Freitag, 29. April 2016

Weiße Jeansjacke an schwarzer Lederhose


Sie war in dem Paket, das ich Euch am vergangenen Sonntag gezeigt habe. Eine weiße Jeansjacke mit schwarzen und roten Stickereien. Ich habe mich im vergangenen Jahr, als ich meine Schwester in Paris besucht habe, beim Bummeln in die Jacke verliebt. Eine weiße Jeansjacke stand schon länger auf meiner Liste der Dinge, die unbedingt noch in den Kleiderschrank müssen. Nur war das gute Stück, obwohl es im Sale war, immer noch zu teuer für mein Budget. Ich wollte schließlich auch noch etwas essen... Also habe ich sie seufzend zurückgehängt. Es gab zwar noch eine andere, billigere Jacke auf dem Ständer nebenan, aber die war es irgendwie nicht. Abgesehen davon hätte sie ja sowieso nicht mehr in das Handgepäck gepasst. Ich musste ja schon die Strickjacke, die mir vorher in die Hände gefallen war, bei 30 Grad auf dem Rückflug anziehen, weil sie nicht in den Koffer passte. Und dann fand ich sie in der vorletzten Woche wieder. Hach, schööööön. Inzwischen ist sie zwar vermutlich nicht nur last season, sondern last last last season, aber wen stört das schon? Jeansjacken gehen immer.




Was nach Ansicht meiner lieben Töchter gar nicht geht, sind die Schuhe. Ich finde sie ja todschick. Die Kinder nicht. "Sieht aus, als hätte der Designer ne Deutschlandflagge im Sinn gehabt und schwarz vergessen", meinte Tochter, klein. Charmant, die Kleine. Mein Mann findet sie klasse. Und als meine Kollegin die Schuhe vergangene Woche sah, quiekte sie nur und fragte, wo ich sie gekauft habe. Scheint also ein Generationsproblem zu sein, die Wahl der Schuhe. Für alle über 45 sind sie ok, für alle unter 20 indiskutabel. Soll mir Recht sein. Dann muss ich sie wenigstens nicht verleihen. Kind, klein, hat nämlich die gleiche Schuhgröße wie ich und nutzt diese Tatsache gern mal aus. Die letzten Sneaker fielen ihr dann auch komplett zum Opfer. Die waren rosa. Inzwischen sind sie matsch-grau-braun-rosa.




Im Moment ist es zwar mit Schnee und Hagel ein bisschen kalt für eine Jeansjacke. Aber ich bin ja Jocke Fuchs und deshalb habe ich kurzerhand eine Sweatshirtjacke unter das gute Stück gepackt. Und dann hieß es warten auf eine Niederschlags-Pause. Warten. Warten. Warten. Das Fotografen-Kind war schon leicht genervt, weil ich ständig vor dem Fenster rumhampelte und in regelmäßigen Abständen "In fünf Minuten scheint die Sonne" nach oben brüllte. Aus fünf Minuten wurden zwei Stunden. Aber dann haben wir es doch noch geschafft :-)





Das nette Bäumchen hinter mir ist übrigens der meistbeschimpfte Baum in unserem Garten. Wir haben ihn gepflanzt, als wir hierhergezogen sind. Da war er noch niedlich und sah ganz harmlos aus. Mein Mann wollte dringend einen Baum, der früh und rosa blüht. Der Gärtner empfahl uns diesen: Prunus Serrulata Kanzan heißt er, zu deutsch Japanische Nelkenkirsche. Blöd nur, dass das so harmlos aussehende Bäumchen uns seitdem zum Horst macht. Im ganzen Dorf blühen die Zierkirschen, die Prunus macht - nix. Da hilft weder drohen noch schimpfen noch gutes Zureden. Sie knospt vor sich hin, aber geblüht wird erst, wenn alle anderen rosa Frühblüher längst die Blüten von sich geworfen haben und selbst der stinknormale Kirschbaum neben ihm sich längst in weiß gehüllt hat. Frühblüher - pah. Wenn dann endlich die rosa Wolken kommen, kommt garantiert auch der Regen und ruiniert die Blüten. Also heißt es schnell Fotos machen. Check.



Liebe Grüße
Fran

Jeansjacke: Isabel Marant
Hose: Forever 21
Sweatshirtjacke: C&A, Herrenabteilung
Schuhe: Adidas




Donnerstag, 28. April 2016

Muss es immer vorteilhaft sein?

„Och nee, wenn du so stehst, siehst du dick aus“, höre ich gar nicht selten von meinen schnungslos ehrlichen Töchtern beim Fotografieren für den Blog. Die freundliche, erwachsene Version dieses Kommentars, die man auf Blogs gemeinhin liest, lautet „Das ist aber nicht besonders vorteilhaft“. Meine Antwort auf den Teenie-Kommentar ist in der Regel „Das ist mir gerade mal egal. So sehe ich halt aus“. Für den Blog werden natürlich die Bilder ausgesucht, auf denen ich nicht ganz unvorteilhaft aussehe. Außer heute ;-)

Das war der Wind, ehrlich! Könnten aber auch Zwillinge im 6. Monat sein ;-)

Es gibt Regalmeter voller Literatur und ganze Blogs, die sich damit beschäftigen, was Frau bei welcher Figur am besten trägt, um ihre Kilos möglichst gut zu verstecken. Warum das so ist? Weil, trotz aller Beteuerungen, dass Kurven schön sind, letzendlich doch nur schlank als erstrebenswert gilt, langbeinig und was sonst so dazugehört. Also wird durch Mode optimiert, was die Natur „verbockt“ hat.


