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Neuer Monat, neue Kolumne: Dinge, die ich nicht verstehe.



Die Schweinderl, die bis Mitte letzten Jahres regelmäßig durch das Blogger-Ländle getrieben wurden und die ich jeden Monat aufs Korn genommen habe, hatten sich irgendwann ziemlich tot gelaufen. Denn mal ganz ehrlich: Es sind irgendwie immer wieder die gleichen Dinge, die die Bloggerwelt beschäftigen. Achtsamkeit, Wechseljahre, der Genuss des Älterwerdens bei gleichzeitiger Unterspritzung von Zeugen des Älterwerdens, der Blog als Werbeschleuder und und und.. Es hat mir durchaus Spaß gemacht, die eine oder andere Sau zu hinterfragen, aber irgendwie ist das inzwischen auch gähnend langweilig.

Die Schweinderl haben den einen oder anderen Blogger scheinbar sehr geärgert. Was mich dabei amüsiert hat, war die Tatsache, dass die Schweinderl-Posts, die mächtig hohe Zugriffszahlen hatten, scheinbar auch von denjenigen gelesen wurden, die niemals zugeben würden, dass sie hier lesen, weil das nämlich völlig unter ihrer Würde wäre, so kleine und unbedeutende Blogs zu lesen. Das freut mich natürlich. Denjenigen, die die Schweinderl ganz, ganz schrecklich fanden, kann ich nur den Tipp geben, den solche Menschen selbst gern geben: Lest es einfach nicht :-). Niemand wird gezwungen, hier zu lesen. Wirklich nicht.

Und dann waren da noch ein paar Exemplare der Spezies Blogger, die aus meinen Schweinderl messerscharf schlossen, dass ich ja eine furchtbar frustrierte Ziege sein muss und mein Leben ganz schrecklich ist, so ganz ohne positive Vibes. Ich kann euch beruhigen: Ich mag mein Leben. Aber dazu gehört, beruflich wie privat, Dinge auch mal kritisch zu sehen und den Mund aufzumachen. Nicht nur, um rosa Zuckerwatte reinzustopfen ;-)

Whatever, die Schweine sind tot. Geschlachtet und in der Wurst gelandet, Aber es gibt eine neue Kolumne, die genau jetzt startet. Nein, keine Schweine diesmal. Aber ein riesengroßes Fragezeichen. Einmal im Monat möchte ich über Dinge im großen, weiten Blogger-Land schreiben, die ich nicht verstehe. Und wer weiß, vielleicht könnt ihr mir ja Erklärungen liefern.

Unter der Überschrift: „Dinge, die ich nicht verstehe“, werde ich also künftig einmal im Monat Dinge zum Thema machen, die ich tatsächlich nicht verstehe. Die ich nicht nachvollziehen kann. Die mir ein Rätsel sind.

Der Umschwung kam plötzlich 

Was ich gerade so gar nicht verstehe, ist etwa der für mich plötzliche Umschwung von „Oh Gott, diese Lockerungen kommen viel zu früh“ zu „Hurra, nächste Woche sind die Grenzen wieder offen und ich kann endlich nach XY“ im Social-Media-Umfeld. Vor ein paar Wochen noch, als Läden, die keine Supermärkte waren, wieder öffneten, fanden das ganz viele Menschen spooky. Das sei doch viel zu früh und man verstehe so gar nicht, dass es Menschen gebe, die sich schon wieder in den Innenstädten drängelten. Abgeshen davon hatte man die Quarantäne ja auch dazu genutzt, sich selbst zu finden und ganz nebenbei herauszufinden, dass man diesen bösen Konsum gar nicht braucht.

Ob bei Instagram oder in Blogposts - es wurde verdammt viel geschimpft über all diese verantwortungslosen Menschen, die nicht artig zuhause blieben, während man selbst in Quarantäne ein Bananenbrot buk und ein Loblied aufs konsumlose Landleben sang. Ich habe mich durchaus das eine oder andere Mal gefragt, ob ich tatsächlich total verantwortungslos war, weil ich manchmal freiwillig ins Büro und damit unter Menschen fuhr, täglich durch den Park lief, in einer Großstadt wohne und - ohgott - in die City fuhr. Mit der S-Bahn!

Knapp vier Wochen später sieht das schon ganz anders aus. Da werden Koffer gepackt, da wird ungeduldig darauf gewartet, dass man endlich in den Urlaub fahren kann und plötzlich ist von Quarantäne so gar nicht mehr die Rede.

