Und da bin ich wieder :-) Ok, ihr habt lange nichts von mir gehört - das lag definitiv an ausgedehnten Sommerferien, die ich gleich nach dem letzten Post mit einer ordentlichen Sommergrippe eingeläutet habe… Aber von den Sommerferien erzähle ich euch später, jetzt ist erstmal die vergangenen Woche in Outfits dran.
Sonntag
Die begann mit einem Geburtstag am Sonntag. Nein, nicht meinem Geburtstag. Der ist schon ein paar Wochen her und ich könnte berichten, dass 61 zu werden nicht halb so schlimm ist wie 60 zu werden. Aber zurück zum Sonntag. Das Geburtstagskind hatte sich ausgerechnet einen Dombesuch zum Geburtstag gewünscht. In Hamburg bedeutet das nicht, in die Kirche zu gehen. Der Dom ist der Rummel, der dreimal pro Jahr auf dem Heiliggeistfeld stattfindet und den ich normalerweise so sehr meide wie der Teufel das Weihwasser. Aber wer kann zu Geburtstagswünschen schon nein sagen? Mutig wie ich bin habe ich trotz angekündigter Regenschauer eine weiße Hose gewählt, dazu braune Sneaker und ein braunes T-Shirt und als Zugeständnis an das nicht ganz so dolle Wetter eine Jacke, die eigentlich nur ein Überwurf mit Ärmeln ist. Es blieb denn auch tatsächlich trocken und die Hose hat den Ausflug ohne größere Spuren überlebt. Ich eher nicht, denn ich ließ mich vom Kind, klein, dazu überreden, in dieses vermaledeite Karussell namens Breakdancer zu steigen. Irgendwie hatte ich in Erinnerung, dass das gar nicht so schlimm ist. Es WAR schlimm. Nur meine durchs Schwimmen ausgeprägte Nackenmuskulatur hat mich vermutlich vor einem Schleudertrauma bewahrt und mir war ziemlich schlecht, als ich wieder ausstieg… Egal, ich hab es überlebt und bis zum großen Grillen war dann auch alles wieder gut. Aber den Rest des Karussellfahrens musste das arme Kind dann alleine erledigen. Es gab mal Zeiten, da habe ich das wirklich gern gemacht. Aber heute würde ich mir dann doch eher Enkel wünschen, mit denen ich mich im Kinderkarussell amüsiere :-)
Montag
Dienstag
Am Dienstag war ich mutig und habe Leinenhemd, Chino und offene Schuhe herausgekramt. Und siehe da: Es blieb wieder trocken. Die Kleiderwahl finde ich momentan nämlich gar nicht so einfach und manchmal ist sie einfach Glücksache. Morgens ist es ziemlich kühl, wenn tagsüber die Sonne herauskommt, ganz schön warm. Der Wind bläst zeitweise ganz schön kräftig und wenn sich der Himmel zuzieht und es regnet, wird es dann ziemlich kühl. Aber da mir klar war, dass ich den ganzen Tag in Konferenzräumen verbringen würde, war die Gefahr des Erfrieren relativ gering. Und in der Mittagspause, die ich mit zwei Kolleginnen mit einem Spaziergang verbrachte, kam dann sogar die Sonne raus und es wurde richtig warm. Eventuell sieht man es sowohl dem Leinenhemd als auch der Hose nach dem Arbeitstag an - ich bin nämlich erst am Abend dazu gekommen, das Outfit zu fotografieren.
Mittwoch
Donnerstag
Regen und Wind standen am Donnerstag auf dem Plan - aber immerhin durfte ich im Homeoffice bleiben. Und weil ich am Nachmittag noch drölfzig Dinge zu erledigen hatte, habe ich mich dann tatsächlich „richtig“ angezogen. Weiße Jeans trotz Regen - die musste ohnehin in die Wäsche. Dazu wieder ein Streifenshirt. Das habe ich kürzlich mit Kind, groß, beim Bummeln gefunden. Eins für sie, eins für mich. Also laufen wir jetzt wie das doppelte Lottchen durch die Welt, aber immerhin tut sie das zurzeit in Rotterdam und nicht in Hamburg. Die Jeansjacke ist endlich wieder bei mir, auch wenn ich sie nicht brauchte. Die hatte ich nämlich vor meinem Urlaub bei meiner Freundin vergessen. Und nachdem ich aus dem Urlaub zurück war, war just diese Freundin drei Wochen lang unterwegs. Aber seit Montag sind wie wieder vereint, die Jacke und ich und die Freundin und ich.
