den Sinn nicht. Der Akku ist viel schneller leer und ich muß mir extra eine spezielle Tastatur installieren, damit ich diese Smileys einfügen kann, diese Tastatur ist auch nervig. Dann Schreiben nur in Hashtags - was soll das bringen??? Es geht also hauptsächlich um Bilder .... da ich aber ein Schreiberling bin, ist das überhaupt nicht meine Welt. Die Bilder sehe ich auch in der Google-Suche, wenn ich das will. Und natürlich kann man Instagram auch wesentlich komfortabler am PC anschauen. - Deinen Account habe ich aber, glaube ich, noch nicht entdeckt. Du wirst da wohl mit anderem Namen unterwegs sein?

    Kann ich mir denken, daß viele Bilder nicht angesehen werden. Ich lege da auch keinen gesteigerten Wert drauf, mit Bildern überflutet zu werden! Da möchte ich prophezeihen, daß das irgendwann mal ganz schnell weg vom Fenster ist.

    Ich verstehe nicht, warum die Nutzer nicht gleich Twitter verwenden? Da kann man auch Kurznachrichten schreiben UND auch Bilder posten. Alles viel gegliederter und effektiver. Vielleicht kennen die Twitter nur nicht wirklich??

    Daß man mit Instagram Geld verdient, erschließt sich mir irgendwie auch nicht - wer guckt denn den ganzen Tag nur Bilder??? ;-) Da fällt einem ja irgendwann der Nacken ab ...

    Das mit der neuen Sortierung finde ich - davon abgesehen - aber nicht verkehrt. Denn wozu sind die vielen Bilder auf den ganzen Plattformen? Das gilt auch für unsere Blogs! WER schaut schon in die Tiefen der Archive? Das sind nur Wenige! Aber die Leute gibts - mich eingeschlossen. Ich muß den schnellen Konsum nicht haben. Wenn mich einmal etwas interessiert, recherchiere ich in den Tiefen und entdecke so viel mehr .... wer ausschließlich das Aktuelle sucht, kratzt da eher an der Oberfläche.

    Ich weiß jetzt zwar nicht, was Snapchat nun wieder ist, will ich auch gar nicht wissen. Chatten kann ich auch über Dienste wie WhatsApp, Telegram, Threema oder Facebook und wie sie alle heißen, so ich denn überhaupt chatten will. Denn auch das ist ein Zeitfaktor, den ich selten einmal nutze. Auf dem Handy tippen ist eh nicht ideal, da begrenze ich das sehr und abhängig machen will ich mich schon gar nicht von solchen Diensten oder anderen Leuten.
    Bei mir wirds immer nur der Blog bleiben und Twitter finde ich ideal - hatte aber die alte Oberfläche am liebsten, die war übersichtlicher und schneller. Aber für Nachrichten das Idealste bislang!

    Liebe Grüße und ich wünsch' Dir und Deinen Lieben schon mal ein frohes Osterfest
    Sara

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Twitter wird von vielen schon drei Meter unter der Erde gesehen. Ob es so ist, kann ich nicht beurteilen. Die Ära Twitter ist fast vollständig an mir vorbeigezogen. Der einzige Account, dem ich folge, ist der meiner Schwester. Die gibt regelmäßig Nachricht, ob sie noch lebt ;-) Snapchat ist ein Dienst, bei dem du nur in Echtzeit Bilder oder Videos hochlädst, ähnlich wie bei Instagram. Hat den Vor- oder Nachteil, dass ein Teil der "Inszenierung" halt fehlt, weil die Bilder quasi live gesendet werden und es genauso live die Möglichkeit zum Austausch gibt. Und nach 24 Stunden sind sie nicht mehr zu sehen. Auf den Servern des Unternehmens lagern sie dennoch bis in alle Ewigkeit. Und die haben auch hier die Rechte an den Bildern. Ich bin gespannt, wann das wem auf welchen Fuß fällt.
      ich fürchte, ich bin auch so ein Dinosaurier, der Bilder zwar nett findet, aber einfach lieber Texte liest. Ein Grund, warum ich mit den Tonnen von inszenierten Aufnahmen bei Instagram halt nicht viel anfangen kann. Es gibt eine Menge Menschen, die die Bilder lieben. Mir fehlt da scheinbar das entsprechende Gen.

