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Es werden Posts vom Oktober, 2018 angezeigt.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil oder: Senfgelb? Ernsthaft?

Ich hatte ja Glück. Ich durfte eine duale Ausbildung genießen. Lesen UND schreiben. Das erwähne ich gern mal, wenn wer-auch-immer mich beispielsweise nach meinem Namen fragt, obwohl ich ein Namenschild trage. Oder wenn jemand einen Wegweiser vor sich hat, aber lieber fragt als Buchstaben zusammensetzt. Oder, um es mal ganz platt zu sagen: Wenn jemand zu faul zum Lesen ist.
Ja, ich weiß. Lesen ist oldschool. Wozu gibt es schließlich Hörbücher und Fernsehnachrichten? Und hallo? Lesen ist ja mal todlangweiig. Im schlimmsten Fall gibt es in diesen dubiosen Büchern, die vor vielen Jahren mal total hip waren, nicht einmal bunten Bilder. Und Videosequenzen schon gar nicht! Da soll man sich Seite um Seite durch Bleiwüsten quälen und die eigenen Phantasie bemühen? Ich meine: Wozu werden in diesem Land denn bitte Regisseure und Schauspieler und Sprecher ausgebildet, wenn nicht dazu, mir diese mühevolle Arbeit abzunehmen?
Sinnerfassendes Lesen, das behaupten nicht nur Dutzende von Studien, sondern…

Das Must have im Winter: Die Sturmhaube

Wer sich jetzt gefreut hat, dass er mich mit einer Kindergartenmütze meiner Töchter sehen darf, den muss ich bitter enttäuschen. Is nicht. Kennt ihr diese wahnsinnig praktischen Mützen, die Mütter liebten und Kinder hassten? Die man über den Kopf zog, nur das Gesicht blieb frei und die haben gleich noch einen Schal ersetzt? Meine Kinder haben sie gehasst. Und ich habe sie gekauft. Nicht weil ich eine besonders fiese Mutter gewesen wäre - also klar war ich das, fragt meinen Nachwuch mal - sondern weil der Kinderkopf damit warm blieb. Habe ich angenommen. Vermutlich flogen die Mützen aber eh in die nächste Ecke, sobald die lieben Kleinen außer Sichtweite waren…
Um Mützen für Kinder soll es aber heute gar nicht gehen, sondern um das, was die Instyle in ihrer letzten Ausgabe als das Must have für den kommenden Winter propagiert. Die Sturmhaube. Bisher bekannt als schmuckes Accessoire von Mitgliedern des schwarzen Blocks oder als wärmendes Unterzieh-Dings für Motorradfahrer. Sturmhauben eri…

Fashion-Ideen mit herbstlichen Rottönen - ü30Blogger & Friends

So zuverlässig wie im Frühling die Bäume grün werden, liegen im Herbst Rottöne im Trend. Vor allem dunkelrot ist eigentlich jedes Jahr sehr begehrt - und bekommt jedes Jahr einen neuen Namen. Weinrot heißt das schon lange nicht mehr. Bordeaux war vorgestern, Oxblood war gestern und ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, welchen Namen Dunkelrot in diesem Herbst trägt. Natürlich ändert sich der Farbton in jedem Herbst um ein bis fünf Nuancen. Andernfalls hätten wir ja keinen Grund, irgendetwas zu kaufen, sondern würden ganz einfach das Rot des letzten Herbstes weitertragen.
Um dem Dilemma zu entkommen, habe ich einfach rot gegen orange getauscht :-) Die Strickjacke lief mir vor ziemlich vielen Jahren bei COS zu. Eigentlich ist orange so gar nicht meine Farbe, aber die hatte es mir angetan. Wann ich sie wie tragen würde, darüber habe ich nicht weiter nachgedacht, sondern sie kurzerhand gekauft und das Nachdenken auf später verschoben.



