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Posts

Ein Ausflug nach Rostock

So, jetzt hat es mich auch erwischt. In der letzten Woche war ich noch stolz wie Bolle, dass mich die Erkältungssaison in diesem Jahr völlig unbeeindruckt ließ und rund um mich rum alle krank wurden, während ich mic als absolut standfest erwies. Pah, eine Tageszeitung mit drei Redakteuren zu machen ist doch ein Klacks! Außerdem sollte man darüber nachdenken, nur noch Frauen zu beschäftigen, weil die wesentlich widerstandsfähiger sind als ihre männlichen Kollegen! Und kaum beginnt das freie Wochenende, kratzt es im Hals und die Nase beginnt zu laufen. Gestern habe ich das noch großzügig ignoriert und habe mich völlig untypisch ohne Abendessen ins Bett verzogen, ohne den Post für heute fertig zu machen. Heute liege ich nahezu flach, und das bei strahlendem Sonnenschein und 17 Grad. Geniales Zeitmanagement! Also gucke ich mir den Sonnenschein nicht live, sondern durch eine Fensterscheibe an, bin neidisch auf alle, die gerade draußen herumspringen und erzähle Euch etwas über Rosto...

Die Authentizität von Lieblingspullovern

Authentizität ist gefragt bei Bloggern und Instagramern. Wer authentisch ist, hat Erfolg. Also sind wir alle unglaublich wahnsinnig irre authentisch. Oder das, von dem wir glauben, dass der Leser es als authentisch empfindet. Aber woher wissen wir eigentlich, was authentisch ist? In den allermeisten Fällen kenne wir die Person hinter den Bildern und Texten nicht. Wir haben keine Ahnung, wie sie lebt und was sie tut. Außer in den winzigkleinen Ausschnitten, die wir zu sehen bekommen. Ob die nur nur sorgfältig ausgewählt oder einfach ein bisschen geschönt sind - wer weiß das schon? Eng verbunden mit der Authentizität ist die Glaubwürdigkeit. Wer authentisch ist, der ist in der Regel auch glaubwürdig. Und Glaubwürdigkeit ist die Basis, auf der Werbung funktioniert. Das haben nicht nur Unternehmen erkannt, sondern auch die Blogger selbst. Aber manchmal habe ich das Gefühl, dass es in dem Moment, in dem ein Blogger auf seiner eigenen Glaubwürdigkeit herumreiten, es damit meis...

Goethe an Blazer und Mom-Jeans

Wie schrieb Goethe in seinem Osterspaziergang? „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick“. Ganz so weit ist es noch nicht, aber der erste Tag mit zwölf Grad nach einer gefühlt endlosen Woche mit Höchsttemperaturen von minus acht Grad und eisigem Ostwind war soooo wunderschön! Die Elbe führt noch massenweise Eis und es wird auch noch ein bisschen dauern, bis das getaut ist. Aber Ostern ist ja auch noch weit :-) Trotzdem gehe ich jetzt einfach mal davon aus, dass der Frühling  um die Ecke wartet und habe meine Wintermäntel in den Schrank gehängt. OK, das wird vermutlich zu früh sein, aber es war ganz praktisch, nachdem hier mit der Heimkehr von Kind, groß, der Kampf um die Garderobenplätze entbrannt ist. Vermutlich ist das Leben mit Söhnen einfacher. Die haben eine Winterjacke und die Sache ist gegessen. Töchter dagegen besitzen mindestens einen Wintermantel, eine Daunenjacke, eine Motorradjacke und diverse Lederjacken. Und jede dies...

Quickie am Montag: Hotel-Schnäppchen

Ist das jetzt Werbung ? Ich schätze, das ist es. Ich habe allerdings nix davon. Ich verdiene nix dran, bezahle für meinen Aufenthalt genau wie jeder andere die volle Rate und bin mit dem Hotelbesitzer weder verwandt noch verschwägert. Vor einer Woche habe ich Euch hier von meiner kleinen Auszeit in Kühlungsborn berichtet. Ich habe entdeckt, dass das Hotel jetzt noch einmal im Rahmen der HRS-Deals noch bis Mai günstig zu haben ist. 89 Euro für ein Doppelzimmer (das bei meiner Auszeit ein stattliches Apartment inklusive einer Küche, einer Sitzecke, eines Schlafzimmers und eines hübschen Bades war, Balkon mit Blick auf die Ostsee inklusive) inklusive Frühstück ist wirklich ein toller Preis für das Hotel, das im soliden Mittelklassebereich angesiedelt ist.  Für ein Bad im Meer ist es bis Mai noch zu kalt, aber das Hotel hat einen schönen Spa-Bereich mit Indoor-Pool. Zum Abendessen hat man in Kühlungborn eine Riesenauswahl an Restaurants in allen Preisklassen und Cafés gib...

