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Sommerhosen im Fokus - ü30blogger & friends

Der Sommer macht zwar gerade eine kleine Pause - hier regnet es seit gestern immer wieder und kalt ist es auch - aber in zwei Tagen kommt der Sommer zurück! Grund genug, schon mal die Sommerhosen aus dem Schrank zu holen :-) Ich habe tatsächlich ein paar Hosen, die ich nur im Sommer trage. Dafür haben Lederhosen und Jeans im Sommer Pause. 
Wenn es richtig heiß ist, trage ich allerdings eher selten Hosen. Zumindest keine mit langem Bein. Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad sind mir Kleider und Röcke lieber, die sind luftiger. Aber manchmal muss es eben Hose sein. Zum Radfahren zum Beispiel. Oder auf der Vespa. Da sieht ein Kleid nur in „Ein Herz und eine Krone“ toll aus. Im richtigen Leben weht ein langer, weiter Rock hübsch hoch. Ein langer, enger Rock sorgt dafür, dass man sich beim Aufsteigen zum Vollhorst macht. Und ein kurzer Rock - ach, lassen wird das. Ich bin nicht Sharon Stone und Basic Instinct fand ich überbewertet.
Bei Hose und Sommer denke ich normalerweise automatisch an …

Ein Rock, dreimal anders: Part II

Ehrlich gesagt habe ich heftig überlegt, den heutigen Post still und heimlich ausfallen zu lassen. Als ich nämlich gestern abend die Fotos dieses Outfits rausgesucht habe, habe ich kaum welche gefunden, die mir auch nur ein bisschen gefallen haben. Morgens war beim Blick in den Spiegel noch alles einigermaßen ok. Sah ein bisschen nach „alternder Büromaus“ *kicher* aus, aber die Termine des Tages erforderten halt Seriösität und da bin ich nun wirklich keine Fachfrau. Außerdem hatte ich keine Zeit mehr zum Umziehen. Die tägliche Morgenkonferenz ist um eine Stunde nach vorn gelegt worden und das überfordert mich Auch wenn der Rest der Welt mich um den späten Arbeitsbeginn beneidet.
Das Ergebnis war also „einigermaßen erträglich“. Zugegebenermaßen hat die Blusenschluppe den ganzen Tag genervt und derart weite Ärmel sind auch nicht so wirklich mein Ding. Bisher habe ich die Bluse immer unter einem Blazer getragen. Das war um Längen besser, finde ich. Hier zum Beispiel. Aber letzendlich war …

Ein Rock, dreimal anders, Part 1

Bis vor einigen Jahren wäre ich nicht mal im Traum auf die Idee gekommen, einen Rock oder ein Kleid zu tragen - außer bei meiner eigenen Hochzeit. Mich gab es jahrzehntelang nur in Hosen. Wenn mich damals jemand beim Einkaufen im Kleid getroffen hätte, wäre es mir vermutlich genauso ergangen wie Sunny und man hätte mich erstaunt gefragt, wo bitte ich hin will.
An Kleider habe ich mich dann ziemlich schnell gewöhnt. Vor Röcken stand ich noch eine ganze Weile wie ein Ochs vorm Berg. Wie, bitte, kombiniert man denn einen Rock? Bluse in den Bund, das war so meine Idee zu diesem Thema. Das war noch aus meiner Kindheit übrig geblieben, in der T-Shirts verpönt waren. Ja, tatsächlich. Ich war vermutlich das einige Kind in Deutschland, das bis zum Alter von zehn oder zwölf Jahren kein einziges T-Shirt besaß. Eine Portion Mitleid, bitte ;-) Der Höhepunkt meiner Rock-Karriere war dann ein blau-grün karierter Faltenrock samt Bluse, dunkelblauem Lambswool-Pullover mit V-Ausschnitt und Slippern an d…

Statt Instagram: Mein Monat, Ausgabe Mai/Juni

Wenn ich die letzten vier Wochen kurz zusammenfassen sollte, dann brauche ich dafür genau ein Wort: Draußen. Ich weiß nicht, ob es einen so schönen Mai und einen so sommerlichen Juni schon einmal in Norddeutschland gab. Zumindest nicht, solange ich hier wohne. Und weil das Wetter mit einer kleinen Ausnahme (aber dazu später) einfach bombastisch war, war ich eigentlich immer draußen, wenn ich nicht gerade im Büro saß oder geschlafen habe. Ich habe zwar mal kurz erwogen, einfach im Garten zu schlafen. Aber die Trilliarden von Mücken, die hier auf der Suche nach Beute herumschwirren, haben diesen Plan ziemlich schnell zunichte gemacht.

Ich habe ganz viele Radtouren gemacht. So viele Kilometer per Rad wie in den letzten vier Wochen habe ich wohl auch noch nie gemacht. Ende Mai war dann Premiere für mich bei der Critical Mass in Hamburg. Critical was? Die Critical Mass ist eigentlich nichts Anderes als eine Radtour mitten durch Hamburg, zu der sich ganz zufällig ein paar Tausend Leute treff…

Ein Hemdblusenkleid für Spießer ;-)

Oh Gott, ich bin spießig. Mächtig spießig. Das habe ich kürzlich von zwei jungen Hauptstadt-Bloggerinnen erfahren. Jaja, ich weiß schon. Ich sollte nicht alles lesen, was mir unter die Finger kommt. Mag ja sein, dass ihr Recht habt. Aber dann wüsste ich jetzt nicht, dass ich spießig bin.
Also lese ich weiter alles, was mir so vor die Füße kommt. Denn wenn man aufmerksam ist, lernt man auch was. Dass man spießig ist, zum Beispiel. Ja, und warum bin ich das?
Punkt eins: Ich habe Kinder. Das ist ja mal spießig as hell. Noch schlimmer: Ich habe sogar zwei davon. Und spätestens mit dem Zweiten kann ich mich auch nicht mehr rausreden, dass es ein Unfall war. Ich habe keines der beiden Kinder in einer Kinderklappe verklappt. Wenn meine Töchter wenigstens meine besten Freundinnen wären, dann ginge das vielleicht noch. Aber ich bestehe blöderweise auch noch darauf, dass ich ihre Mutter bin, nicht ihre Freundin.
Punkt zwei: Ich lebe in einem winzigen, norddeutschen Dorf und brauche eine halbe Stun…