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Fünf Fragen am Fünften - Von Frustfressen bis Achterbahnliebe

Huch, da sind sie schon wieder. Die fünf Fragen des Monats von Luzia Pimpinella. Und hier sind sie auch, meine Antworten :-)



1. Wofür bist du Dir zu schade? Die Erwartungen anderer Menschen zu erfüllen. Ich finde, es reicht, wenn ich meine eigenen Erwartungen erfülle. Was der Rest der Welt davon hält ist mir ziemlich egal. Dazu gehört auch, dass ich meine ungeschönte Meinung – auch gern mal ungefragt – äußere. Und ja, das stößt häufig nicht auf Begeisterung. Immerhin habe ich das Glück, dass ich das in meinem Job darf. Ich könnte mir nichts Schlimmeres vorstellen als täglich Dinge Ja-sagend abzunicken. Ich fürchte, in einem klassischen Dienstleistungsberuf wäre ich eine glatte Fehlbesetzung. Im Bloggerland bin ich das zuweilen auch. Aber siehe oben: Das ist mir ziemlich egal. Daher ist es vermutlich ein Segen, dass ich dem Blogger-Erfolg nicht hinterherhecheln muss und das hier nur mein Freizeitvergnügen ist. Wenn ich bloggend mein Geld verdienen müsste, würde ich vermutlich elend vor …

Mein August 2019

Bittersüß - das ist wohl die richtige Bezeichnung für den vergangenen Monat. Die erste Hälfte bitter, die zweite Hälfte süß. Ein Kontrastprogramm, das ich mir in dieser Form ganz sicher nicht gewünscht habe, aber das Leben hat es eben geliefert.
Ich weiß, für einen Blogger gehört es sich eigentlich, dass er in einem Monatsrückblick über den schönsten Monat seines Lebens schreibt, die wundervollsten Momente und die meisten Superlative erlebte. Ihr kennt das alle. Das wäre im August bei mir ja vielleicht auch der Fall gewesen. Schließlich ist das mein Geburtsmonat und damit ist er prädenstiniert dafür, einfach wunderschön zu sein. Es kam anders.
Mit Superlativen kann ich allerdings dienen. Es war der wohl traurigste Monat des Jahres. Am 1. August gab es schon am Vormittag eine Nachricht, die ich lieber nicht bekommen hätte. Ein Mensch, den ich sehr lieb gehabt habe, war in der Nacht mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Ziemlich schnell war klar: Die…

Noch lange nicht Herbst :-) Die Bermuda und ich.

Ich sag`s lieber gleich: Sommerhasser und Herbstliebhaber kommen hier heute nicht auf ihre Kosten. Ich bin gerade im Sommerurlaub und das Wetter benimmt sich zumindest hier in Danzig gerade entsprechend :-) Möge es bitte die nächsten zwei Wochen noch so bleiben, ich habe nämlich noch ein paar Stationen vor mir.
Und bevor ich von kuscheligem Strick und herbstlich-gedeckten Farbtönen schwärme, möchte ich bitteschön den Sommer noch bis zum Ende auskosten. Möge also für den Rest der Bloggerwelt der Herbst längst eingetroffen sein, ich befinde mich noch mitten im Sommer und wenn ich schon meinen Urlaub politisch korrekt ohne Flugreise an der Ostseeküste verbringe, dann bitte bei 25 bis 30 Grad. Der Herbst kommt früh genug, zum Beispiel Anfang Oktober, wenn ich in Schottland weilen werde. Dann kriegt ihr auch Strickjacken. Heute nicht. Heute gibts Bermudas in Kühlungsborn.
Wobei - als ich Anfang August da eintraf, habe ich heftig überlegt, meine liebste weiße Bermudas auf der Stelle zur Versc…

Nochmal Beachclub, diesmal in Spitze

Vom dem Beachclub am Elbufer, in dem ich zur Zeit gern mal abends „abhänge“ wie meine lieben Kinder es formulieren würden, habe ich euch hier ja schon erzählt. Genauso wie von dem genialen Kann-Alles-Outfit. Nein, das war kein (!) Zufallstreffer. Ich kann das richtig gut, das mit den Alleskönner-Outfits. So wie diesmal: Rock, Top, Jeansjacke und Sneaker haben den ganze Tag funktioniert - von der morgendlichen Redaktionssitzung (da ohne Jacke, weil unklimatisierte Büros) bis zum späten Abend an der Elbe.
Ok, die Jeansjacke könnte ihr vermutlich so langsam nicht mehr sehen. Aber eine Lederjacke war mir einfach zu warm. Sneaker könnte ihr vermutlich auch nicht mehr sehen, selbst wenn die zum Spitzenrock natürlich waaaaaaahnsinnig mutig kombiniert sind *grins*. Ich finde das eher zweckmäßig als mutig, denn bei durchschnittlich 12000 Schritten, die ich so pro Tag hinter mich bringe, sind Sneaker einfach großartig. Abgesehen davon hasse ich es, wenn ich Sandalen oder Schlappen trage und dann…

Beachclubbing im Alleskönner-Outfit

Volles Kontrastprogramm: Beachclub, das klingt einigermaßen hip und eine Prise cool. Krankenbesuch, das klingt nach Oma, reichlich verstaubt und ziemlich uncool. Aber es ist nun mal so: Wenn Menschen älter werden, dann werden sie das manchmal nicht heimlich, still und unauffällig oder alternativ laut, verrückt und Iris-Apfel-mäßig, sondern manchmal ist Altern mit bösen Stürzen, Operationen und nachfolgenden Rehas verbunden.
Besuche in Reha-Einrichtungen sind auf jeden Fall nicht vergüngungsteuerpflichtig und genau deshalb versuche ich sie mit einem positiven Programmpunkt zu verbinden. Passend zum Sommer habe ich vor ein paar Wochen einen kleinen, feinen Beachclub an der Elbe entdeckt, der passenderweise auf dem direkten Weg zwischen Rehaklinik und zuhause liegt. Und weil das Wetter in diesem Sommer ziemlich oft ziemlich warm ist, lohnt ein Abstecher in den Beachclub allemal. Der ist nicht sonderlich mondän, sondern besteht aus viel Sand, einem alten Seecontainer als Bar, Holzbänken un…

Mein Juli 2019

Es ist längst Zeit für den Juli-Rückblick. Und nein, den habe ich ausnahmsweise nicht schlichtweg verpennt. Es gab einen Grund, warum ich es in den letzten zwei Wochen nicht geschafft habe, den zu schreiben. Dieser Grund ist im Wortsinne todtraurig. Aber darum soll es jetzt gar nicht gehen, denn im Juli war die Welt noch in Ordnung.

Naja, zumindest ein bisschen. Denn der Juli war - Skandal - der erste Monat in diesem Jahr, in dem ich es NICHT geschafft habe, mich in Richtung Ostsee zu bewegen. Zwei durchgearbeitete Wochenenden, ein Wochenende, an dem Kind, groß, die heimischen vier Wände verließ und in ihre eigene Wohnung zog und ein Wochenende in Wien - schwupps, die Wochenenden waren irgendwie alle. Keine Zeit für eine Abstecher an die Ostsee :-(.
Dafür war ich immerhin ein paar Tage in Wien :-) Kind, groß, hatte dort einen Termin und weil ich ein guter Helikopter eine gute Mutter bin, habe ich die Gelegenheit ergriffen, sie zu begleiten. Nein im Ernst: Ich habe mich sehr gefreut, als…