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Mein Februar: Highlight war das Wetter...

Ich glaube, ich erwähnte schon hier und da, dass ich den Februar normalerweise nicht besonders mag? Er steht bei mir normalerweise auf der gleichen Stufe wie der November. Oder der Januar. Oder im Prinzip alles, was sich – mit Ausnahme von Weihnachten – zwischen Mitte Oktober und Mitte März abspielt. Ich hätte absolut keine Probleme damit, diese Zeit einfach zu verschlafen. Und obwohl es mich eigentlich spätestens Ende Februar an unsichtbaren Fäden irgendwohin zieht, wo es wärmer ist als in Norddeutschland und das in diesem Jahr ja leider völlig ausgeschlossen war, war der Februar zuhause gar nicht so schlimm. Er hatte allerdings auch alles im Gepäck, was man sich so wünschen kann: Richtigen Winter und einen wunderbaren Vorgeschmack auf den Frühling. Los ging es wie der Januar endete: im Homeoffice. Da bin ich ohnehin ganz gern, treffe ich doch meine Kollegen sowieso mindestens ein- bis zweimal die Woche, wenn ich wegen irgendwelcher wahnsinnig wichtigen Konferenzen ins Büro muss. Z

Bloggeraktion: Farbe bekennen

Als ich das Thema der Aktion der Ü30-Blogger sah, war mein erster Gedanke: Nix für mich. Denn wie alle, die schon länger hier lesen, ziemlich genau wissen, bin ich alles andere als ein quietschbunt gekleideter Mensch. Ich mag schwarz und weiß und grau, ich mag das, was mein Umfeld gern als „Erdferkelfarben“ bezeichnet und ich mag Khaki und beige und cognac. Bunt ist nicht meins. Wenn ich überhaupt etwas trage, was in die Nähe von Farbe kommt, dann dunkelblau und rot. Irgendwo gibt es dann noch ein bis drei rosa Kleidungsstücke in meinem Schrank und eine winzige Prise grün. Und das war`s dann auch schon. Es gibt ja Menschen, die behaupten, man verschwinde in „meinen“ Farben. Man werde unsichtbar. Um sichtbar zu bleiben, brauche es Farbe. Am besten eine möglichst bunte Kombination. Pink und rot wird da gern genommen. Damit sei man dann sichtbar. Das sehe ich, mit Verlaub, ein wenig anders. Man kann auch in beige und weiß und khaki oder in schwarz und grau ganz wunderbar sichtbar

Na endlich: Frühlingsgefühle

In der vergangenen Woche um diese Zeit war es eiskalt, der See, in dem ich wohne, war komplett zugefroren und die Enten wussten nicht mehr, wohin. Inzwischen ist der Frühling ausgebrochen, seit gestern ist auch das letzte Fitzelchen Eis verschwunden, die Enten entwickeln sicht- und hörbar Frühlingsgefühle und auf meiner Terrasse blüht es in allen Ecken. Das ist so ein Reflex, seitdem ich mich nicht mehr um 1500 Quadratmeter Garten kümmern musste. Vor zwei Jahren hätte ich das ganze Wochenende lang Bäume beschnitten und am nächsten Wochenende den Baumschnitt gehäckselt. Dann wären die drölfzig Blumenbeete dran gewesen, die riesige Hecke und schließlich das restliche Laub auf den Rasenflächen. In der Zwischenzeit wäre es September und ich hätte noch keine einzige Blume eingepflanzt ;-) In diesem Jahr bin ich am Freitag ins Gartencenter gefahren und habe ein paar Frühlingsblumen gekauft :-) Am Samstag habe ich zwei Stunden lang die Töpfe von den Resten des letzten Jahres befreit und