      Löschen
    2. Wahrscheinlich von denen, die sich damit nicht beschäftigen btw. nicht beschäftigen wollen. ;-) Mit Twitter. Ich hab' davon noch nichts mitgekriegt, bewege mich aber auch da nicht mehr häufig. Ich glaube aber eher, diese gigantische Bild- und Videoposterei wird irgendwann mal rasch ein Ende finden, wie bei Instagram & Co. - das ist doch sehr oberflächlich. Und über Bilder muß man schließlich nicht chatten. Da bevorzuge ich - wenn schon mal - dann lieber den guten alten Chat oder irgendeinen Messenger. Die Bild- und Videofunktcion haben ja mittlerweile wohl all diese Tools, aber wer will scho ständig Bilder hochladen? Mit Dino hat das aus meiner Sicht weniger zu tun als mit Lebenserfahrung. Ich hab' auch alles mal ausprobiert und wude irgendwann sehr krank, das hat mir die Augen für so vieles geöffnet und wenn ich mir all die aufgeregten, untrainierten und teils auch viel zu fettleibigen oft schon jungen Leute von heute (wohl jeder 2. gilt inzwischen als zu beleibt) so ansehe .. (und ich habe jetzt wirklich nichts gegen fülligere Menschen als solche, daß das bitte bitte nicht falsch verstanden wird!!! ) möchte ich fast voraussagen, wohin all das führt ..das KANN nur eine Zeitlang gutgehen, dann der Kollaps ... Das Leben besteht ja nun nicht nur aus Fotografieren, schnattern und am Computer sitzen oder sitzend aufs Handy zu starren und zu tippen .... das was wir früher notgedrungen, da Broterwerb, im Büro machen mußten, tun die Menschen von heute freiwillig und zusätzlich zu ihrem sonstigen Leben und ich weiß, daß dabei etwas Wesentliches zu kurz kommt. Solch ein Lebensstil schreit geradezu nach Rache. Das ist Sucht, anders kann man das nicht nennen.

      Löschen
    3. Von den Folgeerscheinungen wie Halswirbelsäulenleiden, Augen- und Handerkrankungen, einmal ganz abgesehen ... da ist jetzt schon vom Handy-Daumen die Rede, aber laß die jungen Leute erstmal älter werden ... und ich habe durch exess. Tippen bereits in jüngeren Jahren Handprobleme, weiß also durchaus, wovon ich spreche! Man braucht gar nicht viel zu schreiben, tippen ist es allemal, denn ohne gehts da nicht und über ergonomische Handstellung am PC, Tablet oder gar Smartphone, Doch die jüngere Generation hat dann noch den Nachteil der von Anfang an oft ungesunden Ernährung und Lebensweise mit viel Sitzen, was bei unseren Generationen doch oft noch ganz anders war, vor allem in den entscheidenden Jahren von Kindheit und Jugend.
      WER macht sich darüber schon Gedanken? Ich will hier nicht moralaposteln, spreche nur über mein Wissen (auch aus dem medizinischen Bereich) und eigenen Erfahrungen und Beobachtungen.
      Heute benutze ich sowas wie Instagram mal recherchehalber, so wie Du wohl auch, das wars dann aber schon. Sehr gelegentlich schaue ich da mal zu Infozwecken rein, um am Ball der aktuellen Entwicklungen zu bleiben.

      Und witzig ist - meine Kinder (der Älteste inzw 30, der Jüngste 23) sind auch schon in weiten Teilen von der starken Smartphone und Computernutzung wieder abgekommen. Der Älteste hat auch beruflich damit zu tun und als Ausgleich treibt er lieber Sport, wandert, fährt Rennrad, pflegt seine Pflanzen oder kocht. Diese Entwicklung finde ich super, denn anfangs sah es leider nicht so aus. Also es besteht durchaus Hoffnung für die vielen ...

