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Osterspaziergang ohne Ostern ;-)

Kleid: Zara, Jeans: Esprit, Schuhe: Adidas, Tasche: Desigual Nachdem das Osterwetter völlig ins kalte Wasser fallen sollte - zumindest hatte das meine Wetter-App behauptet und damit eindeutig gelogen - und an Ostern sowieso eher kurze Spaziergänge auf ebenen, rollatortauglichen Straßen anstatt Querfeldein-Expeditionen geplant waren, habe ich den Blog-Spaziergang kurzerhand ein paar Tage vorverlegt. Und weil die Temperaturen das Ausführen eines frühlingshaften Kleides nicht so ganz erlaubten, gibt es heute einfach eine weitere Folge von: Kleid über Hose. Erinnert ihr Euch an die Osterspaziergänge Eurer Kindheit? In meiner Erinnerung war Ostern eigentlich immer sonnig und warm. Am Ostersonntag - und das war eiserne Tradition in meiner Familie - gab es  das erste Mal im Jahr ein Kleid mit weißen Kniestrümpfen. Ihr habt richtig gelesen: Weiße Kniestrümpfe in den neuen Frühlingsschuhen zum neuen Frühlingskleid. Das muss Ende der Sechziger gewesen sein. Da war diese Tradition zu...

Shopping-Outfit in schwarz und weiß

Hose & Gürtel: Zara, Bluse: H&M, Schuhe: Adidas Endlich Osterferien! Ich kann mich noch an die Kindergarten- und Grundschulzeit meiner Töchter erinnern. Damals fand ich die Ferien regelmäßig zu lang, bedeuteten sie doch für mich, dass ich die lieben Kleinen stundenlang bespaßen durfte. Inzwischen freue ich mich über jeden Ferientag und würde mich durchaus breitschlagen lassen, Petitionen für die Verlängerung der Sommerferien auf zwölf Wochen ins Leben zu rufen :-) Kein Aufstehen um halb sechs. Keine Hektik am Morgen, wenn das Frühstück fertig sein muss, irgendein Buch mal wieder ausgebüxt ist („Ehrlich Mama, das war gestern abend noch da“), eine Entschuldigung für eine Mathestunde vor drei Wochen geschrieben werden muss (aber für welche denn nur?) und mein Wissen über die Berlinblockade („wie, da warst du auch noch nicht auf der Welt“) getestet wird. Außerdem habe ich mir selbst ein paar Tage Urlaub genommen und weil die Damen den Wunsch hegten, einen Outlet-Shoppi...

Ich bin Blogger, kein Verkäufer

Über Kooperationsangebote wurde in den vergangenen Jahren viel geschrieben und häufig genug waren die Beispiele, die da angeführt wurden, nur zum drüber-lachen geeignet. Das Angebot, das mir kürzlich in den Mailbriefkasten flatterte, fand ich im ersten Moment auch zum Lachen. Und dann zum Heulen. Denn es zeigt ziemlich drastisch, wie heute „gearbeitet“ wird. Man lese meinen Blog schon lange und finde ihn sehr erfrischend, stand in dem Anschreiben. Nun habe man eine revolutionäre Creme entwickelt. Die Vermarktung solle zu Beginn ausschließlich über Blogs erfolgen, denn Blogs seien meinungsbildend. Da es sich um eine Creme gegen die vorzeitige Hautalterung handle, würde man mir als Ü40-Bloggerin gern ein Testprodukt zusenden, das ich dann im Blog vorstellen könne, hoffentlich mit positivem Ergebnis. Joa. Schön. Blöd nur: Wenn man meinen Blog schon lange liest und in der Lage ist, Buchstaben zu Wörtern zusammenzusetzen und die auch noch zu verstehen, dann wüsste man doch, dass ic...

