Sie kommen spät, aber sie kommen :-) Die Outfits der vorletzten Woche. Aus unerfindlichen Gründen vergeht die Zeit gerade im Fluge. Andererseits scheint der Winter von „im Fluge“ gar nichts zu halten. Es ist frostig, es hat schon wieder geschneit, nachdem die weiße Pracht schon fast weg war und Plusgrade sind nicht in Sicht. Und ob ihr meine Pullover jetzt in dieser Woche seht oder in der nächsten - ist ja auch irgendwie egal, oder?
Montag
Fangen wir also mit dem Montag der vorletzten Woche an. Der Montag mit dem Blitzeis, ihr erinnert euch vielleicht? Das allerdings sollte erst am Nachmittag kommen und deshalb bin ich morgens ins Büro gefahren, weil ich dort noch allerhand zu tun hatte. Dinge, die man eben nur im Büro erledigen kann. Vermutlich hätte ich auch im Jogginganzug da auftauchen können, denn ich war die einzige, die sich auf den Weg gemacht hatte. Puh, da schmeißt man sich schon in Schale mit brauner Hose mit viel Volumen und Pullover mit quasi noch mehr Volumen und dann ist man allein auf weiter Flur. Nun ja, konzentriert und ohne Küchenschnack arbeitet es sich halt konzentrierter, so dass ich immerhin einigermaßen früh fertig war.
Denn da wartete ja noch der Einkauf… Dummerweise hat es, als ich zum Supermarkt wollte, gerade angefangen zu regnen und juhuuu, es war spiegelglatt. Also habe ich das Auto stehen lassen und habe mich zu Fuß auf den Weg gemacht. Warm genug war mir immerhin, denn ausgerüstet mit Thermoleggins unter der Hose war es dann fast schwitzig, zumindest auf dem Rückweg mit viel mehr in der Tasche als ich eigentlich kaufen wollte. Da ohnehin hier niemand die Gehwege geräumt hatte, war das mit dem Eis auch nur halb so tragisch - man stapft halt durch den Schnee. Und mit meinen dicken Boots rutscht man auch eher wenig. Die durften allerdings nicht mit aufs Bild, weil schneebedeckt.
Dienstag
Am Dienstag hatte es sich glücklicherweise aus-geeist und dank Team-Meeting waren diesmal alle Kollegen im Büro. Vor den Job hatte ich mir selbst allerdings eine Runde Schwimmen gesetzt. Und das ist, da ich ja nicht mehr neben dem Schwimmbad wohne, inzwischen etwas knifflig.
Da ich nach dem Schwimmen direkt weiter ins Büro fahre, muss das gesamte Outfit nämlich schon am Vorabend fein säuberlich gepackt in der Schwimmtasche liegen. Inklusive alles, denn den Weg zum Schwimmbad erledige ich in Sportklamotten. Und da kann es dann schonmal ein ganz klein wenig peinlich werden, wenn man ein Kleidungsstück vergisst. Aber dazu in der nächsten Woche mehr…
An diesem Tag ging alles gut. Es wartete eine Mega-Konferenz zum Thema Jahresziele und dafür sollte die Garderobe vor allem eines sein: Bequem. Außerdem musste das Outfit draußen- und hundetauglich sein, denn am späten Nachmittag stand noch eine Hunderunde mit meiner Freundin auf dem Programm. Die war dann richtig schön und lüftete Kopf und alles andere nach sechs Stunden Konferenz. Für einen derart vollen Tag waren Jeans, ausnahmsweise ohne Loggings drunter, denn es war wunderbare fünf Grad warm, T-Shirt und Pullover (bei hitzigen Diskussionen sollte man die Möglichkeit haben, den wärmenden Pullover loszuwerden….) genau richtig.
Mittwoch
Mittwoch ist mein Schul-Tag. Das bedeutet eigentlich nix außer dass Arbeitsweg und Arbeitstag einigermaßen kurz sind und ich am liebsten eher robuste Kleidung trage, denn über den Schulhof fliegen gerne auch mal Schneebälle oder sonstige Kalamitäten. Also wieder rein in die dunkle Jeans vom Vortag, auf der man keine Flecken sieht, dazu ein hellblaues Hemd und eine dunkelblaue Wolljacke. Die wäre fast überflüssig gewesen, aber in der Schule weiß man nie, wann die Heizung mal wieder ausfällt. Was im ältesten Schulgebäude Hamburgs durchaus manchmal passiert. An diesem Tag nicht :-)
Donnerstag
Die Donnerstage sind in der Regel sehr lang. Ich starte morgens um sechs in Richtung Schwimmbad, verbringe die Zeit bis zum Nachmittag im Büro, fahre dann zu einer Freundin in die ganz alte Heimat an der Elbe und bin meist erst um 21 Uhr wieder zuhause. Da ist ein gemütliches Outfit, in dem man es mehr als zwölf Stunden aushält, also Pflicht. Und zu gemütlich gehören quasi zwingend Sneaker und Jeans. Also diesmal ein Exemplar aus dem Schrank gezogen, in dem man dank viel Stretchanteil auch wohnen könnte, den Pullover vom Dienstag dazu und die Sneaker an die Füße. Das ging, weil nicht nur der Schnee inzwischen fast komplett getaut war, sondern auch noch die Sonne schien! Ja, tatsächlich! Schön war’s.
