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Kleiderstange: Edición andaluz

Die Idee zum Urlaub entstand ziemlich spontan im Mai. Obwohl ich spontane Urlaube seit dem vergangenen Jahr, als der bekloppte Schlaganfall passierte, nicht mehr sooooo gern habe, war mir dringend nach einem Ortswechsel und der war entweder spontan oder erst ab Mitte Juli möglich. Also wählte ich die Option spontan :-) Ohne Rücktrittsversicherung. Das Leben muss ja spannend bleiben. Das Gepäck wollte ich diesmal so knapp wie möglich halten, denn im März habe ich die Hälfte des Kofferinhaltes ungetragen wieder nach Hause gerollt und dazu hatte ich nun partout keine Lust. Und weil mir schon vor einigen Wochen ein Kleid in meinem Lieblingsladen mit den drei Buchstaben in die Hände gefallen war, das ich zum einen ganz schrecklich liebe und das zum anderen ein wahnsinnig praktisches und Platz sparendes Kofferkleid ist, habe ich genau dieses Kleid noch in zwei anderen Farben gekauft. Damit und mit meinem Streifenkleid war quasi das Kleider-Soll bereits erfüllt, es kamen noch zwei Hosen u

Was ich im Mai gelernt habe: Von Enten, Spargel, Hasen im Pfeffer, Langen Kerls und noch viel mehr

Mich gibt es noch :-) Der letzte Post ist ungewöhnlich lange her, aber das liegt daran, dass ich einen spontanen Urlaub einschieben und drumherum jede Menge büffeln musste. Aber jetzt bin ich erstmal fertig mit Lernen, quasi frisch diplomiert als IHK-geprüfte Fachfrau für Stressmanagment und habe natürlich trotzdem im Mai auch ganz viel gelernt, was nix mit Stressmanagement zu tun hat. Ines  lernt übrigens auch täglich. Sie war diejenige, die auf die Idee gekommen ist zu notieren, was sie so in einem Monat lernt.  Tina  und  Nicole  lernen ebenfalls täglich. Ich finde ja, man sollte jeden Tag etwas dazulernen.  Und im Mai war es eben das: 1. Ich kann wunderbar zweimal pro Tag mit Abstand von drei Stunden Leckereien vom Grill verspeisen. 2. Entenpaare bleiben ihr Leben lang zusammen. Störche übrigens auch. 3. Kanadagänse sind die mit den schwarzen Hälsen, während Nilgänse eher bunt sind. 4. Den charakteristischen Duft, den Regen hinterlässt, wenn er auf trockene Erde trifft, nennt m

Vintage: Mein ältestes Kleidungsstück

Sunny hat eingeladen und ich bin gern dabei. Das älteste Kleidungsstück im Schrank ist gefragt. Gar nicht so einfach, denn ich weiß nicht wirklich, wer mehr Jahre auf dem Buckel hat: Der Burberry-Mantel oder der Blazer, dessen Marke ich nicht auswendig weiß. Und da ich unters Bett krabbeln und diverse Kisten durchsuchen müsste, um sie herauszufinden, müssen wir leider darauf verzichten :-) Den Blazer, der eigentlich eher ein Gehrock oder ein Kurzmantel ist, habe ich Anfang der Neunziger gekauft, zum Abschluss meines Studiums. Ich brauchte ja „was seriöses“ für diverse Vorstellungsgespräche. Also sah der Blazer in den folgenden Monaten sehr viel von Deutschland :-) Er wurde von Kaufbeuren bis nach Walldorf geschleppt, von Karlsruhe bis Düsseldorf. Düsseldorf wurde es dann auch und ein toller Job, der mir riesigen Spaß gemacht hat. Nur mit Hamburg konnte Düsseldorf dann irgendwann nicht mehr konkurrieren und so zogen der Blazer und ich um und er wohnt immer noch bei mir. Das wird sic

In drei Wochen vom Burnout zu neuen Spitzenleistungen!

Wer wissen möchte, wie das geht, dem empfehle ich einen Blick in die Weiten von Instagram. Da sind mir innerhalb von drei Minuten kürzlich gleich zwei Werbepostings begegnet, die genau das versprachen. Nummer eins, irgendein Coach, pries sein Programm an, das die Klienten mit Übungen, die nur zehn Minuten pro Tag in Anspruch nehmen, innerhalb von drei Wochen soweit „heilt“, dass sie innerhalb von drei Wochen neue Höchstleistungen vollbringen.  Kurzer Exkurs: Heilt steht in Anführungszeichen, weil ein Coach das gar nicht darf. Coaches dürfen nur it gesunden Menschen arbeiten. Folglich also auch genau genommen nicht mit Menschen, die einen Burnout haben. Das dürfen nur Menschen mit einer Heilerlaubnis, also Ärzte oder Heilpraktiker. Aber das scheint viele Coaches nicht weiter zu interessieren. Nun, hoffen wir, dass sie eine gute Berufshaftpflicht haben ;-) Hey, zehn Minuten pro Tag! Und ich Depp sitze acht Wochen lang täglich acht Stunden lang in einer Tagesklinik, betreut und behan

Die Kleiderstange - Endlich mehr als zwei Tage Frühling!

Ok, die Kleiderstange ist immer noch reichlich im Verzug. Ich bin gerade bis über beide Ohren in einer Weiterbildung zum Thema Stressmanagement vergraben und neben Job, diversen Terminen und dem Genießen des Frühlings kommt der Blog manchmal einfach zu kurz. Aber mit ein bisschen Glück kriege ich das bis zur nächsten Woche hin, endlich wieder auf dem Laufenden zu sein. Wir befinden uns also am letzten Freitag im April. Hamburg meldet irgendwas um 13 Grad und Nieselregen. Aber das stört mich überhaupt nicht und ich werfe mich nach Feierabend ins Auto und düse nach Jena, um dem Nachwuchs einen Besuch abzustatten. Und weil in Jena das Wetter so richtig frühlingshaft sein soll, werfe ich mich in eine fast-weiße Jeans. Ob die Batikmuster darauf nun völlig trendwidrig sind, ist mir eigentlich egal. Ich mag sie :-) Und die Kombination mit dem kurzen Hemd, das ich inzwischen in vierfacher Ausführung besitze (zweimal weiß, einmal schwarz und einmal dunkelblau) mag ich auch. Nach dem obliga

Was ich im April gelernt habe:

Ines  lernt täglich. Sie war diejenige, die auf die Idee gekommen ist zu notieren, was sie so in einem Monat lernt.  Tina  und  Nicole  lernen auch täglich. Und ich habe Ines Idee auch schamlos geklaut und halte euch über meine neudeutschen "Learnings" auf dem Laufenden. Ich finde ja, man sollte jeden Tag etwas dazulernen.   1. Mit Aprilscherzen kriegt mich niemand. Ich war zu lange dafür zuständig, die Dinger für die Ausgabe „meiner“ Tageszeitung an diesem Tag zu verfassen. 2. Beim Gießen von Pflanzen sollte man sich nicht auf Töchter verlassen, wenn man in den Urlaub fährt. 3. Trinkjoghurt-Flaschen sind jetzt auch pfandbehaftet. Im Prinzip ist das ja eine gute Idee. Noch besser wäre es, wenn die Flaschen wiederverwertbar wären. Hat jemand eine Idee, wie ich die vermeiden kann? Gibt es Trinkjoghurt auch in Glasbehältern? Wie macht man ihn selbst? 4. Wenn man am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr in den Supermarkt fährt, ist da kaum noch etwas los. Allerdings ist die Gemüs