Kein Bananenbrot mehr

Das Bananenbrot ist aufgegessen, Konsum ist wieder toll und deshalb werden die Restaurants und die erreichbaren Strände gestürmt. Und nein, ich habe meine Online-Bubble nicht zwischendurch gewechselt. Klar, die Situation ist aktuell eine andere als vor ein paar Wochen. Die Zahlen der Neuinfizierten sind deutlich gesunken. Aber irgendwie geht selbst mir der Wechsel von „ich bleibe selbstverständlich 24/7 zuhause in Quarantäne und alle, die das nicht tun, sind total doof“ bis zu „Ich kann es kaum abwarten, bis ich endlich an die Côte d’Azur/die Amalfiküste/nach Mailand, Südafrika oder New York fahren kann“ irgendwie zu schnell.

Ja, ich war selbst über Pfingsten selbst an der Ostsee. Ich war in den letzten Monaten eigentlich relativ entspannt. Angst habe ich zu keinem Zeitpunkt gehabt, obwohl ich nicht nur Zeitung (ihr wisst schon, die bösen, bösen Nachrichten) lese, sondern mache. So entspannt, dass ich in der übernächsten Woche nach Spanien fliegen würde, bin ich allerdings nicht ;-) Ich habe keine Ahnung, wo ich meinen Urlaub im September verbringen werde. Ich lasse das einfach mal auf mich zukommen.

Aber verratet mir mal: Bin ich die Einzige, der die Entwicklung vom Schimpfen über die leichtsinnigen Menschen, die sich nicht an Regeln halten und den Lobpreisungen der meditativen Konsumverweigerung bis zu ungeduldigen Urlaubsplänen zu schnell geht? Und gibt es das eigentlich nur in den sozialen Medien? In meinem realen Freundeskreis ist Urlaub nämlich gerade so gar kein Thema...

Liebe Grüße
Fran

P.S. Wie sich ein Kurzurlaub in Corona-Zeiten so anfühlt, darüber gibt es in den nächsten Tagen noch einen Post. Ein wenig merkwürdig war es nämlich schon.


Kommentare

  1. Kommt auf die Art des Urlaubs an würde ich sagen. Weg fliegen wohin auch immer würde ich auch nicht. Wer weiß wie es sich entwickelt.
    Aber alle meine Kollegen machen Urlaub. Und den gleichen wie jedes Jahr. Im Wohnmobil, und Ferienhaus in Deutschland oder den Nachbarländern. Ohne Menschenansammlung, mehr oder weniger einsam in der Pampa, zur Entspannung.

    Tapetenwechsel ohne Halli Galli , und nach Möglichkeit alles was ohne Mundschutz geht. Denn wer den mehrere Stunden am Tag zum arbeiten tragen muss, der hat im Urlaub und in der Freizeit so was von gar keine Lust mehr darauf ;)
    Für uns ist das Urlaub.
    Aber ich vermute wir sind einfach nur komisch und nicht genug Soziale Netzwerke affin. Vermutlich steht deshalb die Erholung und Energie tanken im Vordergrund und nicht das super duper Urlaubsziel.
    LG Heidi... die noch so gar keine Idee für den Herbst hat, aber auch ziemlich sicher ist das wir nach den Sommerferien eine andere Situation vorfinden werden .

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    1. Aua, Wohnmobil ist je meine ganz persönliche Horrorvorstellung *grins* Ich habe zweimal in meinem Leben Campingurlaub gemacht. Und ich weiß: Nie wieder. Damit werde ich nicht warm. Ich war letzte Woche beruflich auf einem Campingplatz, das hat mir schon wieder gereicht... Ferienhaus fand ich prima, wenn die Kids dabei sind. Mein Frühstück mag ich mir nämlich so ungern selbst machen ;-)
      Halli Galli ist das letzte, was ich im Urlaub brauche. Aber so ein bisschen Kultur oder Architektur oder Geschichte mag ich schon extrem gern. Warten wir einfach ab, wie die Welt im September aussieht. Ich bin sehr gespannt.

