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Die Kleiderstange: Das Wetter schreit nach Strick und Leder



Ok, ganz so freundlich wie bisher hat sich der Herbst in der vergangenen Woche nicht gezeigt. Aber so richtig unsympathisch kam er auch nicht daher. Allerdings mag ich die Zeitumstellung nicht wirklich. Dass es nun schon um 17.30 Uhr stockdunkel ist, daran muss ich mich erstmal gewöhnen. Genau aus diesem Grund gab es dann auch am Sonntag kein Outfit. Die Rückfahrt aus Jena hat ein wenig länger gedauert - und als ich endlich zuhause war, war es halt gefühlt halb in der Nacht. Tatsächlich war es gerade mal 18 Uhr… aber eben stockduster und Fotos gab es da halt nicht mehr. Müsst ihr jetzt durch.


Ähnlich ging es mir übrigens am Montag. Ich hatte am Nachmittag einen für mich nicht nur wichtigen, sondern auch spannenden Termin. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass die Zeit im Anschluss noch locker für Fotos reichen würde. Dann allerdings hätte ich mit meiner Freundin vermutlich nicht stundenlang bei Kaffee und Franzbrötchen zusammensitzen dürfen… Also bleibt für euch nur ein Bild am Morgen nach dem Joggen. Ja genau: So sieht ein Fran aus, nachdem es sechs Kilometer durch den Park gejoggt ist. Ohne Brille übrigens, denn wenn ich eines hasse, dann wenn die Brille beim Joggen rutscht. Da seh ich lieber nix ;-)





Ja, ich habe es wieder getan. Ich habe mir wieder eine Latzhose gekauft. Ich mag die Dinger einfach, genauso wie Jumpsuits. Und dann springt mir dieses Exemplar aus Cord in meinem Lieblingsladen in Jena hinterhältig in den Weg! Ja, sie hat ein bisschen was von Bob der Baumeister. Das wiederum ist lediglich Tarnung, denn handwerklich bin ich höllisch unbegabt. Ihr dürft die Latzhose doof finden, ich werde sie trotzdem tragen. Wisst ihr eigentlich, was an trockenem, kühlem Herbstwetter so richtig schön ist? Man kann endlich wieder eine Lederjacke tragen! Ich glaube, das gute Stück hat es im vergangenen Jahr kein einziges Mal aus dem Schrank geschafft, weil sowohl der letzte Herbst als auch der Frühling in erster Linie von Regen geprägt waren. Aber jetzt darf ich wieder :-)






Am Mittwoch gab es dann ebenfalls Leder, aber in Form meiner schwarzen Leggings, die mich schon seit ein paar Jahren begleitet. An schwarz muss ich mich noch ein bisschen gewöhnen, so dass ich fürs erste ein langes blaues Hemd dazu kombiniert habe. Das ist dann nicht ganz so düster, trotz ebenfalls schwarzer Jacke. Ach ja, und Sneaker gehen immer noch, ist das nicht schön? Den Tag habe ich übrigens mit einer Freundin in Buxtehude verbracht. Wir haben zwar ausgiebig gebummelt, aber ich habe nix gekauft. Also fast. Ein paar Knäuel Wolle sind bei mir gelandet. Ich habe nämlich eine neue Beschäftigung für lange Hebst- und Winterabende gefunden: Socken stricken. Das schaffe sogar ich mit meinen sehr beschränkten und seit 35 Jahren eingeschlafenen Stick-Fähigkeiten und es geht fix. Abgesehen davon liebe ich selbstgestrickte Socken, wenn es richtig kalt ist.






Am Donnerstag war es allerdings noch längst nicht kalt genug für Socken, aber die Zeit für nackte Beine unterm Rock geht auch langsam zu Ende. Nun ja, ein letztes Mal habe ich es trotzdem gewagt und mich nicht nur in die Lederjacke, sondern auch in meinen Leo-Rock geworfen. Von Halloween blieb ich genauso verschont wie vom Reformatinstag. Ich habe hier und da ein bisschen gekramt und geräumt und bis auf einen langen Spaziergang war eigentlich nix los. Ein paar Kinder waren Süßkram-sammelnd da und den Rest werde ich in den nächsten Wochen dann eben ganz allein vertilgen.





Am Freitag durfte dann wieder die Leggings an die Luft, diesmal mit meiner Lieblings-Kapuzenbluse, die auf unerfindliche Weise im Blazer und unter dem Schal verschwand. Da hätte ich mir das Bügeln der Kapuze eigentlich auch sparen können… denn das Ding zu bügeln ist echt eine Strafe. Aber irgendwas ist ja immer.