      Löschen
    4. Ja - und auch ich liebe Bilder - jedoch keine permanenten Bilderfluten, die mich auf Dauer erschlagen. Das ist völlig sinnfrei, und das tun sie, ich möchte wetten, bei jedem - früher oder später. So etwas führt zu Überreizung und Übersättigung. Ist so ähnlich,, wie wenn man jeden Tag Kaviar essen würde. ;-) Alles Lebenserfahrung .... alles selber ja schon durchlebt ... daher kann ich das hier so frei schreiben ...

      Mir jedenfalls sind so gut wie ausschließlich Bilder einfach zu wenig! Mit den paar oberflächlichen Wörtern, die mit Hashtags versehen sind, kann ich nichts anfangen, ich schätze nur wahre Kommunikation und dafür sind Blogs das geeignetere Medium - da muß ich nicht noch x, y, z intensiv nebenher laufen lassen. Und in der Mittagspause - nur weil der PC mal außer Reichweite ist, auf dem Handy Instagram ... das grenzt, wie schon geschrieben, an Sucht, wer das ständig praktizieren muß. Da fehlt der gesunde Ausgleich zwischen Tun und Lassen ... in Ruhe essen, all die Faktoren, die für unsere dauerhafte Gesundheit von wesentlicher Bedeutung sind und ohne Gesundheit ist bekanntlich irgendwann alles nichts mehr ...Die Folgegenerationen werden zudem alles wieder GANZ anders machen als die derzeitigen und schon ist die Rede von der Rückkehr der "Hausfrau" - natürlich nicht unter dieser Bezeichnung. Guck an - ich hab's geahnt und finde das auch, solange die Kinder noch Kinder sind, viel schöner so - trotz aller lästigen Hausarbeit.

      Liebe Grüße und schöne Ostertage
      Sara

      Löschen
    5. Och nö, die Rückkehr der "Hausfrau" würde ich dann doch nicht unbedingt begrüßen. Und schon gar nicht die damit verbundenen Grabenkämpfe zwischen Hausfrauen und Frauen, die bezahlter Arbeit nachgehen. Davon habe ich für ein Leben genug erlebt. Das soll jeder so machen wie er mag und wie es sich für ihn richtig anfühlt. Aber zurück zur "Hausfrauenehe" - nein, bitte nicht.
      Meine Töchter kommunizieren völlig anders als ich und auf völlig anderen Wegen. Das sollen sie auch. Sie müssen rausfinden, was zu ihnen passt. Und das ist nicht notwendigerweise das, was zu mir passt. Und wenn Bilder irgendwann Texte ersetzen, dann ist das eben so. Ich muss mich da ja nicht anschließen ;-), sondern darf Gedrucktes lesen. Solange mir das niemand verbietet, werde ich auch niemandem das Handy verbieten :-)

      Löschen
    6. Huhu, liebe Fran,
      Deine Antwort hab' ich schon vor einer Weile gelesen, doch dann legte es mich flach. ;-) Daher heute nochmal ...
      Da hab' ich mich wohl nicht so verständlich ausgedrückt. ;-) Klar soll jeder es handhaben, wie er es möchte, das haben wir schließlich auch schon so gemacht und zwar ganz unbeeindruckt von irgendwelchen Grabenkämpfen. ;-) Die klassische Hausfrau in so einer Art Abhängigkeit vom Mann (in jeder Hinsicht) finde ich auch keineswegs begrüßenswert! Wenn Zwei sich wirklich ewig einig wären und man sich drauf verlassen könnte, aber leider sind Menschen und Beziehungen wandelbar ...und auf nichts ist wirklich Verlass . . .

      In dem aktuellen Spiegel-Artikel ging es auch eher um gut ausgebildete Frauen aus wohlhabenderem Milieu und die wollen sich auch nicht als "Hausfrau"´bezeichnet sehen, sich jedoch die ersten Jahre selbst um ihre Kinder kümmern... ohne wenn und Aber. Ich hab' jetzt nicht den gesamten Artikel im Kopf .... aber da war wohl auch noch die Rede von Verträgen, der Mann zahlt in die Rentenkasse oder sowas hab' ich im Hinterkopf ...