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  2. Liebe Fran,
    ich nehme diese ganzen Diskussionen ziemlich gelassen, wenn ich ehrlich bin, gehen sie mir am A.... vorbei. Ich hatte auch noch nie Angst, mich mit Corona zu infizieren, habe mich aber selbstverständlich an die Regeln gehalten. Klingt vielleicht naiv, aber ich habe da den Entscheidungen unserer Regierung vertraut. Auf Reisen ins Ausland habe ich zur Zeit gar keine Lust. Die Einschränkungen sind mir momentan noch zu groß, und so nötig habe ich es nicht, in den Süden zu fahren, und mir einen Platz am Strand via App ergattern zu müssen.
    Herzliche Grüße
    Birgit
    fortyfiftyhappy.de

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    1. Och, in die Niederlande würde ich beispielsweise ganz gern fahren. Und ein ganz kleines bisschen habe ich auch über Paris nachgedacht. Ich war soooo lange nicht mehr da und wollte immer schon die letzte Etappe der Tour de France vor Ort sehen. Im Moment würde ich aber nur dahin fahren, wo ich a) mit dem Auto hinkomme und b) innerhalb von maximal zwölf Stunden wieder zuhause bin. Die Vorstellung, via App einen Platz am Strand zu buchen, ist gruselig. Da bin ich definitiv raus.

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  3. Was Bananenbtot ist alle?!! Dann macht jetzt einfach Nudelsalat 😂
    Hm ich kenne eigentlich niemanden der nervt er will wegfahren. Bei all meinen 200 Blogs nicht welche ich gucke.
    Da waren jetzt grad mal zwei unterwegs...eine davon bist Du 😂
    Mir geht eher auf die Nerven dass viele Leute sich eingeigelt haben und jetzt wohl gedenken bis zum Ende ihres Lebens so zu bleiben und das von anderen auch erwarten. Mir geht das Gejammer von oh ich hab drei Leute auf einmal zusammenstehen sehen, was denken die sich auf die Nerven. Wenn ich in Twitter gucke bekomme ich super schnell schlechte Laune. Lass ichs lieber.
    Meine Schwester ist letzte Woche mit den zwei Kleinen auf einen Bauernhof in den Schwarzwald gefahren. Ich bin froh, sie brauchte das. Arbeiten gehen, Kinder in Notbetreuung, Untericht Zuhause machen, alles nicht so leicht. Die Kinder sind Happy und fahren auf dem Traktor. Das macht mir gute Laune. Und so in 2 Wochen, wenn wir weiter nur negativ testen in der Praxis wie die letzten Wochen, lade ich sie zum Frühstück zu uns ein. Ich hab sie seit Ende Januar nicht gesehen. Darauf freu ich mich total.
    Bin gespannt was Dir alles so Rätsel aufgibt in Zukunft. Ich mag ja Deine "kritische Stimme" sehr gern.
    Aber ehrlich mir ist es egal ob die Leute weg wollen. Ich glaube die Touristenbranche braucht die dringend und ich kenne keine Leute die reisen wollen grad.
    Wünsche einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

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    1. Ich komme zum Nudelsalat vorbei :-) Der ist die einzig akzeptable Art, Nudeln zu essen. Und ja, das Gejammer geht mir auch auf die Nerven. Ging es vor Wochen schon. Herrje, die Menschen haben ein eigenes Hirn und wenn sie zu dritt zusammenstehen wollen, dann sollen sie das tun. Ich muss mich nicht dazustellen, wenn ich das nicht möchte.
      Deine Schwester tut mir leid, wie alle Menschen mit kleinen Kindern, die in den letzten Monaten eine Mehrfachbelastung hatten. Dagegen hatte ich es hier paradiesisch. Und wer das gewuppt hat, hat sich eine Auszeit jetzt mehr als verdient.
      Ich habe zum Wochenende zum Kaffee geladen. Und ich freu mich schrecklich, endlich Freunde wieder richtig zu sehen und den ganzen Nachmittag (und vermutlich den Abend) einfach nur zu quatschen. Das wird toll.

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  4. Ich lese wahrscheinlich die „falschen“ Blogs. Nur einmal ist mir in Social-Media begegnet, dass eine Bloggerin noch vor ein paar Wochen gegen alle wetterte, die sich nicht an die Beschränkungen halten und äußerte, sie werde das nächste halbe Jahr zu Hause bleiben. Jetzt postet sie Bilder vom Meer und wie gut das tut. Kann ich verstehen, allerdings hätte sie sich vorher nicht so weit aus dem Fenster lehnen sollen, denn den Gegensatz der geschriebenen Zeilen verstehe ich nicht wirklich. Kommentare dazu habe ich mir gespart. Es hätte sicherlich eine gute Argumentation für den Meinungswechsel gegeben. Und es zeigt mal wieder, dass wir uns gut überlegen sollten, was wir im Netz so von uns geben. Manch eine erinnert sich vielleicht an das Gesagte.

