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Vorfreude - heute in grün :-)

Mädels (und Jungs, falls hier welche mitlesen), es ist soweit: Der Frühling kommt :-) Also diesmal so richtig! Der Sonntag soll sogar hier in Hamburg bei mehr als 25 Grad landen und in der nächsten Woche schwankt die Temperatur dann tatsächlich einige Tage nacheinander zwischen 18 und 20 Grad. Wir erwarten also quasi den norddeutschen Sommer! Und ja, ich freu mich riesig. Die letzten Tage mit Sturm, Regen und Pflanzen, die hier über den Balkon flogen, fand ich ganz fürchterlich.   In Anbetracht des endlich nahenden Frühlings müsste ich jetzt natürlich Kleidchen und Co hier zeigen. Aber dummerweise gehöre ich nicht zu der Spezies Blogger, die spätestens Mitte Februar an einem sonnigen, eiskalten Tag mit 3 Grad Luft- und 5 Grad Wasssertemperatur todesmutig barfuß und im Sommerkleidchen am Strand entlang hüpfen, um die neue Frühjahrsmode als erste zu präsentieren. Für sowas bin ich zu alt bequem ;-) Meine Erkältungen hole ich mir gern anderswo und frieren gehörte ohnehin nie zu meinen

Mein April – von Hausfrau bis Ostsee

  Das war er also, der April. Nix da mit Frühlingserwachen wie im vergangenen Jahr, als ich den April hauptsächlich auf der Terrasse und dem Balkon verbracht habe. Macht nix, dafür gab es drinnen genug zu tun. Eine Woche Urlaub hatte ich, gleich nach Ostern. Und ja, ich hatte heimlich davon geträumt, ein paar Bücher in der Sonne wegzulesen. Das fiel aus, dafür habe ich sämtliche Fenster geputzt - und dabei ausgerechnet, dass es hier ungefähr 60 Quadratmeter Fensterfläche zu putzen gibt. Ihr seht, ich komme auf merkwürdige Ideen, wenn ich Fenster putze…. Immerhin bat das große Kind um Nachhilfe beim Fensterputzen, weil es in seiner eigenen Wohnung auch zu Werk gehen wollte. Und siehe da, das Kind erwies sich als echtes Naturtalent. In Nullkommanix hatte sie die Hälfte der Fenster in der unteren Etage blitzblank geputzt. Was ich schon immer fragen wollte: Wie putzt ihr Fenster, so ihr das denn selbst tut? Ich gehe ja tatsächlich noch ganz oldschool mit einem Eimer Wasser und Lappen zu

Was ich im April gelernt habe

Die Sache mit dem lebenslangen Lernen kann ich :-) Und genau deshalb habe ich auch im April wieder jede Menge gelernt. Und es tatsächlich schon zum zweiten Mal geschafft, es aufzuschreiben. Meine Erkenntnisse allerdings gleich am 1. Mai auf den Blog zu verfrachten, das habe ich nicht geschafft... Also habt ihr heute, nachdem ihr hoffentlich gestern die Learnings von Ines gelesen habt, noch einmal das Vergnügen. Und was habe ich nun gelernt? 1. Nachrichten in Corona-Zeiten können völlig absurd sein. So absurd, dass man selbst stutzt und überlegt, ob das jetzt wirklich stimmt oder ob der Kollege sich eine Aprilscherz erlaubt hat. 2. Der Himmel fällt einem nicht auf den Kopf, wenn man das Osterfrühstück auf den Karfreitag vorverlegt, weil das Kind sonst nicht mitfrühstücken könnnte. 3. Ich kann Lammbraten machen. Nie im Leben hätte ich mich da freiwillig rangetraut. Aber da lag er nun mal und wollte zubereitet sein. 4. Veganer Osterzopf schmeckt vorzüglich. Behaltet es bitte für euch,

