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Die Schweinderl im Januar

Foto: Pixabay

Da frag ich mich doch vor ein paar Tagen, welches Schweinderl wohl 2018 durchs Dorf getrieben wird. Und schon habe ich die Antwort, zumindest für den Monat Januar. Vermutlich kann es echt keiner mehr hören, aber das wohl meistgelesene Wort, ob auf Blogs oder ebendort, war wohl Instagram *shudder*. Ging es zu Beginn des Monats noch eher um „Instamüdigkeit“, ging es recht fix über zum Aufregen No 1: Follower kaufen *nochmehrshudder*

Schweinderl No 1: Hey du, wolle Follower kaufe?

Selbst mich kleines Licht erreichten schon die Angebote, mir doch einfach mal ein paar Follower zu kaufen, wenn ich schon nicht in der Lage bin, sie auf ehrliche Weise zu generieren. Ich shoppen ja wirklich gern, aber Instagram-Follower? Och nö.

Vermutlich ist das zu kurz gedacht, denn je mehr Follower man so aufweist, desto mehr wahnsinnig spannende Kooperationsanfragen kommen rein und je mehr Geld lässt sich mit hübschen, quadratischen Fotos verdienen. OK, hübsch kann ich eh nicht. Fragt meine Kollegen, die jaulen ständig angesichts meiner Fotos. Andere sehen das anders und gehen halt auf eine kleine Shopping-Tour im Follower-Store. Hier ein niedlicher indischer Teenie, dort ein stattlicher US-Offizier und da hinten, da steht ja noch ein Account ohne Profilbild und ohne eigene Posts rum. Den packen wir auch gleich noch ein :-)

"Betrug", schreien da diejenigen, die ihre Follower auf ehrliche Weise erworben haben. Naja, oder vor so langer Zeit gekauft, dass das nicht mehr nachvollziehbar ist ;-) Ob das Kaufen von Followern (werden die eigentlich in neutraler Verpackung geliefert? Nur mal so, weil`s mich interessiert...) tatsächlich Betrug ist, darüber sind sich nichtmal die Juristen einig. Denn wer mit der Anzahl von X Followern eine Kooperation an Land zieht, der hat eben diese Anzahl. Gekauft oder ehrlich erarbeitet. Danach fragt scheinbar eh keiner, am wenigsten die Kooperationspartner. Denen ist angesichts der Reichweite tagelang schwindelig, die kommen nicht auf solche Ideen. Und solange man nicht irgendwo versichert, dass die Follower alle "echt" sind, dürfte der Betrugsvorwurf schwer festzumachen sein.

Natürlich ist das Kaufen von Followern total igitt. Das ist gemein und fies und charakterschwach und unfair. Aber Fairplay ist halt nicht Jedermanns Ding. Und mit der Wahrheit nimmt es der eine oder andere eben nicht so genau. Das ist nicht neu und kann eigentlich auch niemanden überraschen. Scheint es aber doch. Und es scheint den einen oder anderen Blogger mächtig auf die Palme zu treiben.

Warum? Man könnte meinen, dass die Beschwerdeführer die Sorge um die eigenen Kooperationsangebote und damit den eigenen Geldbeutel umtreibt. Aber nein! Weit gefehlt! Denn "die mit den gekauften Followern", die kriegen sowieso nur Kooperationen für billigen Schmuck und billige Klamotten. Las ich kürzlich. Und überhaupt seien die Übeltäter die ollen Hobbyblogger, die nur scharf drauf sind, sich ein weiteres Umsonst-Cremchen ins Gesicht zu schmieren. Las ich auch. Nicht dass irgendjemand auf die Idee kommt, das sei von mir. Ist es nicht. Ist auch nicht meine Meinung, sondern habe ich genau so gelesen. Und es ging noch weiter:

Die "richtigen Blogger", die wollen das nämlich gar nicht. Die wollen hochwertigen Content erstellen. Und abgesehen davon wollen die gar keine Creme. Wegen der Miete. Die will der Vermieter nicht in Form von Creme bezahlt haben. Der will echtes Geld. Blödmann. 

Ok, nochmal langsam: Die Follower-Käufer sind gierige Hobbyblogger, die alles umsonst wollen und nur Billo-Kooperationen an Land ziehen. Sagen die "richtigen" Blogger.

