OK, streng genommen könnte ich mit dem ÖPNV zur Arbeit fahren. Aber so richtig kann ich mich für den ÖPNV nicht begeistern, wenn ich ehrlich bin. In Zeiten von Corona schon gar nicht. Und die Aussicht, nach einem Abendtermin im Winter am eiskalten Bahnhof auf einen verspäteten Zug zu warten ist auch nichts, was mich lockt. Also fahre ich mit dem Auto ins Büro. Anfang 2020 habe ich mein altes Gefährt gegen ein Hybrid-Auto getauscht und fahre halb-elektrisch. Dann musste im Sommer ein Ersatz für den Twingo von Kind, klein her. Denn die studiert zwar in Hamburg, aber die meisten ihrer Freunde wohnen in der Pampa. Und um die zu besuchen braucht man ein Auto - außer, man möchte auf den Bus warten, der ungefähr einmal im Jahr fährt. Außer an Wochenenden oder in den Schulferien. Verlässlich fährt der Bus, wenn dienstags Vollmond ist und eine Sturmflut angekündigt wurde. ÖPNV auf dem Land halt. Weil halb-elektrisch zu fahren ziemlich witzig ist, aber eben nur halb, fiel die Entscheidung a...