      Ich frag' mich allerdings schon lange, wozu die Leute noch heiraten, wo doch ganz offensichtlich ist, daß das Lebensmodell "Ehe" sehr fragil ist und wenn eh jeder komplett und lebenslang für sein eigenes Einkommen sorgt, wäre es aus meiner Sicht sinnvoller, von vornherein lediglich mit Absicherungsvertrag im Krankheitsfall o.ä. zu arbeiten, vor allem wenn Kinder da sind. Aber ansonsten kann man Ehe doch inzwischen vergessen .... und das sagt eine, die schon SEHR lange verheiratet ist und viele Klippen umschifft hat. ;-) :-)

      Was meine Kinder mal machen werden .... (und der Älteste ist 30) weiß ich nicht, ich denke aber das Modell Ehe ist nicht so das Erstrebenswerte, allerdings sehe ich die Tendenz bei einigen jungen Damen (die sich das leisten können) eben doch zum Daheimbleiben in den ersten Jahren, weil sie sich das erste Lächeln und all diese bezaubernden Dinge nicht entgehen lassen wollen und auch den Doppel-Stress nicht antun wollen. Ich selbst fand es, als meine Kinder noch kleine Kinder waren, auch schöner daheim, weil wir so etwas stressfreier miteinander das Leben genießen konnten. Fürs Grobe gabs seinerzeit trotz alledem eine Haush.hilfe - und ich möchte diese Zeit nicht missen, konnte damals dennoch viel für mich tun, Seminare besuchen etc. - nur dass der tägliche Erwerbsstress mit dem damit verbundenem Terminstress wegfiel. - Aber wie weiter oben schon geschrieben, soll jede ihr Leben selbst bestimmen, das halte ich für ganz wichtig! Wir leben schließlich nicht in einer Diktatur! Es gibt schließlich auch Frauen, die sind gar nicht so "wild" auf Babykram, dafür ihre Männer, die dann gern für eine Zeitlang den Job an den Nagel hängen .... alles möglich heute ...

      Das Gedruckte wird bei mir auch immer obere Priorität haben.
      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  6. Ich ignoriere geflissentlich die gesponserten Bildchen und herze sich nicht, seit anbeginn. Und ich "folge" auch keinen Firmen auf Insta. Bisher ist mir auch noch nicht aufgefallen, dass etwas aus oder eingeblendet wird.
    Eigentlich sollte es ja am 1.1. eine Große Aktion geben. Keine WErbung-Nur Bilder. Aber das hat mal wieder keiner gerafft. Nur Üffi und ich haben an diesem Tag das Statement hochgeladen. Die übrigen haben fröhlich weiter gepostet. Üffi ist da, was das ein und ausblenden betrifft, und wie das zusammenhängt ziemlich firm.
    LG Sunny

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Gesponsert sind aber ja längst nicht nur die Bildchen, die von Instagram selbst in deinen Feed geladen werden oder die Accounts von Firmen. Dass Geld für das Posten auf ganz "normalen" Accounts fließt, ist nicht neu. Und gekennzeichnet sind halt die wenigsten, ähnlich wie auf Blogs. Manchmal findet man in den Massen an Hashtags dann doch mal ein #sponsored
      Keine Werbung - nur Bilder wird nicht funktionieren, weil nicht genügend Profit. Da können Statements hochgeladen werden bis der Arzt kommt. Das einzige, was helfen könnte ist den Accounts zu schließen. Wenn das Massen von Usern machen, merkt der Betreiber das. Andernfalls lächelt er leise.

      Löschen
    2. Schon klar. Aber ich schrieb es schon mal andernorts, es wird kein Problem sein auch hierfür eine Addblogger zu schreiben und dann hat sich die Sache wieder. Funktioniert ja auf Handies und am Rechner auch problemlos.
      LG

      Löschen
    3. Ja dann los, Addblocker schreiben :-) Vielleicht war Herrn Zuckerberg das klar und deshalb sucht er halt Alternativen. Und die Relevanz-Sache kann er definitiv in bare Münze umwandeln.

      Löschen
  7. Ja und es ist doch nur eine virtuelle Welt , Im ganz normalen Leben muss man halt doch wirklich arbeiten ;)
    LG heidi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh, arbeiten tun diejenigen, die ihr Geld da verdienen, durchaus. Die arbeiten hart, denke ich. Sehr hart. "Mal eben ein Schnappschuss" reicht schon lange nicht mehr. Das ist ein nervenaufreibender Job, den ich nichtmal hinterhergeworfen haben möchte.