Ja, aber dann ist doch alles super :-) Dann bleiben für die Nicht-Follower-Käufer doch noch genügend Kooperationen mit namhaften Firmen übrig, die Wert auf Qualität und guten Content legen. Und mir richtigem Geld zahlen. Wegen der Miete, ihr wisst schon. Die minderwertigen Kooperationen, die will der Blogger, der was auf sich hält, doch gar nicht. Da versteh ich die Aufregung ehrlich gesagt gar nicht. Vermutlich bin ich aber auch nur nicht tief genug drin in der Materie und total ignorant.

Wer welche Follower kauft ist für mein Leben genauso wichtig wie die Frage, ob der Mensch, der neben mir geparkt hat, vorschriftsmäßig einen Parkschein gezogen hat. Falls mich das wirklich interessiert, sollte ich mich für eine Position in der Überwachung des ruhenden Verkehrs bewerben. Dann kriege ich ne Uniform und darf all denen, die keine Parkschein haben, ein Knöllchen anheften ;-)

Ich glaub, ich starte ne Online-Petition für die Einführung von Instagram-Politessen. Da wird man dann mit Bitcoin bezahlt und in ein, zwei Jahren ist man mindestens Millionär. Ganz ohne Followerkauf und miese oder tolle Kooperationen.


Schweinderl No 2: Gesünder, frischer, leichter


Ach ja, das zweite Schwein im Januar wäre dann wohl: „Weg mit dem Speck“. Kommt gern auch daher in der Verkleidung „Gesünder essen“ oder „Keine Schokolade mehr“. Selbst Kind, klein, ist infiziert und erklärte, künftig gesünder essen zu wollen. Ich frage mich derweil, wie sie das bewerkstelligen will. Das Kind ernährt sich ohnehin bewundernswert gesund. Kein Fleisch - schon seit acht Jahren. Kein Obst ist vor ihr sicher, Gemüse ohnehin nicht und Fertigkrams wird böse angeguckt. Sogar Cola ist out, Mineralwasser oder ein Smoothie aus ungefähr 20 geheimnisvollen Zutaten muss es sein. Aber gut, ich lasse mich überraschen, wie die Ernährung noch gesünder wird und futtere meine Haribos einstweilen heimlich weiter. Die gesunde Variante mach ich einfach antizyklisch irgendwann.

Witzig finde ich immer wieder, wenn zu Beginn des Jahres logischerweise auch verstärkt auf Blogs Diäten oder Ernährungsumstellungen beworben werden. Die sind, so das Testergebnis, supi-dupi-toll und lassen die Pfunde purzeln! Leider nur solange der Test währt. Anschließend hört man nie wieder etwas davon. Stattdessen wird drei Monate später die nächste Ernährungsumstellung angepriesen. Und im nächsten Januar sind blöderweise immer noch zu viele Pfunde da, denen man - tadaaaaaa - mit einer grandiosen Ernährungsumstellung zuleibe rückt. Ja, ist denn schon wieder Murmeltiertag?

„Weg mit dem Speck“ ist zur Zeit kein Thema für mich, leider. Ich behalte den, solange der Winter dauert. Schließlich wärmt so ein Speckröllchen ja auch. Pünktlich zur Bikinisaison bin ich vielleicht dabei. Oder trage, wie bisher, einfach einen Badeanzug ;-)

Liebe Grüße
Fran

Nachtrag: Mich hat Schweinderl No 2 jetzt doch erwischt. Ich habe meinen Zuckerkonsum eingestellt. Ein Selbstversuch. Den Bericht darüber gibt es demnächst. Hat mal wer ein Gummibärchen in neutraler Verpackung für mich? Ich kleb auch die Kamera im Laptop ab ;-)

Kommentare

  1. Echt jetzt, ich seh schon mir fehlt die tägliche Instadosis. :) Doch einen Post über gekaufte follower hab ich bei Claudia gelesen. Ich dachte jetzt die neue Sau sei, sorry jetzt dafür Zucker. Ich kanns nicht mehr hören und lesen und jetzt ist erst Januar. Zudem ist es eine "alte Sau". Okay beruflich kommt das Thema halt such gern vor ;)
    Dir aber viel Erfolg ist eigentlich nur die ersten 3 Tage hart, da wirst Du und Deine Kids :) drüber weg sein. Aber vorsicht.... keine Langzeitwirkung, ist der Insulinspiegel mal wieder hochgetrieben, z.b. durch ne Mango, nen Apfel... Teufelskreis.