Die Sache mit dem Impfneid

  Ja, ich weiß. Neid ist schrecklich und indiskutabel und ganz, ganz schlimm. Neid macht hässlich und was könnte es schon schlimmeres geben als hässlich zu sein, so in der großen, weiten Bloggerwelt? Vermutlich macht Neid auch Pickel und Dellen und lässt den Lippenstift in die Lippenfältchen rutschen. Das will kein Mensch und deshalb würde kein Mensch freiwiliig zugeben, dass er sowas wie neidisch ist. Äh, Moment. Eine Ausnahme gibt es natürlich. Den positiven Neid. Der ist nicht mies und hässlich, sondern der ist inspirierend. Der inspiriert dazu, es dem Objekt des Neides gleichzutun. Der positive Neid spornt an und ist mitnichten missgünstig. Man missgönnt dem andern ja nix, sondern möchte das, was er hat, aus eigener Kraft erreichen. Also keine Pickel, keine Dellen, keine Lippenfältchen! Aber zurück zum bösen Neid. Ich fürchte, ich muss es heute zugeben: Ich empfinde Imfpneid. Ich bin 55 Jahre alt, ganz schrecklich gesund, ziemlich fit für mein Alter, weder vorerkrankt noch pfl

Tipps von der Küchenfee ;-)

Ok, mich als Küchenfee zu bezeichnen ist wohl die Übertreibung des Jahrhunderts. Ich kann kochen, ehrlich. Aber ich koche nicht gern. Kochen dauert ziemlich lange, aufgegessen ist das Ergebnis ziemlich fix. Das ist mir zu wenig nachhaltig ;-) Ich bin allerdings ziemlich für zwei Dinge in der Küche hervorragend zu gebrauchen. Ich kann in Windeseile Gemüse schnippeln und ich kann ganz wunderbar Küchen aufräumen. Wie gut, dass ich zwei Töchter habe, die wirklich gern und ganz hervorragend kochen. Und da die beiden vegan beziehungsweise vegetarisch leben, gibt es hier naturgemäß Tonnen von Gemüse. Und da komme ich ins Spiel :-) Möhren putzen und kleinschneiden, Paprika putzen und verarbeiten oder Kartoffeln schälen - kann ich. Konnte ich aber nicht immer. Ich erinnere mich an die erste Riesenportoin Bratkartoffeln, die ich selbst in meiner Studentenbude für sechs Personen fabriziert habe. Ich glaube, ich habe zwei Stunden gebraucht, bis die geschält und kleingeschnitten waren. Lag zum e

Heute lauter Klassiker

Gibt es für Hamburger einen klassischeren Sonntagsausflug als den an die Ostsee? Naja, vielleicht den an den Elbstrand oder in den Stadtpark. Weil ich aber quasi im Park wohne (ok, es ist nicht der Stadtpark, aber der Inselpark ist mindestens genauso schön) und viele Jahre direkt am Elbstrand gelebt habe, bevorzuge ich die Ostsee. Und für eine harte Arbeitswoche darf man sich auch ganz klassisch belohnen. Deshalb gar es nicht nur den Sonntagsausflug an die Ostsee, sondern - man höre und staune - auch einen Restaurantbesuch. In Schleswig-Holstein ist nämlich seit rund einer Woche die Außengastronomie mit diversen Auflagen wieder geöffnet. Man kann sich also ganz klassisch auf die Terrasse eines Restaurants setzen und Essen und Getränke bestellen. Irre. Ich hatte ja Bedenken, ob ich das überhaupt noch beherrsche. Und ja, ich beherrsche es. Weil die Woche echt heftig war - wir haben in der Redaktion in dieser Woche Tag X bewältigt: Mit komplett neuer Hardware, einem Umstieg vom Mac a

Da war doch noch was – der März-Rückblick

Dass meine Monatsrückblicke eher spät kommen, wisst ihr ja schon. Diesmal ist es quasi später als spät geworden. Aber bevor der März fehlt, gibt es ihn halt Mitte April. Der 15. eines Monats ist meine persönliche Deadline und die halte ich immerhin. Eigentlich fing er ganz schön an, der März. Mit Vorbereitungen für den Redaktionsumzug, mit mächtig kaltem Wetter und mit einer ganz kleinen Vorahnung von Frühling. Außerdem sah es Anfang März tatsächlich so aus, dass ein paar Dinge in Sachen Corona gelockert werden können. Äh ja, decken wir besser den Mantel des Vergessens darüber. Über das Wetter gleich mit, denn so richtig wollte der Frühling erstmal nicht um die Ecke kommen. Aber immerhin durfte ich Mitte März endlich wieder zum Friseur! Ein echtes Highlight in diesen Tagen. Ich war inzwischen sehr genervt von den „langen Zotteln“, weil mich das allmorgendliche Föhnen immerhin knapp zehn Minuten kostete. Meine Töchter grinsen immer nur vielsagend, wenn ich mich über die schrecklich l