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Ein Schrank voll nix anzuziehen und ein Experiment



Kennt ihr das: Ein ganzer Schrank, in diesem Falle zwei, voller Kleidung und doch am Morgen die Frage: Was ziehe ich denn jetzt an? Da wird von links nach rechts geräumt und der Stapel von Pullovern, Röcken und Hosen, die in genau dieser Kombination vor dem Spiegel dann doch nicht so aussehen wie man sich das vorgestellt hat, wird immer höher. Typische Szene in meinem Schlafzimmer. Hat immerhin den Vorteil, dass der Schrank nach dem Wegräumen des Stapels wirklich ordentlich ist. Aber es gibt Tage, an denen ich mich einfach nicht entscheiden kann. Typisches Problem, wenn der Schrank zu voll ist. Und anstatt abzuspecken kommt immer noch etwas dazu.

Ich bewundere Menschen wie zum Beispiel Ines, die das voll im Griff haben. Eine Kleiderschrank-Inventur habe ich mir schon lange mal vorgenommen, aber vermutlich hält mich die Tatsache davon ab, dass ich genau weiß, dass ich viel zu viele Klamotten im Schrank habe. Im Hintergrund nagt aber ständig das Gefühl, dass da mal was passieren muss. Und nachdem ich inzwischen eine ganze Weile den Blog http://www.un-fancy.com lese, in dem Caroline ihren Weg zur minimalistischen Garderobe beschreibt, wage ich jetzt ein Experiment.


Mit einer Garderobe aus 37 Kleidungsstücken wie Caroline kann und will ich nicht auskommen. So minimalistisch bin ich nicht :-) Aber ich will reduzieren. Was schwer wird, denn ich mag 90 Prozent der Dinge in meinem Schrank wirklich richtig gern. Und ich trage viele Kleidungsstücke viele Jahre lang. Aber es sind einfach zu viele. Einige fristen ihr Dasein in der hinteren Ecke, obwohl ich sie liebe. Sie kommen nur nie an die Luft. Und morgens stehe ich dann da und weiß nicht, was ich anziehen soll, weil ich einerseits soooo gern das helle Kleid, aber andererseits auch die Lieblingsjeans und zum dritten die Stiefel tragen möchte, die weder zum Kleid noch zur Lieblingsjeans passen. Ich lese so oft, dass Menschen sich einen Schrank voller Lieblingsstücke wünschen. Den habe ich. Aber er überfordert mich :-)

Und dann wäre da noch die Sache mit der Nachhaltigkeit. In letzter Zeit häufig diskutiert und wieder verworfen und wieder diskutiert. Fair Fashion - das klingt gut. Aber ist es realistisch, einen ganzen Schrank voller fair fashion zu haben? Als Zara-Abhängige würde ich furchtbare Entzugsqualen leiden. Ich weiß natürlich, wie falsch es ist, bei Zara, H&M und den üblichen Verdächtigen einzukaufen. Und tu es doch immer wieder. In dieser Frage sind sogar meine Töchter manchmal konsequenter als ich. Und die sind 15 und 17 Jahre alt.Ihr dürft mich also Inkonsequentia nennen.


Um den Schrank in den Griff zu bekommen, mich dann doch von dem einen oder anderen Stück zu trennen und vielleicht auch irgendwann ein klein wenig fairer zu werden möchte ich in den nächsten Monaten nach und nach alles aus dem Schrank auf die Probe stellen. In der Praxis wird das so aussehen, dass ich nach einem bestimmten Thema - das können Farben sein oder Muster oder was auch immer mir einfällt - meinen Kleiderständer belade. In einem bestimmten Zeitraum werde ich meine Outfits unter Verwendung der Kleidungsstücke zusammenstellen, was auf dem Ständer hängt. Was am Ende dieses Zeitraumes nicht (gern) getragen wurde, kommt auf den Prüfstand. Damit ihr das Ganze verfolgen könnt, werde ich von Zeit zu Zeit den frisch beladenen Kleiderständer zeigen und gesammelte Outfits aus dem, was dort hängt.