    Schönen Mittwoch Fran, liebe Grüße Tina

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    1. Ach so da fällt mir noch ein dass Sarah kürzlich sagte sue hätte auf Ibsta plötzlich ganz viele, wirklich viele neue Follower, glaub aus Russland... Sarah bloggt nicht und nutzt Insta für paar Freunde und Bekannte. Auch sonst hat sie keinerlei Instakarriere angestrebt. Gestern musdte ich grad wieder hören, dass sie sich fürs fotografieren nicht interessiert und ich mit der Qualität meiner Blogfotos halt leben muss :))
      Wo kamen diese Follower plötzlich her? so ganz unbezahlt?

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    2. Zucker würde ich mal unter Schweinderl 2 fassen. Zucker-Detox gehört zu "gesünder", glaub ich. Und als Teufelskreis würde ich das nicht sehen, ehrlich gesagt. Ich mag Süßes. Und es würde mir nicht im Traum einfallen, für den Rest meines Lebens auf Kuchen oder Torte zu verzichten. Dafür esse ich sowas viel zu gern. Nee, ist nur ein Experiment, um zu gucken, was so passiert. Und weißt du was? Es passiert eigentlich gar nix. Ich fühle mich jetzt nicht wie Superwoman und auch nicht am Boden zerstört. Ich fühle mich eigentlich so wie immer, mit gelegentlichem Süßkram-Jieper ;-)

      Woher die Follower kamen? Ich habe keine Ahnung. Die Wege der Insta-Follower sind unergründlich. Vielleicht kann sie sie bei Nichtgefallen ja weiter verkaufen *grins* Dann haben die wenigstens einen tieferen Sinn. Ach, und die Fotos von Sarah sind nun wirklich nicht schlecht. Da hab ich schon viiiiiiel schlechtere gesehen!

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    3. hihi Fran, Sarah mit Followerhandel. Tz Studium grad umsonst. Wobei ein BWL Studium ist da vielleicht auch nicht schlecht.
      Du bist einfach klasse dass Du dazu stehst, dass Du nicht ohne Zucker für immer willst. Experimente liebe ich, ich habs auch schon gemacht ;) Unterschreibe alles was Du jetzt im Kommi dazu gesagt hast;)
      Liebe Grüße

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    4. Ha, Sarah kommt mal ganz groß raus im Marketing! ;-)
      Und nein, ohne Zucker geht für ein paar Wochen. Aber ganz sicher nicht für immer. Ich halte nix davon, sich ewig alles zu verkneifen. Das nimmt dem Leben die Leichtigkeit.

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  2. Ich weiß nicht so richtig, was ich von Sau Nr. 1 halten soll, wie Du darüber denkst. Mich regt es schon auf, wenn gesunde Menschen auf Behindertenparkplätzen stehen und auch sonst, wenn Unrecht geschieht. Ob es nun wichtig im Leben ist oder nicht, ob ein Sack Reis umfällt oder nicht, gerecht und fair soll es sein. Ich finde gekaufte Follower echt schlimm und es ärgert mich, dass Agenturen, wenn es denn wirklich so sein soll, so blöd sind und nicht 1 und 1 zusammen zählen können, dass ein Instagrammer mit 313 Beiträgen und 540 Abos nicht 5.163 Follower haben kann - außer man ist ein Star. Es ist für mich Instagram-Doping und Wettbewerbsverzerrung. Ich staune, dass Du das alles für völlig nebensächlich und unwichtig hälst.

    Bei Sau Nr. 2 fühle ich mich natürlich auch angesprochen. Ich glaube, man sollte nicht alle über einen Kamm scheren. Viele wollen es wirklich und schaffen es vielleicht einfach nicht. Wer auf Instagram postet, und nicht nur aus kommerziellen Zwecken, zeigt natürlich Bilder von sich und seinem normalen Leben, da gehört auch sowas dazu. Und das ist nun mal am Anfang des Jahres üblich wie Weihnachtsbäume am Heiligabend, Ostereier zu Ostern und Sommersachen im Sommer.