Rüschen kommen mir nichts ins Haus ;-)

Bluse & Rucksack: H&M, Jeans: Esprit, Schuhe: Adidas Sehr geehrte Damen und Herren der Jury, ich plädiere auf schuldig. Noch vor wenigen Monaten hat DIESE FRAU *zeig auf armes Fran* behauptet, eine Rüschenbluse kämen ihr nicht ins Haus. Und sehen Sie sich DAS an! Sind das Rüschen? Ja, das sind Rüschen! SCHULDIG! Ja, so kann`s gehen. Ich wollte ganz wirklich und ehrlich nur eine weiße Bluse kaufen. Eine andere musste leider den Weg in den Container antreten, weil der Ärmel aufgrund eines unglücklichen Zusammentreffens mit einem spitzen Gegenstand diverse Löcher aufwies. Das mit den Rüschen, das habe ich echt nicht gewollt. Aber da hing die Bluse und immerhin waren die Rüschen nur auf den Ärmeln. Und weil sie mich so unglücklich anguckte, da auf dem Kleiderständer für reduzierte Restposten, da hab ich sie einfach mit in die Umkleidekabine genommen. Ich wollte sie ehrlich nur ein ganz kleines bisschen trösten! Und dann sah sie an mir gar nicht so rüschig aus wie ich be...

Schulterfrei und bestickt. Ups.

Bluse: irgendetwas Italienisches...,  Jeans: Zara, Schuhe: Sandro Manchmal ist das Landleben richtig schön. Im Frühling zum Beispiel, also genau jetzt. Bei stundelnagen Spaziergängen mit dem Hund erlebt man nicht nur, wie alles täglich grüner wird, sondern trifft auch ungewöhnliche Zeitgenossen. Morgens futtert sich ein Rudel Rehe gleich nebenan durch die Stiefmütterchen der Nachbarn - ich habe es immer noch nicht geschafft, überhaupt welche zu pflanzen. Die Gänse verlustieren sich jeden Morgen laut schnatternd an den Resten der Maisfelder und kürzlich kreuzte ein undefinierbares Etwas unseren Weg. Es sah aus wie ein Biber, aber es war keiner, die Schwanzform stimmte nicht. Kurz mal Google bemüht und siehe da: Ein Nutria. Das gute Tier verschwand auf einem Feld und ward nicht mehr gesehen. Bis kürzlich, da trafen wir es wieder. In einem Teich ganz in der Nähe. Dort leben gleich drei Nutrias, denen Hund, Tochter und ich zur Zeit täglich einen Besuch abstatten. Bei den e...

Trends nachlaufen? Ich doch nicht!

Ha, erwischt! Während gefühlt alle anderen Frauen über 40 (das ist übrigens eine Beschönigung, ich bin schließlich über 50, hoffe aber, dass das niemandem auffällt) das Nachlaufen von Trends weit von sich weisen und wirklich, wirklich nur das tragen, was IHNEN gefällt uns nicht da, was Trend ist, scheine ich ein kleines, mieses Trendopfer zu sein. Ich trage zwar auch nur das, was MIR gefällt, aber trendig darf es gern sein. Muss mir das jetzt peinlich sein? Ich trage gern schulterfreie Oberteile. Die habe ich im letzten Jahr ins Herz geschlossen. Da erschienen die Dinger in den Läden und ich fand sie einfach schön. Es gab sie schon einmal, da muss ich in so in den 20ern gewesen sein. Damals hätte ich die Dinger ums Verrecken nicht angezogen. Das war mir viel zu freizügig. Und schulterfrei beruflich auf Computermessen unterwegs zu sein hätte mir wohl auch den einen oder anderen Lacher eingebracht. Tja, kaum sind die Dinger trendig und ich „mittelalt“ wie meine Töchter zu sagen ...

Von schwierigen Beziehungen

Jacke & Tasche: Zara, Shirt: Armor Lux, Jeans: 7 of all Mankind, Schuhe: Adidas Ich mag Ringelshirts. Ich mag sie total gern, aber aus unerfindlichen Gründen immer nur an Anderen. Das ist der Grund dafür, dass sich genau ein Exemplar dieser Gattung in meinem Schrank befindet. Längst gestreifte Blusen dagegen tummeln sich da im Dutzend. Warum ich mit Ringeln auf Kriegsfuß stehe, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht. Das Shirt ist wunderbar weich und genau richtig für Frühlingstage, die noch nicht ganz sicher sind, ob sie tatsächlich Frühlingstage sind. Also habe ich mich endlich mal seiner erbarmt und es aus dem Schrank befreit. Die Assoziation Ringelshirt  und „maritim“ drängt sich quasi auf und da der kleine Hafen auf dem Weg zur Trainingshalle von Kind, groß, liegt und ich ihn sowieso gern mal als Kulisse für Blogfotos haben wollte, haben wir die Gunst der Stunde und die Abenddämmerung mal schnell genutzt. Nicht ohne die Handbremse des Autos seeeeehr fest anzuziehen. De...