Und nein, auch hier bin ich nicht schwanger. Aber sehe aus wie ein Klops, sagt Tochter.

Darin bin ich, da sind sich zumindest meine Töchter einig, nicht wirklich gut. Ich liebe alles, was oversized ist. Das gilt gemeinhin als nicht sonderlich vorteilhaft, selbst wenn man schlank ist. Aber ich fühle mich wohl. Und das ist mir persönlich mehr wert als möglichst langbeinig (nudefarbene Pumps, möglichst keine Culottes!), schmalschultrig (V-Ausschnitt, der streckt!) oder schmalhüftig (keine Muster in der Körpermitte!) zu wirken. Wie breit oder schmal meine Hüften sind, weiß ich selbst am besten. Fühle ich mich besser, wenn sie in einer hoch geschnittenen Hose schmaler aussehe? Auf den ersten Blick vielleicht. Aber letztlich bleiben sie, was sie sind.


Ja, ich habe kurze Beine. Aber ich liebe 7/8-Länge. Auch wenn die die Beine noch kürzer macht.
Und nudefarbene Pumps besitze ich auch nicht.

Manchmal glaube ich, ich stehe mit dieser Meinung allein da, wenn wieder überall das Wort „Vorteilhaft“ auf mich einprasselt. Aus diesem Grund habe ich mich vor ein paar Tagen sehr über den letzten Tipp von Sabine vom Blog „Style up petite“ im Interview bei Sabine „Bling Bling over 50“ gefreut, der da lautet: „Man selbst bleiben“. Sabine gibt tolle Stylingtipps für kleine Frauen, aber sie sagt auch: „Wenn ich also Lust habe, zu meiner schwarzen Hose weiße Sneakers zu tragen, dann mache ich das auch. Dann ist mir das auch egal, ob ich damit noch kleiner aussehe, als ich ohnehin schon bin“.

Was ich aber bei aller Liebe zu Oversize allerdings nicht mag, ist Kleidung, die vorn und hinten nicht sitzt. Warum sind eigentlich alle weiten Hosen, die ich bei Zara je anprobiert habe, so lang, dass selbst 15-Zentimeter-Killerheels sie nicht davon abhalten würden, die Straße zu fegen? Vollends wuschig machen mich Blusen, die an Schultern und Bauch zu eng sind. Nix ist ätzender als wenn man sich kaum bewegen kann, an den Schultern Spannfalten entstehen und die Knöpfe in Bauchhöhe zu explodieren drohen. Dazwischen allerdings, da ist viiiiiel Luft. Ist jetzt die Bluse verschnitten oder ich?


Die Jeansjacke ist mit Größe XL echt gemütlich. Aber ein Figurschmeichler, das ist sie nicht.

Ich habe mit meiner Durchschnittsgröße von 1,70 Metern immerhin Glück, dass die meisten Hosen längenmäßig passen. Jede Hose kürzen zu lassen, weil mir die entscheidenden zehn Zentimeter fehlen, bleibt mir gottseidank erspart. Über das Gegenteil ärgert sich, wer zehn Zentimeter größer ist als der Durchschnitts-Designer berechnet hat. Dann wird knöchellang zum Standard, oder die Suche ist schier endlos. Letzteres kenne ich von meinem Mann. Zwei Meter und dann noch überdurchschnittlich lange Beine - vielen Dank auch. Einfach in einen Laden gehen und eine Jeans kaufen geht da einfach nicht. Da heißt es, die Stecknadel im Heuhaufen zu suchen.



Ehrlich, das war wieder der Wind. Ich bin nicht schwanger ;-) Immerhin sitzt diesmal die Jeansjacke!

Gut sitzende Kleidung mag ich. Aber meine weiten Pullover und Blusen lasse ich mir trotzdem nicht nehmen. Auch wenn ich darin optisch fünf Kilo zulege. Wenn ich mir die Blogoutfits der letzten Monate ansehe, dann unterteile ich sie in „würde ich genauso jederzeit tragen“ und „würde ich irgendwie anders machen“. Ob sie nun vorteilhaft oder unvorteilhaft sind, spielt dabei eigentlich nie eine Rolle. Da darf das Töchterlein dann eben auch zukünftig gern anmerken, dass das von der Seite jetzt irgendwie echt dick aussieht ;-)


Liebe Grüße
Fran

Mittwoch, 27. April 2016

Die besten, erfolgreichsten und schönste Modeblogs Ü30, Ü40 und Ü50 ;-)

Und da sind sie wieder. Einmal pro Jahr poppen Rankings scheinbar auf dem Nichts auf: Die zehn besten Ü40-Modeblogs. Die zehn erfolgreichsten Ü40-Modeblogs. Die zehn schönsten Ü40-Modeblogs. Noch vor einigen Jahren, als es nur ganz wenige Modeblogs von Frauen jenseits der 25 gab, bloggten diejenigen, die Ü40 ihre Outfits zeigten, friedlich und fröhlich nebeneinander. Diese Formulierung habe ich übrigens bei Andrea gemopst, die vor einigen Tagen über das Thema Blog-Ranking schrieb.

