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Weihnachten bei Bloggers

Vorbemerkung: Dieser Text dient der Unterhaltung. Man  sollte  ein wenig Humor besitzen, wenn man ihn liest. Falls man komplett humorbefreit ist: Finger respektive Augen weg.  Pünktlich zum erste Advent beginnt natürlich auch auf jedem Lifestyle-Blog des Universums die Weihnachtszeit. Und zwar in geballter Form. Ein digitales Weihnachts-Wonderland! Wer da in diesem Jahr nicht mithalten konnte, sollte sich für das kommende Jahr gleich mal ein bisschen mehr ins Zeug legen. Der Leser erwartet Weihnachten! Und zwar in konzentrierter Form. Glitzer, Glimmer und viel Glamour. Was dringend dazugehört: Die Dekoration Die sollte spätestens am ersten Advent stehen. Und dass mir die Fenster bitte vorher geputzt werden! Also eine Woche vor dem ersten Advent den Großputz starten. Dekoration im Staub sieht blöd aus. Wenn alles sauber ist, dann geht der Großeinkauf los.  Schließlich kann man unmöglich die gleiche Deko verwenden wie im vergangenen Jahr. Aber was solls? D...

Lackleder-Trend: Heute mal als Hose

Die Hose kennt ihr schon aus dem letzten Winter und der eine oder andere fand sie schon damals etwas schräg ;-) Egal, ich liebe sie und immerhin haben sich Lacklederhosen schon soweit als Trend gemausert, dass selbst die großen Modeketten sie im Sortiment haben. In freier Wildbahn habe ich sie allerdings bisher nicht gesehen. Wer sich übrigens wundert, was das Ding im Hintergrund sein soll- ich sag nur Glasfaser. Wie ihr wisst, wohne ich in einem Dorf mit ein paar Hundert Einwohnern. Daneben gibt es ein Dorf mit ein paar Hundert weiteren Einwohnern und so weiter. Der nächste Supermarkt ist im Lande weit, weit weg. Die Dorfkneipe wurde vor zwei Jahren für immer geschlossen und es gibt einen einzigen Pizzaservice, der bis hierher liefert. Folgerichtig ist auch die Telekom hier in der Einöde Idylle nicht so richtig engagiert. DSL-Anschlüsse sind echter Luxus und wir haben vor vielen Jahren immerhin einen ergattert. Aber da auf dem Dorfe ja nicht nur Deppen leben, sondern man hi...

Mantel über Weste über Lederhose

Nachdem Moppi kürzlich darum gebeten hatte, doch mal Herbst- und Winteroutfits mit Mantel beziehungsweise Jacke zu zeigen, erfülle ich diese Bitte doch gern. Mäntel habe ich in diversen Varianten im Schrank - Ergebnis jahrelanger Sammlung. Mein Lieblingsstück ist ein Burberry-Mantel, dann wäre da noch ein dünner Trench, ein Lammfellmantel für wirklich arktische Temperaturen, diverse dünne Mäntelchen, die sich höchstens für milde Herbsttage eigenen und ein ziemlich heruntergerockter camelfarbener Wollmantel. Den würde ich gern ersetzen. Den Ersatz habe ich auch schon gefunden - mein Lieblings-Second-Hand-Shop hat einen tollen Jil-Sander-Mantel im Angebot. Mir fehlt momentan nur das nötige Kleingeld. Der ist nämlich trotz Second Hand immer noch eine ziemliche Investition. Bis das gute Stück einziehen darf, trage ich halt einfach diesen hier. Unverkennbar von Desigual. Ich weiß, dass die Marke durchaus polarisiert. Hausfrauen-Schick ist da noch ein netter Ausdruck ;-) Das soll a...

Ein Schrank voll nix anzuziehen und ein Experiment

Kennt ihr das: Ein ganzer Schrank, in diesem Falle zwei, voller Kleidung und doch am Morgen die Frage: Was ziehe ich denn jetzt an? Da wird von links nach rechts geräumt und der Stapel von Pullovern, Röcken und Hosen, die in genau dieser Kombination vor dem Spiegel dann doch nicht so aussehen wie man sich das vorgestellt hat, wird immer höher. Typische Szene in meinem Schlafzimmer. Hat immerhin den Vorteil, dass der Schrank nach dem Wegräumen des Stapels wirklich ordentlich ist. Aber es gibt Tage, an denen ich mich einfach nicht entscheiden kann. Typisches Problem, wenn der Schrank zu voll ist. Und anstatt abzuspecken kommt immer noch etwas dazu. Ich bewundere Menschen wie zum Beispiel Ines, die das voll im Griff haben. Eine Kleiderschrank-Inventur habe ich mir schon lange mal vorgenommen, aber vermutlich hält mich die Tatsache davon ab, dass ich genau weiß, dass ich viel zu viele Klamotten im Schrank habe. Im Hintergrund nagt aber ständig das Gefühl, dass da mal was passi...

