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Fit, bunt und gesund durch den Mai: Meine sportliche "Karriere"




Machen wir uns nichts vor: Sport dient in ersten Linie dazu, fit zu werden. Nicht dünn. Wer abnehmen will, erreicht durch Ernährung viel mehr als durch Sport. Weiterhin abnehmen will ich aber gar nicht. Sondern nie wieder so träge und lustlos dahinlatschen wie damals, vor ein paar Jahren. Davon hatte ich Euch in der vergangenen Woche erzählt.


Vom Sportfan zum Sportmuffel


Als Jugendliche und während des Studiums war ich gefühlt ständig beim Sport. Ich habe Basketball gespielt, bin geritten, getaucht und ich habe sogar mal Standard- und Latein-Turniere getanzt. Das waren alles Dinge, die zwar grundverschieden waren, aber alle unheimlich viel Spaß gemacht haben. Und dann kam der Anfang im Beruf und später die Familie. Umzüge, Überstunden, Dienstreisen, kleine Kinder, größere Kinder - das alles hat dazu beigetragen, dass eine Sportart nach der anderen aus meinem Leben kippte. Mir war es zwar immer wichtig, dass meine Kinder Sport treiben. Aber ich? Och nö. Keine Zeit. Keine Lust. Zu kalt. Zu warm. Um Ausreden war ich nicht verlegen.

Mein Mann versuchte mich ständig zu überreden, es doch einmal mit Joggen, Verzeihung Laufen, zu versuchen. Er selbst lief einen Marathon nach dem anderen. Ich war schon fertig mit der Welt, wenn ich beim Berlin-Marathon mit dem Fahrrad unterwegs war, um ihn unterwegs anzufeuern. Als mir endlich klar war, dass das so nicht weitergehen kann, weil ich einfach nur noch träge und lustlos selbst zum kurzen Gang mit dem Hund keine Lust mehr hatte, habe ich es dann doch mit Laufen versucht.


Mein Weg zum Laufen - aus couch potatoe wird Läufer


Hinterm Deich, damit niemand das Elend sah. Mit einem Trainingsplan, den mein Mann für absolute Lauf-Anfänger aufgestellt hatte. Eine Minute laufen, eine Minute gehen. Das Ganze zehn Minuten lang im Wechsel. Ich japste. Ich keuchte. Verlangte nach einem Sauerstoffzelt. Und dachte durchaus darüber nach, diese Quälerei sofort wieder zu den Akten zu legen. Aber irgendwo war noch ein kleines Stückchen sportlicher Ehrgeiz übrig. Also machte ich weiter.


Besonders stylish bin ich nicht unterwegs,wenn ich laufe. Aber auch ohne die gerade angesagte Kluft liebe ich das Laufen und freue mich wahnsinnig auf den Tag, an dem ich endlich wieder darf.

Dreimal pro Woche. Die Laufintervalle wurden länger, die Gehpausen kürzer. Es funktionierte. Nach ein paar Wochen schaffte ich es, 15 Minuten am Stück zu laufen, ohne hinterher tot umzufallen. Dann wurden die Strecken länger. Und länger. Und ich fing an, das Laufen zu genießen. Ich laufe übrigens ohne Musik und ohne Hörbuch. Per Runtastic Handy-App werden Strecke und Zeit aufgezeichnet, das muss in Sachen Technik reichen. Ansonsten freue ich mich über den Wechsel der Jahreszeiten, über Rehe und Hasen, die über den Weg rennen, über den grandiosen Blick auf die Elbe, den ich auf meiner üblichen Runde an einigen Stellen habe. Und darüber, dass ich beim Laufen einfach die Seele baumeln lasse.

Früher einmal fand ich Laufen hirnrissig, bescheuert, überflüssig und absolut langweilig. Jetzt warte ich ungeduldig darauf, dass mein Fuß nach dem Bruch endlich wieder soweit ist, dass ich die Laufschuhe anziehen und lostraben kann. Und nein, ich brauche dazu weder besonders bunte Laufschuhe noch tolle Klamotten. Mit Motivation durch neue Sportkleidung habe ich es nicht so. Meine Motivation ist vielmehr das Laufen durch die Natur, das Gefühl unendlicher Ruhe und Entspannung, das ich beim Laufen habe.

