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Posts

Klinikleben…

…habe ich gerade täglich und ich freu mich darüber. Denn kein Klinikleben würde bedeuten, dass… und daran will ich nicht denken. Also fahre ich täglich und freue mich über jeden Fortschritt wie ein Schnitzel. Und Fortschritte gibt es. Bis mein Leben wieder halbwegs so aussieht wie vor dem vorletzten Sonntag, wird es wohl noch viele Monate dauern. Vielleicht Jahre. Aber es wird wieder so aussehen. Oder eben besser. Wenn man jeden Tag Stunden in Krankenhäusern verbringt, sieht man jede Menge Dinge. Wir alle lesen täglich über fehlende Fachkräfte in Kliniken. Über Betten in Krankenhäusern, die nicht genutzt werden können, weil Pflegepersonal fehlt. Über Streiks und Überarbeitung. Aber irgendwie ist das für die meisten von uns ganz weit weg. Bis man dann plötzlich da hineingerät. Ich habe in den vergangenen zehn Tage mit so vielen Krankenschwestern gesprochen. Habe gesehen, was der Personalmangel in den Kliniken anrichtet. Und was er nicht zuletzt den Angehörigen der Patienten antut.

Statt Kofferpacken

  Tja, eigentlich sollte ich jetzt im Flugzeug sitzen auf dem Weg nach Fuerteventura, mit einem Grinsen von links bis rechts auf dem Gesicht. Und am Sonntag wollte ich eigentlich zusammen mit Ines und Nicole einen Blogpost über das Thema Kofferpacken veröffentlichen. Und jetzt ist alles anders. Ich bin nicht auf dem Weg nach Fuerteventura, sondern vermutlich gerade auf dem Weg in eine Klinik. Keine Angst, mir geht es gut. So gut wie es einem eben gehen kann, nachdem am vergangenen Wochenende das passiert ist, was eben passiert. Stellt euch vor, ihr geht mit eurem Liebsten an einem sonnigen Morgen spazieren, eine Runde durch den Park, um frische Luft zu schnappen. Ihr redet miteinander wie immer, ihr macht Blödsinn und plötzlich fängt euer Liebster an zu torkeln. Ihr glaubt, dass er euch vereimern will. Aber er fällt um. Und in dem Moment, in dem ihr ihm ins Gesicht seht, holt ihr ohne Nachzudenken euer Handy raus uns wählt 112. Wer schon immer wissen wollte, ob er eines der Zeichen ein

Frühling, ick hör dir trapsen. Von ferne.

Während gestern sogar in Hamburg statt des üblichen Regens Schnee fiel und dafür sorgte, dass heute früh ein Winterwonderland vor dem Fenster wartete, gibt es heute fast schon so etwas ähnliches wie ein Frühlingsoutfit. Kein Schal, keine Mütze - die trage ich aber sowieso nie, weil ich Mützen hasse, keine Winterboots. Ihr ahnt nicht, wie sehr ich nich auf den Frühling freue. So langsam stehen Temperaturen zwischen drei und sieben Grad bis sonstwohin und auch wenn der Schnee heute früh wunderhübsch aussah, brauche ich den jetzt wirklich nicht mehr. Immerhin sind für Montag 14 Grad angesagt - bei Dauerregen. Aber wenn man in Hamburg wohnt, ist man ja wettertechnisch mit wenig zufrieden. Ich nehme also dankend die 14 Grad, setze eine Kapuze auf und freue mich, dass immerhin die Temperaturen in die richtige Richtung gehen. Spätestens in der nächsten Woche darf ich mich dann über ganz viel Sonne und wirklich frühlingshafte Temperaturen freuen, denn als Belohnung für die schriftliche Pr

Mein Februar - noch kein Frühling, aber große Pläne

Februar - eigentlich für mich ein Monat, den man irgendwie überlebt. Immer noch Winter, den niemand mehr will. Warten auf Frühling, der längst noch nicht da ist. Immerhin ist er kurz, der Februar. Und für Norddeutsche hat er nichtmal verordneten Frohsinn aka Karneval im Gepäck, der Februar. Also irgendwie trostlos. Aber der Februar kann auch anders. Er kann die ersten sonnigen Tage bringen, an denen man den Frühling schon fast riechen kann. Er kann eine Ahnung von dem vermitteln, was bald kommt: Der Frühling mit blühenden Blumen und grünen Bäumen. Und er kann an schönen Tagen die Vorfreude auf ebendiesen Frühling so richtig schüren. So zumindest habe ich den Februar in diesem Jahr empfunden. Er war ausnahmsweise nicht mein winterlicher Endgegner, sondern ein Monat, den ich durchaus genossen habe. Und manchmal erschien es mir so, als sei er zu kurz. Gelernt Neben allem aus dem Gelernt-Post sehr, sehr viel für meine schriftliche Prüfung im März. Damit wird dann der erste Meilenstei