Wie bekommt ihr Euren Kleiderschrank in den Griff? Inventur? Trennt ihr Euch leicht von Kleidungsstücken? Oder trennt ihr Euch nie? Von Sunny weiß ich, dass sie viele Dinge viele Jahre lang aufhebt und manches Stück nach vielen Jahren zu neuen Ehren kommt. Wie sieht das bei Euch aus?

Liebe Grüße

Fran

Kommentare

  1. Oh Fran mir gehts wie Dir. In letzter Zeit sortiere ich immer sofort aus wenn ich etwas nicht gern mag. Ich habe noch nicht nur die Lieblingsteile drin. Neukäufe überdenke ich mehr und teste sie besser auf Lieblingsklamotteneigenschaften. Mein Schrank braucht dringend eine Ausmistaktion, ich schiebs grad vor mir her.
    Bin gespannt Fran.
    Wünsch Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina

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    1. Aussortieren finde ich höllisch schwierig. Ich fürchte immer, dass ich genau das Teil, das ich aussortiere, in der nächsten Woche ganz heftig vermisse. Und an vielen Teilen hängen Erinnerungen, die ich nicht missen mag.

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  2. Liebe Fran, mir geht es mit der Nachhaltigkeit wie dir. Ich denke viel darüber nach, probiere es umzusetzen, aber es ist schwer. Ich habe viel zuviel im Schrank, aber ich möchte mich auch nicht trennen. Gerade gestern hatte ich einen Blazer an der 12 Jahre alt ist und habe Komplimente kassiert. Ich halte es wie Sunny und hebe die Sachen gerne auf und sie kommen irgendwann wieder zu Ehren. Ich habe für mich festgestellt, das ich nicht minimalistisch bin und ich versuche meine Neuanschaffungen zu überdenken und das klappt ganz gut. Ich bin gespannt auf dein Experiment. Viele liebe Grüsse Beate S.

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    1. Alles aufzuheben macht aber auch keinen Sinn, das ist einfach zu viel *seufz* Mein ältester Blazer ist 25 Jahre alt :-) Und ich trage ihn immer noch gern. Minimalistisch ist für mich hoffnungslos. Aber etwas weniger wäre schon schön.

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  3. Guten Morgen Fran, wenn ich deinen Kleiderschrank sehe, weiß ich das meiner wirklich sehr minimalistisch ist. Dieser beherbergt auch noch viele Schrankleichen, aber wenn ich diese rausräume - ist mein Schrank leer. Ich bin gespannt auf Dein Experiment. Liebe Grüße Patricia

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  4. Ich mag ebenfalls alle meine Sachen. Auch wenn ich nicht immer alle trage. Aber immer wieder. Manchmal suche ixh ein ganz bestimmtes Kombiteil. Da gucke uch dann zuerst in meinen Fundus. Und entdecke dann das was fehlte. So wurde so manches Teil auch nach 2-3 Jahren noch ein Dauerbrenner. Aber Deine Herangehensweise find ich gut. LG Sunny

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    1. Dann bräuchte ich zusätzliche Lagerkapazitäten ;-) Alles aufheben geht nicht. Dazu fehlt schlicht und ergreifend der Platz.

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  5. Bin gespannt auf Deinen Projekt. Shoppen im eigenen Kleiderschrank ist vielleicht genau das Richtige für Dich. Es gibt Menschen, die das so extrem machen, dass die sich einen kleinen Schrank zusammenstellen und ALLES andere aus dem Raum verbannen in einen anderen Raum. Wenn Dich dann die Shoppinglust überkommt, darfst Du in dem Lagerraum "einkaufen" gehen. Ungetragenes aus dem Schrank kannst DU dort auch zurückgeben.

    Wenn Du Dein Sortiment reduziert hast, werden Deine Sachen Dir dankbar sein für neue Bügel. Auf den schmalen Dingern verhängen sie Dir.

    Ich finde übrigens nicht, dass Du reduzieren musst, wenn es Dir alles passt und Du alles magst. Elementar finde ich allerdings, dass Du Deinen Bestand kennst.

    Viel Erfolg wünscht Dir
    Ines

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    1. Ach, DAS ist ja mal spannend mit dem kleinen Schrank und dem separaten Lagerraum! Coole Idee. Hab' ich noch nie gehört.

