Direkt zum Hauptbereich

Posts

London - Flugverspätungen und Hotelsuche

So langsam finde ich mich nach fünf Tagen London und Brighton im Alltagsleben wieder ein. Ein   großer Dank geht an meine allerliebste Familie, die vermutlich als kleiner Dank dafür, dass Mutter sich ausgerechnet über das Muttertagswochenende auf die Insel verdrückte, nicht  nur dafür sorgte, dass ein Riesenwäscheberg, zuzüglich meines Kofferinhaltes dafür sorgt, dass es mir an Unterhaltung nicht fehlt :-) Aber was soll ich sagen? Mir egal :-) Nach fünf Tagen ganz allein, mit viel Zeit für alles, was ich mag, kann mich erstmal nix aus der Ruhe bringen. Auch die Basics-Serie nicht. Ich habe es nämlich beim besten Willen nicht geschafft, die nächste Folge fertigzumachen. Also gibt es die am nächsten Sonntag. Sorry. Erstmal ist London dran :-) Aber fangen mir mal ganz vorn an. Bisher war der Flug nach London zwar früh, aber sonst problemlos. Diesmal nicht. Da steht man tapfer um halb drei (Hallo? Das ist kurz nach dem Zubettgehen) auf und düst zum Flughafen, weil da...

Macken gesucht: Fünf Fun-Facts

Königlich amüsiert habe ich mich vor ein paar Tagen, als ich Gundas Post „Fun Facts about me“ gelesen habe. Als sie nach „wunderlichen Wesenszügen“ fragte, fielen mir tatsächlich ein paar Winzigkeiten ein. Meine liebe Familie nennt sie Macken. Also bitte! Ich hab doch keine Macken! Ich habe allerhöchstens liebenswerte Eigenschaften, die mich einzigartig machen :-) Und es stimmt, je älter man wird, desto zahlreicher werden diese liebenswerten Eigenschaften, wenn man nicht aufpasst. Da ich drei Aufpasser habe, halten sich meine Macken liebenswerten Eigenschaften NOCH in Grenzen. Ich möchte nicht wissen, wie das endet, wenn zwei erstmal ausgezogen sind. 1. Vorsicht, explosiv Ich bestehe scheinbar zu einem bestimmten Prozentsatz aus Dynamit. Das führt dazu, dass ich regelmäßigen Abständen explodiere. Ich kann nix dagegen tun, ehrlich! Es passiert einfach. Vorzugsweise dann, wenn ich völlig geistlose Tätigkeiten verrichte. Putzen eignet sich hervorragend. Dabei kann man die Au...

How to style bascis: Lederhosen

Ich spaziere gerade durch London oder bin gerade in der St. Paul`s Cathedral und lausche dem Chor - beim letzten Mal saß neben mir ein älterer Herr, der jedes Lied mitsang, blöd nur, dass er nicht singen konnte und ich ihn in der Kirche nicht knebeln konnte. Aber ich habe natürlich vorgearbeitet. Deshalb heute Teil zwei der Basics-Serie. Eine Lederhose als Basic? Jep. Für mich ist die seit vielen Jahren ein absolutes Basic. Damals, als Lederhosen noch irgendwie suspekt waren und man im Bikerladen mit allem kommen durfte, nur niemals mit einer Naht über dem Knie. Die galt nämlich als No-Go. Sowas trugen nur Menschen, die nun wirklich absolut keine Ahnung hatten, weil Naht überm Knie hieß, dass das Leder zusammengestückelt war… Igitt. Ich trug trotzdem tapfer die Naht über dem Knie. Genauso wie ich sowohl Echtlederhosen als auch Kunstleder trage. Letzteres hat inzwischen durchaus eine Qualität, die mit dem, was vor einigen Jahren verkauft wurde, nicht mehr zu vergleichen ist. ...

Was ein Jeansrock mit Fransen mit einer Oma zu tun hat

Rock & Tasche: Zara, Hemd: S.Oliver, Sweater: Sandro, Schuhe: Adidas „Oma im Minirock“ war wohl der witzigste Suchbegriff, der im vergangenen Monat irgendjemanden auf meinen Blog führte. Oma also. Danke auch :-) Ich hoffe ja, dass ich damit noch ein wenig Zeit habe. So zehn bis zwanzig Jahre wären recht. Vorher muss ich das nicht unbedingt haben. Dass ich nicht mehr ganz taufrisch bin, durfte ich kürzlich feststellen, als ich auf die Suche nach dem passenden Anzug für die Abiturfeierlichkeiten ging. Dummerweise tat ich das offline. Nun gut, ich hatte ja nun nicht damit gerechnet, dass die freundliche Verkäuferin mich für die Abiturientin hält (aber sie hätte ja wenigstens so tun können, echt jetzt), aber dass die gute Frau mich mustert und mir etwas „Gediegenes“ empfiehlt, hat mich dann doch geplättet. Sehe ich so verlottert aus, dass ich etwas „Gediegenes“ brauche? Oder vermittle ich etwa den Eindruck, dass ich gern gediegen durch die Welt wandelt würde? Das erschreckt ...

Zehn Tipps zum Packen für einen Städtetrip

Alles, was mit soll, kommt vor dem Packen an die Kleiderstange zur Begutachtung. Kofferpacken - die einen lieben es, die anderen hassen es. Früher gehörte ich zur zweiten Gruppe. Da „durfte“ ich aber auch noch die Koffer meiner Kinder packen. Denen war es zwar herzlich egal, welche ihrer T-Shirts drin landeten. Aber sie schleppten aus den letzten Dingen der Kinderzimmer gern absolut unentbehrliche Dinge an, die dringend mit in den Urlaub mussten. Conny-Hörspielkassetten etwa. Oder die Kaufladen-Kasse, ohne die ein Leben nicht lebenswert ist. Oder Bäri. Bäri ist der Teddy, den Kind, klein, zur Geburt von den Großeltern bekam. Bäri ist knapp einen Meter groß. Bäri musste immer mit in den Urlaub. Bäri passte in keinen Koffer. Kind, klein, schwor also, ihn selbst zu tragen. Falls ihr Euch bis vor sechs oder sieben Jahren auf einem Flughafen im In- oder Ausland eine völlig entnervte Frau gewundert habt, die einen ein Meter großen Bären im Sommerkleid mit sich herumschleppte: Das war i...