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Es werden Posts vom Dezember, 2020 angezeigt.

Der Existenzialisten-Look

Jaja, ich weiß. Der Rest der Blogger-Welt propagiert Farbe, um dem grauen Winter zu trotzen und ich komme ganz in Schwarz daher. Aber ich mag so ein freundliches Schwarz eben sehr, sehr gern. Also müsst ihr mich in Schwarz ertragen. Die Bunt-Phase wird mich vermutlich wie in den vergangenen Jahren im Februar ereilen, wenn ich den Frühling kaum noch erwarten kann. Bis dahin wird es hier vermutlich sehr viel schwarz geben :-) Ist ja auch hübsch einfach: Schwarz passt hervorragend zu schwarz und wenn man verschiedene Materialien mixt, ist das Ergebnis auch nicht allzu langweilig. Hoffe ich. Abgesehen davon ist schwarz die Farbe der Existenzialisten und wer schwarz trägt, wirkt intelligent. Nicht dass ich nicht ohnehin schon mächtig intelligent wäre. Aber es kann ja nie schaden, das nochmal zu betonen ;-) Abgesehen davon passe ich mein Äußeres nur meiner Seele an. Die ist nämlich auch schwarz. Habe ich gestern gelesen. Wer sich mit all diesen schrecklichen Nachrichten, die in den Zeit

Und wann kommt Weihnachten endlich weg?

Ein Thema, das nicht nur Instagram, sondern auch die reale Welt zurzeit beherrscht: Wann kommt die Weihnachtsdeko endlich weg und macht etwas „Frischem“ Platz? So eilig wie man es irgendwann zwischen Ende November und Anfang Dezember hatte, die Deko aufzubauen, so schnell wird man ihrer scheinbar nach Weihnachten überdrüssig. Früher mal, da stand der Weihnachtsbaum bis Maria Lichtmess Anfang Februar im Wohnzimmer. Da wurde das gute Stück aber auch erst am Heiligabend aufgestellt und nicht schon am ersten Advent. Heute darf sich der durchschnittliche Weihnachtsbaum freuen, wenn er den Jahreswechsel noch erleben darf und nicht schon am 27. Dezember zugunsten eines Straußes Tulpen weichen muss. Ich liebe Tulpen. Nicht so sehr wie meinen Weihnachtsbaum, aber ich liebe sie. Bei mir darf der Baum übrigens bis Neujahr beziehungsweise das Wochenende nach Neujahr stehenbleiben. Also auch nicht wirklich lange. Das hat ganz praktische Gründe. Am Wochenende habe ich Zeit, den Baum abzutakeln.

Lieblingsposts 2020 - Meine und Eure

Knapp 80 Posts gab es hier in diesem Jahr. Ich höre und lese sehr oft, dass kein Mensch mehr Blogs liest. Das mag sein. Hier wird allerdings noch jede Menge gelesen. Die Leserzahlen sind noch nie so hoch gewesen wie in diesem Jahr. Liegt vielleicht daran, dass ich nicht der große Instagramer bin. Mein winzigkleiner Account ist privat und das wird wohl auch so bleiben. Ich blogge lieber als auf Instagram ständig irgendwelche gläubigen Ärzte, Schauspieler und Generäle zu löschen und scheinbar gibt es jede Menge Menschen, die gern hier lesen. Danke dafür :-) Eure Lieblingsposts in diesem Jahr waren mein Rückblick aus dem Januar , ein Text über Meinungsfreiheit und die Spaltung der Gesellschaft , der nach fast drei Monaten nichts an Aktualität verloren hat. Platz drei gehört meinen grauen Haaren . Haare scheinen ein faszinierendes Thema zu sein. Dann waren da noch meine Urlaubsüberlegungen und auf Platz fünf schließlich landete ein Gepardenrock in den ersten Coronawochen. Die Zusamm

Auch ein Jahresrückblick

Als Blogger ist es quasi gesetzt, einen Jahresrückblick zu schreiben. Und deshalb habe ich mir mal überlegt, wie der Jahresrückblick eines wirklich erfolgreichen Influencers aussehen könnte. Nicht der eines kleiner Wald-und-Wiesen-Bloggers wie ich es bin, sondern der Rückblick eines wirklich wichtigen Influencers, an dessen Lippen respektive Kamera die Welt hängt. OK, werdet ihr jetzt sagen: Der bloggt nicht, sondern influenct auf Instagram. Vermutlich habt ihr damit Recht. Aber da ich ein alter Dinosaurier bin, denke ich immer noch in Blogposts. Also los. Vorher allerdings der übliche Disclaimer: Dieser Text ist frei erfunden. Alle Ähnlichkeiten mit realen Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. Meine zauberhaften Zaubermäuse! Nun kann es endlich in die Tonne, das Jahr 2020! Weg damit, mir aus den Augen! Was für ein schreckliches Jahr. Keine Luxus-Kooperationen, keine glamourösen Bloggerevents und keine Fashion Weeks. Und jetzt, zum Schluss, nicht einmal eine sparke