Wer es selbst ausprobieren möchte: Fangt langsam an. Gaaaaaanz langsam. Unendlich langsam. Ansonsten endet es wie meine gefühlten hundert Laufversuche vorher. Mit "boah, ist dieser Sport Schei*e" und sofortiger Aufgabe. Ich bin damals einfach losgerannt. Musste doch gehen. Ging aber nicht. Sucht Euch einen Trainingsplan, bei dem ihr nicht öfter als dreimal pro Woche laufen "müsst" und haltet euch diese Termine frei. Gebt der Sache mindestens vier Wochen. Dann sind erste echte Erfolge zu sehen. Lauft zu Beginn niemals zu viel und zu schnell. Lasst euch Zeit. Macht mindestens einen Tag Pause zwischen den Lauftagen. Zuviel Motivation schadet eher als das sie nutzt.


Och nö, geh weg, Laufen ist blöd


Na gut, Laufen ist blöd. Kondition bringt natürlich auch regelmäßiges Gehen. Allerdings nicht im Schlenderschritt, sondern zügig. Einige der Ü30-Blogger testen gerade Schrittzähler und sind dabei sehr erfolgreich. Radfahren sollte auch jeder schaffen. Schwingt Euch am nächsten Wochenende einfach in den Sattel und radelt los! Regelmäßiges Radeln macht nicht nur schöne Beine, sondern auch eine straffe Kehrseite, sagt man. Ebenfalls empfehlenswert: Schwimmen. In unserem Dorffreibad dürfen Jahreskartenbesitzer sich einen eigenen Schlüssel für das Bad geben lassen und können damit morgens zwischen sechs und acht vor dem eigentlichen Badebetrieb ihre Bahnen ziehen. Vielleicht gibt es so etwas bei Euch ja auch?


Studio, Vereinssport oder doch lieber allein zu Hause?


Wer mag, kann natürlich im Fitness-Studio trainieren. Das hat den Vorteil, dass Euch dort in der Regel kompetente Trainer zur Seite stehen. Dieser Vorteil ist übrigens nicht zu unterschätzen. Guckt Euch in Eurer Umgebung einfach mal um, absolviert ein Probetraining. Oder schaut nach, welche Angebote die Sportvereine in Eurer Nähe haben. Zumba gibt es beispielsweise inzwischen fast überall. Fitnessangebote oder Rückensport für Sitz-Geplagte hat eigentlich auch jeder Verein im Angebot.


Ich nutze nicht nur zum Laufen die Runtastic-App, sondern auch einige andere Trainings-Apps, die kostenlos sind. Das Handy erinnert unerbittlich an die nächste, fällige Trainingseinheit und die ist bei vielen Programmen in unter zehn Minuten absolviert. Genau richtig für Tage, an denen die Zeit für mehr Sport nicht reicht.

Sowohl das Studio als auch der Verein haben natürlich den Nachteil, dass man zeitlich gebunden ist. Wen das stört, der kann natürlich auch zu Hause vor sich hin sporteln. Fitness-Videos gibt es bei YouTube rauf und runter. Aber Vorsicht: Wer völlig untrainiert versucht, die Videos bekannter Fitness-Gurus nachzuturnen, der sollte auf jeden Fall vorher jemanden fragen, der etwas davon versteht. Denn zuhause korrigiert niemand Fehler, die sich bei Anfängern leicht einschleichen und im schlimmsten Fall Bänder, Sehnen oder Gelenke schädigen. Auf dem Bildschirm sieht vieles sehr einfach aus, aber der Teufel steckt im Detail. Also bitte: Nicht einfach den Rechner anwerfen und eine halbe Stunde ins Blaue hinein und auf Teufel komm raus Übungen absolvieren, die für Fortgeschrittene gedacht sind!


