Direkt zum Hauptbereich

Posts

Neues von Heike: Endlich einer an der Angel

Der eine oder andere hat ja nun schon mal ungeduldig nachgefragt, wann es soweit ist. Ich sag mal: Heute. Endlich geht es mal weiter mit unserer lieben Heike. Ü50, nach Trennung auf der Suche nach der großen Liebe, die bitteschön auch noch genug Geld mitbringen sollte, um ihre Sorgen um die eher kärgliche Rente, die sie dereinst erwarten wird, ein wenig abzumildern. Denn, und das wissen wir Frauen um 50 (oder grob darüber wie ich), die womöglich Kinder und Mann haben, ganz genau: Da die meisten von uns mangels Ganztagsbetreuung einen wie auch immer gearteten Knick im beruflichen Leben haben, sieht das mit der Rente eher mau aus.
Was Heike bisher so erlebt hat, könnt ihr nachlesen: Teil 1, Teil 2 und Teil 3
Kurz zusammengefasst: Ihre letzte Beziehung ging schief, da das auserwählte männliche Objekt partout nicht heiraten wollte. Daraufhin hatte Heike beschlossen, sich streng nach den Richtlinien ihres Beziehungsratgebers zu verhalten und sich bei einer Casual-Dating-Plattform angemeldet,…

Fünf Fragen am Fünften - Von Vintage bis Klavier

Leider endet die Fünf Fragen-Aktion von Luzia Pimpinella im Dezember. Immerhin war ich dann ein ganzes Jahr dabei :-) Und man soll ja aufhören, wenn es am schönsten ist, oder? Aber bis dahin ist ja noch ein wenig Zeit, also los:

Was hast du in letzter Zeit gebraucht gekauft? Flohmarkt, Second Hand und Vintage Krams… Ist das ein Thema für dich?
Das ist definitiv ein Thema, aber ich habe in letzter Zeit absolut gar nichts gebraucht gekauft. Woran das liegt? Ich kaufe im Moment fast ausschließlich Dinge für den Umzug und die sind naturgemäß neu. Allerdings ziehe ich mit diversen ererbten Möbeln um. Gilt das? Sobald ich wieder etwas anderes als den Umzug im Kopf habe, werde ich vermutlich auch wieder mal in meinen Lieblings-Second-Hand-Shop reinschauen. Meine schönsten Stücke, die ich gebraucht gekauft habe, sind übrigens mein Burberry-Mantel, der mich seit einigen Jahren begleitet und mein schwarzer Rucksack. Beide haben einen Riesenvorteil: Die Marke steht nicht sichtbar drauf und die beid…

Mein Oktober 2019: Von Schottland nach Hamburg

Der Monat begann in einem tollen, kleinen Küstenstädtchen in einem Bed & Breakfast, von dem ich euch demnächst noch erzählen werde – im Moment sag ich nur: Potemkinsches Dorf – und endete mit der Wohnungsübergabe in Hamburg, auf die ich mich wochenlang wie Bolle gefreut hatte. Dazwischen erlebte ich diverse turbulente Premieren, zwei Geburtstage und die Abgabe meiner Erziehungsberechtigung und blöderweise war ich auch noch krank. Fragt nich nicht, wie das alles in einen einzigen Oktober passt. Aber irgendwie ging es.
Aber von Anfang an: Nach einigen eher anstrengenden Tagen in Edinburgh war erstmal Seele baumeln lassen am Meer angesagt. Und weil ich – ich geb es ja schon zu – im Urlaub manchmal wie ein Eichhörnchen auf Speed bin, funktionierte das mit dem Seele baumeln lasse in diversen Pubs ;-) eigentlich nur, weil ich schon die ersten Ausläufer meiner Lungenentzündung spürte. Ja, theoretisch weiß ich ja, dass ich manchmal langsamer machen sollte. Nur genau das auch zu verinnerlic…

Manchmal glaube ich, ich bin ein Alien. Mit Rollkragen.

