Hey, ich habe es endlich mal wieder geschafft, meine Outfit-Post einigermaßen pünktlich zu veröffentliche :-) Ok, ein paar Stunden Verspätung hat er noch, aber das verzeihe ich mir spielend. Also Vorhang auf für die Outfits der vergangenen Woche!
Sonntag
Der erste Morgenkaffee draußen bei strahlendem Sonnenschein :-) Und als wenn das noch nicht genügend Grund zur Freude wäre, habe ich kurzerhand beschlossen, den Tag nicht mit Abheften des Riesenstapels von Unterlagen, die sich auf meinem Schreibtisch in den letzten Monaten angesammelt haben, zu verbringen, sondern nach dem Schwimmen einen Ausflug an die Ostsee zu machen :-)
Es war zwar nicht ganz so warm wie ich erhofft habe, weil der Wind ganz schön pfiff, aber schön war es auf jeden Fall! Und das Outfit mit weißer Jeans, meinem „ich will jetzt, dass Frühling ist“-Hoodie und Bomberjacke passte nicht nur zu meiner Laune, sondern auch zum Wetter. Ist mir obenrum warm, kann ich prima mit kalten Knöcheln leben :-) Der ungewohnt Hang zu Farbe, sichtbar bei der Wahl des Hoodies, ist übrigens ein Hang, der mich jedes Jahr im frühen Frühling überfällt. Ich kann die restlichen Monate des Jahres hervorragend in beige, weiß, schwarz oder dunkelblau verbringen. Aber zwischen Februar und April brauche ich dringend Farbe. Und die in diesem Hoodie mag ich ganz besonders.
Der Tag endete nach einem hervorragenden Essen dann mit einem Abstecher in die Basketball-Halle, wo sich das Hamburger Team ein wirklich gutes Spiel lieferte und deutlich gewann. Also alles in allem ein richtig gelungener Tag :-)
Montag
Puh, das wird ein langer Bürotag heute. Auf meiner To-do-Liste steht das eine oder andere Projekt, denn Ende März winken ein paar Meilensteine. Aber weil Montag und damit das Büro fast leer ist, geht alles ganz schön schnell. Ich mag es, montags fast alleine zu sein und konzentriert an Dingen zu arbeiten. Abgesehen davon gibt es montags in der Regel keine Konferenzen und ich kann meinen Kram durchziehen.
Das Outfit für den Tag ist sehr unspektakulär: olivfarbene Hose, weißes kurzes Hemd, Sneakers. Und nach der gefühlten Farbexplosion von gestern reicht mir das eigentlich. An langen Arbeitstagen habe ich schlicht und ergreifend keine Lust, morgens noch stundenlang vor dem Kleiderschrank zu stehen. Da muss es fix gehen. Ging es und ich fand`s in aller Schlichtheit richtig gut. Nur die Haare, die standen ein bisschen zu Berge. Aber das ist halt manchmal so.
Dienstag
Andere Farben, gleiches Schema: Hose und Hemd war auch am Dienstag das Outfit der Wahl. Diesmal mit weißer Jeans (für die nächsten Tage ist Regen angesagt, da muss ich dringend nochmal weiß tragen) und braun-weiß gestreiftem Hemd. So gewandet ging es erst zum Schwimmen und dann ins Büro und lustigerweise sah das Ganze mit Jacke eigentlich genauso aus wie am Sonntag. Hat aber außer mir sowieso keiner gemerkt, nicht mal meine Mitschwimmer.
Dienstags vor der Arbeit zu schwimmen ist übrigens eine hervorragende Idee. Denn dienstags beginnen wir den Arbeitstag immer mit einem Teammeeting. Und da gibt es entweder ein Frühstück oder, in der kleinere Variante, haufenweise Studentenfutter. Wenn mich also der Hunger packt - und das tut er etwa zwei Stunden nach dem Schwimmen eigentlich immer - muss ich in aller Herrgottsfrühe nichtmal Brote geschmiert oder Obst und Joghurt vorbereitet haben. Nö, ich werde verpflegt. Und ja, ich esse auch die Rosinen im Studentenfutter und mag die sogar sehr gern :-)
Nachmittags fiel leider das Treffen mit meiner Freundin krankheitsbedingt aus, aber dafür waren im Job II noch eine Reihe kleinerer Dinge anzuschieben. Erwähnte ich eigentlich schon, dass die datenschutzrechtliche Seite für die Nutzung von Fotos, auf denen Schüler:innen zu sehen sind, ganz schön knifflig ist? Und nein, man darf keine Fotos nutzen, nur weil mehr als acht Kinder darauf zu sehen sind. Das wollte mir tatsächlich ein Mitglied des Kollegiums weismachen, als ich nach den Einverständniserklärungen der Eltern fragte. Dieses Gerücht scheint schwer auszurotten zu sein. Und glaubt mir: Es stimmt nicht.
