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Richtig was gelernt im Juni

Diese Rubrik habe ich wie immer schamlos bei  Ines  kopiert. Ich finde sie nämlich großartig. Ines schafft es, seit vielen Monaten tatsächlich täglich zu notieren, was sie gelernt hat. Und so ganz langsam schaffe ich es tatsächlich auch, meine Lernerfolge tatsächlich täglich festzuhalten. Ich bin stolz auf mich :-) Und irgendwann werde ich es vielleicht sogar schaffen, meine Fahrtkostenabrechnung für meinen Arbeitgeber am Ende eines Monats abzugeben... Man muss ja noch Ziele haben. 1. „Ich liebs“ ist quasi ein Must unter den Formulierungen bei Instagram. Orthografisch richtig wäre eigentlich Ich lieb`s, denn der Apostroph bezeichnet die ausgelassenen Buchstaben. 2. Mit der Frequenz meiner Reinigungstätigkieten im Kinder-Bad sinkt die Frequenz der Reinigungstätigkeiten durch die Nutzer. Ich mache das was falsch… 3. Im aktiven Wortschatz von Kind, klein, befindet sich das Wort Flatulenzen. Meine Hochachtung! 4. Wenn jemand kein Deutsch versteht, versteht er auch kein Deutsch, wenn

Farbtupfer - kann ich :-)

  „Farbtupfer“ also. Eigentlich so gar nicht mein Thema, das die Ü30-Blogger da für die Juni-Aktion ausgewählt haben. Während andere Menschen gekonnt pinkfarbene Rüschen mit roten Blumen oder grünes Karo mit violetten Streifen kombinieren, bin ich ein ganz klarer Fan von schwarz, weiß, blau und beige :-) Ok, im Februar/März überkommt mich regelmäßig der Wunsch nach etwas mehr Farbe, aber der ist mir dem Kauf eines neuen Hoodies dann meist auch erfüllt und ich freu mich auf schwarz, weiß, blau und beige. Kann man im Sommer nämlich prima tragen. Vor allem weiß und beige. Finde ich. In diesem Jahr hielt der übliche Farb-Flash im Frühling ein wenig länger. Das lag ziemlich genau an einer Farbe: Orange. Fragt mich nicht, warum. Aber ich mag Orange. Könnte natürlich mit meinem Faible für frisch gepressten Orangensaft zu tun habe ;-) Ganze Orangen oder ihre kleinen Geschwister Mandarine und Clementine sind zwar hübsch, aber essen tu ich sie nur, wenn jemand sie für mich schält und bitteschö

Pflanzen gegen Burnout und ein neues Kleid

Auf den letzten Post habe ich jede Menge Reaktionen bekommen. Darunter eine, die tatsächlich dazu geführt hat, dass mir die Kinnlade herunterklappte. Eine besorgte Leserin gab mir nämlich den Tipp, dass meine Hausärztin und mein Psychiater sowie meine Therapeutin mit der Diagnose Burnout total falsch lagen. Ich habe nämlich genau genommen lediglich eines: Wechseljahre. Herrje, ihr könnt euch vorstellen, dass ich das total klasse fand. Die Steffi - so heißt die Expertin mit der neuen Diagnose - ist zwar nicht vom Fach, aber sie weiß genau Bescheid, weil sie nämlich total vielen Influencern auf Instagram folgt. Schreibt sie selbst. Und die Symptome, die ich beschrieben habe, sind, verbunden mit meinem Alter,  ein total klarer Fall. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, ein verrückt spielender Blutdruck, aggressives Verhalten, Motivationslosigkeit, Unkonzentriertheit, Vergesslichkeit bis hin zu totaler Erschöpfung - das ist ein ganz eindeutiges Indiz für *Trommelwirbel* Wechseljahre. Und wi

Diagnose Burnout: Woran merkt man das überhaupt?

Die Frage, wie man überhaupt merkt, dass man unter einem Burnout leidet, war die wohl meistgestellte Frage der letzten Monate. Hm. Schwierige Frage. Um es gleich mal vorweg zu nehmen, ich habe herzlich wenig gemerkt. Symptome hatte ich von hier bis Madagaskar, aber ich habe sie sehr, sehr lange ignoriert. Quasi bis es 20 nach zwölf war. Gemerkt hat es meine Hausärztin, der ich einfach nur dankbar bin. Aber von Anfang an. Der Stress im Job wurde seit Herbst 2019 immer größer. Eine Redaktionsleitung macht sich halt nicht von allein und da die Redaktion eher klein ist, habe ich sie zusätzlich zu meinem ganz normalen Pensum an Beiträgen für die Redaktion gemacht. Anfangs lief das gut. Die komplette Re-Organisation der Arbeitsweise hat mir viel Spaß gemacht und auch wenn es einige Überzeugungsarbeit kostete, lief sie hervorragend. Seit Anfang 2020 wurde es dann schwieriger, vor allem als Corona kam. Trotzdem hauten alle noch einen Schlag mehr rein als sie es schon vorher getan hatten.

Mein April und Mai: Jede Menge Meer und jede Menge Wärme

Ok, ich gestehe, ich habe den Blog in den letzten zwei Monaten sehr stiefmütterlich behandelt. Selbst die Monatsrückblicke, die ich ehrlicherweise eher für mich selbst schreibe, habe ich schlichtweg vergessen. Ich könnte jetzt Besserung versprechen, aber wer weiß schon, ob ich dieses Versprechen einhalte. Es gibt eben manchmal Dinge, die wichtiger sind als der Blog und das war in den vergangenen zwei Monaten eben einfach mal ich selbst. Ende März endete die Therapie in der Tagesklinik und ich hatte alle Hände voll zu tun, um raus aus der Blase und rein in den Alltag zu kommen. Und dabei war ich ziemlich gründlich ;-) Ich habe nämlich das umgesetzt, was ich in acht Wochen Klinik gelernt habe. Ich habe Dinge getan, die mir gut tun. Und bei der Durchsicht der Fotos aus den letzten Monaten fällt mir dann doch eines auf. Dinge, die mir gut tun, haben ganz viel mit Wasser zu tun und mit meinem Zuhause, das ich im letzten halben Jahr noch viel mehr schätzen gelernt habe. Und immerhin: Nachde

Gelernt im Mai

Diese Rubrik habe ich schamlos bei  Ines  kopiert. Ich finde sie nämlich großartig. Ines schafft es, seit vielen Monaten tatsächlich täglich zu notieren, was sie gelernt hat. Mich beeindruckt das sehr. Im Normalfall sind solche Aufgaben für mich eine echte Strafe und ich habe es im April auch tatsächlich wieder verbaselt. Aber im Mai war ich erfolgreich in Sachen Lernen. 1. Mit Freundlichkeit und einem fröhliche Lächeln kommt man viel weiter als mit zackig vorgebrachten Forderungen. Und darf den Late Check-Out nutzen, während Mr. „Das steht mir zu“ eine lange Nase macht. 2. Wenn man auf den Bus wartet und sich eine Zigarette anzündet, kommt der Bus garantiert innerhalb der nächsten 60 Sekunden. Und wenn man endlich die zur Jacke passende Maskenfarbe gefundenn hat, wird die Maskenpflicht aufgehoben. Pah, ich trag die Dinger weiter. 3. Der Park vor der Tür kann von einer Woche zur anderen völlig anders aussehen. Innerhalb von einer Woche sind alle Bäume grün geworden und die Kastani