Immer noch kein Frühlinglook

Eigentlich hatte ich ja vor, gestern all meine Überredungskünste aufzubieten, damit sich jemand bereit erklärt, ein frühlingshaftes Outfit zu fotografieren. Hat nicht geklappt. Warum nicht? Ich wollte viel lieber in Blumenerde wühlen, ein paar Dutzend Frühlingsblumen in die Kübel und Töpfe pflanzen, bei wunderbaren 15 Grad eine Radtour unternehmenn und mein Bürostuhl-Dilemma lösen. Bisher habe ich nämlich im Homeoffice immer den Stuhl des Kindes gemopst. Meinen hat das große Kind nämlich damals beim Auszug mitgenommen. Und weil Studenten im Online-Modus ja angeblich nie aus dem Bett kommen, habe ich mir gedacht, im Bett braucht man keine Bürostuhl. Nun scheint das Kind aber keine normale Studentin zu sein. Das Kind will seinen Bürostuhl, um am Schreibtisch zu lernen! Ich war entsetzt. Und habe dann mal die Gelegenheit genutzt, Click & Collect bei Ikea auszuprobieren. Funktioniert übrigens hervorragend. Ach ja, in Blumenerde habe ich auch gewühlt, ein paar Dutzend Frühlingsblumen

Ein Coach für alles - auch zum Anziehen?

Manchmal, wenn ich so durch die Blog- und Instagram-Welt surfe, frage ich mich, ob wir eigentlich für so ziemlich alles, was wir tun, einen Coach brauchen. Früher mal, da gab es Lehrer und Trainer für den Sport am Nachmittag. Heute gibt es Coaches für alles. Morgens aufstehen? Da fragen wir doch den „Give your Day more structure“-Coach am besten mal, wann man morgens am besten aufsteht, um maximale Power für den Tag zu haben. Wer einfach so aufsteht, weil der blöde Wecker dank Snooze-Funktions schon zum vierten Mal klingelt - so wie ich - macht vermutlich alles falsch. Nach dem Aufstehen gleich ins Bad oder vielleicht doch erstmal in Ruhe bei einem Kaffee aufstehen? Fragen wir am besten einen Coach :-) Bei der Frage, wie so ein richtig gesundes Frühstück aussieht, berät gern Ernährungs-Coach. Ein Brötchen mit Butter und Nutella (ja, BEIDES. Anders geht Nutella gar nicht) samt einem gekochten Ei und einem Kaffee geht gar nicht. Es sollte schon der Chia-Pudding samt Overnight-Oats m

Ich kann über Wasser gehen :-)

Habe ich nicht gerade noch gejammert, dass ich den Winter satt habe? Zu meiner Entschuldigung war das, bevor er richtig zuschlug, der Winter :-) Genau das hat er inzwischen getan und er ist wunder-wunderschön. Zumal mit der Aussicht, dass es am kommenden Wochenende 15 Grad war wird und wir sowas wie Frühling schnuppern dürfen. Nachdem es in den vergangenen zwei Jahren hier in Hamburg nicht wirklich kalt war, sondern ein durchschnittlicher Winter sich bei Temperaturen zwischen zwei und sechs Grad mit Regen satt abspielte, war die letzte Woche einfach großartig. Die große Schneekatastrophe ereignete sich anderswo, wir hatten nur bescheidene fünf Zentimeter, die einfach nur hübsch aussahen, sich aber nicht weiter negativ bemerkbar machten. Dann wurde es kalt. Richtig kalt. Und während bisher allenfalls eine dünne Eisschicht den Enten das Leben schwer machte, hatte der See rund ums Haus am Samstag eine Eisschicht, die trug. Das zumindest sagte mir die Tatsache, dass morgens bei strah

Instagram macht Blogs kaputt. Oder eben nicht.

Was einem so beim willenlosen Surfen so in die Hände fällt… „Wie Instagram die Blogs zerstört“, so lautet die Überschrift eines rund fünf Jahre alten Blogposts. Nein, der war nicht von mir. Für diejenigen, die ihn lesen möchten: Hier . Alle, die damals schon bloggten, erinnern sich vielleicht. „Damals“ war Influencer noch eher ein Schimpfwort als eine Berufsbezeichnung. Influencer - das wollte eigentlich kaum jemand sein, denn das klang nach billigem Ruhm und zweifelhafter Werbeplattform. Man wollte inspirieren, das schon. Aber nicht influencen. Und heute, fünf Jahre später? Da hat Instagram die Blogs noch immer nicht kaputt gemacht. Also gut, es sind wesentlich weniger Blogs geworden. Mit einem Blog kommt man sich durchaus manchmal etwas old school vor. Geht mir auf jeden Fall so. Zumindest dann, wenn der Blog nicht einen überaus erfolgreichen Instagram-Account flankiert, auf dem täglich Action herrscht - auf dem Blog reicht es, alle paar Monate mal zu posten. Aber so ein richtige