Doch irgendwann passierte, was passieren musste. Die Ü40-Blogger wurden von den Firmen als Werbeträger erkannt. Fortan nahmen die Kooperationen zu, die ehemaligen Hobby-Blogs wurden kommerzialisiert. Im Austausch für Werbepostings gab es Produkte oder Geld. Und da wurde es plötzlich wichtig, unter den besten, den größten, den erfolgreichste deutschen Modeblogs dabei zu sein. Denn je erfolgreicher der Blog, umso mehr kann man damit verdienen. Schwupps, war es vorbei mit der Eintracht. Und wie das eben so ist, möchte jeder das größte Stück vom Kuchen haben. Der Kuchen ist schließlich endlich. Aus dem Nebeneinander wird ein Ranking. Für alle Nicht-Blogger: Das ist in Bloggerkreisen so.

Die Neidkeule - gibt es auch bei Modeblogs für Frauen über 40


Und noch ein Phänomen in Bloggerhausen: Ertönt ein Wort der Kritik, wird von denen, die sich kritisiert fühlen, ganz häufig und automatisch die Neidkeule ausgepackt. Wer Kritik übt, sei es an der It-Bag, der Botox-Behandlung oder dem Ranking, der ist IMMER neidisch.  Also nicht positiv neidisch, denn das ist entschuldbar. Das führt in höhere Sphären. Nein, der ist eklig neidisch. Ob tatsächlich Neid hinter der Kritik steckt, danach fragt in der Regel niemand. Könnte ja auch berechtigte Kritik sein. Nö, da zück tman lieber die Neidkeule, die macht man nämlich alle Kritiker platt und beendet die Diskussion. Neidisch, das will nämlich wirklich niemand sein.

Kleiner Exkurs gefällig? Ich bin manchmal neidisch. Also von der falschen Sorte. Total fies. Ja, manchmal packt es mich. Da bin ich zum Beispiel neidisch auf meine Schwester, die in einer riesigen, wunderschönen Wohnung mitten in Paris lebt, sich nicht mit verfressenen, chaos-verbreitenden Töchtern rumschlagen muss und die eine Putzmann hat. Konstruktiv ist das wohl nicht, denn weder bereite ich meine Auswanderung vor noch engagiere ich eine Putzhilfe. Und trotzdem liebe ich meine Schwester ganz, ganz doll. Bin ich jetzt konstruktiv neidisch oder so richtig eklig neidisch? Egal, fest steht: Ich kann von Zeit zu Zeit auch mal neidisch sein. Anschließend setze ich mich in meine Schmoll-Ecke und tu mir unendlich leid. Diese Anfälle gehen vorbei und ich kann drüber lachen. Trotzdem gibt es sie. So, jetzt ist es raus. Sollte ich damit durch Euer Raster als Mensch gefallen sein, tut mir das leid. Exkurs Ende.

Zurück zu Rankings. Müssen die sein? Wenn ja, dann habe ich heute leider kein Bild für Euch. Aber ein paar Blogs, die ich total gern mag. Blogs von Mode- und Lifestyle-Bloggerinnen Ü30, Ü40 und Ü50, die ich immer wieder gern lese. Sie sind Expertinnen auf ihrem Gebiet, und vor allem marschieren sie nebeneinander. Zehn dieser Blogs möchte ich Euch heute vorstellen.

10 großartige Mode- und Lifestyle-Blogs von Frauen über 40



Große und großartige Frauen zum Beispiel sind bei Sunny hervorragend aufgehoben. Sie ist 1,83 Meter groß und überragt damit die Durchschnittsfrau wie mich fast um Haupteslänge. Und sie hat großartige Tipps auf Lager, wie man eine solche Größe großartig in Szene setzt.

Ihr sucht eher Modetipps für kleine Frauen? Dann schaut bei Sabine rein. Da gibt es nämlich so manchen Geheimtipp für alle, die gern mal ein bisschen größer aussehen möchten oder wissen wollen, wo sie Schuhe in Größe 35 shoppen können.

Stil und Farbe gefällig? Ines weiß, welche Farben welchem Typ am besten stehen und wie das richtige Styling aussehen sollte. Und sie macht aus diesem Wissen garantiert kein Geheimnis. Außerdem wohnt Paul bei ihr. Der ist der süßeste Zauselhund, den ihr je kennengelernt habt. Wetten?

Stil wird auch bei Annemarie ganz groß geschrieben. Sie interpretiert Modeepochen und -stile mit grandioser Leichtigkeit und reist eben mal so durch die 70er, macht einen kurzen Halt bei diversen Rockstars, um schließlich beim Ballettröckchen zu landen.