Das dauert mir alles zu lange - ich habe keine Zeit


Zeit habe ich auch nie. Ich nehme sie mir. Und ja, ich stehe auch eine Stunde früher auf, um morgens zu laufen. Und wer wirklich keine Zeit hat oder frühes Aufstehen hasst, der kann immerhin ein paar sportliche Mini-Einheiten einschieben. Beim Zähneputzen zum Beispiel. Völlig unhippe, total altmodische Kniebeugen beim Zähneputzen sind meine Spezialität. Angefangen habe ich vor langer, langer Zeit mal mit 3 x 10 Kniebeugen am Morgen. Inzwischen schaffe ich locker 200 :-) Mit Gips übrigens einbeinig. Naja, mit Festhalten. Das Waschbecken hat es überlebt. Habe ich jemals erzählt, wie meine Schwester damals, als wir beiden noch bei meinen Eltern lebten, das Waschbecken beim Versuch, eine Bielmann-Pirouette (Eiskunstlauf-Enthusiasten werden sich erinnern) zu drehen, von der Wand riss? Aber zurück zum Thema - Kniebeugen beim Zähneputzen, fünf Minuten Bauchmuskeltraining oder drei Minuten Planken vor dem Duschen sollten für jeden zu schaffen sein. Einfach mal ausprobieren!

Wie haltet ihr Euch fit? Seid ihr eher Sportmuffel oder eher Sportfan?
Liebe Grüße
Fran

P.S. Lasst Euch überraschen, was meinen Blogger-Kollegen zum Thema "Fit, bunt und gesund durch den Mai" eingefallen ist! Hier geht es zu den Beiträgen dieser Woche.






Kommentare

  1. ich kann sport nicht ausstehen! ;-)
    trotzdem wandere ich den meisten bergauf davon, auch auf ski. bergrunter ohne ski mutiere ich zur schnecke - die knie waren schon immer 3.wahl und mittlerweile sind sie komplett hin. schwimmbäder find ich grässlich, dafür schwimme ich gern über jeden see und zurück. gibt hier nur keinen - nur die elbe - da kann man gegen die strömung schwimmen und kommt keinen meter weiter. wenn nicht grad wieder niedrigwasser ist, dann schlägt man sich die knie am geröll auf ;-)
    ich würde gern in einen tanzklub gehen, aber ich will das nicht als sport machen "müssen". ich hab einfach keinen ehrgeiz. auch klettern und kajakfahren sind für mich vergnügen, schneller höher weiter is mir schnuppe.
    das rad hat hier wenig auslauf, ich schrieb es schon bei bärbel. höchstens mal zur villa tusnelda - zum torte essen :-)
    xxxxxx

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    1. Also wer so viel wandert und Ski fährt, kann kein Sportmuffel sein :-) Sport heißt ja nicht gleich schneller, weiter und höher. Sondern einfach Spaß an Bewegung. Also in meinem Kosmos. Setz mich auf ein Pferd und schick mich auf ein Turnier - da diene ich höchstens zur Belustigung und als schlechtes Beispiel :-) Spaß macht es trotzdem!

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  2. Schließe mich an, hatte es gestern bei mir auch schon geschrieben, kein Sport für mich, never :)
    Daher freie ich mich grade besonders über deine Einleitung zum Thema und nicke zustimmend!

    Knuddler liebe Fran :*

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    1. Ich bin von Sport-Hassern umgeben, glaube ich ;-)

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  3. Kommt drauf an . Ich bewege mich gerne , laufe auch ...oder sagen wir so ich gehe sehr zügig , so das ich mich noch gut dabei unterhalten kann . Andere kommen dabei schnell aus der Puste ... Ich nicht ;) Joggen so ganz stramm ... ne
    LG heidi

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    1. Schnell gehen und sich mit Spaß bewegen reicht doch - muss ja nicht alles gleich olympisch sein. Ich hasse beim Schwimmen zum Beispiel diese Profis, die mit Schwimmbrille und stolzgeschwellter Brust an den Start gehen und alles wegpflügen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist :-)

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  4. Da unterstreiche ich jedes Wort. Zum Laufen braucht es wenig Aufwand, Schuhe an und los. Und zwar so, wie du es beschreibst.