Witzigerweise ist sie trotz der eher ausgefallenen Farbe…

Und heute werden wir mal ganz persönlich… - Teil 1

… das muss man nämlich tun, wenn man als Influencer Erfolg haben will. Hab ich gelesen. Ohne Persönlichkeit keine Follower und ohne Follower keine Kooperationen und ohne Kooperationen keine Gucci-Taschen. Ach halt: Die kann man bei Bedarf auch ausleihen. Oder einfach mal zur Ansicht bestellen, ein paar Fotos damit machen und retour damit. Aber das ist eine andere Geschichte, die erzähle ich Euch demnächst.
Heute wird`s persönlich. Die einschlägigen Ratgeber „Wie werde ich ein super-duper erfolgreicher Influencer“ sind sich da einig: Nur ein bisschen Mode und ein bisschen Beauty und ein bisschen Werbung dazwischen - das funktioniert nicht. Das ist das Konzept von Zeitschriften. Influencer sind aber nun mal keine Zeitschriften, sondern die digitale Ausgabe der „besten Freundin“.
Persönlich soll es also sein, aber bitte nicht zu privat. Denn unser Privatleben wollen wir ja für uns behalten. Was manchmal der Quadratur des Kreises entspricht. Wie bitte wird man persönlich, ohne privat zu sei…

Blazer in Camel an Cowboyboots - oder Denglisch ist Trumpf

Englisch ist längst Teil unseres Lebens. Wir benutzen täglich mehr oder weniger englische Wörter, meistens unbewusst. Vor allem in Bloggerkreisen ist Englisch Pflicht, ob es Sinn macht oder auch nicht. Warum sollte man auch etwas „cool“ nennen, wenn „nice“ doch viel cooler nicer ist. Englisch ist halt total nice und damit beweist man Weltläufigkeit :-) Cool kann schließlich jeder. Und ein einfaches "toll" - ich bitte Euch. Geht gar nicht.
Aufpassen sollte man allerdings, wenn man des Englischen nur rudimentär mächtig ist. So wie ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung, dessen Pressemitteilung ich kürzlich auf dem Tisch hatte. Die Idee: Der Bürgermeister nimmt hautnah Kontakt zu den Jugendlichen der Gemeinde auf, und zwar vor Ort im Jugendzentrum. Und was lässt sich der kreative Verwaltungsbeamte da einfallen? Genau. Ein „Meet and Greet“. Dumm nur, dass die Veranstaltung auf dem von ihm entworfenen Flyer als „Meat and Great“ angekündigt wurde.
Ein findiger Mitarbeiter des Kreativli…

Sintra: Zuckerbäckerschloss á la Disney

Heute nehme ich Euch nach Portugal mit, wenn ihr Lust habt. Im Frühjahr war ich in Lissabon und Anna als wohl größter Portugal-Fan der Welt, hatte mir dringend ans Herz gelegt, von dort aus einen Abstecher nach Sintra zu machen. Der Rat hat sich definitiv gelohnt :-) Und weil sowohl das Wetter als auch das Outfit ganz wunderbar in den Herbst passt, gibt es heute eben Sintra.
Sintra ist eine kleine, wunderschöne Stadt ungefähr 40 Minuten von Lissabon entfernt. Sie hat nicht nur eine umwerfende Altstadt z bieten, sondern gleich zwei Paläste. Da Sintra in den Bergen liegt, ist das Klima hier vor allem im Sommer sehr angenehm. Wenn es in Lissabon heiß ist, herrschen hier sehr erträgliche Temperaturen und das wussten auch Königs zu schätzen. Also bauten sie genau hier ihre Paläste. Der Palácio Nactional liegt direkt in der Stadt, etwas außerhalb und ziemlich weit oben liegt der Palácio de Pena. Und genau den wollte ich mir ansehen :-)





Meist ist es auf dem Felsen, auf dem der Palast steht, mo…

Wie man ein Hemdblusenkleid herbsttauglich macht

Hemdblusenkleider waren im vergangenen Sommer ziemlich begehrt - auch bei mir. So richtig mag ich nicht einsehen, dass die guten Stücke jetzt für mehr als ein halbes Jahr eingemottet werden. Also wird die Sommerkleid-Saison einfach verlängert. Die einfachste Art ist es, einfach einen Pullover oder eine Strickjacke darüber zu tragen. Für Pullover ist es mir im Moment aber noch zu warm. Also habe ich mein olivfarbenes Hemdblusenkleid, das ich Euch hier schon in der Funktion als Kleid gezeigt habe, im Urlaub einfach umfunktioniert. Zum Mantel.
Eigentlich hatte ich ja geplant, eine weiße Jeans zum Kleid zu tragen. Weil ich ein eher optimistischer Mensch bin, hatte ich die weiße Jeans auch als Reise-Outfit geplant. Das mitreisende Kind hatte sich angesichts dieser ausgeklügelten Planung ohnehin schon beömmelt. Es kam dann auch, wie es kommen musste. Schon der Transport meines Koffers aus meinem Zimmer im ersten Stock zur Haustür mündete in einem hübschen schwarzen Fleck auf der Hose. Ich wa…