    Ich persönlich hoffe übrigens, dass die Saison hier am See gut läuft. Nicht, dass ich volle Straßen und Strände so toll finde. Aber die Region braucht die Touristen, es leben hier einfach zu viele davon. Und zum Glück sind schon viele hier, genießen ihren Wein mit Seeblick auf dem Balkon und erholen sich mit Abstand. Recht so, denn solange wir Abstände gut einhalten können, dürfen wir uns auch erholen. Müssen wir auch, denn ein Stückchen Normalität ist jetzt wahrscheinlich wichtiger denn je.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Oh, diejenigen, die noch vor wenigen Wochen über diese bösen leichtsinnigen Menschen wetterten, aber jetzt voller Elan unterwegs sind, kenne ich auch. Ist halt auch so ein Hype-Ding. Vor einigen Wochen war es halt hip, am Bananenbrot zu knabbern und sein Unverständnis kund zu tun, jetzt ist ein Ausflug ans Meer eben hip. Was interessiert mich schon mein Geschwätz von gestern? Da sollte man flexibel sein ;-)

      Ich bin sicher, die Saison am See wird gut laufen. Und die Normalität haben wir vermutlich letztendlich schneller zurück als es uns lieb ist.

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  5. Oh, es gibt so viel auf dieser Welt, dass ich es nicht verstehe, liebe Fran! Ich bin gespannt, wie viele dieser "unverständlichen" Sachen auch für mich sind.
    Es ist eine Fähigkeit des Menschen, sehr schnell schlechte Dinge zu vergessen (Gott sei Dank) und nach neuem Problem zu suchen. Heute sind Tausende Menschen auf die Straße gegangen unter dem Motto BLM - mit einem neuen Problem, das absolut nicht neu ist. Von Corona, keine Spur!
    Wir haben keine Reisepläne, aber es liegt nicht am Virus, andere Prioritäten stehen auf dem Spiel. Aber ich habe nichts gegen jemanden, der Urlaub will, ich verstehe sogar, aber er muss die Konsequenzen allein tragen.
    Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag!
    Claudia

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    1. Ich finde es durchaus erstaunlich, dass Corona so schnell wieder out ist und jetzt Anti-Rassismus hypt. Aber nach drei Monaten ist Corona halt auch grottenlangweilig und kann weg. Bin gespannt, was in vier Wochen der neue Hype sein wird, wenn Anti-Rassismus langweilig wird.
      Ob man in den Urlaub fährt oder nicht, das möge einfach jeder selbst entscheiden. Mir soll es egal sein. Aber bei denjenigen, die es noch vor vier Wochen unverantwortlich fanden, einen Laden in einer Innenstadt zu betreten, aber jetzt ihren Koffer für Italien packen, will ich einfach mal eine Augenbraue hochziehen dürfen :-)

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  6. Ich bleibe vorerst beim Bananenbrot, obwohl ich kein Bananenbrot mag. Eher Bolognese. Soll heißen, bei mir lockert sich noch nicht viel. Insofern verstehe ich die derzeitige Euphorie mancher Leute ebenfalls nicht. Wenn ich nur an die vollen Strände an der Ostsee zu Pfingsten denke. Oder an die tausenden Demonstranten der letzten Wochen. Kann ich alles nachvollziehen. Sowohl die Sehnsucht nach dem Meer als auch den Aufschrei gegen Rassismus. Aber es zieht mich weiterhin nicht zu Menschenansammlungen. Ich bleib auch weiterhin gern im Homeoffice. Hatte ja schon einmal geäußert, dass mir Urlaub unter diesen Bedingungen keinen Spaß macht.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Wir haben was gemeinsam, ich mag auch kein Bananenbrot. Gegen eine Schokoladentorte allerdings hätte ich nix. Ich wäre auch gern weiterhin im Homeoffice geblieben. Aber da ich die "Kommandozentrale" noch fast zwei Wochen für mich alleine habe, muss ich da täglich hin.