      Und das mit den schmalen Bügeln wusste ich auch nicht. Dass die Beulen in den Schultern machen, ja, aber "Verhängen"??
      Ich hab' die Dinger natürlich auch, da ich mindestens genau so viele Klamotten habe wie Fran und sonst weniger in den Schrank passt. Nur besitze ich im Gegensatz zu Fran leider nicht nur Lieblingsklamotten. :(

      Ich fürchte, ich bin ein noch deutlich schwierigerer Fall, der allerdings auch weder genug Zeit, noch genug Muße und vor allem auch nicht ausreichend Lust und Motivation für größere Ausmistaktionen hat. Der Minimalismus und ich werden ganz sicher keine Freunde! Ich liebe einfach Abwechslung im Schrank - VIEL Abwechslung. :)

      Fran, ich bin echt gespannt, ob Du das wirklich durchziehst ... ;) :*
      Und sind das Deine Ballettschuhe da auf dem Bild?????????

      Liebe Grüße an Euch beide!
      Gunda

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    2. Ines, das finde ich spannend. Sobald Tochter, groß, ausgezogen ist und ich ihr Zimmer in die Finger kriege, mach ich das ;-)
      Neue Bügel sind eine gute Idee. Beziehungsweise die alten wieder rausholen. Die dünnen Dinger sind dem fehlenden Platz geschuldet....
      Ich habe das Gefühl, dass es einfach zu viel ist. Ja, es passt alles. Und ich mag alles. Aber es überfordert mich. Das muss weniger werden.

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    3. Gunda, ich bewundere minimalistisch Menschen. Ich kann das auch nicht. Aber etwas weniger wäre schon schön. Ob ich das durchziehe? Ja. Außer, es kommt wieder so ein bescheuerter Unfall dazwischen... Im nächsten Jahr bin ich aber nicht dran mit sowas :-)
      Die Ballettschuhe gehören Tochter, groß. Die trug sie, als sie das erste Mal im Sommernachtstraum in der Staatsoper tanzen durfte. ich habe nur die Bänder angenäht ;-) Zur Ballerina fehlt mir das Talent, die Grazie und noch tausend anderen Dingen.

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    4. @gunda
      Mit Verhängen meine ich die Beulen an den Schultern.
      Google mal Shop Your Closet

      Wenn der Schrank so voll ist, dass kein Platz für anständige Bügel ist, hängen die Sachen eh zu eng. Sie zerknauschen und der Überblick fehlt.

      @Fran
      Klingt nach einem guten Plan.

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  6. Bin ebenfalls am minimieren. Einiges ist schon weg, der Rest wird nach und nach automatisch weniger weil ich fast nichts nachkaufe :)
    Das fordert Kreativität und das wiederum macht richtig Spaß :))

    Liebe Grüße zu dir Fran <3

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    1. Du gehörst auch zu meinen Vorbildern :-) ich hoffe, ich kriege das so hin wie du!

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  7. Shoppen im eigenen Schrank. Die Idee finde ich echt cool. Ich sortiere meine Sachen 2 x im Jahr und miste aus, was ich lange nicht mehr angezogen habe, kaputt ist oder nicht mehr passt. Nur mit dem nicht Nachkaufen hapert es ein bisschen. Das könnte etwas weniger sein.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Sortieren tu ich auch zweimal im Jahr. Nur ausmisten - das kommt zu kurz, leider.

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  8. Ich glaube, das Problem kennt jede Frau. Bei mir ist die Kleiderstange im Schrank mittlerweile so voll, dass sich nix mehr schieben lässt. Trotzdem stehe ich oft davor und weiss wirklich nicht, was ich anziehen soll. Furchtbar. Ich sollte mich dringend von mindestens 1/3 der Klamotten trennen, zumal ich ja doch immer wieder zu den gleichen Stücken greife. Aber, dann waren sie mal teuer, oder ich verbinde Erinnerungen damit, oder ich muss nur noch 3 kg abnehmen, dann spannt der Bund nicht mehr so oder, oder, oder ... Ich werde deine Aktion jedenfalls aufmerksam verfolgen, vielleicht springt ja ein bißchen Organisationsmotivation zu mir rüber ...
    LG Eva

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    1. JA, GENAU, EVA!! Ganz genau so geht's mir auch. ;)

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    2. Geht mir genauso. Ich greife ganz oft zu den gleichen Stücken. Und das wird sich erst ändern, wenn ich es schaffe zu reduzieren. Hoffe ich auf jeden Fall.