Wer bei Hermes-Tüchern und -Taschen ins Schwärmen gerät, Chanel liebt und bei Louis Vuitton nicht nein sagt, sondern Herzchenaugen bekommt, ist bei Bärbel gut aufgehoben. Die Grande Dame der Taschenwelt hat übrigens auch Ratschläge für den Umgang mit ihren Tragehilfen auf Zugtoiletten im Repertoire.

Tücher und Taschen findet man nicht nur bei Bärbel, sondern auch bei Claudia. Samt Wiener Schmäh und Berichterstattung vom Opernball. Die Geschichte um ihre Kelly-Bag hat mir auf jeden Fall fast die Tränen in die Augen getrieben. Und das will schon was heißen.

Weg von den Tränen, hin zum pink Friday von Tina, den sie mit ihrer wunderhübschen Tochter Sarah verbringt und mit den witzigsten Accessoires, die man selbst nie findet, wenn man sie sucht. Tina dagegen hat sie. Denn wenn Tina beispielsweise das Thema Märchen aufs Korn nimmt, dann baumelt an den Ohren selbstverständlich Rotkäppchen

Wer sich für Mode und Accessoires von der Stange nicht begeistern kann, der ist bei Heidi richtig. Als Do-it-yourself-Queen, Nähgöttin und Stricktalent macht sich Heidi ihre Mode einfach selbst. Und erteilt Fast Fashion eine Absage. Woher Heide allerdings noch die Zeit nimmt, Bücher quasi zu inhalieren und beim Imkern eine gute Figur zu machen, ist mir ein Rätsel. Ihr Tag muss definitiv mehr als 24 Stunden haben.

Bei so viel Mode dürfen natürlich auch Nagellack und Lippenstift nicht fehlen. Die hat Moppi immer an Bord. Außerdem gibt es bei Moppi natürlich auch Outfits. Und manchmal dürfen wir alle sogar mit in ihre Umkleidekabine!

Mode ist ja ganz schön, aber manchmal muss auch etwas Handfestes auf den Tisch. Auch dafür ist vorgesorgt. Gesunde Leckereien und Rezepte, die sogar ich schaffe, gibt es bei Andrea auf Mei täglich Brot und bei Ines, die uns die Leckerei bei Kay auf den Tisch zaubert.


Nebeneinander bloggen über Mode - und über 40. Oder 30. Oder 50.


Das funktioniert. Nebeneinander. Vielfältig. Entspannt. Diese Bloggerinnen stehen mit beiden Beinen fest im Job oder im Familienleben und bloggen weniger um des finanziellen Erfolges wegen, sondern als Hobby, übrigens ganz ohne Neid. Glaube ich. Ich kann ja nicht in die Schmoll-Ecken gucken ;-) Und das tut den Blogs gut, denn daraus entsteht eine Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Und die zieht wiederum ein bunt gemischtes Publikum an, das Inspirationen sucht, aber keinen Einheitsbrei.

Diese Vielfalt ist es, die ich an den „älteren“ Blogs so mag. Wir interessieren uns für Mode, aber ein Diktat lassen wir uns nicht aufzwingen. Wir trauen uns, auch bei gesponsorten Produkten Kritik zu üben, wenn sie angebracht ist. Und wir verbiegen uns nicht. Jede von uns setzt Trends so um wie sie in ihr Leben und in ihren Kleiderschrank passen. Ein tolles Beispiel dafür geben die monatlichen Aktionen, die regelmäßig stattfinden. Wetten, dass demnächst unter „Fit, bunt und gesund durch den Mai“ definitiv kein Blogger-It-Piece erscheint, sondern tolle Anregungen, die für jeden Leser umsetzbar sind? 

Liebe Grüße
Fran


Montag, 25. April 2016

Brav und bunt: Sommerkleid über Jeans


In einem der letzten Posts - dem mit der Lacklederhose - fragte Beate vom Bahnwärterhäuschen, ob man bei uns auf`m Dorf überhaupt so rumlaufen darf. Aber klar, man darf :-) Eigentlich darf man hier alles. Ich schätze mal, der eine oder andere wäre erstaunt darüber, was man hier alles darf.





Man darf die Rasenkanten mit der Nagelschere schneiden, wenn man mag. Man darf seine Rasenkanten auch gar nicht schneiden. Haben wir ausprobiert ;-) Man darf den halben Tag lang telefonierend aus dem Dachfenster hängen und bei diversen "bitches" nach dem Vater der im Hintergrund quakenden Kinder suchen. Macht mein Gegenüber täglich und ich freue mich schon fast auf meine Raucherpause auf der Terrasse, weil ich dann aufschlussreiche Interne über den Beziehungsstatus höre. Man muss ja informiert bleiben.



Also dürfen darf man hier viel. Man muss allerdings mit den Reaktionen leben können. In der letzten Sitzung des Sozialausschusses fragte man mich ganz mitleidig ob der zerrissenen Jeans, die ich trug, ob das die Hose gewesen sei, die ich beim Autounfall getragen habe. Das wiederum fand ich durchaus witzig. Ansonsten habe ich mir hier in jahrelanger Arbeit Narrenfreiheit erarbeitet. Meine Kollegen schockt nichts mehr und dass der Ihnalt meines Kleiderschrankes hier im Dorf Gesprächsthema ist, glaube ich nicht. Und wenn er es doch ist - so what?