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  7. :-) Liebe Fran,
    ich finde es ehrlich gesagt erschreckend, wie eng sich die Menschen schon wieder in der Straßenbahn drängen und wie viele Menschen ohne Maske drin sitzen, obwohl das in Österreich Pflicht ist.
    Ich gehöre zur Gruppe "geht schon ziemlich schnell wieder los", weil eben schon so viele menschen scheinbar völlig sorglos mit Corona umgehen.
    Der nächste Urlaub geht nach Deutschland. Der Flug bei der AUA ist gebucht und kann, so denn die Einreisebedingungen kurzfristig wieder geändert werden, kostenlos umgebucht werden. Ich bin gespannt, wie der Sitzplan sein wird. Angeblich ist jeder 2. Platz frei. Mal sehen. Falls es mit dem Flugzeug nicht klappen sollte, würde ich die 1.200km notfalls auch mit dem Auto fahren.
    Ob ich im Herbst allerdings meine geplante Nahost-Reise antreten werde, weiß ich noch nicht. Angeblich soll es gehen, aber ich weiß noch nicht, ob ich das wirklich WILL?
    Schöne Woche und liebe Grüße
    Claudia :-)

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    1. Hier ist die Maskenquote in den Öffis noch recht hoch, aber es wird definitiv weniger. Und ja, viele Menschen sind sehr sorglos. Aber die Infektionszahlen scheinen ihnen Recht zu geben. Falls du nach Hamburg kommst und Zeit für einen Kaffee hast, sag Bescheid! Nahost im Herbst? Ich drücke dir die Daumen! Ich würde so unglaublich gern mal nach Israel. Aber dieses Jahr wohl eher nicht.

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  8. Bei gleich mehreren Dingen , die Du heute schreibst, musste ich lachen, weil es mir ganz genauso geht: 1. auch ich habe ja manchmal eine durchaus Kritische Sicht auf bestimmte Dinge, und denke bei Schrieben oft: weia, jetzt komm ich wieder rüber wie die frustrierte grantige Pessimistin, noch dazu vor Zynismus triefend, aber weit gefehlt, ich würd mich i.r.l. sogar als echt optimistisch und lebensfroh bezeichnen. 2. das Wettern und Schimpfen und (vor allem!) das Unverständnis gegen Personen, die sich (angeblich) nicht an die Regeln halten nervt mich immer noch tierisch und 3. mir geht das jetzt auch alles zu schnell. Ich hab noch nicht mal große Lust, im August wenn ich 4 Wochen frei habe, irgendwo weiter weg zu fahren. Scheint mir alles noch zu früh. Aber ich find's voll ok, wenn Leute das machen.
    Alles verstehen zu müssen hab ich aufgegeben, da wird man ja kirre. Aber bei vielen Dingen geht's mir schon so ähnlich, da würd ich mir wünschen, dass es mir jemand "kindgerecht" erklärt :-))) Jedenfalls freu ich mich sehr auf Deine Posts zum Thema!
    Liebe Grüße, Maren

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    1. Au ja, lass uns das frustrierte, grantige Pessimisten-Duo geben :-) So eine Art Waldorf & Statler der Bloggerwelt.
      Ich eigne mich einfach nicht zum weichgespülten "mir scheint immer die Sonne aus dem äh ja" Everybodys-Sunshine-Blogger. Das Modell ist erfolgreich, ich weiß. Aber erfolgreich bin ich anderswo. Das muss ich hier nicht sein. Und wenn "man" mich deshalb für die frustrierte Zicke hält - feel free :-)

      Mir gehts wie dir: Ich muss nicht alles verstehen. Aber ich muss mal nachfragen dürfen :-) Denn wer nicht fragt, bleibt dumm. Sang man schon in der Sesamstraße.

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  9. Mich wundert auch so manches und ich mache mir meine eigenen Gedanken. Wenn ich mich nicht sehr täusche, gibt es noch immer keinen Impfstoff und auch kein Medikament gegen das Virus, warum also sollte ich mich ins Getümmel stürzen in der Hoffnung, dass mir schon nix passiert. Wobei ich Getümmel auch nicht mag, wenn keine gesundheitliche Gefahr davon ausgeht. Ich freu mich jetzt erst mal auf Urlaub zuhause, so übel ist es da ja nicht, und mach statt Bananenbrot, Holundersekt und Gierschpesto.
    Liebe Grüße
    Sabine

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