Was ich im Februar gelernt habe: Furchtbar viel

  Ich habe selten in einem Februar so viel gelernt wie in diesem Jahr. Das liegt allerdings nicht daran, dass ich furchtbar viel erlebt hätte, sondern schlicht und ergreifend daran, dass meine Heilpraktiker-Prüfung näher rückt... Deshalb habe ich mich hier in den vergangenen Wochen auch etwas zurückgehalten. Meine Zeit geht gerade fürs Lernen drauf. Aber es lohnt sich. Zum einen ist Lernen für eine neue Berufsausbildung mit 57 nicht gerade normal. Aber es macht ungeheuer Spaß, seine grauen Zellen mal wieder so richtig auf Hochtouren zu bringen und zu sehen, dass das noch problemlos geht. Und das, was ich lerne, ist so unsagbar spannend, dass mir das Lernen einfach wahnsinnig viel Spaß macht. Dass der Blog gerade leidet, tut mir zwar leid. Aber neben Job und Zeit für mich - und die lasse ich mir nicht nehmen - geht halt gerade nicht viel. Der Haushalt dümpelt gemeinsam mit der Wäsche vor sich hin, aber das tut er in vier Wochen auch noch ;-) Aber natürlich habe ich im Februar abgesehen

Wer wertet hier wen oder was auf?

Als ich gestern früh den Post von Tina über hochpreisige Labels und Qualitä t las, kam ich quasi aus dem Kopfnicken gar nicht mehr raus. Falls ihr ihn noch nicht gelesen habt, hüpft mal rüber! Ich mache mir nämlich genau wie Tina gerne mal Gedanken. In der Regel nicht über Mode - da bin ich recht ahnungslos ;-) Dafür mache ich mir unglaublich gern Gedanken über Menschen. Und hoffe, dass ich da nicht ganz so ahnungslos bin… Um zu Tina zurückzukommen: Ein hoher Preis garantiert nicht unbedingt hochwertige Materialien. Und ein günstiger Preis steht nicht für billige Materialien. Ich denke mal, das kann man so stehenlassen. Etwas, an dem ein berrühmtes Label klebt, ist nicht automatisch von außerordentlicher Qualität und nicht jedes Kleidungsstück von einer günstigen Kette muss man nach zweimaligem Waschen entsorgen. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Was ich mich aber dann doch frage ist, warum Menschen für den von Tina gezeigten Blazer aus Polyester-Gaze - also einer Chemiefa

Der Erdölfummel alias die Blumenwiese zum Zweiten

Ich glaube, ich habe hin und wieder erwähnt, dass mich in der Regel im Februar die Sehnsucht nach Farbe anspringt? Bis dahin bin ich ab November, was Farben angeht, sehr genügsam. Schwarz, grau, braun und ein bisschen weiß und jeansblau reichen mir. Aber ab Mitte Februar gehen mir schwarz in schwarz und grau in grau ganz mächtig auf den Senkel. Das ist jedes Jahr so und in diesem Jahr habe ich schon im Spätherbst vorgesorgt, mit einer knatschgrünen Strickjacke. Mir war ja klar, dass ich im Februar wieder nach Farbe jammere. Tja, und an diesem Wochenende war es soweit. Der Dauerregen der letzten beiden Tagen hat ein wenig genervt und selbst der bunte Tulpenstrauß, den ich mir gekauft habe, hat nicht ausgereicht. Also habe ich die grüne Strickjacke aus dem Schrank geholt :-) Und dann fiel mir ein, dass da ja auch noch der Tüllrock alias „die Blumenwiese“ wohnt. Ich mag den Rock nach wie vor sehr gern. Und auffallen ist damit definitiv garantiert. Allerdings fällt man nicht unbedingt