Rote Overknees zum Dritten und ganz viel Schnee

Eigentlich wollte ich Euch ja heute mit nach Rostock nehmen. Aufgrund der Großwetterlage nehme ich Euch aber lieber mit in den Schnee :-) Der ist nämlich mit etwas Glück in den nächsten Tagen endlich verschwunden und wenn der kalendarische Frühlingsbeginn näherrückt, will kein Mensch mehr Schnee sehen. Also müsst ihr da heute nochmal durch, Rostock gibt es dann in der nächsten Woche. Das Outfit zum Schnee habe ich übrigens gefaked. Ich habe es zwar genauso kürzlich im Theater getragen, aber an dem Abend war es viel zu dunkel, um noch Fotos zu machen. Also habe ich das Hemd gewaschen, gebügelt und ohne Falten nochmal für die Fotos angezogen. Anschließend kam es zurück in den Schrank, denn ich laufe nicht wirklich bei Höchsttemperaturen von minus neun Grad so herum. Seht mir den Fake also einfach nach. Das Theaterstück war übrigens großartig. Es gab „The play that goes wrong“ - wunderbar leichte Unterhaltung und urkomisch. Das St. Pauli Theater ist dagegen ge...

Das Nachhol-Schwein für Februar

Eigentlich schreibe ich meine Blogp osts allesamt sehr kurzfristig, weil lange Planung immer in die Hose geht. Tja, und schreibe ich sie doch mal mit ein paar Tagen Vorlauf, geht auch das prompt in die Hose ;-) So geschehen mit den Schweinderln im Monat Februar . Sooo früh war ich gar nicht dran, aber immerhin zu früh. Denn erst am letzten Februarwochenende tauchte es auf wie der Phönix aus der Asche: Vero. Der einzig wahre Nachfolger von Instagram. Viel besser, viel cooler, keine Werbung (außer man macht sie selbst) und KEIN doofer, doofer Algorithmus.   Ok, ich muss mal kurz den Klugscheißer raushängen lassen. Ohne Algorithmus kann kein Computerprogramm funktionieren. So ein Programm besteht quasi aus Algorithmen. Aber gut, DER Algorithmus vom bösen, bösen Instagram ist halt ein geflügeltes Wort und wir wollen mal nicht päpstlicher als der Papst sein. Wie auch immer: Vero muss toll sein, wenn man sich den Hype darum ansieht. Alle Blogger, ob groß oder klein, packen...

Die Schweinderl im Februar

Bild: Pixabay Was soll ich sagen? Ich habe im Februar in der großen, weiten Bloggerwelt keine einzige ausgewachsene Sau gefunden, lediglich ein paar Ferkelchen. Vielleicht lag es daran, dass ich wenig Zeit hatte, um durch Blogs zu stöbern. Das „richtige“ Leben hatte definitiv Vorrang. Wobei wir dann auch schon bei meinem ganz persönlichen Schweinderl wären. Jagt kein Mensch eine Sau durch Dorf, mache ich das einfach selbst :-) Ich hatte ja schon zu Beginn des Jahres angedeutet, dass ich mich beruflich bewegen möchte. Nun, das werde ich tun. Das heißt aber auch: Mehr Arbeit, weniger Freizeit. Egal, ich freu mich drauf :-) Und das war dann auch der Anlass für mich, wieder mal mein Zeitmanangement zu überdenken. Was hintenrüber fällt, könnt ihr Euch vermutlich schon denken. Genau. Instagram. Ha, wird sich der Eine oder Andere jetzt mit einem - ein ganz bisschen fiesen - Lächeln denken, war ja klar, aufgrund von anhaltender Erfolglosigkeit ;-). Nö. Und es war auch nicht der ...