    Liebe Grüße,
    Moppi

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    1. Es wird immer Menschen geben, die auf Behindertenparkplätzen parken, die zu schnell durch die Stadt fahren oder auf der Autobahn drängeln. Da steckt keiner von uns nicht drin und darauf haben wir herzich wenig Einfluss. Natürlich ist das nicht fair. Das habe ich auch geschrieben. Und wenn ich anfange, mich zu ärgern oder Menschen tatsächlich deswegen anzusprechen, dann werde ich das definitiv bei den Behindertenparkplätzen tun. Die benutze ich zwar nicht, aber im Gegensatz zu Instagram wäre das ein Thema, das gesellschaftliche Relevanz hat. Und glaube mir, ich habe schon "eins in die Fresse" angeboten bekommen, wenn ich Menschen darauf hingewiesen habe, dass sie da nicht parken dürfen. Ob jemand einen Parkschein zieht, das wiederum ist mir tatsächlich egal. Darum sollen sich andere kümmern, obwohl auch ein solches Verhalten unfair ist. Um die Instagram-Follower sollen sich die Agenturen kümmern. Tun sie das nicht, sind sie schlicht und ergreifend selbst schuld, wenn sie ihre Honorare versenken.

      Und nein, ich meinte ausdrücklich nicht dich bei Schweinderl No 2. Das, was du machst, nämlich den Lesern Mut, das Abnehmen einfach anzupacken, ohne kommerziellen Hintergrund, das finde ich toll. Was mich nervt, ist eine (gesponserte) Diät nach der anderen, die alle angeblich großartig sind und am Ende des Jahres ist nix mit großartig, da sind alle Kilos noch da. Und klar ist das Abnehmen am Anfang eines Jahres eines der Top-Themen. Wie gesagt: Die Serie "Moppi goes fit" finde ich gut und motivierend. Weil sie echt ist. Das sind Andere nicht. Also bitte nicht auf die Füße getreten fühlen, ja?

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    2. Ich finde Moppi goes fit auch klasse. Weil Du ein tolles Maß gefunden hadt, in keine Richtung fanatisch, alles ausgewogen und achtsam Moppi :)
      Liebe Grüße

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    3. Ja, das stimmt natürlich, gesponserte Diäten sind doof, habe ich aber so noch nicht gesehen, deswegen habe ich das auch gar nicht in Erwägung gezogen, dass es darum gehen könnte.

      Ich rege mich leider viel zu oft auf, nicht, dass es mir hinterher leid tut, was ich gesagt/geschrieben habe, aber ich ärger mich dann, dass mein Puls in die Höhe gegangen ist und ich kurz wütend wurde, so in der Art. Vielleicht möchte ich auch, dass sich bitte alle auch aufregen über alle Ungerechtigkeiten in der Welt. *lach*

      Liebe Grüße!

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    4. Das kenn ich gut, das mit der Ungerechtigkeit und dem Aufregen, wenn ich mich da jetzt mal dreist einmischen darf... Aber es liegt doch sehr an den eigenen Prioritäten, worüber man sich so aufregt. Bei mir ist es z.B. Rücksichtslosigkeit oder der amerikanische Präsident (wieso schreib ich jetzt ODER, ist ja beides in etwa das gleiche :-)) Aber Follower kaufen... hm. Haut mich jetzt halt nicht um. Da passiert mit meinem Puls gar nix... :-D

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  3. Da hast du ja in ein Wespennest gestochen, meine liebe Fran. Als sonst stille Leserin nehme ich dieses Gegeifere der mehr oder weniger großen Bloggerinnen amüsiert zur Kenntnis. Das argwöhnische Beäugen der Followerzahlen der Konkurrenz, gelöschte Kommentare auf Instagram sowie das Anstiften der Leser, selbst zur Followerpolizei zu werden. Durchaus erheiternd, wenn es nur nicht so bemitleidenswert wäre.

    LG sL.

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    1. Liebe sL, ich freue mich immer, wenn stille Leserinnen sich melden. Aber können wir uns darauf einigen, das "Gegeifere" in "Beschwerde" abzuändern? Eine Followerpolizei brauchen wir allerdings wohl genausowenig wie eine Bürgerwehr, denke ich ;-)

      Und dass es scheinbar Menschen gibt, die Buch über die Followerzahlen ihrer Mit-Blogger haben, hat mich auch sehr erstaunt, Verzeihung erheitert. Ich kann mir kaum meine Einkaufsliste merken... für Followerzahlen bräuchte ich wohl eine Datenbank.