Ich kann aber auch richtig brav. Im bunten Sommerkleidchen. Ja, tatsächlich bunt! Mit mehr als einer Farbe! Los, lobt mich :-) Weil die Temperaturen aber für ein Sommerkleid einfach noch nicht ausreichen - und beim Blick aus dem Fenster werden sie das wohl auch in den nächsten Tagen nicht - habe ich  das Kleid einfach mit einer Jeans frühlingsfest gemacht. Kleid über Hose liegt ja immer wieder mal im Trend. Ich renne dem Trend also entweder hinterher oder bin gerade Trendsetter. Wer weiß das schon so genau? Abgesehen davon konnte ich dann die Jeansjacke dazu kombinieren. Den All-over-Jeans-Look kann ich nämlich nicht. Ich finde, an anderen sieht Jeans plus Jeansjacke oder Jeans plus Jeanshemd klasse aus. Nur an mir nicht. Ich versuche es immer wieder mal, aber weiter als bis zum Spiegel komme ich damit nicht.




Tragt ihr Kleider über Hosen? Mögt ihr den Komplett-Jeans-Look? Und könnt mir sogar vielleicht das Geheimnis erklären, wie das geht?

Liebe Grüße
Fran



Kleid: Tom Tailor
Jeans: Esprit
Jeansjacke: H&M
Schuhe: Adidas

Sonntag, 24. April 2016

Und sonst so? KW 16


Mir wird gerade Angst und Bange - Kalenderwoche 16? Herrje, wenn das so weitergeht, dann ist die erste Jahreshälfte um und ich war irgendwie nur halb dabei. Und wenn dann noch das humoristische Highlight der Woche aus dem Besuch eines Elternabends besteht, dann sollte mir das vielleicht zu denken geben? Andererseits war der Abend kabarett-reif. Kennt jemand hier "Frau Müller muss weg"? Ein auf einem Theaterstück basierender Film, der vermutlich besser funktioniert als jedes Verhütungsmittel. Ich habe das Theaterstück zwar gesehen, aber da war es natürlich längst zu spät ;-)

Nun denn, was lernen wir aus einem Elternabend? Wohlgemerkt: Es geht um eine neunte Klasse. Die Goldstücke sind zwischen 14 und 16 Jahre alt. Nun, wir lernen, dass Eltern nicht Eltern heißen, sondern "Muttis" und "Vatis". Erster Lachanfall. Wir lernen, dass man sich verdächtig macht, wenn man die Klassenlehrerin nach knapp zwei Jahren nicht kennt. Als ich meine Banknachbarin fragte, wer denn diese coole junge Dame da neben der sehr besorgten, sehr engagierten Elternvertreterin ist, machte ich mich zum ersten Mal an diesem Abend unbeliebt. "Die Klassenlehrerin", bekam ich in völlig entrüstetem Ton zu hören. Ich redete mich damit heraus, dass bisher immer mein Mann bei Elternabenden war. Die Lehrerin ist übrigens tatsächlich eine sehr coole Socke. Ich ertappte sie ein paarmal beim Augenrollen :-)

Man lernt außerdem, dass Eltern unbelehrbar sind. Die Klasse soll, oh Graus, geteilt werden. Nicht dass sich die lieben jungen Damen und Herren bisher außerordentlich geschätzt hätten. Ich hörte jahrelang eigentlich täglich, wer denn alles doof ist. Und wer sehr doof. Aber teilen? Geht gar nicht. Sagen die Eltern. Dass an dieser Schule seit Generationen die Klassen in der Zehn neu zusammengesetzt werden, ist unwichtig. Die "Muttis" und "Vatis" möchten nicht, dass ihre Goldstücke künftig mit wildfremden Blagen einen Klassenraum teilen. Also startet man eine Unterschriftenaktion, auch wenn die coole Socke vorn deutlich ankündigt, dass das gar nix bringen wird. Ich bin gespannt! Werden unsere Goldstücke demnächst von den fiesen Kindern aus der A gefressen? Oder müssen sie etwa mit diesem ADS-verdächtigen Colin-Sebastian aus der D klarkommen? Wird das Abendland untergehen? Werden die Kinder jemals unter solchen Voraussetzungen das Abitur schaffen?

Das absolute Highlight aber war die Planung eines Ausflugs zum Ende des Schuljahres. Man sollte meinen, dass Lehrer das allein mit ihren Schülern können. Ich glaube, das meinte die coole Lehrerin auch. Aber dann kam die engagierte Elternvertreterin des Weges. Die möchte gern mitplanen. Und, oh Schreck, sie möchte MITKOMMEN! Pädagogisch wertvoll soll der Ausflug sein! Und begleitet von "Muttis" und "Vatis". Mich riss es vor Begeisterung fast vom Stuhl! Mein leiser Einwand, dass vermutlich eine kleine Radtour, ein Grill und ein bisschen Elbstrand (nein, ich habe kein Bier erwähnt) den Goldstücken reichen wird, um Spaß zu haben, machte mich nicht gerade beliebter, obwohl mir die coole Lehrerin beipflichtete.