    Ich brauche beim Laufen nur eins, meine Ruhe. Keine Musik, kein Gespräch. Es ist herrlich, einfach nur bei sich zu sein. Und hinterher bin ich stolz auf mich!

    Ein toller Beitrag, liebe Fran!

    Viele Grüße
    Sabine

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    1. Genauso gehts mir auch :-) Keine Musik und erst recht kein Gespräch. Mich nervt es schon, wenn mir jemand entgegen kommt und ich mir ein "hallo" abringen muss *kicher*

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  5. Sport bedeutet für mich nicht Wettkampf sondern Spaß, Freude an der Bewegung und sich wohlfühlen dabei.
    Deshalb mache ich gerne nordic walking, an besonders sportlichen Tagen ;-) laufe ich auch mal und alles immer mit Musik im Ohr.
    Beruflich bin ich obendrein viel auf den Beinen, da darf es als Ausgleich auch schwimmen sein.
    Oder einfach mal nur die Seele baumeln lassen, ein Buch lesen oder in diversen Blogs stöbern.
    Das richtige Gleichgewicht finden zwischen An- und Entspannung, Be- und Entschleunigung macht (für mich zumindest) das Leben erst so richtig lebenswert.
    Herzliche Grüße und
    ich lese immer wieder gerne in deinem Blog!
    Uschi B.

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    1. Genauso ist es: Spaß an Bewegung. Wettkämpfe sind meins auch nicht. Deshalb würde ich auch nie an irgendwelchen Massenläufen teilnehmen. Toll, dass Dir mein Blog gefällt :-) Ich freu mich!

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  6. Nach einem schweren Schulsporttrauma (wer hat das nicht?) habe ich mich langsam wieder an den Sport rangetastet und festgestellt, dass ich ohne nicht mehr kann und will. Zu wenig Bewegung und ich werde zickig und hänge schlapp in der Ecke rum. Am liebsten murkele ich aber draußen rum. Zügig walken. Und DVD-Training. Hatte mir vor einiger Zeit auch zwei DVDs von Jillian Michaels gegönnt. *hüstel* Ich finde die Frau wirklich klasse, aber meinen Gelenken zuliebe habe ich das Zeug wieder zurückgeschickt. Das war mir zu heikel. ;)

    Lieben Gruß,
    Anna

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    1. Schulsport *würg*. Ja, das war gruselig. Wir haben jahrelang Affentennis aka Volleyball gespielt. Stunde um Stunde. Ich habe es so sehr gehasst.... Jillian Michaels ist gelenk-technisch in der Tat heftig. Wer ohne Vorkenntnisse damit anfängt - auweia.

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  7. Hey, prima - da haben wir ihn - den absoluten Gegenpost zu dem meinigen vom selben Tag. ;)

    Laufen, Schwimmen, Radfahren ... - alles genau die Bewegungsarten, die mir weder liegen noch Spaß machen. Mit dem Laufen habe ich es ja auch ein paarmal probiert (okay, nicht 3x pro Woche und vor allem nicht 4 Wochen lang), beim Schwimmen fallen mir die Arme nach weniger als 50 Metern ab (außerdem würde ich nie auf die Idee kommen, morgens um 6 Uhr vor der Arbeit ins Freibad zu gehen - eine ehemalige Kollegin von mir hat das allerdings getan!) und beim Radfahren die Beine ab 500 Metern. Aber Du hast natürlich Recht: Es kommt darauf an, was einem wichtig ist. Bequemlichkeit oder Fitness. ... Ähm ... einmal Bequemlichkeit, bitte! - Ich geb's ja zu. Ach ja, auf Fitness-Studios hab' ich natürlich ebenfalls keine Lust. Was jetzt vermutlich keine größere Überraschung darstellt. Und mein leistungsschwaches Fehlkauf-Handy erlaubt keine weiteren Apps mehr, ätsch. :D

    Vermutlich könnte ich also schlank, rank und deutlich fester sein als ich es bin, aber nö. Zu anstrengend. Darum hatte ich auch erst überlegt, ob ich überhaupt bei diesem Thema mitmachen möchte, aber dann kamen mir meine bunten Sportklamotten mitsamt meinem Zumba in den Sinn.
    Okay, "motivieren" tun die Klamotten mich nun definitiv auch nicht, aber ich mag sie lieber leiden als meine ehemaligen Riesen-Herren-T-Shirts. Und "bunt" war ja schließlich auch in der Themen-Headline, also. :)

    Was ist eigentlich Planken?

