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Ich hab die Nase voll. Sogar am Meer.

, ich weiß. Wer ein guter Blogger sein will, bei dem ist das Glas bitteschön immer halbvoll und nie halbleer. Und außerdem bin ich vermutlich total unausgeglichen, habe mein Mindset sowas von gar nicht im Griff und bin total uncool, weil ich jetzt jammere. Aber Kinners, das Wetter geht mir sowas von auf die Nerven! Ja genau. Dieses graue, regnerische, windige Etwas da draußen. Seit gefühlten Wochen regnet es täglich mindestens zehn Stunden lang und wenn ich eine Regenpause erwische, um eine halbe Stunde durch den Park zu laufen, ist das schon ein wahnsinniges Glück. Dass mir bei den Stürmen der letzten Woche kein Ast auf den Kopf gedonnert ist, ist vermutlich auch ein Glücksfall. Genauso wie die Tatsache, dass der Pappschnee, der heute Abend vom Himmel segelte, nicht liegenblieb. Und natürlich weiß ich, dass es kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur schlechte Kleidung und dass man sich nicht über Dinge aufregen sollte, die man ohnehin nicht ändern kann.  Aber ich ...

Mein Januar: Erfolge

Ach ja, der Januar. Ich habe ihn nie so richtig gemocht. Aber ich mag ja dieses Konzept „Winter“ auch nicht so richtig. Und im Januar ist Weihnachten, die einzige Legitimation für den Winter, dummerweise vorbei. Was dann noch bleibt ist ganz viel Regen, noch mehr Wind und Temperaturen irgendwo um fünf Grad. Kann man mögen, muss man aber nicht. So ein richtiger Winter, so mit Schnee und Eis, den würde ich mir ja noch gefallen lassen. Aber der ist wohl gerade aus. Da ist es kein Wunder, dass so ein durchschnittlicher Januar quälend langsam vergeht. Das war in diesem Jahr anders. Der Januar war schneller durch als ich gucken konnte. Woran lag es? Vermutlich an dem unglaublichen Haufen Arbeit, der im Büro auf mich wartete. Und nein, ich will mich nicht beschweren. Ich liebe meine Arbeit und das, was da wartete, war irre spannend und eine wahnsinnige Herausforderung. Zwei Redaktionsleiter sind in den letzten Jahren daran gescheitert, die Arbeitsweise der Redaktion zu modernisieren....

Super-Muttis und Winterjacken

So, den heutigen Sonnntagsdienst habe ich hinter mich gebracht und sogar schon die letzte Folge von „The Morning Show“ gesehen. Kann ich übigens absolut empfehlen! Und weil ich morgen frei habe, ist noch Zeit für einen Blogpost :-) Äh ja, und online kriege ich ihn erst am Montag, weil man beim Fernsehen auf dem Sofa so schön einschläft.... Das Outfit stammt von meinem Wochenendtrip nach Kühlungsborn Anfang Januar. Ich hatte selten so ungemütliches Wetter an der Ostsee. Es stürmte und regnete und regnete und stürmte und war genauso Januar-kalt wie man sich das gemeinhin vorstellt. Egal, für einen Spaziergang am Strand reicht es immer. Außer am Samstagabend, da stürmte es so heftig, dass man quasi weggeweht wurde. Wer mir auf Instagram folgt, durfte den Sturm live und in Farbe erleben. Kind, groß, wollte unbedingt noch auf die Seebrücke und ich mutierte zur Super-Mutti… Ich schätze, der Rest der Menschen hat sich königlich über die Frau amüsiert, die eine 20-jährige ständig erma...

Neue Haare und ein quetschgrüner Hoodie

Sorry for being late… Eigentlich wollte ich Euch wirklich, ehrlich und tatsächlich am vergangenen Sonntag wie versprochen meine „neuen“ Haare zeigen. Blöderweise hatte Ich ein so tolles Wochenende in der alten Heimat mit tollen Gesprächen, ganz viel Lachen und ganz viel Familie, dass ich so gar keine Lust hatte, mich an den Rechner zu setzen. Und dann kam eine mächtig arbeitsreiche Woche. Eine ganze Redaktion zu restrukturieren und dafür nicht nur das Konzept zu erarbeiten, sondern das auch noch umzusetzen ist nämlich – oh Wunder – ganz schön viel Arbeit und bedarf mächtig viel Überzeugungskraft. Abends war ich dann so platt, dass eigentlich gar nix mehr ging. Aber jetzt ist Wochenende :-) Ein kurzes Wochenende zwar, aber ein sehr entspanntes. Entspannt war es auch, am letzten Samstag mit den lieben Kinderlein bummeln zu gehen. Die haben allerdings etwas schräg geguckt, als ich ihnen freudestrahlend einen knatschgrünen Hoodie unter die Nase gehalten habe. Scheinbar hat mich de...