Plötzlich befand ich mich also in der Rolle des Klassenstrebers. Herrje, und dann habe ich gesagt, dass die lieben Kleinen es vermutlich nicht so witzig finden, wenn die "Muttis" und "Vatis" mitkommen. Entsetzte Stille. Lediglich ein Vater fand sich, der mir beistand. Der Rest der Goldstücke ist scheinbar nur glücklich, wenn die "Mutti" dabei ist. Aha. Wie schaffen die den täglichen Schulweg? Und wie verkraften sie die tägliche Trennung?

Was soll ich sagen? Die Elternschaft mag mich jetzt nicht mehr. Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde erhitzt das Ausflugs- und Teilungs-Dilemma diskutiert - ich habe die Flucht ergriffen, weil sowieso keiner mehr mit mir redet ;-)



Der Rest der Woche in Kurzform: Die Sonne schien, unser Sorgenkind, der späteste Frühblüher seit der Erfindung der Frühblüher, blüht endlich - Beweisfoto oben. Und ich habe ein sehr ungeduldig erwartetes Paket bekommen. Was drin war, gibt es in der nächsten Woche zu sehen. Ach ja, ein ausgedehntes Frühstück im schönsten Café entlang der Elbe mit meiner besten Freundin war auch noch dabei :-) Außerdem der Versuch, einen Bürotag durchzuhalten, der aber wegen Fuß-aua leider abgebrochen werden musste. Meine Kollegen waren aber ganz wunderbar und lieb und überhaupt hatte meine Lieblingskollegin sogar meine Haribos für mich parat! Ich versuche es morgen noch einmal, vielleicht liegt da ja wieder eine Tüte rum ;-)

Nun denn, genießt den Tag, ab morgen soll der Winter ja zurückkommen. Korrektur: Hier hat es heute nacht tatsächlich geschneit. Die paar Flöckchen sind allerding schon fast wieder weg. Also Mantel an, Schal um den Hals und immer dran denken: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung!
Liebe Grüße
Fran

Freitag, 22. April 2016

Wenn Blogger ihre Seele verkaufen - in Lack und Leder


Gebt es zu, die Headline zu diesem Post ist ein Knaller :-) Wer jetzt erwartet, dass es eine Schimpftirade über blöde Werbung auf guten Blogs gibt, den muss ich allerdings enttäuschen. Vielmehr geht es um ein weit brisanteres Thema: Die Abhängigkeit von Ü50-Bloggern von einer gefährlichen Spezies: Den Pubertieren.




Zwei Exemplare dieser Spezies leben in diesem Haus. Bis auf ihre Höhlen im Obergeschoss, die zu betreten wenig ratsam ist, sind sie eigentlich recht pflegeleicht - vorausgesetzt sie werden regelmäßig gefüttert. Futter aus der Tüte ist dabei allerdings verboten. Die Pubertiere werden quasi gebarft. Allerdings unter Abwesenheit von Fleisch. So schleppt man also kiloweise Obst, Gemüse, Teigwaren aller Art, Reis und Quinoa nach Hause und bereitet das Zeug mühsam zu. Im Gegenzug bekommt Frau nicht nur gut gelaunte Pubertiere, sondern auch so manchen Gefallen. Fotos zum Beispiel - das Lebenselixier für Blogger. Ohne Fotos nix los auf dem Blog.




Nun kam aber eines der Pubertiere auf eine ganz besonders perfide Idee. Futter allein reiche nicht mehr, entschied es. Der Besuch eines Elternabends sei doch der faire Preis für ein Shooting. Wer Kinder hat, weiß genau: Elternabende sind die Pest. Egal ob Kindergarten, Grundschule oder Oberstufe - man muss ständig auf der Hut sein vor den Helikoptern, die bei Elternabenden überall kreisen und deren Rotoren gelegentlich lebensgefährlich sind.




Normalerweise drücke ich mich vor Elternabenden, wo ich kann. Wirklich wichtige Informationen gibt es auch auf anderen Wegen. Soziologen haben bestimmt ihre Spaß bei solchen Veranstaltungen. Schließlich hat man den ganzen Zoo auf einen Schlag: Die Besorgten. Die Streber. Die Überengagierten. Die Coolen. Die Unbekümmerten. Die Ahnungslosen. Manchmal ist es sogar lustig. Aber in der Regel überwiegt der Augenroll-Faktor. Und ich kann nun mal nicht zwei Stunden am Stück mit den Augen rollen. Also zeichne ich in dem mitgebrachten Block das einzige, was ich ziemlich fehlerlos zeichnen kann: Kirchen. Bei mehr als zwei Kindern wäre ich vermutlich eine bekannte Dombaumeisterin geworden.




