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Unverhoffter Traumurlaub - Teil 2: Sölden

Nach einer Woche Südtirol ging es als weiter. Ich hatte noch vier Tage, bevor ich mit dem großen Kind in Würzburg treffen wollte. Sölden liegt, großzügig interpretiert, zwischen Bozen und Würzburg. Und ist umgeben von „richtig hohen Bergen“. Also nix wie hin. Man muss lediglich übers Timmelsjoch. Und weil ich ja inzwischen zwei italienische Bergpässe überlebt hatte, war das Timmelsjoch ja ein Klacks. Dachte ich. Zumal ich nicht raufgehen musste, sonder das Auto mich rauftragen würde. Ja nun, falsch gedacht. Ich wäre auf der italienischen Seite etwa ein Dutzend Mal fast gestorben während der Fahrt. Hübsch enge Straßen, auf denen man an einigen Stellen tunlichst keine Gegenverkehr haben sollte, sofern der breiter ist als ein Kleinwagen. Auf der Talseite geht es auch schon mal ein paar Hundert Meter steil runter. Und Leitplanken sind selbstverständlich überflüssig. Das Dumme: Wieder umkehren und runterfahren hätte die Sache nicht besser gemacht. Also Augen zu und durch. Die österreichisc...

Gar nicht so einfach: Orange und ich - Eine Aktion der Ü30-Blogger & Friends

Da haben wir den Salat: Violett und orange in den Herbst. Das ist das Thema bei den Ü30-Bloggern im September. Klar, ich könnte jetzt ein Kürbissuppenrezept posten. Dummerweise kann ich keine Kürbissuppe. Ich kann nur Kartoffelsuppe und die gab es gestern. Da sind ein paar Möhren drin, aber die erkennt keiner wieder, wenn mein Pürierstab seinen Job gemacht hat. Kürbissuppe habe ich mir für den Oktober vorgenommen. Oder besser gesagt: Ich habe das kleine Kind gebeten, das zu übernehmen. Was mir zum Thema Orange spontan einfällt ist Aperol. Ich bin sicher, wenn ich auf meinem Handy nach Aperol-Fotos suche, werde ich gleich im Dutzend fündig. Dann wiederum werden die Anonymen Alkoholiker vermutlich auf diesen Blog aufmersam und ob ich das will…. Orangefarbener oder violetter Lippenstift sieht an mir gruselig aus, ebenso wie Nagellack. Also lassen wir das besser. Das wollt ihr nicht sehen. Und auch in Sachen Interior kann ich weder mit orange noch mit violett dienen. Modisch ist violett...

Dinge, die ich nicht verstehe: Filter, Nachhaltigkeit und Querdenker

Nach einer kleinen Sommerpause sind mir gleich mehrere Dinge über den Weg gelaufen, die ich partout nicht verstehe. Nennt mich begriffstutzig, aber ich kapier es einfach nicht. Der Filter Wohin man bei Instagram & Co auch blickt: Überall Filter. Kein Bild mehr ohne. Und dabei spielt das Motiv absolut keine Rolle. Alles wird gefiltert, ohne Rücksicht. Das Essen, die Landschaft, die Wohnung und natürlich das Selfie. Wobei ich es bei Letzterem immerhin noch ansatzweise nachvollziehen kann, denn es gibt nun mal in der Altersklasse Ü40 jede Menge Frauen, die vermutlich einen Nervenzusammenbruch erleiden würden, wenn sie ein ungefiltertes Foto von sich selbst mit *ohgottohgottohgott* Falten posten müssten. Also sorgt ein Filter für die glatte Haut einer 20-Jährigen. Nun denn, wenn es so sein soll, dann soll es so sein. Ist immerhin billiger als ein Komplett-Makeover beim Schönheitschirurgen. Aber verratet mir mal bitte, warum die Filter immer nur die Gesichter faltenfrei zaubern, a...

Unverhoffter Traumurlaub - Teil 1: Südtirol

Eigentlich wollte ich in diesem Sommer nach Andalusien. Ich wollte den Caminto del Rey gehen. Ich wollte endlich wieder nach Granada. Und ich wollte eine Runde am Stand chillen. Ja nun. Ging nicht. Also reservierte ich kurzerhand zwei Wochen an der Ostsee. Aber je näher der Urlaub rückte, desto weniger Lust hatte ich auf Ostsee. Also musste eine Alternative her. Nur welche? Spanien und Frankreich fielen aus, England und Schottland auch. Dann war da das Kind, das dringend mal nach Süddeutschland wollte. Weil es halb Europa kennt und Thailand und Japan, aber Süddeutschland eben nicht. Auf verschlungenen Wegen kam Südtirol dazu. Es wurde – trotz oder wegen Corona – einer der schönsten Urlaube meines Lebens. Mit unglaublich vielen, neuen Eindrücken. Mit jeder Menge Abenteuer und Erfahrungen, die ich ohne Corona nie gemacht hätte. Und mit einer wiederentdeckten Liebe zu Bergen. Einige wenige Punkte waren fix: Die Dauer, des Urlaubs nämlich drei Wochen. Die erste Station in Südtirol. Und ...