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Es muss nicht immer schwarz sein. Wollweiß geht auch.

Ok, die Fotos sind noch aus dem Herbst - deutlich erkennbar an der Tatsache, dass tatsächlich noch ein paar Blätter an den Bäumen hängen. Aber Strick ist halt ein Winterthema und Winterweiß passt sowieso :-) Wobei die Tatsache, dass Strick eher ein Winterthema ist, ja wahnsinnig überrascht…. Ich kenne  eigentlich niemanden, der im Sommer Kaschmirpullover trägt. Vielleicht ist das im Norden Finnlands aber anders - was weiß ich schon. Trotzdem wird Strick blogauf blogab gern zum Trendthema im Winter gemacht. Mach ich halt mit :-) Ich kann übrigens auch noch andere Farben als schwarz. Ok, so richtig bunt eher nicht. Aber Weiß mag ich in vielen Schattierungen. Und wenn es nicht allzu matschig ist, dann geht eben auch ein heller Strickrock samt Strick-Hoodie. Oder eben ein Strickkleid. Die Mehrzahl derer, die ich so besitze, sind ebenfalls cremeweiß. Hier und  hier zu sehen. Und dann noch ein Rock in der fast identischen Farbe. Vermutlich soll mir das was sagen. Nur: Was denn bitte?

Woher kommt ein Burnout und was passiert eigentlich in einer Therapie?

Warum gerät man da eigentlich rein, in so einen Burnout? Diese Frage haben mir nach dem Post in der vergangenen Woche eine ganze Reihe von Lesern gestellt. Ich kann heute sagen: Dazu braucht es eine immense Verbohrtheit. Dass mir der Job längst nicht mehr gut tut, wusste meine Familie weit vor mir. Ich habe mindestens ein Jahr lang täglich geflucht. Über die Menge an Arbeit, über die Kollegen, die mich damit sitzen ließen, über die Verlagsleitung, die null Unterstützung anbot. Die Arie konnte hier wirklich niemand mehr hören. Mir war durchaus klar, dass da was falsch lief. Was mir nicht klar war: Ich war selbst dran schuld. Ich bin leistungsorientiert und ehrgeizig. Ich möchte etwas erreichen, etwas bewegen. Klar, dass ich stolz war, als mir die Redaktionsleitung angeboten wurde. Und klar, dass ich das Vertrauen, das der Verleger damit in mich gesetzt hatte, auch verdienen wollte. Dass zwei Redaktionsleiter vor mir mit der Restrukturierung krachend gescheitert waren, war für mich ke

Sorgt für kleines Gepäck: Schwarz und Grau

Gar nicht schwerfällig, sondern stilvoll ist die Kombination von schwarz und grau. Sagt Claudia in diesem Post  Klar, dass ich ihr beipflichte. Ich mag nämlich gar nicht nur schwarz und weiß oder schwarz und blau, sondern auch schwarz und grau :-) Ok, so elegant wie Claudia komm ich nicht rüber, aber schwarz als Grundfarbe samt ein paar Teilen in weiß, blau und grau fand ich ideal für den kleinen Koffer, der für ein Wochenende mit an die Ostsee durfte. Auf großes Gepäck habe ich für drei Tage in der Regel wenig Lust, zumal außer Frühstück, langen Strandspaziergängen, einem Spa-Besuch und dem Abendessen in der Regel wenig Aufsehenerregendes passiert. Keine abendlichen Galas, keine Party in Club. Wenn ich richtig übermütig bin, gibt es noch einen alkoholfreien Cocktail an der Hotelbar. Das wars. Und dafür geht auch mein Minirock, der übrigens mit seinem langen Pendant aus diesem Post im Herbst den Weg zu mir fand. Und nein, ich komme euch jetzt nicht mit der Frage, ob man jenseits de

Und sonst so? Lobeshymnen.