Mittwoch
In der Sache mit dem Frühling ist gerade der Wurm drin. Es stürmt draußen ganz fürchterlich, es regnet und es ist kalt. Also wärme ich mich, bevor es in die Schule geht, auf dem Laufband auf. Nach sieben Kilometern ist mir ziemlich warm und ich werde übermütig. Knöchellange Hose und Sneakersocken sind bei vier Grad irgendwie doof. Das wird mir aber erst klar, als ich mal wieder nur einen Parkplatz kilometerweit entfernt von der Schule finde…
Ein Pullover wäre vermutlich eine gute Idee gewesen, aber morgens schienen mir Jeans und Hemd eine wirklich gute Idee. Dass das Meeting am Nachmittag im ungeheizten Konferenzraum stattfand, war ein kleines bisschen doof. Aber hellblaues Hemd zur Jeans mag ich trotzdem :-)
Mulmig wurde mir allerdings, als meine Kollegin und ich nach dem Meeting wieder zurück in unser Büro wollten. Der Schlüssel drehte sich im Schloss - und nichts passierte. Wiederholung. Nichts passiert. Das muss doch gehen! Nichts passiert. Da wurde ich dann doch ein bisschen panisch. Meine Jacke, mein Haustürschlüssel, mein Autoschlüssel, mein Portemonnaie - alles in der Tasche hinter der abgeschlossenen Tür. Ich sah mich also im luftigen Outfit auf einer Parkbank nächtigen… Aber dann schloss die dritte Kollegin, mit der wir das Büro teilen, die Tür ganz locker auf. Puh, Glück gehabt. Keine Nacht auf der Parkbank!
Stattdessen fix ins Homeoffice für Job 1 und fertig. Ich gestehe allerdings, dass ich zuhause angekommen dicke Socken, eine Jogginghose und einen Pullover angezogen und die Heizung hochgedreht habe :-)
Donnerstag
Heute beginnt der Tag wieder früh. Fünf Uhr aufstehen, kurz vor sechs Start ins Schwimmbad, um halb sieben im Wasser, um halb acht wieder raus, duschen, Haare machen, Föhnen, Föhnen, Föhnen und ab sind Büro. Immerhin sind meine Lieblingskolleginnen da und sorgen mit ein bisschen Gossip und ganz viel Gesang für etliche Lacher. Routinekram, eine Rechercheaufgabe, die ziemlich viel Konzentration erfordert, ein Brainstorming und ein Meeting später ist überraschend schnell Feierabend und ich eile nach Hause, weil ich für die Schule noch die Jahrbuchplanung im Homeoffice mache.
An solchen Tagen muss es vor allem eins sein: Bequem. Da kommt die Hose gerade recht. Die habe ich vor diversen Jahren in einem Outlet mal bei Ralph Lauren gekauft. Und seitdem wird sie sehr, sehr oft getragen, weil sie mit ihrem Jogginghosen-Schnitt halt mächtig bequem ist. Abgesehen davon ist sie beige. Dazu ein T-Shirt und weil nur T-Shirt heute echt zu kalt ist (nachmittags kam Schnee vom Himmel - igitt), gibt es einfach eine Laufjacke dazu. Strickpullover mag ich gerade echt nicht mehr sehen. Also fiel mir die Jacke in die Hände und ich mag die Farbe :-) Sneaker dazu machen den Sport-Look komplett, aber das ist für heute absolut ok.
Freitag
Homeoffice! Bevor es allerdings an den Schreibtisch ging, bin ich erstmal sieben Kilometer gelaufen. Nö, nicht draußen. Da war es einfach nur fürchterlich kalt. Also drinnen. Außerdem mag ich es, dass man auf dem Laufband so schön gleichmäßig läuft. Das gelingt mir in freier Wildbahn eigentlich nie. Den halben Tag danach habe ich dann in der Jogginghose verbracht - im Homeoffice darf man das. Allerdings musste ich am Nachmittag dann in den sauren Apfel beißen und den Kühlschrank füllen. Und auch wenn im Supermarkt Jogginghose inzwischen Standard ist, wollte ich mir doch lieber etwas „Richtiges“ anziehen. Und griff zur Latzhose :-)
Wer hier schon länger liest, könnte wissen, dass ich Latzhosen sehr mag. Ein bis zwei Exemplare befinden sich eigentlich immer in meinem Schrank und das wird vermutlich auch nie anders werden. Und die Latzhose erschien mir zum Wocheneinkauf ein passendes Outfit :-) T-Shirt dazu, Jacke rübergeworfen und fertig. Die freundliche Kassiererin in meinem Lieblings-Edeka fand es toll und bedauerte, dass man Latzhosen inzwischen nur noch an Schwangeren oder Handwerker sieht. Ich glaube, ich überrasche sie in der kommenden Woche mit dem anderen Exemplar der Gattung, das gerade hier wohnt :-)
Samstag
Drei Grüntöne in einem Outfit - das möge mir mal jemand nachmachen :-) Die olivfarbene Hose kennt ihr schon vom Montag. Aber da es heute definitiv zu kalt war, um nur ein Hemd zu tragen, habe ich überlegt, einen weißen Hoodie anzuziehen. Das war mir dann aber zu langweilig und ich bin auf das grüne Exemplar gestoßen. Dazu dann die Sneakers in weiß-grün und fertig war das Outfit. In dem habe ich dann diverse Besorgungen gemacht und Dinge erledigt, die in die Arbeitswoche nicht gepasst haben und mich anschließend der Wohnungspflege gewidmet. Das ist aber in der Regel schnell gemacht, bin ich doch die einzige, die hier Unordnung oder Schmutz hinterlässt.
In der kommenden Woche allerdings, da rücken die Kinder an und aus ist es mit der Ruhe. Egal, ich freu mich riesig auf die beiden und wenn das Wetter uns keine Strich durch die Rechnung macht, dann werden wir einige lustige Dinge unternehmen :-)
Drückt also die Daumen, dass der Wettergott uns Ostern Sonne schickt!
Liebe Grüße
Fran










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