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  9. nichts neues kaufen wäre ja schonmal ein anfang. bis sich der schrankinhalt einfach von selbst verbraucht hat.
    das wird gern vergessen über all den tips, listen, wegwerf-aktionen.....
    und haben wir uns nicht erfolgreich einreden lassen: nur das outfit, was wir grade nicht haben, ist das beste???
    ich habe einen grossen schrank voller lieblingsklamotten, -schuhe, -taschen etc. aber es sind eben nichtnur dinge die ich mag - sondern sie passen eben auch perfekt an mir und zu mir und machen mich an miesen tagen schöner als ich mich fühle. ich schrieb es schon woanders - ich kann mich im dunklen anziehen ohne hinterher so auszusehen.
    und weggeworfen wird nur was sich nichtmehr reparieren lässt. manche teile trage ich seit mind. 10 jahren - zeige ich die auf dem blog ohne das zu erwähnen schreibt garantiert einer wie "trendy" das cape, die jacke etc. ist.......
    natürlich stehe ich auch manchmal ratlos vorm schrank - das liegt aber nicht am schrankinhalt, sondern daran, dass ich am liebsten im bett bleiben würde statt aus´m haus zu gehen - hello depression.
    so eine "mini-capsule" auf dem kleiderständer ist eine prima idee! da kann man sicher sein alles passt irgendwie zusammen. man muss es nur konsequent durchhalten - vorhängeschloss an den schrank und den schlüssel deinen töchtern geben, die ihn erst rausrücken wenn alles vom ständer in der wäsche ist????
    viel spass beim abtragen deiner klamottenberge!! xxxxxx

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    1. Das ist mein nächstes Ziel: mir Klamottenkombis zurechtzulegen, die "perfekt zu mir passen und die mich an miesen Tagen schöner machen als ich mich fühle". Ja... das ist sogar ein Ziel, das ganz weit oben steht. ;)

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    2. Nichts kaufen - naja, nur noch sehr reduziert - hatte ich impliziert. Ansonsten wäre das Ganze ja absolut dämlich. Du sagst es: Das Outfit, das wir nicht haben, ist das Beste. Das lernt man eigentlich überall. Und es ist Quatsch.
      Pah, und der Schlüssel geht höchstens an meinen Mann. Der ist die Konsequenz in Person. Die Töchterlein würden wohl erstmal auf Raubzug gehen ;-)

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  10. Ich habe das damals so gelöst, dass ich alle Klamotten aus dem Schrank geräumt und mitten ins Zimmer geworfen habe. Anschließend bin ich jedes Stück durchgegangen und habe mich gefragt, ob ich es wirklich, wirklich mag und ob es zu mir und meinem Leben passt (ich bin nun mal keine 20-Jährige Ballerina, die sich in Flatterkleidchen hüllt, also weg mit dem Zeug). Anschließend habe ich mir für (jedes Teil) mind. 2 Gelegenheiten überlegt, zu denen ich das jeweilige Teil wirklich tragen kann. Da flog dann tatsächlich einiges raus und das habe ich erstmal in einem großen Karton im Keller deponiert und was ich länger als 1 Jahr nicht vermisse, fliegt raus.
    Seither ist meine Garderobe überschaubarer geworden, was nicht heißt, dass ich auch alles trage. Es gibt halt eine Alltagsuniform, die ich noch halb schlafend aus dem Schrank ziehen kann. Und wenn ich ehrlich bin, läuft es total oft darauf hinaus, dass ich eben zu dieser Alltagsuniform greife. ;)

    Lieben Gruß!

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    1. Ich würde bei einem Riesenhaufen alles völlig ungerührt wieder einräumen. Deine Methode funktioniert bei mir nicht. Habe ich hundertfach probiert ;-) Und ewig Alltagsuniform finde ich so laaaaangweilig an mir. Nicht, dass ich die nicht hätte. aber nach zwei Tagen ödet sie mich dann an.