Freitag
Am Freitag musste das Outfit wieder eine eierlegende Wollmilchsau sein, den ich habe mich auf den Weg nach Berlin gemacht, weil dort die Basketball-WM der Damen mit einem Spiel der deutschen Mannschaft begann. Die Wetter-App tippte auf 20 Grad und ein bisschen Regen. Also gab es die Jeans vom Mittwoch, diesmal mit weißer Bluse. Sicherheitshalber eine Jacke darüber, weil man ja nie weiß… dummerweise eine oder Kapuze. Tatsächlich war es dann in Berlin 25 Grad warm und ich habe die Jeans verflucht. Bis es innerhalb von fünf Minuten schwarz am Himmel wurde und sich gefühlt eine Sintflut auf all diejenigen ergoss, die vor der Halle auf den Einlass warteten. Und anstatt die bereits geöffneten Türen offen zu lassen, wurden die bei Beginn des Regens flugs geschlossen. Und entgegen der Ankündigung, dass der Einlass 90 Minuten vor Beginn des Spiels beginnen sollte, standen wir noch 30 Minuten im Regen. War toll. Aber immerhin hat die Jacke einiges abgehalten. Nur eine Kapuze, die hätte ich mir schon dringend gewünscht. Glücklicherweise hatten die Spanierinnen neben mir Schirme dabei. Und da habe ich ihnen den Sieg dann auch ehrlich gegönnt.
Samstag
Der Samstag verlief sehr geruhsam: Ein bisschen Einkaufen, ein bisschen Haushalt, ganz viel Lesen. Und der feste Vorsatz, den Sonntag endlich mal wieder für einen Blogpost zu nutzen. Das Einkaufs-Outfit habe ich dann weise mit Kapuze gewählt. Der Regen in Hamburg hat sich nämlich gedacht, dass er das, was Berlin kann, schon dreimal kann und es gab den einen oder anderen Schauer, der die Straße vor dem Haus in einen kleine See verwandelte. Die Jacke ist übrigens das erste Herbst-Stück, das in meinen Kleiderschrank Einzug gehalten hat. Sie ist aus Neopren und damit wasserabweisend - eine sehr weise Wahl, zumal meine einzige Regenjacke in Rotterdam weilt, weil ich behauptet habe, dass ich sie nicht brauche. Dazu braune Sneaker und meine allerbequemste beige Hose, die ich vor vielen, vielen Jahren mal im Outlet bei Ralph Lauren erstand. Und ehrlich: Die Qualität ist toll. Die Hose trage ich seit Jahren rauf und runter und sie ist immer noch hervorragend in Schuss.
So, das war nun die erste Outfit-Woche irgendwo zwischen Sommer und Herbst. Ich hätte da noch diverse Kleider, die ich in diesem Jahr noch gar nicht getragen habe. Und gerne würde. Ob das noch klappt?
Liebe Grüße
Fran










guten Morgen Fran, du hast dich tapfer geschlagen in dieser wechselhaften Woche. Oh ja, ich vermisse die Kleider bei dir. Drücke doll die Daumen für besseres Wetter. Deine Looks gefallen mir allesamt. Du trägst immer coole Hosen und Jacken. Und die Streifen stehen dir so gut zu Gesicht. Ich weiß noch, wie skeptisch du immer gegenüber Streifen warst.😉
AntwortenLöschenich stelle fest, dass unser Wetter hier tatsächlich noch Sommer ist. Es regnet so gut wie nie und ist oft sonnig und richtig warm, heute bekommen wir wieder 32° bei 8 Stunden Sonne. So unterschiedlich kann das Wetter innerhalb Deutschlands doch sein. Eine Jacke. tagsüber hatte ich wirklich noch nicht an, das letzte Mal im Frühling. Ich drücke euch im Norden mal die Daumen für einen schönen Spätsommer und freue mich auf die nächste Woche mit dir.🤭
Ich wünsche Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina
Da ist es wieder, dieses Hin- und Her-Wetter. Haben wir doch sehr vermisst, oder? Eine Sommergrippe kann niemand gebrauchen. Insofern schön, dass du wieder fit bist.
AntwortenLöschenIn dieser Woche bin ich ganz bei der Polizistin und deinem leuchtenden Streifensweater. Dazu die witte Büx. Sieht einfach super aus.
Liebe Grüße
Sabine
Willkommen zurück. Und dann auch noch in so tollen Outfits. Ich mag sie alle. Inklusive der Jacken. Und ich finde, du siehst in leuchtenden Farben einfach grandios aus. Das solltest du öfter machen.
AntwortenLöschenBreakdancer ist eines der übelsten (super doppeldeutig 😂) Karussells, die ich kenne. Da gehe ich nie nie nie nie mehr rein.
Und ich mag so Dom wie Freimarktbesuche auch nicht mehr so gern.
Freue mich schon auf deine nächsten Outfits und den Inhalt der Tüte.
Liebe Grüße
Nicole
Irgendwie hast Du es im Näschen, Dich genau dann aus der Pause zu melden, wenn ich mir anfange Sorgen zu machen.
AntwortenLöschenSchön, dass es Dir gut geht. Die Locken sitzen, die Klamotten rocken. So solls sein.
BG Sunny