Freitag
Der Freitag gehört dann meist dem Homeoffice und da darf ich dann die weiteste Hose zur weitesten Strickjacke kombinieren, die ich finde :-) Sieht ja niemand, außer euch. Macht aber nix, weil mir gefällt es. Die Wickel-Strickjacke, die ich in den vergangenen vier Jahren in vier verschiedenen Farben erworben habe, ist ohnehin ein absolutes Lieblingsmodell und ist tatsächlich eines der Stücke, auf die ich mich jeden Herbst freue. Und die Hose aus weicher Wolle ist im Winter einfach klasse, weil weich und gemütlich und warm. Aus dem Haus habe ich ich allerdings nur kurz bewegt, weil die Woche bislang ganz schön anstrengend, aber noch lange nicht zu Ende war.
Samstag
Am Samstag ging es nämlich endlich wieder mal zu meiner ehemaligen Kollegin und langjährigen Freundin nach Bremen! Und weil das Wetter tatsächlich noch einmal Plusgrade versprach, durfte diesmal die Hose vom Freitag mit weißem Hemd und Pullover kombiniert mit. Das Outfit war für einen Besuch im Überseemuseum (die Sonderausstellung zum Thema Magie war wirklich klasse, der Rest vom Museum aber auch) und einen verunglückten Restaurantbesuch, bei dem der Kellner unseren Wunsch zu speisen geflissentlich ignorierte, so dass uns irgendwann der Geduldsfaden riss (also an unpassender Garderobe kann es echt nicht gelegen haben, die anderen sahen auch nicht feiner aus ;-) Also haben wir uns an einen anderen Ort bewegt und statt Bremer Spezialitäten halt Currywurst und Pommes rot-weiß genossen. Püh. Anschließend kam es, wie es kommen musste: Wir quatschten bis um halb drei und ich sank tot ins Gästebett.
Mit im Bild übrigens mein diesjähriges Weihnachtsgeschenk: ein Laufband. Und das war so ziemlich das Beste, was ich mir wünschen konnte. Denn mal ehrlich: Bei dem Wetter seit Anfang Januar würde ich als bekennendes Weichei überhaupt und gar nicht nicht mehr laufen, wenn das Ding hier nicht stände! Aber mit dem Ding komme ich auf eine beachtliche Anzahl von Kilometern pro Woche und das macht einfach Spaß und ist eine großartige Alternative für Menschen, die nicht direkt neben einem Schwimmbad wohnen. Jawoll.
Sonntag
Am Sonntag stand dann erstmal Weiterquatschen an. Ich kenne tatsächlich niemanden, mit dem ich so viel und über so viele Themen und mit so viel Gegackere reden kann wie mit dieser Freundin. Wir können allerdings auch auf eine bewegte Vergangenheit im Zweierbüro mit völlig duschgeknallten Kollegen zurückblicken und das sorgt definitiv für ausreichend Themen, falls uns der Stoff mal ausgehen sollte. Ach ja, das Outfit: Diesmal eine Nadelstreifenhose, die einen Tick dunkler ist als ihre Schwester vorm Vortag und eine hellgraue Strickjacke dazu. Und für mehr als ein Fahrstuhlfoto hat es leider auch nicht gereicht, weil nach der Rückkehr aus Bremen auch noch ein abendliches Basketballspiel wartete. Immerhin musste ich nicht selbst spielen, sondern durfte zugucken und tatsächlich den zweiten Saisonsieg der Towers bejubeln. Vielleicht wird das ja doch noch was in dieser Saison?
Und nach dieser Woche darf sich bitte niemand mehr darüber wundern, dass meine Posts ständig zu spät kommen :-) Ich hätte gern drei Tage durchgeschlafen, aber das war leider nicht drin. Also gibt es in den nächsten Tagen die noch fehlende Woche, damit ich dann am Sonntag hoffentlich wieder im Takt bin. Nun ja, hoffen wird man ja wohl noch dürfen?
Liebe Grüße
Fran




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