Am Samstag war dann endlich wieder die Samthose angesagt :-) Dazu durfte die Kapuzenbluse noch einmal raus, bevor sie im großen Wäschesack verschwindet und gebügelt werden muss. Und weil es trotz Sonnenschein ganz schön kühl war, durfte Wickelstrickjacke Nummer zwei in hellbraun mich begleiten. Eine Strickjacke gleich in vier Farben zu kaufen würde der eine oder andere vermutlich für ziemlich bekloppt halten. Ich freu mich über die Käufe, die sich immerhin über zwei Jahre zogen. Die Strickjacken gehen fast immer: Zur Hose, zum Kleid und zum Rock. Abgesehen davon scheine ich in diesem Outfit einigermaßen seriös zu wirken. Denn genauso sah ich am Montag aus und was soll ich sagen: Ich habe ab Januar einen neuen Job :-) 






So, das war also die letzte Oktoberwoche. Nun aber rein in den November. Ich hoffe, der überrascht mich genauso wie sein Vorgänger mit Herbst zum Liebhaben!


Liebe Grüße

Fran

Kommentare

  1. Herzlichen Glückwunsch zum neuen Job! In dem Outfit konnte das nur klappen. Was ist mit dem alten? Kein Spaß mehr dran oder zu wenig Stunden?

    Sonnige Grüße!

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    1. Den alten Job mache ich weiter, denn der macht wirklich riesig Spaß. Aber es waren auf Dauer zu wenig Stunden - mir wurde langweilig. Der neue Job ist ebenfalls Teilzeit, so dass ich jetzt quasi aus zwei halben Dingen ein Ganzes mache. Und ich freu mich sehr drauf!

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  2. Uii Gratulation zum neuen Job. Mit dem Outfit musste das ja klappen. Du legst ein Tempo vor, Respekt. Ich hadere auch mit den Fotos, Outfits und der frühen Dunkelheit. Verstehe Dich also total. Die Latzhose ist sowas von Fran, klar musstest Du sie kaufen. Mir gefällt das, es passt einfach. Mit Schwarz hadere ich auch noch, schön dass Du hellblau dazu getragen hast.Ich habe es heute mit dunklem Orange versucht. Herbst zum Liebhaben klingt guuuuuut.
    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

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    1. Also eigentlich fand ich das Tempo eher langsam - immerhin waren das dann zwei Jahre, in denen ich nur Teilzeit gemacht habe. Das war für diese Zeit genau richtig - aber jetzt darf es wieder anders werden und ich bin sehr gespannt, weil viel Neues auf mich warten wird. Umso mehr freue ich mich, dass mein neuer Arbeitgeber mit das in meinem "biblischen Alter" noch zutraut. Ist ja auch nicht selbstverständlich. Fachkräftemangel hin oder her - manchmal denke ich, dass das nur für Fachkräfte unter 30 gilt...

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  3. Glückwunsch zum neuen Job. Ich bin gespannt. Deine Looks mag ich. Vor allem deine neue Samthose. Aber das weißt du ja.

    Liebe Grüße
    Sabine

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    1. Die Hose ist einfach großartig, die hat sich schon jetzt sowas von gelohnt!

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  4. Du meinst wohl Strick und Leo. Nicht Leder?
    Schöne Outfits. Auch die Latzhose gefällt mir an Dir.
    Und ja, das Wetter ist Novemberwetter. Ich hatte nichts anderes erwartet.
    BG Sunny
    P.S.: Alles Gute für den neuen Job.

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    1. Es steht zweimal Lederleggings und zweimal Lederjacke gegen einen kümmerlichen Leo ;-) Ich feiere es tatsächlich, wenn ich im Herbst wieder Lederhosen und -jacken rauskramen kann. Die verschwinden zwischen April und Oktober immer ganz hinten im Schrank. Aber ich bin sicher, der November überlegt sich das noch und schickt die Sonne vorbei.

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  5. Herzlichen Glückwunsch zum neuen Job, was es nicht wird, wissen wir, trotz Latzhose. Dir steht sie und darum: Gut gemacht. Jumpsuits finde ich toll, trage ich aber nicht, wegen der notwendigen Örtchen-Besuche.

    Eine schöne Woche, von denen ich dir viele Outfits vom Kleiderstapel klauen würde.

    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Ich bin ja ein vielseitiger Mensch, aber einen Baumeister-Job trau ich mir doch nicht wirklich zu. Und weil das so ist, bleibe ich im Bereich Bildung und mache künftig nicht nur Schule, sondern auch Universität. Und freu mich riesig drauf!

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  6. Die Zeitumstellung kann herausfordernd sein – ebenso wie das Schreiben einer akademischen Arbeit. Wer sich die Arbeit erleichtern möchte, kann sich an ghostwriter berlin wenden und von professioneller Unterstützung profitieren.

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