      Löschen
  8. Ach die Diskussion habe ich ausführlich bei Journelles gelesen, war mir aber zu lang...psst. Nicht verraten ;-) Ich weiß nicht....Totgesagte leben länger? Was ich jedenfalls auch bei denen schrieb: was mir gefällt, nämlich der enge Kontakt mit engen Kontakten. Die steuere ich eh an, automatisch in meiner Anzeige. Also zu wem ich Kontakt will, an den denke ich auch oder die Person an mich. Von daher sehe ich das ganz entspannt. Ignoriere die weiße Wüste auf Insta und snapchatte munter vor mich hin, das macht noch Spaß. Denn Insta macht ja nicht mehr Spaß....Liebe Grüße und gute Besserung fürs Füßle....Sabina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Echt? Zu lang? Ich fands sehr interessant. Hm, ich denke, Totgesagte leben in diesem Fall nicht wirklich länger. So wie Snapchat zur Zeit gehypt wird, wird das vermutlich das nächste große Ding. Instagram dümpelt noch ein paar Jahre, dann ist es irgendwann weg, wenn nichts Bahnbrechendes kommt. Und ich frage mich, ob es den Usern bei Instagram wirklich um Kontakt geht. Uns ja, aber wir sind halt auch hier eher die "Alten" und nicht unbedingt repräsentativ. Wenn ich sehe, wie Instagram in der Generation meiner Töchter genutzt wird, dann sehe ich Scrollen in affenartiger Geschwindigkeit, weil man mindestens 400 Accounts folgt... anstrengend, sag ich dir :-)

      Löschen
  9. Hihi, ich lächel grad müde vor mich hin, ich alter Blogger :))
    Pssst aber ich guck gar nicht ins Insta.
    Liebe Grüße Tina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Grins... da sind wir schon zwei!

      Löschen
    2. Grins... da sind wir schon zwei!

      Löschen
    3. Ich setz mich dann auch mal lächelnd zu euch beiden :-)

      Löschen
  10. Schöne bunte Welt, oder auch nicht. Manchmal nervig und trotzdem habe ich darüber Kontakte bekommen, die ohne Netz so nicht möglich wären. Nicht in kommerzieller Hinsicht. Aber für die Ü30 Bloggerszene wäre ich verschwunden, wenn es diese App nicht gäbe. Und ich hätte es mit Sicherheit nicht so schnell geschafft, dass mein Blog wieder in dem Umfang gelesen wird. Auch ein paar andere Kontakte sind entstanden, die wirklich gut sind. Da ich Insta und meinen Blog nur als Hobby betreibe, kann ich Änderungen entspannt entgegensehen. Werbung bekomme ich selten über Insta und Followerzahlen finde ich wenig aussagekräftig. Viele Geister, viele wollen nur, dass zurückgefolgt wird. Auch die Likes sind oft wahllos gesetzt. Aber sei es drum. Was da im Direkt-Postkasten ankommt, finde ich durchaus lästiger. Aber auch das habe ich gut in den Griiff bekommen. Vielleicht schreibe ich da ja mal einen Post drüber ;)
    Liebe Grüße
    Andrea

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Da sagst du was, liebe Andrea. Das ist nämlich die Kehrseite des Ganzen. Einerseits findet man nette Kontakte und auf der anderen Seite bekommt man auch ziemlich unverschämte Angebote. Mittlerweile nehme ich fast keine Anfrage mehr an, aber zu Anfang war ich da leider noch ziemlich blauäugig ;) .