    Und ist Deine Schwester mit dem Knie von oben auf das Waschbecken aufgeschlagen oder wie hat sie das mit dem Abreißen geschafft? Hihi, Deine Eltern waren bestimmt begeistert. ;)

    LG
    Gunda
    (die sich nach der Lektüre Deines Posts jetzt irgendwie doch wieder wie ein Sportmuffel fühlt)

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    1. Du bist kein Sportmuffel, du gehst doch mindestens zweimal pro Woche zum Zumba? Also nix Muffel. Vor ungefähr acht Jahren bin ich übrigens nach jahrelanger Nicht-Bewegung mit dem Rad mal zu einer Sitzung gefahren. Sind so etwa fünf Kilometer. Ich bin einen halben Kilometer vorher abgestiegen und hab geschoben, damit ich nicht beim Ankommen den Eindruck erwecke, auf der Stelle zu sterben. Ich habe gejapst und gehechelt, dass es eine Freude war... Und als ich das erste Mal nach Jahren schwimmen ging, wäre ich nach 50 Metern fast ertrunken... soviel dazu ;-)
      Das mit dem Abreißen war wohl zuviel Schwung beim Bein nach oben ziehen und gleichzeitigem Abstützen. Ich sah nur das Schwesterlein und das Waschbecken am Boden liegen ;-) Meine Eltern waren wahnsinnig begeistert. Fast so sehr wie nach diesem Unfall mit der Glasscheibe in meiner Zimmertür, die beim Turnen am Treppengeländer und einem Clog als Wurfgeschoss zu Bruch ging :-)

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    2. Und Planken: Ab auf den Boden, auf den Bauch legen und dann mit gestreckten Körper *hintern in die Waagerechte* auf Füße und Ellbogen/Unterarme abstützen. Und dann auf die Stoppuhr schielen. Das wird nach kurzer Zeit ganz schön haarig :-)

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  8. Oh ich mach ja super gern Sport. Laufe 2-3x die Woche nach Plan. Und zwischendurch steht Streching, Core oder andere Workouts auf dem Plan... irgendwas geht immer. Laufen steht direkt im Terminkalender, wobei ich im Sommer lockerer bin, da ist es länger hell und da schafft man noch einen Arzttermin vorher. Wobei ich mir im Hochsommer schon einen Wecker stelle und früh laufe. Aber sonst... mein Wecker klingelt ja bereits um 4 Uhr und neee ich werde keine Stunde früher aufstehen... auf keinen Fall.

    Sport ist es ja bei mir nicht.. sondern das viele Essen... aber durch eure Aktion bin ich seit Montag auf Zucker"entzug" und auch sonst wird auf zwischendurch essen geachtet... 3 gute Mahlzeiten und fertig.
    liebe Grüße Jacky

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    1. Ohgott, bei vier Uhr würde ich auch garantiert nicht vorher aufstehen. Für nix auf der Welt! Ich drück die Daumen für den Zuckerentzug! Ich kann das einfach nicht. Es geht nicht. Ohne Zucker mutiere ich zum Zombie ;-)

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  9. Ich bin ja auch eher der Sportmuffel. Daher zwinge ich mich, zu Fuß zur Arbeit zu gehen (was mir sichtlich gut tut). Laufen mag ich nicht so gern, dafür walken. Kleine Radtouren am Wochenende bis 20 km sind auch ok.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Ihr seid alle gar keine Sportmuffel! Gehen, walken und radfahren ist doch auch Sport!

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  10. Hier ist noch so ein Sportmuffel! :D

    Wie oft habe ich mir bei einem Spaziergang gewünscht, ich hätte mehr Ausdauer aber wenn ich mir dann überlege wie anstrengend das alles ist.. neeee bin ich echt zu faul für! Außerdem macht mir auch nichts wirklich Spaß und ohne Spaß halte ich das dann eh nicht über einen längeren Zeitraum durch.