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    2. Genau das würde ich bei einem Klamottenberg mitten im Zimmer auch tun. ;)
      Wäre mir nämlich viel zu aufwändig - zu viel Arbeit auf einmal und darum fange ich mit sowas in der Form besser gar nicht erst an. ;) Hatte schon monatelang (tatsächlich!) eine Art "Tennisarm", als ich meinen Kleiderschrank zwecks Zimmerrenovierung mal komplett ausräumen musste.

      Und das mit der Alltagsuniform find ich halt auch öde (es sei denn, es ist eine Zuhausebleib-Alltagsuniform! ;) ) - darum "brauche" ich ja auch so viele Sachen. ;)
      Mich ödet ja schon das Tragen von gleichen Farben nach spätestens 2 Tagen an.

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    3. Dass die Alltagsuniform aufregend ist, habe ich auch nirgendwo geschrieben. Darum bin ich ja auch keine Modebloggerin- das ist euer Part. *g*

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  11. Inventur im Kleiderschrank, die habe ich zuletzt vor einem guten Jahr gemacht. Es ist immer noch viel da, aber nicht, was ich nicht auch trage. Was ging, fehlt mir nicht. Nur einen Hut, den es beim letzten Umzug erwischte, den hätte ich gerne wieder.
    Mir hilft eine sehr übersichtliche Ordnung. Nach Art und/ oder nach Farbe. Zukäufe sind wohl überlegt. Meist kaufe ch etwas nur, wenn mir spontan 3-4 Kombinationsmöglichkeiten einfallen. Oder wenn mir beispielsweise ein Pullover in einer gern getragenen Farbe fehlt.
    Für mich hat sich das System bewährt. Ich trage alle meine Kleidungsstücke regelmäßig.

    Ich bin gespannt, was dein Fazit sein wird.
    LG Andrea

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    1. Ich wäre auch gern so strukturiert und geordnet. Bin ich aber nicht. Und werde ich in diesem Leben wohl auch nicht mehr. Immerhin habe ich es geschafft, alle Steuerunterlagen an EINEM Platz zu sammeln ;-)

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  12. Ich finde die Ballettschuhe Spitze. Bei mir hängen auch welche am Schrank.
    Leider kann ich mich schwer von Kleidungsstücken trennen. Da brauche ich mehrere Anläufe: Ach nö - vielleicht doch noch nicht jetzt gleich. Bin gespannt, wie es Dir ergeht beim Sortieren.

    Viele Grüße

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  13. Tja, ein Thema, das mich so ganz und gar nicht aus der Ruhe bringt! Mein Kleiderschrank und die Stange zum Hängen sind ziemlich luftig bestückt, wären da nicht noch HerrnHummels Sachen, dann wäre die Stange z.B nur halb voll. Mein Trick bei der Sache: Ich kaufe praktisch nur noch bei einer einzigen Firma, deren Stil ich sehr liebe, die spezielle Klamotten macht, an denen KEIN Jahrgang dransteht, und das ganz Tolle ist ausserdem: Die Klamotten passen ALLE zusammen. Du kannst sozusagen jede Bluse mit jedem Rock, jeden Pulli mit jeder Hose tragen. Das ist sehr genial! Und ich habe ausserdem recht viele Dinge, die geschenkt und/oder 2te Hand sind. Die sind z.T. handgemacht, weshalb da Erinnerungen dranhängen, deshalb trage ich die Sachen oft und gerne. Und last but not least: Ich kaufe mir total wenig zum Anziehen. Vielleicht so 2 oder 3 Stück im Jahr. Die dann wiederum alle miteinander...aber du weisst schon! ;oD
    Ich denke, der springende Punkt an der ganzen Misere mit den übervollen Schränken ist wohl der, dass man sich viel zu sehr diktieren lässt, was man zu tragen hat. Dann kommt man nämlich gar nicht mit kaufen hinterher, weil ja kaum was sich schneller wandelt als die Mode.
    Also einfach Individualist werden und bleiben, tragen, was zu einem passt, sich von irgendwelchen Strömungen frei machen und gute Qualität kaufen. Die hält nämlich dann auch ewig und 3 Tage. Das bringt einem aber nur was, wenn man nicht jedem modischen Pups Folge leisten möchte. Hatte ich das schon erwähnt?? ;oD
    Bin gespannt, wo es bei dir hinführt! Werde gerne mitlesen......
    Liebe Grüsse!