Manchmal glaube ich, ich bin ein Alien. Irgendwie aus der Zeit gefallen. Oder aus dem Trend. Was weiß ich.
Woran das liegt? Ich höre und lese immer und immer wieder von Menschen, die gern mal jammern und klagen, dass sie all die Negativität, die uns angeblich umgibt, nicht mehr ertragen können. Schon am Morgen fängt das an. In der Zeitung: Nur Negatives. Im Autoradio: Nur Negatives. Die Kollegen: Konzentrieren sich nur auf Negatives. Und so geht das den ganzen Tag. Und um all der Negativität zu entfliehen wird die Zeitung abbestellt, im Autoradio ein Sender eingestellt, der garantiert nonstop Musik spielt und anstatt mit den Kollegen zu reden verbringt man seine Pause halt mit Instagram. Und nach der Arbeit geht es mit Netflix aufs Sofa. Nachrichten? Nö. Zu negativ.
Tja, und dann bin da ich. Ich mache beruflich Nachrichten. Also das, was zur Zeit alle Welt als Negativität bezeichnet. Da muss ich ja quasi in der Vorstellung derer, die ohnehin nicht die hellsten Kerzen an der Tanne sind, …

Portobello oder Schlange am Strand

Erwähnte ich jemals, dass ich meinen Job liebe? Ich kann mir keinen anderen vorstellen. Und trotzdem würde ich ihn gerade gern eintauschen. Diese und die nächste Woche sind irgendwie die  Hölle. Ich mache zusätzlich zu meinem normalen Pensum die Urlaubsvertretung für einen Kollegen und ausgerechnet jetzt hätte ich da auch noch eine Praktikantin, die schließlich etwas lernen soll und nicht nur herumsitzen und Hilfsdienste verrichten.
Kein Problem, sitze ich halt anstatt um 10 schon um 8 am Schreibtisch. Dummerweise gibt es auch noch jede Menge Abendtermine, weil jede Kommune gerade ihre Finanzplanung für 2020 aufstellt und das natürlich abends tut, wenn die Kommunalpolitiker Feierabend haben. Ich natürlich nicht. Also arbeite ich einfach von 8 bis 22 Uhr mit einer zweistündigen Pause für Hund und schnelles Futter. Irgendwie nicht so richtig toll. Aber es gibt einen Lichtblick, und der findet am kommenden Mittwoch statt. Ich habe nämlich dank Feiertag ein langes Wochenende und werde Mitt…

Viel Theater… und kein Outfit

Heute gibt es nur ein kleines Lebenszeichen von mir, denn dieses Wochenende stand unter dem Motto: Viel Theater. Ich stand mit meiner Plattdeutsch-Truppe gleich dreimal auf der Bühne und deshalb blieb leider keine Zeit für einen „richtigen“ Blogpost.
War ich bei der Premiere im vergangenen Jahr noch hypernervös vor meinem ersten Auftritt, fühlte ich mich diesmal schon fast wie ein alter Hase :-) Trotz der Tatsache, dass Urlaub und Krankheit mich in Sachen Textlernen ziemlich weit nach hinten geworfen hatten und ich leider zu der Spezies gehöre, die sowas immer erst in letzter Sekunde erledigt, hat es wunderbar geklappt. Zur Not reicht mein Platt dann auch noch aus, um auf der Bühne zu improvisieren. Aber das war diesmal gar nicht nötig.

Seit Mai haben wir erst einmal pro Woche, dann zweimal und zum Schluss an drei von sieben Tagen geprobt. Neben dem Job ist das ganz schön viel und da kommt dann halt auch der Blog zu kurz. Macht nix, das reale Leben, und auch wenn es auf einer Theaterbüh…

Eine neue Liebe

Nein, nicht was ihr jetzt denkt. Ich habe mein Herz wieder mal an eine Stadt verloren. Edinburgh. Edinburgh sollte es nun rechtzeitig vor dem Brexit-oder-doch-nicht endlich sein. Eigentlich wollte ich da schon im vergangenen Jahr hin und im Jahr davor, aber irgendwie hat es nie so richtig gepasst. In London war ich schon unzählige Male. Teile von Südengland kenne ich auch, Sheffield und Manchester ebenfalls. Aber Schottland war Neuland. Um es gleich vorweg zu nehmen: Schottland ist großartig! Also zumindest das, was ich davon gesehen habe. Die Schotten sind ein mega entspanntes Völkchen, die Pubs sind großartig und das Einzige, was mir gefehlt hat, war clotted cream zum Scone. Aber der geht auch mit Butter.

Edinburgh hat so ziemlich alles, was ich an Städten liebe. Eine Altstadt, die den Namen verdient hat. Die ist so verschachtelt, kreuz und quer, bergauf und bergab gebaut, dass es zumindest mir eine wahre Freude ist, mich da zu verlaufen, immer wieder unglaublich schöne Hinterhöfe un…