Ich hab mal nachgesehen. Ungefähr 18 Monate lang habe ich diese Rubrik sträflich vernachlässigt. Aber ich dachte mir so, dass ich sie, wenn doch ihr Titel schon so gut ist, dass er auch andernorts verwendet wird, einfach mal reanimieren sollte. Für kleine Dinge, Stimmungen und Begebenheiten, die keinen ganzen Blogpost ergeben, aber doch nicht ganz unter den Tisch fallen sollen. Und manchmal eben auch für kleine Glücksmomente. Einen davon hatte ich im Dezember. Kind und ich wollten einen zweiten Baumkuchen backen, da die erste Version ratzfatz aufgegessen war. Ich hatte noch einen Therapietermin, daher rührte das Kind den Teig schonmal allein an. Und schrottete dabei meine Küchenmaschine. Im Normalfall sind geschrottete Elektrogeräte ja ein Grund, sich zu ärgern. In diesem Fall war das für mich ein Anlass, mich zu freuen. Das gute Stück bekam ich nämlich vor vielen, vielen Jahren von meinen Eltern, als ich auszog. Damals war ich 19. Heute bin ich 56. Das Ding war also richtige, deut

Mein Weg in den Burnout oder: Stell dich nicht so an

  Dass ich jemals in einem Burnout landen würde, hätte ich nie für möglich gehalten. Ich liebe meinen Job. Er ist mein Traumjob. Journalistin war mein Berufsziel schon lange vor dem Abitur. Und selbstverständlich achtete ich auf mich. Dachte ich. Immerhin war ein Wochenende pro Monat für einen Wochenendtrip reserviert und ich habe mir jeden Morgen Zeit für Sport genommen. Dumm nur: Das reichte nicht. Ich liebe meinen Job Was ich an diesem Job liebe und was gleichzeitig der Fluch ist: Man kann als Journalistin, selbst bei einer Lokalzeitung, Dinge bewegen und verändern. Das ist toll. Mit einem Bericht über eine Kaninchenausstellung ändert man eher nichts. Deshalb habe ich mich vor allem mit Kommunalpolitik beschäftigt. Oder sagen wir: Ich habe mich da reingefressen. Gemeinderäte, Stadträte, Kreistage - ich liebe es. Dummerweise tagen die vorzugsweise am Abend. Und der Artikel muss am nächsten Tag spätestens mittags fertig sein. Also war nix mit einem ruhigen Vormittag, wenn man am A

Ein bisschen irre und wieder in Schwarz

Ich weiß ja, dass ich einen Knall habe. Das habe ich ja inzwischen auch schriftlich. Dieser Knall äußert sich wie in jedem Jahr kurz nach dem Jahreswechsel: Kaum ist der Weihnachtsbaum rausgeflogen, dauert der Winter zwar rein theoretisch noch zwei Monate, aber ich wäre dann mal fertig für den Frühling. Sicheres Zeichen dafür ist, dass ich den erste Tulpenstrauß kaufe (gestern erledigt) und beim Bummeln von Farben magisch angezogen werde. Bis Mitte Januar kann ich wunderbar mit schwarz leben, entweder im Komplettlook oder gemischt mit weiß und allerhöchstens einer weiteren, eher unauffälligen Farbe. Ab Mitte Januar beginne ich, vor allem nach rot zu schielen. Aber so weit ist es noch nicht, also gibt es heute schwarz und jeansblau und ein bisschen Ostsee dazu, die ist immerhin auch blau. Der Rock, den ich im Herbst bei COS gekauft habe, hat sich als absolutes Multitalent erwiesen. Er passt sowohl zu sneakers als auch zu Winterboots, zu Blusen wie zu Pullovern oder zum Rolli wie he

Dezember mit Hochs und Tiefs und ein neues Jahr mit nur einem Vorsatz

Jaaa, mich gibt es noch :-) ich wollte mich längst gemeldet haben, aber irgendwie war die letzte Vorweihnnachtswoche trotz allem stressig und Weihnachten so gemütlich, dass ich in den Tagen zwischen den Jahren gleich im Chill-Modus hängengeblieben bin. Ich habe haufenweise gefuttert, furchtbar viel gelesen, irre viel gespielt, sogar eines dieser ungeliebten Exit-Spiele war dabei - was tut man nicht alles für die Brut - und eben gechillt. Ha, und auf Sofa-Suche war ich auch. Voraussichtlich im April wird sich mein Wohnzimmer in einen Salon in Downton Abbey verwandeln. Auf Instagram habe ich euch meine Beute gezeigt. Dank Brexit wird die allerdings ein wenig auf sich warten lassen… Vor Weihnachten gab es immerhin noch ein paar Highlights: Zum einen hatte ich einen Booster-Termin ergattert und damit war pünktlich zu Weihnachten die ganze Familie geboostert. Das große Kind hatte das Vergnügen schon im September, das kleine Kind dank Praktikum in einer Klinik im Dezember. Und zum ander