    Da ich jedoch im Alltag sehr agil und jemand bin, der sich andauernd bewegen muss gleiche ich das dann auf diese Weise aus. Wenn wir irgendwo zu Besuch sind, bin ich wieder die erste die mit den Kindern über die Wiese rennt oder Trampolin springt oder dem Hund hinterherjagt. Was ich gerne mache ist Badminton oder im Sommer eben schwimmen und da wir am Wochenende sehr viel unterwegs sind kommt auch das Tanzen nicht zu kurz.

    liebe Grüße und noch viel Spaß beim Sporteln
    Dana :)

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    1. Ohne Spaß ist es schwierig, das ist wohl wahr. Der Spaß beim Laufen kam bei mir aber tatsächlich erst nach ein paar Wochen. Bis dahin war es Disziplin. Das Trampolinspringen allerdings, das kann ich nicht. Also im Moment sowieso nicht, aber das finde ich furchtbar anstrengend. Und irgendwie auch ganz schön hoch ;-)

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  11. Wie immer super geschrieben. Und mit viel Wahrheit. Viele machen Sport, bis die Verpflichtungen sie immer mehr einnehmen. Ging meinem Mann und mir auch so. Erst habe ich die Kurve bekommen und dann er. Mit dem Ergebnis, dass wir uns nie gesünder und fitter als heute gefühlt haben.
    Hinterm Deich, damit niemand das Elend sieht :) Gute Sache.
    Ich kann gut verstehen, dass du froh bist, wenn du wieder los darfst. Würde mir nicht anders gehen.
    LG Andrea

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    1. Finde ich witzig, bei uns war es anders herum. Mein Mann fing irgendwann an zu laufen. Ich erst viel später, mir einigen Fehlversuchen halt. Aber ich fürchte, vor Herbst wird das bei mir nix. Immerhin habe ich bis dahin vermutlich Bauchmuskeln von hier bis zum Mond. Und eine Kondition wie ein Pudding *grins*

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  12. Ivh überlege echt was ich schreibe.Ich finde joggen toll, es ist schnell, trainiert gut, und man ist draußen.
    Ich habe es bisher immer so erlebt, dass ich am Anfang von wieder Sport machen sehr viel Überwindung brauchte. War ich erstmal fit, war ich immer kaum zu bremsen. Das war wie eine Sucht, ist es irgendwie auch. Aber wenn man lange nix gemacht hat ist man da wieder meilenweit entfernt. Ich freu mich auf den Moment wo ich wieder süchtig bin danach. im Moment ist es noch der Kopf, die Vernunft und der dicke Bauch und die schmerzenden Gelenke, die mich auf den Crosstrainer treiben.
    Danke für den schönen Post Fran. Liebe Grüße Tina

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    1. Ist doch egal, was einen treibt. Hauptsache, irgendetwas treibt :-) Aber ich verstehe dich sehr gut. Mir geht es nämlich ähnlich. Und wenn ich mit Laufen irgendwann ganz klein wieder anfangen kann, dann wird das vermutlich auch erstmal Überwindung sein. Aber ich freu mich drauf!

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  13. Und hier ist noch so ein Sportmuffel!
    Als Teenager habe ich aber immer Sport gemacht wie z.B. Fitness und Schwimmen. Heutzutage gehe ich gern mal Spazieren,3xWoche zum Fitness und laufe auf einem Laufband! Zu wenig!
    Ich weiss, dass meine Einstellung zu Sport mich vielleicht "unattraktiv" macht. Aber das ist das Leben, man kanns nicht allen recht machen. Sport muss man für sich machen! :)
    Toller Beitrag!
    LG Claudia

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    1. Pah, unattraktiv. Quark! Laufband mache ich gerade regelmäßig bei der Krankengymnastik. Ich mag das nicht so schrecklich gern, muss ich zugeben. Zum Abschalten taugt das bei mir überhaupt nicht.