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    1. jetzt hast du mich neugierig gemacht. Welche Firma ist das?
      So ganz ohne Jahrgang - das passt auch wieder nicht zu mir. So ein bisschen Jahrgang darf sein. Wobei ich Jahrgänge auch noch trage, wenn sie längst out sind ;-) Und ja, man lässt sich viel zu viele Dinge diktieren. Wird Zeit, sich von dem Diktat zu verabschieden.

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    2. Ich kaufe praktisch nur noch bei Gudrun Sjöden. Der Stil ist zwar nicht für jedermann, aber ich liebe diese Klamotten einfach. Die sind bequem, gemütlich und fröhlich. Und die Firma tut einiges in Sachen Ökologie, Umweltschutz und Arbeitsbedingungen. Ausserdem ist die Qualität wirklich prima. Ich hab meine Sachen z.T. schon jahrelang, wasche und trage sie oft, und sie sehen noch aus wie neu. Da lohnt es sich auch, etwas mehr auszugeben!
      Ciao-ciao!

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    3. In dem Laden hat mir noch nicht einmal ein Kleidungsstück gepasst. Für mich machen die nicht alles, sondern gar nichts. Obwohl ich den Stil mag. Nichts sitzt.

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    4. In dem Laden hat mir noch nicht einmal ein Kleidungsstück gepasst. Für mich machen die nicht alles, sondern gar nichts. Obwohl ich den Stil mag. Nichts sitzt.

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    5. Naja, so richtig "sitzen" im herkömmlichen Sinne tun die Sachen nicht, denn sie sind ja alle sehr locker und bequem geschnitten. Nichts klemmt, nichts kneift. Das mag ich daran so gerne. Das einzige, was ich immer ändern lasse, ist die Länge der Kleider. Ich mag es gerne etwas kürzer, als es von der Stange kommt. Obwohl ich ja nicht grade klein bin (1,76) finde ich die Kleider an mir zu lang. Also werden die immer gekürzt, dann sind sie perfekt. Aber es ist schon so: Man muss diesen Stil, also auch dieses flatterhafte *ggg*, gut leiden können, der ist wirklich nicht für jedermann bzw. jederfrau! ;oD

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    6. Ok, das ist mir in der Tat zu flatterhaft. Und zu bunt *grins* Bunt kann ich nicht.

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    7. Ich auch nicht in jedem Fall. Aber es gibt ja jedes Teil auch in schwarz, grau, beige, dunkelblau, braun......... ;oD

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    8. Ich mag das Flatterhafte. Mit nicht sitzen meine ich schon wirklich auch das. Mein Busen sprengt die Sachen oder sie sehen eine Nummer größer aus wie ein Sack, so dass auch die Verkäuferin sagt, dass das so nicht gedacht ist. Meine Proportionen passen da einfach nicht rein. Deerberg hat ja einen ähnlich legeren Stil und da passt ganz viel bei mir. Aber ist ja schön, wenn es bei dir passt.

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    9. Ich mag das Flatterhafte. Mit nicht sitzen meine ich schon wirklich auch das. Mein Busen sprengt die Sachen oder sie sehen eine Nummer größer aus wie ein Sack, so dass auch die Verkäuferin sagt, dass das so nicht gedacht ist. Meine Proportionen passen da einfach nicht rein. Deerberg hat ja einen ähnlich legeren Stil und da passt ganz viel bei mir. Aber ist ja schön, wenn es bei dir passt.