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  4. Schweinderl Nr. 1: Es ist schon irgendwie witzig, diesen Irrsinn und das Tohuwabohu aus der Ferne zu beobachten. Da ich mich hier auch nicht wirklich engagiere, kann ich etwas über den Dingen stehen. Sicherlich geht es nicht immer fair dabei zu, aber unfaire Menschen trifft man immer wieder im Leben. Ich denke, wenn einem jedoch diese Thematik Probleme bereitet, dann steht es jedem frei, dieses Social-Media-Produkt nicht zu nutzen.

    Schweinderl Nr. 2: Mit diesen ganzen Neujahrsvorsätzen, die sich um Ernährung ranken, kann ich nicht wirklich was anfangen. In jeder Zeitschrift, in vielen Blogs, überall wird man mit den neuesten Ernährungsweisheiten konfrontiert. Im Hinterkopf wissen wir doch alle, was für uns gesund ist, welche Nahrungsmittel wichtig sind und von welchem wir die Finger lassen sollten. Trotz des besseren Wissens bleibe ich doch auch heuer bei meinen Glückshormonen und vernasche gleich mal eine Tafel Schokolade. Wie sagt man so schön: Kakao wächst auf Bäumen und somit zählt Schokolade zum Obst ;-)
    Ich wünsche dir einen schönen Abend.
    Alles Liebe Gesa

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    1. Da hast du recht: Unfaire Menschen trifft man überall, nicht nur bei Instagram. Wer tatsächlich seinen Lebensunterhalt mit Blog und Instagram verdient, der hat darauf vermutlich eine andere Sicht. Aber ich kenne - so glaube ich - keine Bloggerin im Ü40-Sektor, die das tut. In der Regel gibt es da einen Job oder einen Ehemann, der für die Brötchen sorgt. Der Blog liefert dann vielleicht den Aufstrich. Und dann ist man in der Tat in der Lage, dem Ganzen den Rücken zu kehren.
      Und zum Thema "gesund und schlank". Klar weiß im Grunde jeder, wie es geht. Aber die Hoffnung, dass man doch einen Weg findet, der ein bisschen einfacher ist, ist wohl verantwortlich für die Weisheiten, die jedes Jahr neu kursieren. Letztendlich läuft es aber immer auf eines hinaus: Mehr Energie verbrauchen als man reinsteckt. Und wenn man genügend verbraucht, dann geht auch Schokolade. Also guten Appetit :-)

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  5. extra für dich schreibe ich in 4 Monaten noch mal einen Post über Zuckerreduktion, falls ich so lange durchhalte :) Ganz antizyklisch. Wobei, dann ist ja schon wieder Zeit für die Bikinidiät.
    Ganz umsonst ist die Creme übrigens auch für Blogger nicht, schließlich muss die Arbeitszeit fürs Schreiben kalkuliert und eingerechnet werden. Aber das machen wahrscheinlich die wenigsten.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Na, da bin ich gespannt, ob du durchhältst. Für mich ist das auf Dauer nix, musste ich feststellen.
      Und zum Thema Arbeitszeit: Ich schätze, wenn ich mir ausrechne, was ein Hobby an Zeit frisst, dann fange ich erst gar nicht damit an. Das ist beim Fliegenfischen nicht anders als beim Bloggen.

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  6. Also nicht dass man mir jetzt unterstellt, ich würde Follower kaufen. Bei mir "schreiben " sich auch hin und wieder "Offiziere" ein. Die nach ner Woche wieder weg sind. Vor allem, wenn ich ihre PNs ablehne. Wahrscheinlich könnte ich noch 100 dazu "buchen".

    Ich bin ja immer ganz beeindruckt von Ela und meinem Vater. Ela isst ein der Fastenzeit keine Süßigkeiten, kein Fleisch und trinkt keinen Alk. Mein Dad trinkt keinen Wein. Und danach geht er zum Blutabnehmen. Kann man machen. Wenn man so fitte 80 wird, ists wohl nicht so schlecht.

    Ansonsten bin ich eher der "spare in der Zeit" (Kalorien), dann hast Du in der "Not". Also dann ist es nicht so "schlimm", wenn man mal nicht "aus kann" und es Kuchen gibt.

    Ich mache das seit Jahren. Also wirklich einfach nicht "zwischenrein" zu essen. Das tut mir einfach besser. Aber das muss jeder für sich selbst heraus finden.