Nun denn, ich begab mich zum Elternabend. Ich verkaufte meine Seele. Ich wollte ja schließlich Fotos. Die Highlights des Abends gibt es erst am Sonntag, aber die Fotos schon heute :-) Die Bomberjacke, die ja gar keine Bomberjacke ist - klick - musste diesmal die Anwesenheit der Lacklederhose ertragen. Vermutlich so gar nicht jedermanns Geschmack, aber ich mag es. Am liebsten mag ich die Stickereien auf der Jacke. Vögelchen und Blümchen - nicht eben Bomber-typisch, aber hübsch. Finde ich. Furchtbar brav wird das Ganze mit der weißen Bluse. Tasche hatte ich leider im Auto vergessen.



Ach ja, der Wind pfiff ganz furchtbar, deshalb auch die völlig verstrubbelten Haare. Aber der Storch war ganz begeistert. Er guckte die ganze Zeit interessiert zu und bewegte sich nicht vom Nestrand. Vermutlich denkt er jetzt noch darüber nach, ob die da unten überhaupt frei rumlaufen dürfen oder nicht doch in einen Zoo gehören ;-)

Liebe Grüße
Fran

P.S. Dieser Post geht zu Andreas Aktion "Detail Donnerstag" Schaut unbedingt rein, da gibt es wirklich spannende Details zu entdecken!

Jacke: Zara
Bluse: H&M
Hose: French Connection
Schuhe: Adidas

Mittwoch, 20. April 2016

Muss auch mal gehen: Kleid mit Turnschuhen


Ich weiß, ich bin nörgelig ;-) Aber so ganz langsam kriege ich die knöchelhohen Turnschuhe über. Die gehen zwar prima zu Jeans, aber zu Kleidern und Röcken sind sie irgendwie suboptimal. Zumal ich mir noch vor dem Unfall wunderhübsche Schnür-Ballerinas gekauft habe, die jetzt im Schuhregal auf ihren Einsatz warten. Immerhin ist es im Moment sowieso noch zu kalt - in Ballerinas würde ich mir locker die Füße abfrieren. Abgesehen davon sähe das Ganze mit einem normalen und einem Elefantenfuß vermutlich etwas merkwürdig aus. Da nehme ich dann doch lieber die Variante mit den Turnschuhen. Die sieht auch merkwürdig aus, aber immerhin sieht man den Elefantenfuß nicht.



Das Kleid habe ich vor zwei oder drei Jahren bei COS gekauft und seitdem ist es eines meiner Lieblingskleider. Aus weichem Jersey, superbequem und obwohl oder gerade weil es langweilig mausgrau ist, kann man irre viel damit anfangen. Mit kurzen Ärmeln ist es allerdings auch mit Jeansjacke drüber im Moment noch etwas zu kalt, also kam als dritte Schicht einfach das Lederhemd, das ich vor ein paar Wochen bei Annemarie bewundert und gleich gekauft hatte, dazu.



Bleibt zu hoffen, dass der Elefantenfuß nun endlich mal verschwindet und der Frühling ein bisschen Gas gibt. Die Sache mit der Sonne klappt ja schon ganz gut. Jetzt wäre ich dann auch bereit für Temperaturen über 20 Grad :-) Und dann, dann packe ich die Schnürballerinas wenigstens für Fotos aus, auch wenn die Turnschuhe mich wohl noch ein paar Wochen begleiten werden.





Und jetzt lasse ich Euch mit dem Mittwoch alleine. Denkt dran, das Wochenende steht quasi vor der Tür :-) Nur noch zwei Tage und der schäbige Rest von heute! Ich werde heute mal meinen Kollegen einen Besuch abstatten, nachschauen, ob mein Büro noch lebt und versuchen, ein bisschen zu arbeiten. Nachdem der Kollege, mit dem ich das Büro teile, im Moment nicht da ist, darf ich sogar ungestraft den rechten Fuß auf dem Schreibtisch deponieren. Das hat der Arzt nämlich zur Bedingung gemacht. Sieht bestimmt toll aus!

Liebe Grüße
Fran


Kleid: COS
Lederhemd: Mango
Jeansjacke: Esprit
Schuhe: Stella Mc Cartney for Adidas

Montag, 18. April 2016

Wetterfest im April: Burberry und Lederhose


Gar nicht so einfach, das richtige Outfit für das Treffen mit Gunda und Sunny in Hamburg zu finden. Eigentlich hatte die Wettervorhersage versprochen, dass es trocken bleibend am Morgen war der Himmel sogar fast wolkenlos. Aber kurz vor der Abfahrt goss es plötzlich wie aus Eimern. Also wurde die Bomberjacke schnell verworfen und ein wetterfester Mantel musste her. Die richtige Aufgabe für meinen Second-Hand-Fund aus dem vergangenen Jahr. Die Schuhe waren sowieso gesetzt - da ich meine Krücken zuhause lassen wollte, war knöchelhoch Pflicht. Der Rest fand sich dann ganz schnell.