      LG
      Sabine

      Löschen
    2. Die Kontakte über Instagram sind in der Tag nett. Ich fand es zum Beispiel toll, quasi Gunda in Barcelona zu begleiten. Das mag ich :-) Die offizielle Werbung via Instagram überscrolle ich ganz einfach, und ich schätze, das machen die meisten User so. Sie nervt halt. Es gibt halt viele User, die ihr Geld eben nicht mit dieser "offiziellen" Werbung verdienen, sondern mit gesponserten Bildern, die sie ganz normal und oft auch ohne Kennzeichnung in ihrem Account posten. Und dass das Instagram auf Dauer ein Dorn im Auge ist, ist sogar verständlich.
      Aber welche unverschämten Angebote bekommt ihr denn? Bei mir kommt allerhöchstens mal das typsiche "Kaufen Sie 1000 Follower zum Schnäppchenpreis" an. Ich hab nur ungefähr 50, glaube ich. DAS würde auffallen *grins*

      Löschen
    3. Follower for free hatte ich bisher nur einmal, Werbung blockiere ich und inzwischen kommt fast keine mehr. Aber die Nachrichten über Direkt waren zeitweise mehr als grenzwertig. Ungefragt Bilder in Unterhosen zu bekommen hat nicht unbedingt einen besonderen Charm (wahrscheinlich sollte ich froh sein, dass sie mit Unterhose waren), und manch gekonnte Anmache lässt wirklich tief blicken (Hey Baby....). Und das mit 45, da mag ich gar nicht wissen, was die jüngeren Frauen so für Angebote bekommen. Aber auch für diese Herrschaften gibt es Tasten ;)
      Liebe Grüße
      Andrea

      Löschen
    4. ;D Bin gerade echt beruhigt zu lesen, dass das mit diesen merkwürdigen Anfragen offenbar... äh... Standard ist?!? Auf die erste (relativ nette) habe ich noch reagiert, weil ich nicht unhöflich sein wollte. *g* Schön blöd. Jetzt bin ich unhöflich, aber trotzdem irritiert. Mann...wir sind doch bei Insta und nicht bei Tinder oder so. Und ich möchte auch nicht wissen, was diese "Granaten"-Mädchen täglich für Nachrichten bekommen... ;)

      Löschen
    5. OK, das wiederum ist mir jetzt völlig neu. Habsch noch nie bekommen, sowas. Ist das jetzt peinlich oder ein Grund zur Freude?

      Löschen
    6. Ein Grund zur Freude, die Bilder musst du nicht gesehen haben, die Kommentare strotzen vor Tiefgang und Individuallität. Und bei vielen würde ich im Real Life nach dem Ausweis fragen. ist wie mit den charmanten Kommentare vom Baugerüst oder quer über die Straße: es gibt Dinge, die fehlen nicht. Aber Stoff für einen Post wäre das schon ;)

      Löschen
    7. Auch von mir ein: Grund zur Freude. ;) Vielleicht postest du aber auch zu wenig Selfies. Seitdem ich wieder zu Blümchen und Kaffeetassen übergegangen bin, is Ruhe im Postfach. *g*

      Löschen
    8. Freude. Ganz klar! Ein anfänglich netter und auf allgemeines Bla Bla beschränkter Kontakt fragte dann irgendwann nach einem Foto, das ich a) nicht habe und b) dann auch niemals posten würde. Noch Fragen??? Kein Einzelfall leider.

      LG
      Sabine

      Löschen
    9. Und wie heißt es gerne mal? Frauen ab 40 sind unsichtbar? Offensichtlich nicht. ;)

      Löschen
    10. Hihi, ich freu mich also weiterhin. Wenn ich Nachrichten via Instagram bekomme, dann sind das zu 99 Prozent nette Grüße und Mitteilungen. Glück gehabt, würde ich sagen. Oder zu viel Landschaft im Feed *grins*

      Löschen
  11. Auf jeden Fall erst einmal Danke für deine Infos, liebe Fran. Ich hatte das wohl am Rande mitbekommen, mich aber nicht weiter dafür interessiert.
    Meine Tochter hat mir damals zu Instagram oder Facebook geraten, als ich mit meinem Blog begonnen habe. Einfach aus dem Grunde, um den Blog etwas bekannt zu machen. Facebook wollte ich nicht, und so habe ich mich für Instagram entschieden. Und mittlerweile habe sich dort ein paar wirklich nette Kontakte ergeben, mit denen ich mir privat schreibe und die ich auch nicht mehr missen möchte.
    Aber auf lange Dauer Bloggen und Instagram gleichzeitig, ich weiß nicht, ob das nicht irgendwann zu stressig wird. In dem Fall würde ich Instagram beenden. Für mich ist das Bloggen eindeutig wichtiger.