Weihnachten, diesmal britisch

Heute ist es also so weit: Der Weihnachtsbaum ist geschmückt, das Essen im besten Fall schon fast fertig, alle Geschenke sind eingepackt und das Outfit für heute abend liegt bereit. Weihnachten kann kommen. Hier läuft es in diesem Jahr allerdings etwas anders. Da das große Kind heute bis spätabends ein paar Leben retten muss ;-) und erst nachts eintreffen wird und weil auch ich heute noch arbeiten muss, ist der heutige Abend eben in diesem Jahr ein ganz normaler Abend. Naja, fast. Natürlich werden wir es uns heute abend nach einem leckeren Essen gemütlich machen und den Weihnachtsbaum anhimmeln. Dann gibt es noch einen der drölfzig Weihnachtsfilme und einen Ginpunsch. Aber die Bescherung, die gibt es erst morgen nach dem Frühstück - wann immer das auch stattfindet. Eine Bescherung ohne Kind, groß, ist nämlich undenkbar. Also spielen wir einfach in diesem Jahr britische Weihnacht. Euch wünsche ich wunderbare Tag ohne Stress und ohne Ärger, mit Menschen, die ihr liebt und Geschenk

Die Sache mit der Kontrolle und so…

Nachdem ich jetzt fast Urlaub habe, darf ich die Kontrolle über mein Leben verlieren? Den entsprechenden Spruch von Karl Lagerfeld kennt wohl jeder. Und da ich nur noch am Donnerstag ein klein wenig arbeiten muss und dann bis Anfang Januar frei habe, gedenke ich die meiste Zeit in Jogginghosen zu verbringen. Ach Moment, man sagt ja jetzt Loungewear. Jogginghosen waren gestern. Mir kommt es eigenltich seit März so vor, als sei der Rest der Welt nur noch in ebendieser Loungewear unterwegs, während ich an den meisten Tagen dann doch in die Redaktion fahre. Und wenn ich von zuhause aus arbeite, muss ich nämlich trotzdem in der Regel jede Menge Termine absolvieren, in denen ich beim besten Willen nicht in Loungewear auftauchen kann. Also ziehe ich mich auch in Homeoffice-Wochen einfach Tag für Tag an, als würde ich gleich ins Büro fahren. Das eine oder andere Mal war ich also durchaus ein bisschen neidisch auf alle, die sich langfristig im Homeoffice tummeln und das in Jogginghosen tun k

Was ich 2020 gelernt habe

Etwas zu lernen ist immer eine gute Idee. Es soll ja Menschen geben, die glauben, dass sie mit dem Ende der Schulzeit, der Ausbildung oder des Studiums genug gelernt haben und sich freuen, wenn die Lernerei ein Ende hat. Hat sie nicht. Hat sie nie. Lernen tun wir ein Leben lang. Und das ist auch gut so. Im diesem Jahr gab es besonders viel zu lernen. Ist halt so: Wenn alles läuft wie gewohnt ist der Anreiz zu lernen nicht sonderlich groß. Laufen die Dinge anders als gewohnt, ist der Lerneffekt wesentlich größer. Also habe ich in diesem Jahr mächtig viel gelernt. Über mich, über andere Menschen und über jede Menge Dinge. Ich bin ein großer Fan von Ines  monatlichen Posts, in denen sie verrät, was sie an jedem Tag des Monats gelernt hat. So oft schon habe ich mir vorgenommen, mir auch jeden Tag zu notieren, was ich gelernt habe - und dann habe ich es doch wieder vergessen. Aber immerhin habe ich jetzt mal ein paar Minuten darüber sinniert, was ich in diesem Jahr gelernt habe. Logisc

