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Wenig stylish, aber spaßig: Mountainbiken

Radfahren fand ich ungefähr 45 Jahre meines Lebens echt doof. Ich bin als Kind/Jugendliche nach dem Wechsel aufs Gymnasium neun Schuljahre lang tagein, tagaus mit dem Rad rund vier Kilometer zur Schule gefahren, habe dabei gefroren und bin patschnass geworden. Einzig drei Wochen lang nach einer Gelenk-OP hat meine Mutter mich per Auto in die Schule gebracht. Wollte ich abends weg aka feiern gehen, blieb mir als Mobilitätsgarantie das Rad. Im Studium wurde es dann etwas komfortabler. Meine WG-Genossin hatte ein Auto und weil wir denselbsen Studiengang belegt hatten, genoss ich den Luxus, mit dem Auto zur Uni gefahren zu werden. Glück gehabt, denn die Uni lag auf einem Berg :-) Irgendwann habe ich dann mein erstes eigenes Auto gekauft und von da an war mir nix ferner als Rad zu fahren. Als Kind, groß, klein war, habe ich dann wieder ein Rad samt Kindersitz gekauft. Gefahren bin ich damit innerhalb von zehn Jahren ungefähr dreimal. Wenn der nächste Supermarkt sieben Kilometer entfern

Das Ende des Sommers und ein Sommerkleid mit Palmen

Ok, die Sache mit dem Ende des Sommers ist wohl endgültig gegessen. In ein paar Tagen ist auch kalendarisch Herbstanfang.. Aber immerhin bleibt uns ja die Hoffnung auf den nächsten Frühling und der fängt schon in sechs Monaten an! Und was bitte sind schon sechs Monate? Nix quasi. Erinnert mich bitte Mitte November an diese weisen Worte ;-). Und Ende Januar bitte nochmal. Ich bin soooo froh, doch noch eine ganze Woche „richtigen“ Sommer auf Gran Canaria genossen zu haben. Da konnte ich wenigstens einen Teil meiner Sommerkleider noch ausführen :-) Das Exemplar auf den heutigen Bildern zum Beispiel, quasi zum Sommerausklang. In Hamburg hatte es keinen Ausgang in diesem Jahr. An den meisten sogenannten Sommertagen wäre ich darin vermutlich erfroren…  Aber weil das Kleid knitter-unempfindlich und auch bei 30 Grad erträglich ist, durfte es in den Koffer hüpfen. Wenn ich nämlich eines hasse, dann Kleidung, die völlig zerknittert aus dem Koffer kommt. Und auch wenn ich alles, was da reinkom

Pauschal und ich

Seit mehr als zehn Jahren sind Pauschalreisen an irgendeinen Strand dieser Welt und ich keine Freunde. Früher mal, als die Kinder klein waren, da war eine Pauschalreise normal. Da flogen wir im Sommer vorzugsweise nach Spanien, mit Neckermann. War einfach und kindgerecht. Kaum waren die Kinder groß genug, um auch nur ansatzweise Interesse an etwas anderem als Plantschen, Buddeln und Futtern zu haben, habe ich sie durch Städte, Museen und Landschaften geschleppt. Gefiel uns allen besser. Nehme ich an. Die Kinder behaupten es. Ich sowieso. Es gibt nur einen Kritikpunkt, den Kind, groß, kürzlich sehr treffend zusammenfasste. Ohne einen Satz geht bei uns nämlich kein Urlaub. Und dieser Satz lautet „Das ist gar nicht weit“. Daraus resultieren in der Regel mehr als 20 Kilometer Laufstrecke pro Tag… Das sollte diesmal anders sein. Nach tonnenweise Stress im Job, eineinhalb Wochen bergauf und bergab in Sölden und Schnee im August war mir nach Sommer und absolutem Nichtstun. 30 Grad, ein h

Monochrom: Sand nicht nur im Schuh ;-)

Monochrom in Sommerfarben heißt die Blog-Aktion der Ü30-Blogger in diesem Monat. Ich bin zwar ein bisschen später dran als alle anderen, aber als die Aktion startete, war ich gerade auf Bergen unterwegs und ich hatte schlichtweg nix felsfarbenes zum Anziehen dabei ;-). Das war in Teil 2 des Urlaubs anders: Sanddünen, soweit das Auge reichte, passten einfach hervorragend zu meinem liebsten Sommerkleid und den sandfarbenen Schlappen. Wobei ich die Schlappen ehrlich gesagt nicht an den Füßen, sondern nur in der Hand getragen habe. Sanddünen erklimme ich lieber barfuß, wegen Sand im Schuh. Mit Hilfe von Sand in der Sandale habe ich nämlich am ersten Abend die weltgrößte Blase unter dem dicken Onkel gelaufen. Also hieß es einfach für den Rest des Urlaubs: Sandalen in die Ecke und barfuß gehen. Fürs Foto sollten allerdings dann doch ein paar Schuhe her und das waren eben die sandfarbenen Birkenstocks. Hm. Aber ist das jetzt eine Sommerfarbe? Das mag sich der eine oder andere vermutlich g

Berge, Meer und mehr - mein August 2021

Der August ist schon immer mein Lieblingsmonat gewesen. Ein Sommermonat und mein Geburtsmonat - das MUSS ein Lieblingsmonat sein. Und auch wenn dem Sommer in diesem Jahr irgendwie nicht klar war, dass er ein Sommer ist und ich sogar im Schneesturm landete, war der August herrlich :-) Zu einem gelungenen August gehört definitiv Meer. In diesem Fall war das ein kurzer Abstecher zur Ostsee. Eigentlich wollte ich ja meinen Geburtstag an der Ostsee verleben, aber der war völlig verregnet. Also habe ich einfach das darauffolgende Wochenende genutzt, da gab es sogar ein wenig Sonne. Wasser gab es also von oben und von unten, auf der Terrasse und bei diversen Ausflügen zum Hafen. Und wenn ich Wasser sehe, bin ich eigentlich dauerglücklich :-) Nach Geburtstag und Meer war dann endlich Urlaub angesagt. Auch wenn ich meinen Beruf sehr liebe - ich war schlicht und ergreifend urlaubsreif. Wir haben lange überlegt, wohin es denn nun gehen soll. Und oh Wunder, wir einigten uns: Es ging nach Tir

Sommer ade? Pah - nicht mit mir.

War jetzt eigenntlich schon das mit dem Sommer? Ich erinnere mich zwar an fünf bis sechs heiße Tage (In Folge. Immerhin.), aber das wars dann auch schon. Zwischen den nicht so heißen Tagen gab es ohne Ende Regentage. Nicht eine einzige Pflanze auf meiner Terrasse ist vertrocknet. Einige sind allerdings ein wenig versumpft. Naja, solange nur Pflanzen versumpfen und nicht ich, soll es mir Recht sein ;-) A propos versumpfen: Das kann man ja hervorragend in Kneipen. Macht man aber zurzeit eher nicht. Außer, man hat den Schankraum in der Nähe. Das ist eine Art Pop-Up-Kneipe, die hier ums Eck im alten Wasserwerk zwei- bis dreimal pro Woche öffnet und die von einer kleinen Craft-Bier-Brauerei betrieben wird. Im Schankraum gibt es bis zu 20 wöchentlich wechselnde Biersorten (was mich mächtig an englische Pubs erinnert) und garantiert immer mindestens drei Sorten IPA. Und das ist nun mal das Bier, das ich am liebsten trinke. Oder eben das einzige Bier, das ich überhaupt trinke. Man steht ode