    Aber wie du schon schreibst, dass die Besitzer der App nicht zusehen wollen, wie andere damit reich werden, sondern selbst was davon haben wollen, ist doch wohl das Normalste von der Welt. Ist ja schließlich kein Sozialverein. Wäre ich Inhaber dieser App würde ich es genauso machen.

    Liebe Grüße
    Sabine

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die Kontakte über Instagram sind in der Tat richtig nett, die schätze ich auch sehr. Und seitdem ich meine Liste an Accounts, denen ich folge, drastisch reduziert habe, gucke ich auch öfter wieder rein und fühle mich nicht mehr so schrecklich gehetzt. Fühle ich mich beim Bloggen übrigens eigentlich nie. Das ist so schön altmodisch langsam ;-)

      Löschen
    2. Na, dann lasst das Blogger/Google mal nicht hören. Wenn wir hier Werbung auf den Blogs machen, könnten die auch was verlangen.
      LG Sunny

      Löschen
    3. Das stimmt. Deshalb sind meine Posts auch alle gesichert. Wenn sich Blogger entscheidet, den Blogs Werbung oder sonstwas zwangsweise aufzubrummen, habe ich jede Möglichkeit, wegzugehen. Naja, bis auf die Tatsache, dass ich mich dann mit Technik befassen muss. Aber das wird dann auch schon gehen :-)

      Löschen
  12. Interessant, habe alles gelesen :) ,und das obwohl ich die App gar nicht habe! Du schreibst eben gut, i love it :)

    Schönen Donnerstag noch, liebe Grüße zu dir <3

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke :-) Ich schreibe gern. Nur das mit den Bildern, das kann ich nicht so. Wie gut, dass meine Töchter die für den Blog machen. Ansonsten könnte ich einpacken *grins*

      Löschen
  13. Hi Fran,

    oh das nervt mich schon an Pinterest und anderen Seiten: Dass man mir ständig etwas vor die Nase klatscht, was ich überhaupt nicht abonniert habe (weil man meint "das könne mir auch gefallen" - tut es nicht, jedenfalls meistens nicht). Bei Bloglovin versuchen die es auch, wenn auch auf dezentere Art und Weise (ich blende das dann einfach aus). Instagram nutze ich ja nicht, von daher bin ich davon nicht betroffen. Aber wenn ich das schon höre, dann sinkt mein Interesse daran nur noch mehr.

    Lg, Annemarie

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Pinterest kenn ich nicht. Mich nervt schon, dass ich mich da registrieren muss, bevor ich mir überhaupt etwas angucken kann. Deshalb habe ich mich noch nicht registriert. Zwänge aller Art finde ich doof. Ich denke, Instagram bleibt für viele Menschen trotzdem noch attraktiv. Bis es halt was Besseres gibt. Ob das Snapchat sein wird, weiß ich nicht. Da müsste noch ein bissl an der Oberfläche gearbeitet werden, fürchte ich. Denn die ist alles andere als intuitiv. Finde ich.

      Löschen
  14. Ich glaub ich bin hier ausnahmsweise mal unglaublich gleichgültig. Wird mir eine App zu bunt oder zu dumm. Klick gelöscht! Über Änderungen wie bei Facebook, Twitter oder jetzt hier kann ich mich so gar nicht aufregen mehr. Denn meist war der Unterschied für mich als langweiligen null acht 15 Nutzer danach auch nicht wirklich gravierend anders. Wäre ich aber jetzt ein insta Blogger, dann würd ich mir wohl meine Felle auch etwas davon schwimmen sehen. Liebe Grüße Ela

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wenn denn die Zusagen, dass weiterhin alle Bilder auftauchen, so eingehalten wird, ist es für den Durchschnitts-User vermutlich wirklich egal. Falls nicht, gibt es den üblichen Shitstorm. Aber ich glaube nicht, dass der spürbare Auswirkungen haben wird. Das kommt erst, wenn die Karawane in Zahlen spürbar weiterzieht. Und dann dürfte es zu spät sein.

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Bekenntnisse einer anonymen Bloggerin

Interpretationsspielraum. Bei Kommentaren und Outfit

Herbsttrend Rot: Ein neues Kleid