Die Krux mit dem Altern

Da ich bisher auf keinem Blog, den ich so lese, irgendetwas dazu gefunden habe, dachte ich mir, ich frag euch mal: Hat irgendjemand von euch das letzte Jenke-Experiment gesehen? Eigentlich bin ich nicht der große TV-Gucker, aber nachdem ich drüber gelesen hatte, musste ich mir das kürzlich dringend ansehen. Das Set: Der TV-Journalist Jenke von Wilmsdorff, der für reichlich abgefahrene Experimente bekannt ist, hat ausprobiert, was Schönheitschirurgie so kann und was Kosmetik vermag. Dafür ließ er über einen Zeitraum von drei Monaten eine Gesichtshälfte vom Beauty-Doc behandeln, die andere Hälfte von einer Kosmetikerin. Das Ergebnis dürfte wohl keine Frau verwundern: Selbstverständlich vermochte Kosmetik mit der Chirurgie nicht mitzuhalten. Das sah man am Ende der 100 Tage ziemlich deutlich, und zwar in Form eines absolut schiefen Gesichtes. Die eine Hälfte glatt gebügelt und festgezurrt, in der anderen waren eben noch diverse Falten und ein Tränensack vorhanden. Das fand ich persönli

Das Spießer-Kostüm und ich

Eigentlich hatte ich ja gedacht, dass ich nie wieder ein Kostüm tragen würde. Und damit meine ich kein Karnevalskostüm, sondern die Kombination aus Rock und Blazer. Also quasi ein Hosenanzug ohne Hose, dafür mit Rock. Ältere Semester werden den Begriff vermutlich kennen. Kostüm – das klingt so herrlich spießig. Da denke ich doch spontan an einen Bleistiftrock und einen taillierten Blazer. Das letzte Mal, dass ich ein Kostüm trug, war irgendwann Mitte der Neunziger. Es handelte sich, wie sollte es anders sein, um ein Vorstellungsgespräch, für Job Nummer zwei in meinem Leben. Von Job Nummer ein habe ich euch ja hier schon erzählt. Ich hatte mich für einen Job als Redakteurin in Hamburg beworben und war zum Vorstellungsgepräch geladen. Hamburg kannte ich kaum, fand es aber sehr reizvoll, dort zu arbeiten und zu leben. Der Verlag war, anders als der Verlag, in dem ich in Düsseldorf gearbeitet habe, ziemlich hip. Wobei man das damals noch nicht hip nannte. Der Begriff war schlichtweg no

Je weiter oben, desto ruhiger

  Meine Lounge-Küche kennt ihr ja nun. Der Rest des Wassergeschosses ist nicht wirklich aufregend, also kommt doch gern mit in den erste Stock. Einigermaßen fit solltet ihr sein, denn das sind, der Deckenhöhe geschuldet, immerhin 16 Stufen. Das ist übrigens auch der einzige Punkt, der an meinen Zuhause von Nachteil ist. Ich fürchte, mit 95 Jahren komme ich die Stufen nicht mehr ganz leichtfüßig rauf. Und falls ich mir nochmal das Sprunggelenk breche, werde ich wohl Lifta, den Treppenlift, bemühen müssen. Während in der Lounge-Küche gekocht und dabei ganz viel gequasselt, gelacht und getanzt wird, ist es im ersten Stock ein wenig ruhiger. Hier stehen die Sofas zum Rumlümmeln, hier finden Serienmarathons statt, hier sind die Bücherschränke und hier schlafe ich. Selbstverständllich in unterschiedlichen Räumen. Es ist genauso hell wie im Wassergeschoss und durch die bodentiefen Fenster guckt man, diesmal von oben, aufs Wasser. Im Schlafzimmer findet sich auch der Kleiderschrank – bis

Happy end für eine schwierige Beziehung

Ich habe da seit einigen Jahren eine echt schwierige Beziehung, und zwar zu Ringelshirts. Ich mag die Dinger, ehrlich! An anderen. Ich kenne schrecklich viele Menschen, die in einem Ringelshirt umwerfend aussehen. Egal, ob es sich um ein klassisches blau-weißes Shirt handelt oder um die rot-weiße Variante. Nur ich, ich mag mich in den Dingern nicht. Vor einigen Jahren habe ich trotzdem eines gekauft. Diese schwierige Beziehung musste doch irgendwie zu kitten sein. Genau aus diesem Grund habe ich eben genau kein x-beliebiges Ringelshirt günstigster Preisklasse gekauft, sondern eines von Armor Lux. Qualitativ ist das Shirt eine tolle Wahl. Die Farben, ein gedecktes Weiß und marineblau, gefallen mir auch. Aber irgendwie wurden wir nie so richtig warm miteinander. Ich habe es ein paarmal sogar im Blog gezeigt. Hier zum Beispiel. Aber die ganz große Liebe war es nie. Jetzt allerdings habe ich einen wunderbaren Einsatzzweck für das Ringelshirt gefunden :-) Es dient als Gürtel für mein Hemd,