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  14. :-) Liebe Fran,
    ich hasse Sport, aber ich muss dringend, dringend, dringend etwas machen.
    Dieser Beitrag wird mich Ansporn sein ganz klein anzufangen.
    Herzliche Grüße und einen schönen Abends :-)

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    1. Ich hoffe, du hast nen Deich ;-) Der hat mich gerettet. Hätte ich in der "Öffentlichkeit" anfangen müssen, hätte ich das wohl nie getan *kicher*

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  15. Guter Post. Bei mir wird es morgen einen ähnlichen geben. Oder irgendwie auch einen ganz anderen.
    Ich kann mit laufen (auch) nichts anfangen.
    Aber lies selbst, womit ich mich über die Runden bringe. LG Sunny

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    1. Hab`s gelesen :-) Kommentar kommt heute noch. Hoffentlich. Ganz schön viel verpasst, puh.

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  16. Als 2014 die neon-bunten Sportschuhe von Nike aufkamen, kaufte ich mir (natürlich) welche und im letzten Mai gab es tatsächlich 5 Versuche, zu laufen. Aber es brannte so sehr in der Lunge und an den Oberschenkelmuskeln und mein Herz hat wie wild gepumpt. Ich gab es wieder auf. Und ich bin nicht einfach gerannt, sondern habe das mit den Intervallen durchgehalten - naja, eben nicht solange, bis ich eine Verbesserung merkte. Das schnelle Gehen sötört mich dagegen überhaupt nicht und mit dem Rad fahre ich ausgesprochen gerne. Nun denn, morgem erstmal ZUMBA wegen Gunda und wenn das nix wird, dann versuche ich es nochmal einsam im Wald. LG Bärbel ☼

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    1. Hehe - Zumba in Gruppe ist für Dich ja scheinbar auch besser als allein im dunklen Wald. ;)

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    2. Hihi, mir ging es bei den ersten Versuchen ähnlich wie Dir. Ich sag ja, Sauerstoffzelt! Allerdings hat mich damals auch Radfahren umgehauen. Und alles andere. Ich hoffe, Zumba war ok?

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  17. Oh wie cool - ich wusste gar nicht das du so eine begeisterte Läuferin bist :-) Ich laufe ja auch seit einiger Zeit wieder und finde den Einstieg immer katastrophal .. bei mir sterben die Waden ganz furchtbar. Durch die viele Sitzerei und co. aber langsam.. ganz langsam wird's besser :D und mir macht das auch spaß und den kopf frei in der Natur!

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    1. Ich konnte ja seit Februar nicht mehr laufen wegen dem Sprunggelenksbruch. Und wie es aussieht, wird das in den nächsten Monaten wohl auch noch nix. Und dann kommt halt auch hier der Einstieg... uaaaaa. Aber ich würde so gern *jaul*

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  18. Laufen ist leider nicht meins, ich bekomme egal was ich da schon alles an Schuhen und so probiert habe immer Knieschmerzen (da steckt ein Splitter drin). Drum bleib ich beim zügigen gehen und da bremsen mich manchmal sogar meine Freunde im normalen Alltag und lächeln immer milde, wenn ich wie sie meinen, den Stadtgang hab.
    Sonst bin ich zugegeben ein Fitnessmuffelinchen, ein bißchen Faszientrainieren und ab und an mal ein Kurs, aber so ganz meinen Sport hab ich wohl nie gefunden. Aber ich such einfach noch weiter.
    Viele Grüße Ela

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    1. Aua, wie kommt der Splitter ins Knie? Das klingt nicht gut. Den "Stadtgang" kenne ich von meinem Mann. Ich vermutete immer, den legt er vor, weil er glaubt, ich bemerke den Zara am Wegesrand dann nicht ;-)

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  19. Schnelles Gehen bzw. Nordic Walking hab ich versucht, aber war auch nicht so meins. Laufen geht gar nicht, Hüfte kaputt. Aber bei uns hier am Wasser sieht man täglich so gegen 19 Uhr hunderte Leute, die laufen und manche rennen sogar. Man hört dann diese typischen Jogging-Geräusche. ;-)

    Liebe Grüße,
    Moppi

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