Und sonst so? November 2016

Wow, was für ein Monat! Tränen und Sorgen waren genauso dabei wie Stress und Freunde und ganz viel Lachen. Eben ganz normales Leben. Und irgendwie eine ganze Menge davon. Fangen wir mit den Tränen an. Die flossen in Strömen, als unsere japanische Austauschschülerin uns wieder verlassen musste. Wir haben Mayo alle in unser Herz geschlossen und ich hoffe, dass sie ihren Besuch in Deutschland in guter Erinnerung behält. Was bleibt, sind viele tolle Augenblicke, eine ganze Parade von Origami-Kunstwerken und der Plan, sie irgendwann in Japan zu besuchen. Immerhin haben wir ihr Bratwurst und Uno näher gebracht und sie mit dem Nutella-Virus infiziert. Natürlich haben wir ihren Koffer mit Nutellagläsern und kiloweise Schokolade vollgestopft :-) Beruflich war es ein unglaublich abwechslungsreicher Monat. Ich habe mit 15 Kindergartenkindern riesengroße Lebkuchenhäuser gebaut, in unzähligen Ratsitzungen auf die Uhr geguckt und wollte eigentlich lieber auf ein Sofa, erstmals ei...

In Schweinchenrosa auf Käsejagd

Vermutlich bin ich die einzige Frau in Deutschland, die diese Pullover immer noch trägt :-) Vor einigen Jahren gab es ihn bei H&M in der Lana del Rey-Kollektion und man sah ihn gefühlt überall. Inzwischen ist es sowohl um Lana del Rey als auch um den Pullover ruhig geworden, aber ich mag ihn immer noch. Der Rest der Familie ist zwar der Meinung, dass ich darin aussehe wie ein Marzipanschweinchen. Wenn`s weiter nix ist: Schweinchen sind irgendwie niedlich und Marzipan mag ich sowieso. Um allerdings nicht ganz tief in der Niedlichkeits-Falle zu landen, habe ich einfach eine schwarze Lederhose dazu kombiniert. Und meine geliebten Punktesocken zu den roten Lack-Brogues. Die sind noch weit älter als der Pullover. Bordeauxrot ist eh jeden Herbst wieder angesagt, allerdings immer unter einem neuen Namen. Als diese Bilder entstanden, war ich allerdings weder auf Schweine- noch auf Marzipanjagd, sondern auf der Jagd nach Käse. Genauer gesagt auf der Jagd nach dem Fahrenholzer Kä...

Looking rich for less

So lautete die Titelzeile auf der letzten Instyle, auf die kürzlich beim Wochenend-Einkauf im Supermarkt mein Auge fiel. Ich lese Titelzeilen ganz oft unbewusst im Vorbeigehen. Und war eigentlich schon auf dem Weg zur Kasse, da signalisierte plötzlich Großhirn an Kleinhirn das große Fragezeichen. Hä? Was will die Instyle mir mit dieser Titelzeile sagen? Also flugs umgedreht, Heft eingepackt und zuhause durchgeblättert. Ein wenig Suchen war nötig, dann hatte ich sie vor mir, die Bilderstrecke mit Outfits zum Thema: „Sie sehen nach Jetset-Budget aus, aber kosten nicht so viel“. Lassen wir die Bling-Bling-Klamotten der drei Seiten jetzt einfach mal weg, denn die waren irgendwie sehr durchschnittlich Bling-Bling. Aber warum zur Hölle sollte frau jetzt bitteschön reich aussehen? Am Anfang reichte es, wenn wir wenigstens gertenschlank waren. Size Zero war nicht dringend nötig, aber alles jenseits der 36 war irgendwie - aus der Fassung geraten? Schlank war wichtig. Und ist es immer n...