    LG Sunny

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    1. Du, die Offiziere stehen bei mir auch Schlange *grins*. Naja, in einer sehr kurzen Schlange *noch mehr grins* Aber in so kleinen Chargen wie bei meiner Followerzahl nötig kann man vermutlich keine Follower kaufen ;-)
      Kein Fleisch und kein Alkohol, das würde ich in der Fastenzeit spielend schaffen. Keinen Süßkram sieben Wochen lang? Nix für mich. Auf jeden Fall nicht freiwillig.

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  7. Obwohl heute Morgen veröffentlicht, hast Du mir eine schöne Abendlektüre beschert.

    Tja, das mit den Followern auf Instagram ist tatsächlich nichts Neues. Darüber habe ich mich genug ausgelassen.

    Über den Diätwahn schreibe ich morgen.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Ich bin gespannt auf deinen Beitrag zum Diätenwahn ;-)

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  8. Sau Nr. 1: Ehrlich gesagt, ist es das erste, was ich höre in Richtung "Follower kaufen". Verstehe noch nicht mal, was daran schlimm sein soll, oder warum Leute das tun, Du hast es zwar ausführlich erklärt, aber irgendwie entgeht mir immer noch der "tiefere" Sinn...
    Was Schweinderl Nr. 2 angeht: Wenn Menschen eine Diät nach der anderen machen bzw. verzweifelt nach einer Ernährungsumstellung suchen, die wirklich etwas bewirkt, kann ich das schon echt verstehen... ein Mensch, der schlank ist, sagt vielleicht eher: ach, was für ein Quatsch, ich muss auf nichts verzichten und ein sportlicher Mensch sagt: tja, kein Wunder, wer sich nicht bewegt, nimmt auch nicht ab... alles Quatsch mit dem ganzen Diät-Hype! Aber es ist halt wie Shopping-Kanal schauen, wo sie Anti-Falten-Wunder-Cremes verkaufen... nach 20 Minuten will ich diese Creme auch unbedingt, sofort! Denn die haben mich überzeugt, dass sie auf jeden Fall wirkt!!! So sind Menschen halt. Also, ich auf jeden Fall! Ich will bitte auch eine Wunderdiät, bei der ich nix tun muss außer auf dem Sofa zu liegen! :-D
    Liebe Grüße
    Maren

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    1. Einen tieferen Sinn gibt es wohl nicht. Außer der Tatsache, dass sich das halt in klingender Münze auszahlt. Ungefähr so sinnvoll wie Steuern zu hinterziehen, würde ich sagen ;-)
      Die Suche nach einem Weg, Gewicht loszuwerden, kann ich definitiv nachvollziehen. Den habe ich auch gesucht. Und Gottseidank gefunden. Die verlorenen Kilos haben mir eine riesige Menge Lebensqualität beschert. Dass es eine Wunderdiät nicht gibt, wusste ich allerdings von Anfang an. Daran konnte kein Shopping-Sender etwas ändern *grins*. Es war hart. Aber es hat sich gelohnt.

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  9. Frühlingstrend .... Diät , na warum nicht . Wer es braucht . Wo bei Diät für meinen Wissensstand was für Amateure ist. Kenner stellen ihre Ernährung um, und passen ihn an den Bedarf an. Eine Diät mit viel Verzicht ist kurzfristig sicher nicht verkehrt . Vor allem nach einer Erkrankung ,wenn man keinen Sport machen durfte . Dann halte ich das für eine gute Sache. Ansonsten ist es Sinnfrei . Ohne Verzicht wird es eh nur ein Jojo-Effekt.
    Und wer Follower kauft und schaut das andere das mitbekommen, hat die wichtigste Regel verstanden . ... man ist im Gespräch .
    Wie war das noch mit der Werbung ?? Ob positiv oder negativ , Hauptsache man redet über Dich.
    LG heidi
    Ps ... wo kann man eigentlich Follower kaufen ??

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    1. Wirklicher Verzicht ist eine blöde Idee, den hält man nämlich nur eine begrenzte Zeit lang durch. Und danach kommt, was kommen muss.
      Das mit dem Followerkauf habe ich von der Warte aus noch gar nicht betrachtet :-) Gute Idee. Ich geh mir Follower kaufen *grins*

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