Bei Regen unübertroffen: Die Leder-Jogginghose. Da bleiben selbst im ärgsten Aprilschauer die Beine trocken und bequem ist sie sowieso. Auch Parkbänke, Klecksereien beim Essen und zweifelhafte Sitze im Zug sind kein Problem. Letztere kommen natürlich niemals vor. Außer in der Hamburger U-Bahn. Irgendetwas roch in unserem Wagen auch sehr durchdringend.... Gunda und ich beschlossen, dass jemand gammeligen Bratfisch transportiert. Die Alternative wäre dann doch zu eklig gewesen ;-)




Die weiße Bluse, die ich kürzlich bei COS erstand, liebe ich wie keine zweite. Eigentlich bin ich kein Fan von viel Getüddel, aber in die drapierten Stoffstreifen vorne habe ich mich auf den ersten Blick verliebt. Dank Elasten ist die Bluse, auch wenn sie eher eng ist, ganz gemütlich und selbst das Bügeln geht rasend schnell. Guter Kauf :-)




Und nachdem ich seit vielen Jahren meine Jeansjacke in Größe XXL trage, die vor fünf Jahren noch alles andere als zu groß war, hat inzwischen auch ein etwas figurbetonteres Exemplar Einzug in meinen Kleiderschrank gehalten. Hätte mir vor fünf Jahren irgendjemand erzählt, dass ich jemals in eine Jeansjacke in Größe 36 passe, hätte ich ihn ausgelacht.



Das Outfit war übrigens nicht nur für das Treffen hervorragend geeignet, sondern auch für einen Frühlingsspaziergang gestern. Es gab schon wieder norddeutsches Aprilwetter - ein bisschen Sonne, ein bisschen Regen, ein bisschen Hagel und viele Wolken. Aber bis Mai ist es nicht mehr lange - dann darf der Mantel hoffentlich in bis zum Herbst in den Schrank ziehen!

Liebe Grüße
Fran


Mantel: Burberry
Jeansjacke: H&M
Bluse: COS
Hose: Forever 21
Schuhe: Adidas


Sonntag, 17. April 2016

Und sonst so? KW 15

Das Leben normalisiert sich :-) Ganz langsam kommt nach inzwischen fast 10 Wochen "Fuß" der gewohnte Trubel zurück und ich genieße es. Auf zwei Beinen von A nach B zu kommen ist übrigens eine wunderbare Sache, die man im Normalfall gar nicht zu schätzen weiß. Spätestens im September habe ich es vermutlich auch wieder vergessen ;-) und schimpfe ob der Hektik vor mich hin. Aber im Moment fühlt es sich wunderbar an! Dazu gab es eine Woche mit teilweise wunderbarem Frühlingswetter und ich konnte sogar ganz langsam wieder anfangen zu arbeiten.



Der Rest des Hochzeitstages am vergangenen Sonntag war übrigens hochspannend. Nicht nur, dass ich just in time, bevor der letzte Tropfen verbraucht ist, einen neuen Flakon meines Lieblingsparfüms gab, auch die Hamburg Towers gaben sich die Ehre, das zweite Play-Off-Spiel zum Aufstieg in die 1. Bundesliga mit einem wirklichen Thriller zu gewinnen. Leider haben sie nun zwei Spiele gewonnen und zwei verloren. Da best-of-five gespielt wird, entscheidet sich heute Abend, ob sie ins Halbfinale kommen. Leider passiert das in Gotha. Aber ich drücke aus der Ferne die Daumen!




Da ich ja inzwischen wieder die morgendlichen Hunderunden übernommen habe, darf ich mich jeden Morgen über den Anblick von Graugänsen, Rehen und Störchen freuen. Letztere haben inzwischen das Brutgeschäft aufgenommen und machen abwechselnd Ausflüge zum Futtersuchen. Ob ich jetzt gerade Herrn oder Frau Storch mit der Kamera erwischt habe, weiß ich nicht so genau. Brüten tun nämlich beide abwechselnd. Ist der Nachwuchs geschlüpft, wird es für sie dann stressig, denn so ein Storchenküken futtert riesige Mengen. Dann sieht man wieder das alte Ehepaar einträchtig zusammen bei der Futtersuche.



Nachdem ich das Treffen in Hamburg mit Annemarie am Dienstag leider verpasst habe, habe ich mich gestern gemeinsam mit Gunda auf den Weg gemacht, um gemeinsam mit Sunny und Rudi das Hamburger Schanzenviertel unsicher zu machen. Der gastronomische Service zeigte sich dann auch gleich von der schlechtesten Seite - mehr als eine halbe Stunde Wartezeit auf ein paar Getränke muss man erstmal toppen! Immerhin wurde das Essen dann auch noch gebracht, bevor wir verhungert unter den Tisch sanken. Die Rechnung kam dann allerdings blitzartig. Bildet man also einen Mittelwert aller Wartezeiten, liegt Hamburg damit vermutlich noch vor Frankfurt. Oder so ;-) Auf jeden Fall war es schön mit Euch und ich sage Danke, dass ihr Euch die Zeit genommen habt!



Hier wartet jetzt das Frühstück und im Anschluss werde ich den sonnigen Sonntag wohl für diverse Gartenarbeiten nutzen. Euch einen tollen Tag mit hoffentlich ganz viel Frühling!
Liebe Grüße
Fran