54 Jahr, graues Haar *träller*

Ich hab`s getan. Ich wollte wirklich stark sein, aber es ging einfach nicht. Also war ich gestern beim Friseur und habe meine grauen Haare gegen blonde Strähnen getauscht. Eigentlich können graue Haare mir nichts, aber absolut nichts anhaben. Dachte ich. Und in der Tat fand ich das Grau, das sich im letzten Jahr mehr und mehr in mein Haupthaar einschlich, gar nicht so tragisch. Also beschloss ich, die blonden Strähnen, die ich im Frühsommer hatte machen lassen, herauswachsen zu lassen. Bei meiner gigantischen Haarlänge dauert das nicht wirklich lange. Kurz vor Weihnachten war es soweit. Die letzten Strähnen fielen der Schere zum Opfer. Eigentlich hatte ich ja nun auf einen hübschen silberfarbenen Schopf gehofft. Aber nix da. Ich sag nur: Straßenköterbraun mit mal helleren und mal dunkleren grauen Flecken. DAS war nun echt nicht das, was ich mir gewünscht hatte. Und nein, ich habe noch immer kein Problem mit grauen Haaren. Allerdings nur dann nicht, wenn sie tatsächlich ...

Ganz und gar nicht unsichtbar - trotz Wechseljahren

Fragt mich nicht warum, aber im Moment geistern sie wieder durch die Blog-Landschaft der Ü40er: Die Wechseljahre. Vermutlich ist das einfach DAS Thema, wenn man die 50 in Sicht oder gar schon überschritten hat. Denn wir wissen ja alle: Ist man erstmal durch mit den Wechseljahren, helfen nicht mal mehr Unterspritzungen gegen die tiefen Falten, man wird innerhalb weniger Monate alt und grau und trägt nur noch praktische Outdoor-Klamotten oder wahlweise was in beige und Jersey. Abgesehen davon nimmt man ungehemmt zu und sieht mit jedem Tag mehr aus wie sein Hund. Ach ja, die Unsichtbarkeit habe ich vergessen. Ist ja auch kein Wunder: Wer aussieht wie ein Hund, der ist halt unsichtbar. Denn so ein Hund fällt auch erst auf, wenn er sich unerlaubt an einer Straßenecke erleichtert und Frauchen gerade keinen Beutel dabei hat. Dann ist ein Hund nicht mehr unsichtbar, aber immerhin voll peinlich. Ok, ich erzähl Euch jetzt mal ein Geheimnis: Das ist Blödsinn. Falten kriegen wir alle....

Blogparade: Mein Lieblingsstück im vergangenen Modejahr

Sunny fragte gestern nach dem Lieblingsstück im vergangenen Modejahr. Tja, und ich warf meinen Denkapparat an :-) Dafür habe ich mehr als genug Zeit, wenn ich täglich 23 Minuten im Auto sitze und in die Redaktion fahre. Ha, und damit habe DAS dann auch in einem Blogpost untergebracht *grins* Weil ich nämlich gegen den Strom pendle, also aus Hamburg raus, befinde ich mich in der absolut privilegierten Situation, eigentich immer eine leere Autobahn vorzufinden. In Sachen Nachhaltigkeit wäre es zwar wohl schlauer, mit der Bahn zu fahren. Aber das würde mich etwa eine Stunde kosten, zuzüglich der üblichen Verspätungen. Und da pro Stunde genau zwei Züge in die richtige Richtung fahren, würde ich vermutlich mehr Zeit auf zugigen Bahnsteigen verbringen als im Zug. Und erzählt es nicht weiter, aber der ÖPNV macht mich wahnsinnig, wenn wieder mal Streckensperrungen, überholende Güterzüge oder Schienenersatzverkehr meinen Zeitplan durcheinander bringen. Und das passiert fast täglich. A...