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  14. Ich gestehe es, ich bekenne mich: ich liebe Kleiderschrank-Inventuren! Offenbar bin ich da die Einzige auf dieser Welt...? Seltsam...*lach* Aber ich miste nie, nie, nie den ganzen Schrank auf einmal aus, sondern mal die Pullover, mal die Hemden usw. Ansonsten wäre ich garantiert etwas überfordert und würde im Eifer des Gefechts zu viel oder zu wenig aussortieren. Da benötige ich einfach immer wieder Zeit dazwischen, um den Kopf frei zu bekommen. Und wenn ich mir bei einem Teil nicht ganz sicher bin, wandert es zunächst in meine Truhe, die in der Ecke steht. Stelle ich dann im Laufe der folgenden Monate fest, dass es mir tatsächlich gar nicht fehlt, gebe ich es wirklich weg (okay: mal früher, mal später *grins*). Raus kommen i.d.R. auch die Rubriken "Das passt irgendwann vielleicht mal wieder", "Ich brauche es nicht, aber es war teuer", "Das bin ich nicht mehr, aber es ist doch noch so gut in Schuss" und "Eigentlich ist es nicht direkt das Wahre für mich". Sowas stiehlt doch letztendlich bloß Platz und Übersicht. Tja, was am Schluss im Schrank bleibt, wird noch übersichtlich nach Kategorie, Jahreszeit und Farbe sortiert. Und dann gibt es zur Belohnung für die Mühe und Arbeit mein gemütliches Sofa und einen ordentlichen Cappuccino, Hihi!

    Offenbar hast Du aber eher das Problem, dass Du zu viele Lieblinge hast. Hm. Ja, jeder ist anders. Aber ich würde mir wohl monatlich zwei Listen zusammenstellen. Eine mit Teilen, die die nächsten vier Wochen auf jeden Fall mal angezogen werden sollen. Und eine mit Stücken, die noch als mögliche spontane Auswahl zur Verfügung stehen. Also, Pflicht und Kür sozusagen...

    Hach, der Kleiderschrank-Inhalt, das ist schon so eine Sache. Besonders bei uns Frauen, wie mir scheint ;-p. Aber ich bin mittlerweile immer mehr zufrieden mit dem meinen...

    Ich wünsch Dir viel Erfolg und eine für dich gut funktionierende Lösung!

    LG, Hasi

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    1. Jup, die Gefahr, zu viel oder zu wenig auszusortieren, besteht bei mir je nach Tagesform definitiv auch. Und was ich aussortiere, kommt in der Regel auch gleich weg. Vielleicht sollte ich mir auch so eine Truhe zur Zwischenlagerung anschaffen. Gute Idee!

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  15. Du auch? Wozu ist das gut? Etwas aufräumen würde ich unbedingt und anständige Bügel kaufen und mal etwas sortieren, aber warum gleich wegtun? Dazu gibt es doch keinen Grund. Ist mein Schrank voll, kaufe ich einen neuen, passt keiner mehr in die Hütte, ziehe ich um oder baue an. Mich belasten die Sachen nicht, ich freue mich über meinen Fundus. Was oll ist, kommt weg. Alles andere will ich meist behalten, trenne mich aber auch mal spontan von Dingen, die ich plötzlich nicht mehr sehen kann, aber das hat dann meist emotionale Gründe, weil ich die mit einem Unheil oder Unwetter verbinde. Ich denke nicht, dass die Sache Erfolg hat, Du wirst Deine gerissenen Lücken sehr schnell wieder in Deinen Lieblingsläden füllen. Das wird nur ein Austausch ;-) Liebe Grüße, Bärbel ☼

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    1. :D
      Ach, Bärbel, Du bist klasse!
      Neuer Schrank, neuer Raum, neues Haus - so eine entspannte Einstellung liebe ich ja eigentlich! :*

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    2. Anständige Bügel habe ich durchaus. Aber die passen nicht alle in den Schrank :-) Und einen weiteren Schrank kaufen, umziehen oder anbauen - nope. Abgesehen davon, dass die letzteren beiden Lösungen mit Familie und aus finanziellen Gründen eine völlige Schnapsidee sind und ein weiterer Schrank erst passt, wenn ich Mann oder Kinder rauswerfe - ich mag mich definitiv nicht zum Sklaven meiner Klamotten machen. Ich möchte in zehn Jahren gern mit minimalem Gepäck nach Spanien übersiedeln. Da wäre eine Lastwagenfuhre voller Gedöns echt kontraproduktiv :-)
      Mal sehen, ob ich Erfolg habe. Austausch soll es definitiv nicht werden. Und wirklich Lücken will ich auch nicht reißen. Das wäre ebenfalls kontraproduktiv.

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  16. Ich trenne mich leider schwer von Kleidungsstücken, obwohl es notwendig wäre. Ich bin gespannt auf Dein Experiment.

    Viele Grüße

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